CH145227A - Kühlmittelrückkühlanlage für durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Fahrzeuge. - Google Patents

Kühlmittelrückkühlanlage für durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Fahrzeuge.

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CH145227A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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Description


      Kühlmittelrückkülilanlage    für     dureh    eine     Brennkraftmaschine    angetriebene     Fahrzeuge.       Die Erfindung betrifft eine     Kühlmittel-          rückkühlanlage    für durch eine     Brennkraft-          maschine    angetriebene Fahrzeuge mit min  destens einer durch den von der     Brennkraft-          maschine    angetriebenen Generator oder des  sen Erregermaschine elektrisch angetrie  benen     Kühlmittelfördervorrichtung    und be  steht darin,

   dass in die Stromzuführung der       Kühlmittelfördervorrichtung    eine elektrische  Speicherbatterie eingeschaltet ist, zum  Zweck, auch bei     ausser    Betrieb sich befind  licher     Krafterzeugungsanlage,    zum Beispiel  bei Talfahrt oder Stillstand der Maschine,  eine energische     Rückkühlung    zu ermöglichen.  Es kann ausser der vom Betrieb der Kraft  erzeugungsanlage unabhängigen Pumpe eine  weitere, vom Betrieb der Kraftmaschine ab  hängige Pumpe vorgesehen sein. Die An  lage ist zweckmässig mit besonderen Organen  gerüstet, mittelst welchen das Kühl  system der     Brennkraftmaschine    vom eigent  lichen Rückkühlsystem abgeschaltet werden  kann.

      Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     schematisch dargestellt.  



  Der Antrieb des Fahrzeuges 1 erfolgt  durch einen sechszylindrigen Motor 2, dessen       @TTärmeenergie    in einem Generator 3 in elek  trische Energie umgeformt und in bekann  ter, nicht näher dargestellter Weise zum An  trieb der Triebachsen ausgenutzt wird.     An     Stelle des Motors kann natürlich auch ein  aus mehreren Maschinen bestehendes Aggre  gat vorgesehen sein. Ausser der     Krafterzeic-          gungsanla,ge    2, 3 ist eine weitere Kraft  quelle in Gestalt einer     Speicherbatterie    -1  vorgesehen, welche in die elektrische Lei  tung 23 zwischen Generator 3 oder dessen  Erregermaschine und der Kühlwasserpumpe  5 eingeschaltet ist.

   Zwischen dem Generator  oder dessen Erregermaschine und der Batte  rie 4 ist ein Laderelais 24 vorgesehen, wel  ches bei Nichtbetrieb des Motors 2 eine     Ent     Ladung der Batterie     1,    durch den Generator  oder dessen Erregermaschine verhindert. An      die Pumpe 5 ist die Kühlleitung "r für die       Hotorzylinder    8 angeschlossen, sowie die  Leitung 9 eines Behälters 10.

   Die Rück  kühlanlage für das     Kühlmittel    weist zwei  Kühlsysteme 11, 12 auf, die einerseits durch  Leitungen 13,     1d    mit dem Behälter 10, an  derseits durch eine Leitung 15 mit der Lei  tung 7 und durch eine Leitung 16 mit den       Kühlräumen    der Zylinder 8 in Verbindung       stehen.    Der Kreislauf des Kühlmittels kann  durch Organe 17, 1:8, die zum Beispiel als       Dreiweghähne    ausgebildet sein können, um  gestellt werden. Am Behälter 10 ist eine  Entlüftungsvorrichtung 19 vorgesehen.  



  Nach     Fig.    2 ist ausser der von der Kraft..       erzeugungsanlage    2, 3 durch     Einschaltun     einer Batterie unabhängigen Pumpe 5 eine  weitere Pumpe 20 vorgesehen, welche unmit  telbar vom Generator 3 oder dessen Erreger  maschine angetrieben wird und einerseits  durch die Leitung 22 an den Behälter 10,  anderseits an die Leitung 7 angeschlossen ist.  Diese Pumpe könnte natürlich auch mecha  nisch vom     :Motor        92    angetrieben werden.  



  Die Anordnung der Rückkühlanlage ist       grundsätzlieh    die gleiche wie in     Fig.    1, so  dass auf der Zeichnung die entsprechenden  Teile mit     leichen    Bezugszeichen versehen  sind,     Fig.    ? weist gegenüber     Fig.    1 den Un  terschied auf, dass ein     Abschlussorgan    21       zwisehen    beiden Pumpen 5 und 20 vorge  sehen ist, welches vorteilhaft derart ausgebil  det ist, dass der Betrieb der Rückkühlanlage       entweder    mit der Pumpe 5 allein oder mit  der Pumpe 20 allein oder auch mit     zusam-          rnenarbeitenden    Pumpen möglich ist.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist fol  gende:  Das im Behälter 10 aufgespeicherte  Kühlmittel wird von der Pumpe 5 durch die  Leitung 9 angesaugt, bei der in     Fig.    1 ge  zeichneten Stellung des Organes 18 durch  die Leitung 7 in die Kühlräume der Zylin  der 8 gefördert und aus diesen durch die  Leitung 16 und 15 in die Rückkühler 11  und 12 geleitet, in welchen es gekühlt und  durch die Leitungen 13     bezw.    14 wieder in  den Behälter 10 zurückgeführt wird. Ge-         gebenenfalls    können die Kühlräume der Mo  toren vom Kreislauf dadurch abgeschlossen  werden, dass das Organ 18     (Dreiweghahn)     um eine     Viertelsdrehung    nach links gedreht  wird.

