CH145257A - Uberlastungsträge, geschlossene Schmelzsicherungspatrone. - Google Patents
Uberlastungsträge, geschlossene Schmelzsicherungspatrone.Info
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Description
Überlastungsträge; geschlossene Schmeizsicheruugspatrone. Um Stromverbraucher vor der Erwärmung durch andauernde Überströme zu schützen und um ferner die Sicherungen gegen kurzzeitige Stromstösse unempfindlich zu machen, führt man die Sicherungspatronen häufig in der Weise aus, dass ausser dem eigentlichen Schmelzleiter noch eine leicht schmelzende Lötstelle vorgesehen ist.
Die Schmelzstelle \wird durch den Strom mittelbar oder un- mittelbar erhitzt und bei lang andauerndem Überstrom zum Abschmelzen gebracht. Bei Kurzschluss hingegen spricht die Schmelz stelle infolge ihrer Wärmeträgheit nicht an. In diesem Falle erfolgt das Abschalten durch den eigentlichen Schmelzdraht.
Bei den bisher bekannten Patronen die ser Art steht die Schmelzstelle dauernd un ter Federspannung. Solange die Schmelz stelle fest ist, sperrt sie das Wirken der Fe der. Nach dem Erweichen aber tritt die Fe der in Wirksamkeit und zieht die Schmelz stelle auseinander. Dabei wirkt die bei die- sen Sicherungen aus Lötmetall bestehende Schmelzstelle gleichzeitig als Schaltorgan, das den Strom unterbricht.
Nach der Erfindung, die eine über lastungsträge, geschlossene Schmelzsiche- rungspatrone zu Gegenstand hat, sind die Funktionen des Sperrens der Feder und des Abschaltens des Stromes voneinander ge trennt. Demgemäss ist die Schmelzstelle so angeordnet, dass sie lediglich eine Sperrung der Feder, nicht aber das nach dem Er weichen der Lötstelle von der Feder ver- anlasste Abschalten des Stromes bewirkt, wo bei Feder und Schmelzstelle in einem ge meinsamen Patronenkörper untergebracht sind.
Auf der Zeichnung sind vier verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in einem Längsschnitt dargestellt.
Die in den Abb. 1 und 2 dargestellten Anordnungen sind so eingerichtet, da,ss die Feder nach dem Schmelzen der Schmelzstelle eine zerstörende mechanische -Wirkung auf den Schmelzdraht ausübt.
Zur Zerstörung wird bei der Patrone nach Abb. 1 ein besonderer Schneidkörper benutzt, der sich nach dem Ansprechen der Schmelzstelle unter dem Einfluss einer Fe der bewegt und die Schmelzdrähte durch schneidet oder abschert.
Der keramische Körper 1 der Patrone hat eine durchgehende Bohrung 2, die an der Vorderseite des Patronenkörpers erwei tert ist. Die Stirnseiten des Körpers sind von den Kontaktkappen 3 und 4 abgeschlos sen, zwischen denen die Schmelzdrähte 5 und der Kenndraht 6 ausgespannt sind. Die Kontaktkappen 3 und 4 sind durch eine Asbestausfütterung 7 oder dergleichen vor dem Verbrennen besonders geschlitzt.
An der vordern Kontaktkappe 3 der Pa trone ist ein Schneidkörper 9 bei 10 durch eine Schmelzstelle befestigt. Der Schneid körper ist zur Durchführung des Kenndrah tes 6 durchbohrt. Seine Bohrung ist im In nern des Körpers erweitert zur Aufnahme der schraubenlinienförmigen Druckfeder 11, die sich einerseits am Schneidkörper 9 und an derseits an der Kontaktkappe 3 abstützt. Gegen die Kontaktkappe legt sich ausserdem die Feder des am Kenndraht 6 befestigten Kennplättchens 13.
Die Schmelzleiter 5 der Patrone sind dicht unterhalb der konischen Druckflächen des Schneidkörpers 9 über eine von einer Me- tallplatte 14 gebildete Scherkante geführt. Statt dessen kann auch der Patronenkörper 1 selbst zu einer Scherkante ausgebildet sein.
Der Schmelzraum der Patrone kann mit lichtbogenlöschender Masse, zum Beispiel Sand, ausgefüllt werden. Zu diesem Zweck wird vorteilhaft unmittelbar neben der Scheibe 14 eine Dichtung angeordnet, die es ermöglicht, den verbreiterten Innenraum der Patrone und die Abscherstelle der Drähte frei von Sand zu halten.
Die Schmelzstelle bei 10 kann aus einer metallischen Lötstelle bestehen. Sie kann aber auch, da. sie nicht zur Stromführung dient, durch irgendwelche andern sehmel- zenden Stoffe, zum Beispiel Harz, ersetzt sein. Man kann ferner auch die einzelnen Windungen der Feder untereinander verlöten oder verkleben, so da,ss die Lötung bei 1.0 überflüssig ist.
