CH145099A - Schiebetürschloss mit zwei Fallen. - Google Patents

Schiebetürschloss mit zwei Fallen.

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CH145099A
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Wilhelm Kiekert Friedrich
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Wilhelm Kiekert Friedrich
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Description


      Schiebetürschloss    mit zwei Falleu.    Die Erfindung betrifft ein Schiebetür  schloss mit zwei Fallen, deren     eine    die ge  öffnete und deren andere die geschlossene  Tür feststellt. Gemäss der Erfindung sind die  Fallen nebeneinander gelegt, so dass sie zu  sammen ein Stück bilden. Hierdurch wird  die Baubreite des Schlosses aussergewöhnlich       verringert,    wodurch die Herstellung verein  facht und verbilligt und die Anwendungs  möglichkeit auch bei ungünstigen Platzver  hältnissen an der Tür verbessert wird.

   Da  beim Auslösen der Tür beide Fallen gleich  zeitig bewegt werden, so dass sie bei der An  ordnung von Schwenkgriffen in der Gegen  stellung der Tür nicht einfallen würden, sind  bei dem neuen Schloss die eigentlichen Griffe  zum     Verschieben    der Tür feststehend ange  ordnet und die Auslösung der Fallen wird  durch besondere, an diesen Griffen gelagerte  Drücker bewirkt, die von der den Griff um  fassenden Hand besonders betätigt werden       können.    Durch die neue Anordnung wird    auch dem unbeabsichtigten Auslösen de:  Türschlosses vorgebeugt.  



  In beiliegenden Zeichnungen ist das neue       Schiebetürschloss    in mehreren beispielsweisen  Ausführungsformen dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Aussenansicht mit teilwei  sem Schnitt,       Fig.    2 ein Schnitt durch ein solches  Schloss senkrecht zur Türe;       Fig.    3 bis 5 sind ebensolche Schnitte  durch andere Ausführungsformen des Schlos  ses.  



  Wie aus     Fig.    1 zu ersehen, sind die Fal  len 4 nebeneinander gelegt und miteinander  verbunden, so dass sie ein Stück bilden. Hier  durch kann das     Schlossgehäuse    5 sehr schmal       ausgeführt    werden. Die Griffe 1 sind zu bei  den Seiten der Türe am     Schlosskasten    5 un  beweglich befestigt, so dass mit ihnen nur  die Schiebetür hin- und herbewegt werden  kann. Die Nuss 2 sitzt an einer Achse 8, die  in der zur Türe senkrechten Mittelebene der      beiden Griffe 1 liegt     und    die aussen mit zwei       Drückerhebeln    6 versehen ist, die bei einge  schnappter Stellung der Fallen 4 senkrecht  vor den Griffen 1 hängen.

   Die Fallen 4 sit  zen drehbar auf einer zur Türfläche paral  lelen     wagrechten    Achse 9 und sind mit zwei  zur     Nussachse        symmetrisch    sitzenden Nasen     13     versehen, gegen welche die Flügel 7 der Nuss  anliegen. Durch eine     Biegungsfeder    10, die  um die Achse 9 gewickelt ist, werden die  Fallen in der Schliesslage gesichert.

   In die  Schliesskloben 11 und 12, die zu beiden Sei  ten der Schiebetür am Türrahmen befestigt  sind, schnappen die Fallen 4 abwechselnd ein,  je nachdem die Schiebetür nach links oder  rechts so weit geschoben wird, dass sie am       Türrahmen    anschlägt.     Zum.    Lösen der Fallen  wird zweckmässig     mit    dem Daumen der die  Griffe 1 umfassenden Hand der darüber     lie-          P    Cr     n     de Drücker 6 geschwenkt, wodurch     die.     Falle 4     aus    dem betreffenden     Schliessklaben          herausgeschwenkt    wird, worauf die Tür ver  schoben werden kann.