   Durch Verstellung des Organes 17  kann aber auch entweder der Kühler 11 oder  der Kühler 12 abgeschaltet werden.  



  Wenn die     Verbrennungskraftmaschine        \?     in Betrieb ist, kann .an Stelle der     Batterie        -1     durch. selbsttätiges Umschalten des Lade  relais 24 der Generator 3 oder dessen Er  regermaschine die     Pumpe    5 betreiben, ebenso  kann die Pumpe 20 gegebenenfalls mit der  Pumpe 5 zusammen oder allein den Kühl  mittelkreislauf besorgen.

   Im letzteren Fall  ist die Pumpe 5 durch das Organ 21 aus  dein Kreislauf     auszusehliessen,    so dass die  Pumpe 20 das Kühlmittel durch die Lei  tung 22 ansaugt und in die Leitung 7       drückt,    aus     welcher    dasselbe den gleichen  Kreislauf     beschreibt    wie bei der Förderung  vermittelst der     Puinpe    5. Gegebenenfalls  können die Pumpen 5 und 20 zusammen  arbeiten und beide in die Leitung 7 fördern.  



  Wie aus dem folgenden hervorgeht, wird       durch    den von der Antriebsmaschine     ui@ab-          hängigenAntrieb    der Pumpe 5 eine nennens  werte Verkleinerung des Kühlers ermöglicht.  Angenommen, das durch die     Brennkraft-          maschine    angetriebene Fahrzeug habe einen  Weg von A nach     B    zurückzulegen, dessen  Fahrzeit zum Bespiel 10 Minuten betrage.  Die normale Kühlwassertemperatur in A     sei     50   C. die in B     bezw.    allgemein zulässige       Höchsttemperatur    70   C.

   Unter der An  nahme, dass der Motor 300 PS liefere und  pro PS 650     WEiStd.    abzuführen seien, wäre  auf der Strecke     A-B    300 X 650 =195,000  WE     !Std.,        bezw.    zirka 32,500 WE pro 10  Minuten abzuführen.  



  Wenn nun von     ss    nach A ein solches Ge  fälle vorhanden ist, dass der Motor nicht oder  nur eine kurze Strecke in Betrieb zu sein  braucht, so muss bei einer vom Motor ange  triebenen Pumpe die Kühlvorrichtung der  art bemessen sein, dass die Rückkühlung des       Kühlmittels    während der Bergfahrt, das  heisst bis     ss    auf die Normaltemperatur von      50   C durch entsprechende Ausbildung der  Kühlfläche ermöglicht wird. Um die im er  wähnten Beispiel notwendigen 32,500     WE     abzuführen, ist eine sehr grosse Kühlfläche  notwendig, die einen     umfangreichen    Kühler  ergibt und das tote Gewicht des Fahrzeuges  erhöht.  



  Erfolgt aber der Umlauf entsprechend  der     Erfindung    durch eine während Nicht  betrieb des Hauptmotors von diesem     unab-          hängig    angetriebene Pumpe, so kann auch  bei abgestelltem Motor, also während der  Talfahrt, Wärme abgeführt werden. Es kann  ein Teil der abzuführenden Wärme     während     der Bergfahrt aufgespeichert werden, indem  während der Bergfahrt nicht 32,500 WE ab  geführt werden, sondern zum Beispiel nur  die Hälfte, das heisst etwa 16,000 WE. Der  Rest wird dann aufgespeichert und erst wäh  rend des Stillstandes der Maschine oder wäh  rend der Talfahrt abgeführt.

   Der Kühler  kann also derart bemessen werden, dass bei  normalem Kühler ohne besondere, unab  hängige Pumpe nicht 32,500 WE, sondern  bei der Bergfahrt nur die Hälfte, also etwa  16,009 WE, abzuführen sind.  



  Die Bemessung des Kühlers kann kleiner  gehalten und die Rückkühlung des Kühlmit  tels dem Betrieb in weiten Grenzen angepasst       werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlmittelrückkühlanlage für durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Fahrzeuge mit mindestens einer durch den von der Brennkraftmaschine angetriebenen Generator oder von dessen Erregermaschine elektrisch angetriebenen Kühlmittelfördervorrichtung. dadurch gekennzeichnet, dass in die Strom zuführung der Kühlmittelfördervorrichtung eine elektrische Speicherbatterie eingeschal tet ist, zum Zweck, auch bei ausser Betrieb sich befindlicher Krafterzeugungsanlage eine energische Rückkühlung des Kühlmittels zu ermöglichen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Iiiililinittelrückkühlanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der vom Betrieb der Krafterzeu- gungsanlage unabhängigen Pumpe eine weitere, vom Betrieb der Krafterzeu- guDgsanlage abhängige Pumpe vorgesehen ist. ?. Kiihlmittelrückktihlanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Organ vorgesehen ist, durch welches cla Kühlsystem der Wärmekraftmaschinc vom Kühlmittelrückkühlsystem abgeschal tet werden kann.
CH145227D 1929-07-08 1929-12-20 Kühlmittelrückkühlanlage für durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Fahrzeuge. CH145227A (de)

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