Tritt ein hoher Überstrom, zum Beispiel ein Kurzschluss, auf, so schmelzen die Drähte 5 wie bei den normalen, nicht über lastbaren Patronen augenblicklich ab. Dar auf schmilzt auch der Kenndraht G, so dass das Plättchen 13 durch die Feder 12 von der Patrone fortgeschleudert wird und die Unterbrechung anzeigt:
Tritt ein für das Abschmelzen der Lei ter 5 zu geringer Überstrom auf, der durch seine lange Dauer die angesclhlossenen Strom verbraucher oder Leitungen beschädigen könnte, so wird trotzdem von den Schmelz- drähten-5 der Patrone eine Wärme erzeugt, die ausreicht, die Schmelzstelle 10 allmäh lich zu erweichen. '"\ach dem Erweichen tritt die Feder 1.1 in Wirksamkeit. Sie drückt den Schneidkörper 9 nach unten und schneidet dadurch die Drähte 5 an der Scherkante der Platte 14 ab.
Nunmehr fliesst, wie nach dem Abschmelzen der Drähte 5 durch Kurzschluss, der gesamte Strom durch den schwachen Kenndraht 6, der ebenfalls durchschmilzt und das Kennplättchen 13 freigibt. Das An sprechen der Patrone durch Überstrom wird also in der gleichen Weise angezeigt wie das Abschmelzen bei Kurzschluss.
Wie die Abb. 1 erkennen lässt, erstrecken sich die Schmelzleiter der Patrone von der einen bis zur andern Kontaktkappe. Infolge dessen braucht die Patrone im Gegensatz zu den meisten bisher vorgeschlagenen über lastungsträgen Sicherungspatronen nicht län ger zu sein als die normalen unüberlastbaren Patronen.
Da die Schmelzstelle bei 10 nicht zur Stromführung herangezogen wird, kann die Wahl des Schmelzmaterials ohne Rücksicht darauf erfolgen. ob das Material elektrisch gut leitet oder nicht. Ferner ist auch eine Beeinflussung der Lötstelle durch den hin durchfliessenden Strom, der unter. Umständen Alterserscheinungen hervorrufen kann, weit gehend ausgeschlossen.
Bei der Patrone nach Abb. 2 wirkt- eben falls eine Feder so auf die Schmelzdrähte ein, dass sie nach dem Erweichen der sper renden Schmelzstelle die Schmelzdrähte me chanisch zerstört. Jedoch übt hier die h'e- der ihre Wirkung nicht unter Vermittlung eines Schneidkörpers oder dergleichen, son dern unmittelbar auf den Schmelzdraht aus.
Die Schmelzstelle zum Sperren der Feder bildet auch bei dieser Patrone im Gegensatz zu den bekannten. Patronen mit Lötstelle im wesentlichen nur eine mechanische Sperrung für die Feder, während die eigentliche Unter brechung des Stromes durch da.s Zerreissen des Schmelzleiters erfolgt.
Entsprechend den Bezugszeichen der Abb. 1 ist 5 ein im Innenraum 2 der Pa trone 1 ausgespannter Schmelzdraht. Der Draht ist mit einem Ende an der Kontakt kappe 4 und mit dem andern Ende an einem Metallkörper 15 befestigt, der durch eine Bohrung der Kontaktkappe 3 nach aussen tritt. Zwischen einem Ansatz des Körpers 15 und der Kontaktkappe 3 liegt eine schrau- benlinienförmige Druckfeder 11, die bestrebt ist, den Körper 15 aus der Vertiefung der Kontaktkappe 3 herauszuziehen. Die Feder ist aber daran dadurch verhindert, dass -der Körper an der Stelle 10 mit der Kappe 3 durch eine Schmelzstelle, und zwar zweck mässig aus Lötmetall, befestigt ist.
Bei Überstrom erweicht die Lötstelle 10, so dass die Feder 11 in Tätigkeit tritt. Die Feder ist so kräftig, dass sie den Schmelz draht 5 zerreisst. Das Zerreissen wird da durch begünstigt, dass der Draht bei einer derartigen Erwärmung bereits glüht.
Der Körper 15 dient. bei der Patrone nach Abb. 2 gleichzeitig als Unterbrechungs melder für Abschmelzen durch Überstrom.
