CH145206A - Mühle. - Google Patents

Mühle.

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CH145206A
CH145206A CH145206DA CH145206A CH 145206 A CH145206 A CH 145206A CH 145206D A CH145206D A CH 145206DA CH 145206 A CH145206 A CH 145206A
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CH
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Inventor
Curt Loesche Ernst
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Curt Loesche Ernst
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Description


  Mühle.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Mühle     mit    umlaufender Mahlschüssel und  Mahlkörpern zum Mahlen der verschieden  sten Materialien, beispielsweise von Kohle  oder ähnlichem Material. Die Mahlkörper  können federnd     angepresste    Mahlwalzen sein.  



  Bei dieser Mühle wird in bekannter Weise  ein Strom von Luft verwendet, der das Fein  gut aus der Mühle oder dem Teil der Mühle,  in     welchem    das Mahlen vor sich geht, ent  fernt.  



  Gemäss der     Erfindung    ist am Umfang der       .'Mahlschüssel    eine wenigstens teilweise oben  offene Rinne angeordnet, die mindestens eine  in der Drehrichtung abwärts geneigte Boden  fläche besitzt, welche geeignet ist, über den  Rand der Mahlschüssel fallendes Mahlgut  aufzufangen     und    wieder auf die Mahlfläche  zurückzuführen. Vorzugsweise besteht diese  Rinne aus einer Mehrzahl von - einzelnen  Kammern, deren jede eine im Drehsinne  schräg nach     unten    verlaufende Bodenfläche    besitzt, welche als Schaufel wirkt.

   Die ein  zelnen Kammern können am C     mfang    der  Mahlschüssel beispielsweise derart angeord  net sein, dass ihre Aussenwandung oder     -wan-          dungen    konzentrisch zu dem Rande der  Mahlschüssel liegen.  



  Die Schaufelböden der     Kammern    können  ausser einer     tangentialen    Neigung auch noch  eine radiale von innen nach aussen gerichtete  Neigung haben. Die äussere     Umfangswan-          dung    der Rinne oder der einzelnen Kammern  kann nach oben und innen ausgedehnt sein,  um eine Prall- oder Führungsfläche für das  aufsteigende Mahlgut zu bilden.  



  Der äussere Umfang oder Mantel des  Schaufelkranzes kann im wesentlichen senk  recht stehen, also im wesentlichen die Form  eines Zylinders haben. Er kann aber auch  als Teil eines Kegels ausgeführt sein, des  sen Spitze unten liegt. Zweckmässig sind  in dem     äussern    Mantel des Schaufelkranzes  geeignete, beispielsweise dreieckige Aus  schnitte für den Eintritt der Luft vorgese-           hen;    es kann auch der äussere Mantel zu die  sem Zweck mit Durchbohrungen oder Lö  chern zum Durchlassen der Luft versehen  sein.  



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine  gemäss der Erfindung ausgeführte Mühle mit  ihren Hauptteilen dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Mittelschnitt  nach der Linie     1-I    in     Fig.    2;       Fig.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt durch  das     Mühlengehäuse    nach der Linie     II        II    in       Fig.    1, wobei die Mahlschüssel in Draufsicht  erscheint;       Fig.    3 zeigt im einzelnen im Schnitt eine  besondere Ausbildung der     Überlaufkammer,     deren Schaufelboden eine von innen nach  aussen gerichtete Neigung hat und deren Au  ssenwand einen Teil eines sich nach oben er  weiternden Kegelmantels bildet;

         Fig.    4 zeigt in senkrechtem Schnitt die  besondere Ausbildung der äussern Umfangs  wandung der Rinne mit einem erhöhten nach  innen gebogenen Rand;       Fig.    5 zeigt in Draufsicht. eine verwun  dene Ausbildung der äussern Umfangswan  dungen der Kammern;       Fig.    6 ist die Ansicht des Schaufelkran  zes zu     Fig.    1 mit den dreieckigen Ausschnit  ten zum Zutritt der Sichtluft;       Fig.    7 zeigt eine mit Luftlöchern verse  hene     Aussenseite    des Schaufelkranzes.  



