CH145113A - Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide.

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CH145113A
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Wacker Gesellschaft Alexander
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Wacker Chemie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide.    Es ist bekannt, beim \     assspinnverfahren     den     Kunstseidefaden    im Entstehungszustand  zu strecken, um dadurch feinfädigere Kunst  seide zu erhalten. Auch für das Trocken  spinnverfahren wurde das Strecken bereits  vorgeschlagen, indem man den Faden wäh  rend seiner Entstehung innerhalb der Spinn  zelle mittelst Rollen streckte, welche zwi  schen Düse und Abziehvorrichtung sich in  entgegengesetzten Richtungen bewegen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu       einem    unerwarteten Effekt gelangt, wenn  man das Strecken in Verbindung mit dem  Spinnen in nachstehend beschriebener Weise  vornimmt  Das Trockenspinnen des Kunstseide  fadens geschieht zunächst in üblicher Weise,  man lässt jedoch den Faden, bevor er voll  ständig verfestigt ist, aus dem Spinnraum  treten, setzt ihn in diesem plastischen Zu  stand der Einwirkung eines die Fadensub  stanz nicht lösenden     Quellungsmittels    aus und    streckt in diesem Zustand.

   Als     Quellungs-          mittel    können Wasser,     ssenzolkohlenwasser-          stoffe,    Alkohole,     Chlorkohlenwasserstoffe     und sonstige einheitliche oder     gemischt(,          Nichtlöser    für     Zelluloseester    und     -äther    ange  wendet werden, wobei die     Weichmachung-          mittel,    das heisst Stoffe, welche in der     haser     verbleiben, ausgeschlossen sein sollen.

       -Han     kann den     Quellungsmitteln    gleich     die     Schlichte für den Faden zusetzen. Die     Quel-          lungsmifel        können    als Dampf oder als Flüs  sigkeit angewendet werden. Man     Bann    auf  diese Weise     Streckungen    von     30ö    und dar  über vornehmen, also zu wesentlich ver  feinerten Fäden kommen. Überraschender  weise steigt, hierbei die Festigkeit um     2,55'o7     und darüber; die     Völligkeit    des Fadens wird  wesentlich verbessert.  



  Gegenüber der bisher bekannten     Strek-          kung    des sich bildenden Fadens im Dampf  des Lösungsmittels wird nicht nur eine be  deutende     Qualitätsverbesserung    erzielt, son-      denn es ergibt sich auch eine wesentlich ein  fachere Apparatur. Die Unterbringung von  Streckapparaten im     Lösungsmitteldampf    der  Spinnzelle führt nicht nur zu verwickelten  Konstruktionen, sondern jeder Fadenbruch  verursacht beträchtliche     Lösungsmittelver-          luste.    was im vorliegenden Verfahren vermie  den wird.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Der in der Spinnzelle A1     (Fig.    I) gewon  nene Faden     F1    aus     AcetSlzellulose    wird in  plastischem Zustand aus der Spinnzelle A,  abgeführt und läuft in den Streckraum     B1,    in  welchen Wasserdampf geleitet wird. Zwi  schen dem zweiten Fadenführer     C2    und der  Spule     S1    erfolgt die Fadenstreckung.  



  <I>Beispiel</I>  Das Spinnen erfolgt wie in Beispiel 1 in  einer Vorrichtung gemäss     Fig.        II.    Der noch  plastische Faden     F2    gelangt in die     Tränkvor-          richtung        T2,    welche mit Benzol unter Zusatz  einer     Ölsehlichte    beschickt wird. Die Strek-         kung    erfolgt     zwischen    Rolle     B.,    und der  Spule     S--.     



       Beispiel   <I>3:</I>       Ätherseide    wird in der Spinnzelle     _l;          (Fig.        III)    gesponnen und im noch plastischen  Zustand durch einen Flüssigkeitszulauf  7, mit Alkohol besprüht. Im unterhalb be  findlichen Gefäss     C.    erfolgt erforderlichen  falls eine     Nachtränkung.    Der Faden F, geht  über den umgebogenen     Trogrand        T,;    zur  Spule     8>    Zwischen dem     Fadenführer    C., und  Spule     S,.    wird die Streckung hervorgerufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide nach dem Trockenspinnverfahren. dadurch gekennzeichnet, dass man den Faden. bevor er vollständig verfestigt ist, mit einem Quellungsmittel belädt. und ihn dem Strecken unterwirft.
CH145113D 1929-09-23 1929-12-10 Verfahren zur Herstellung feinfädiger Kunstseide. CH145113A (de)

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