   Zur Sperrung der  Schliesslage der Fallen dient ein     Vorreiber     13, dessen hinter die Fallen sich legender  Flügel 14     mittelst    eines besonderen Aufsteck  schlüssels gedreht werden kann.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig-    3  ist die Achse 17 der Nuss 15 parallel zur  Türfläche und zur     Fallenachse    9 angeordnet,  so dass also die     Nussflügel    16 und die Nasen  18 der Fallen 4 um parallele Achsen schwin  gen. Die     Drücker    19 und 20 zur Betätigung  der Fallen 4 sind in Aussparungen der am  Schloss und der Türe festsitzenden Griffe 22  und 23 so angebracht, dass beim Anfassen  dieser Griffe die Drücker unter dem Druck  der Finger geschwenkt werden, und die Fal  len aus dem Schliesskloben 11 ausschwenken.

    Die Betätigungsvorrichtung für die Fallen  sitzt beim Drücker 19 unmittelbar an der  Nuss     1,5,    der andere Drücker 20 wirkt mit  seiner Nase 24, indem er um die Achse 21       schwingt,    auf einen Stift 25, der gegen die  Falle 4 stösst und sie dadurch aus dem       Schliesskloben    11     herausschwenkt.     



  Die     Fig.    4 zeigt eine Ausführungsform,  bei der in den     festen    Griffen 26 und 27    Druckstifte 28 und 29 mit Druckknöpfen 30  und 31 gelagert sind, durch deren Verschie  bung zum Beispiel mittelst des Daumens der  den Griff umfassenden Hand die Fallen aus  dem Schliesskloben 11 senkrecht zur Tür  fläche ausgeschwenkt werden. Die Druck  stifte 28, 29 wirken auf die Fallen 4 auf ent  gegengesetzten Seiten durch Drehachse 9. Die <   Feder 10 hält die Fallen 4 in Schliessstellung.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5  dienen zur Bewegung der Fallen 4 in senk  rechter Richtung bewegliche, vom Daumen  der den Griff haltenden Hand von oben zu  bewegende Hebel 32, 33, die auf Winkel  ansätze oder dergleichen 34, 35 der Fallen 4  einwirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiebetürschloss mit zwei Fallen, deren eine die geöffnete Tür und deren andere die geschlossene Tür feststellt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fallen (4) nebeneinander gelegt sind und zusammen ein Stück bilden, und dass sie von besonderen, an feststehen den, zum Verschieben der Türe dienenden Griffen gelagerten Drückern betätigt werden können. UNTERANSPRVCHE 1. Schiebetürschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drücker (6) um die in der senkrechten Mittelebene des Griffes liegende wagrechte Achse der Nuss (2) drehbar angeordnet sind.
    @@. Schiebetürschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drücker symmetrisch zur senkrechten Mittelebene der Griffe in Aussparungen derselben um je eine zur Fallenachse parallele Achse schwingbar angeordnet sind, und der eine Drücker unmittelbar, der andere durch einen Druckstift mittelbar auf den Fal- lenhebel wirkt.
    3. Schiebetürschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drücker aus Druckstiften bestehen, die senkrecht zur Fallenhebelachse und wagrecht in der senkrechten Mittelebene der Griffe ange ordnet sind und unmittelbar auf den Fal- lenhebel wirken. -l. Schiebetürschloss nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch in senkrechter Rich- tung bewegliche, auf Ansätze oder der gleichen der Fallen (4) einwirkende, vorn Daumen der den Griff haltenden Hand von oben zu bewegende Hebel (32,
    33).
CH145099D 1928-12-20 1929-12-17 Schiebetürschloss mit zwei Fallen. CH145099A (de)

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ID=5670580

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CH145099D CH145099A (de) 1928-12-20 1929-12-17 Schiebetürschloss mit zwei Fallen.

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CH (1) CH145099A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185947B (de) * 1963-07-27 1965-01-21 Oberholz Soehne Paul Abschliessbarer Schnappverschluss, insbesondere fuer Schiebefenster

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185947B (de) * 1963-07-27 1965-01-21 Oberholz Soehne Paul Abschliessbarer Schnappverschluss, insbesondere fuer Schiebefenster

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