  Das     Mühlengehäuse    a enthält einen spi  ralförmig verlaufenden Ringkanal b mit  Stutzen c, durch den der das Mahlgut sich  tende Luftstrom eintritt. d ist der Boden des  Gehäuses, durch den eine senkrechte Welle     e          hindurchführt,    welche oben die Mahlschüssel  f trägt. Auf der Welle e sitzt im Fusse der  Mühle ein Kegelrad     h,    das von einem mit  diesem in Eingriff kommenden Kegelrad     i.     auf der Antriebswelle     k    angetrieben wird.

         l    ist eine Mahlwalze, welche auf dem Hebel  arm n eines Winkelhebels gelagert ist, des  sen anderer Arm     in    unter dem Einfluss einer  Feder     m    steht. Durch diese Einrichtung    wird die Walze     l    gegen die Mahlbahn an  gedrückt. Der Einfachheit halber ist nur  eine Walze     l    in der Zeichnung dargestellt.,  obwohl in der Praxis in der Regel mehrere  verwendet werden.  



  Die umlaufende Mahlschüssel f trägt: an  ihrem Umfange eine in der Hauptsache oben  offene Rinne, die vorzugsweise, wie in der  Zeichnung dargestellt, in eine Mehrzahl von  Kammern     p',        p=,        p3,        p4,        p@   <I>p c,</I> unterteilt ist.  Diese Umfangsrinne wird nach innen von der  äussern Umfangswand der Mahlschüssel und  nach aussen von der äussern Umfangswand     q     gebildet. Die Bodenfläche dieser Rinne ist  im Drehsinne der Schüssel abwärts geneigt.

    In dem dargestellten Beispiel sind die sechs  Kammern     p'    bis p' mit je einer     geneigten     Bodenfläche<I>r', 7 \, r',</I>     r4,   <I>r</I><B>5</B><I>,</I>     r',    versehen.  Vorzugsweise führt der äussere Umfangsrand  q bei     a1    bis in die Nähe des     Mühlengebäuses,     um so einen gewissen Abschluss gegen  Durchtritt erheblicher Mengen von Luft zu  bilden.

   Die schrägen Bodenflächen     r'    bis     r'     bilden offene Schaufeln, welche in geringer  Entfernung über dem Boden     d    des Gehäuses  eine Kreisbahn beschreiben, zur Aufnahme  des wenigen doch noch auf dem Boden des  Gehäuses gelangten Mahlgutes dienen und  ein     Darüberstreichen    der durch den Rohr  ansatz c in den Ringkanal b eintretenden  Sichtluft gestatten. Zwecks besseren Ein  trittes der Sichtluft zu den Kammern     p'     bis<I>p'</I> ist die äussere Umfangswand     q,    wie  aus     Fig.    1 und 6 ersichtlich, beispielsweise  mit dreieckigen Ausschnitten s oder Öffnun  gen versehen.

   Auch kann die äussere Um  fangswand     q,    wie aus     Fig.    7 ersichtlich, mit  Durchbohrungen oder Löchern t ausgestattet  sein.  



  Wie in     Fig.   <B>13</B> dargestellt, kann man die  äussere     Umfangswand        q    des Schaufelkranzes  als Fläche     eines    Kegels darstellen, dessen  Spitze unten liegt. Hierdurch wird erreicht,  dass die Zentrifugalkraft die Bewegung des  Mahlgutes nach oben unterstützt, und     zwar     nach Möglichkeit so weit, dass überhaupt  nichts mehr     herunterfällt.         Um eine bessere Führung des Mahlgutes  durch die äussere     Umfangswand    des Schau  felkranzes zu erhalten, wird     zweckmässig,     wie in     Fig.    4 dargestellt,

   diese äussere Wand       qxx    nach oben ausgedehnt und nach innen  zu abgebogen.  



  Auch kann man, wie in     Fig.    5 darge  stellt-, die einzelnen Boden- und Aussenflä  chen der Kammern gewunden ausbilden.  Diese     Verwindung    ist eine solche, dass die  Form der Schaufeln der Luftströmung an  gepasst ist, welche sich aus der Geschwin  digkeit der     Mahlschüssel    einerseits und der  Geschwindigkeit des von unten nach oben  aufsteigenden Luftstromes anderseits ergibt.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie  folgt:  Das Mahlgut wird mit     Hilfe    irgendeiner  geeigneten, in der     Zeichnung    nicht darge  stellten Zuführungsvorrichtung auf die  Mahlschüssel f aufgegeben. Die in Umdre  hung versetzte Mahlschüssel bewirkt ein  Wandern des Mahlgutes von der Mitte nach  dem Rand zu, so dass das Mahlgut zwischen  den Walzen l und der Mahlschüssel f ge  mahlen wird.  



  Die Sichtluft tritt durch den Rohran  satz     c    in den Kanal b ein. Aus diesem Ka  nal tritt sie im wesentlichen durch die Aus  schnitte s oder die Öffnungen     t    in die ein  zelnen Schaufelkammern und strömt, der  aufwärts     geneigten    Bodenfläche folgend,  nach oben in den     Mühlenraum.    Hierbei  nimmt die Sichtluft den genügend fein ge  mahlenen Anteil des Mahlgutes mit nach  oben. Die Trennung von Luft und fertigem  Mahlgut erfolgt dann durch bekannte, nicht  dargestellte Vorrichtungen. Das gröbere       Mahlgut    wird von der Sichtluft nur um eine  gewisse Strecke gehoben und fällt auf die  Mahlschüssel zur erneuten Behandlung zu  rück.  



  Derjenige Teil des Mahlgutes,     der    über  den Rand der Mahlschüssel entgegen der  Wirkung der Sichtluft fallen kann,     wird     von den umlaufenden,     schräggestellten       Schaufeln oder Bodenflächen der Kammern       p'    bis     p'    gehalten und aufwärts wieder auf  die Mahlschüssel befördert, wobei die Sicht  luft dieses     Aufsteigen    unterstützt.  



       Statt    Mahlwalzen     können    auch Kugeln  als Mahlkörper benützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mühle mit umlaufender Mahlschüssel und Mahlkörpern, sowie einer Einrichtung, um Luft vom untern Teil der Mühle zum obern Teil zuzuleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlschüssel an ihrem Umfange eine wenigstens teilweise nach oben offene Rinne trägt, die mindestens eine in der Drehrich tung abwärts geneigte Bodenfläche besitzt. die geeignet ist, über den Rand der Mahl schüssel fallendes Mahlgut aufzunehmen, und dieses wieder auf die Mahlfläche zu führen. UNTERANSPRüCHE 1. Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfangsrinne in einzelne Kammern unterteilt ist, von denen jede eine im Drehsinne schräg nach unten verlaufende Bodenfläche besitzt. 2.
    Mühle nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Böden der Kammern ausser einer tangen- tialen auch eine radiale, von innen nach aussen gerichtete Neigung haben. 3. Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Umfangs wandung der Rinne nach oben und innen ausgedehnt ist, um eine Prall- oder Füh rungsfläche für das aufsteigende Mahl gut zu bilden. 4. Mühle nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Boden- und Aussenflächen der Kammern verwun den sind, um das Mahlgut wieder auf die Mahlschüssel zurückzuführen. 5.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Mantel des Schaufelkranzes als Teil eines Kegels aus geführt ist, dessen Spitze unten liegt. G. Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem äussern Mantel des Schaufelkranzes dreieckige _ Aus schnitte für den Eintritt der Sichtluft vorgesehen sind. 7. Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Mantel des Schaufelkranzes mit Löchern zum Durch lassen der Sichtluft versehen ist.
CH145206D 1929-01-07 1929-12-30 Mühle. CH145206A (de)

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GB145206X 1929-01-07

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CH145206A true CH145206A (de) 1931-02-15

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CH145206D CH145206A (de) 1929-01-07 1929-12-30 Mühle.

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