Bei einem Kurzschluss spricht nicht die Lötstelle 10, sondern der Schmelzdraht 5 an. Eine Unterbrechungsmeldung des Abschmel- zens durch Kurzschluss kann in bekannter Weise dadurch erfolgen, dass dem Schmelz draht 5 gemäss Abb. 1 noch ein Kenndraht parallel geschaltet ist, der durch die vordere Kontaktkappe $ nach aussen reicht und hier ein Kennplättchen trägt. Den Draht zur Meldung einer Unterbrechung bei Kurzschluss kann man durch eine Bohrung des Körpers 15 nach aussen führen. Bei dieser Konstruk tion . wird ein Abschmelzen bei Kurzschluss durch das Abspringen des Kennplättchens.
ein Auslösen bei Überstrom durch das Vor springen des Körpers 15 angezeigt.
Auch die in Abb. 2 dargestellte Patrone erfordert insbesondere bei kleineren Strom stärken keine grösseren Abmessungen als die üblichen Patronen. Bei Patronen für grössere Stromstärken können mehrere Schmelzdrähte und mehrere unter Federdruck stehende Me tallkörper parallel angeordnet werden.
Bei der Anordnung nach den Abb. 3 und 4 ist ausser der sperrenden Lötstelle noch eine weitere Lötstelle im Patroneninnern vor gesehen, die von dem abzuschaltenden Strom durchflossen ist und bei Überstrom von der Feder auseinandergezogen wird. Im Gegen satz zu der Lötstelle zur Sperrung der Feder wird also von der zusätzlichen -Lötstelle im Innern der Patrone die Abschaltung des Stro mes bewirkt.
Bei der Anordnung nach Abb. 3 ist entsprechend Abb. 2 in der Stirnkontakt- kappe 3 ein Metallkörper 15 gelagert, der eine schraubenlinienförmige Druckfeder 12 trägt, die . bestrebt ist, ihn aus der Kappe nach aussen zu drücken. Der Körper ist bei 10 durch eine Schmelzstelle, insbesondere Lötmetall. befestigt, so dass die Feder ge sperrt ist. Das vordere Ende des Körpers trägt in einer Aussparung das mit dein Kenndraht 6 verbundene Kennplättchen 9 und die zugehörige Druckfeder 12. Der Kenndraht 6 ist frei durch eine zentrale Boh rung des Körpers 15 geführt.
Mehrere Schmelzdrähte 5 sind in zwei Gruppen hintereinander geschaltet. Beide Gruppen sind . durch eine bei Überstrom schmelzende Lötstelle miteinander verbun den. Die Lötstelle befindet sich zwischen zwei ringförmigen Messingscheiben 21 und 22, durch deren Bohrung der Kenndraht 6 hindurehtritt.
Die Befestigung der Schmelzdrähte 5 an den Messingringen 21 und 22 erfolgt zweck mässig durch Schweissen, Hartlöten oder Fest- klemmen, also ohne Anwendung von Zinn. Dadurch wird erreicht, dass mit den silbernen Schmelzdrähten kein Zinn in Berührung kommt. Das Zinn hat nämlich das Bestreben, sich bei den wiederholenden Erwärmungen der Patrone mit dem Silber der Schmelz drähte zu legieren.
Das kann zur Folge haben, dass nicht die Lötstelle, sondern der legierte Teil der Schmelzdrähte bei über strom abschmilzt.
Die untern Schmelzdrähte 5 sind an der Fusskontaktkappe 4 befestigt, die Enden der obern Schmelzdrähte 5 an dem Metall körper 15.
Die Raumabschnitte im Innern der Pa trone, in denen sich die Schmelzdrähte 5 befinden, sind zweckmässig mit Sand ge füllt. Scheiben 23, aus Isolierstoff, zum Bei spiel Asbest, verhindern, dass der Sand in den Raumabschnitt der Ringe 21 und 22 ge langt und das Auseinanderziehen der Löt stelle bei Überstrom erschwert. In gleicher Weise ist auch die Lötstelle 10 zwischen dem Körper 15 und der Kontaktkappe 3 durch eine Asbestscheibe 24 geschützt. 25 ist eine in die Fnsskontaktkappe 4 eingelassene Iso- lierhülse.
Die in Abb. 4 dargestellte Patrone un terscheidet sich von der nach Abb. 3 im wesentlichen nur dadurch, dass der Metall körper 15 am Fusskontaktstück 4 angeordnet ist. Der Körper ist von einer besonderen Metallkappe 27 umgeben, die mit Isolier stoff 28 ausgefüttert ist.
Beide Patronen nach Abb. 3 und 4 wir ken in der gleichen Weise. Bei Kurzschluss schmelzen die Drähte 5 ab, ehe eine der bei den Lötstellen erweichen kann. Bei über- strom erweicht die Lötstelle 10. Dadurch wird die Feder 12 freigegeben und die Löt stelle zwischen 21 und 22 auseinander ge zogen, so dass hier der Strom unterbrochen wird. Die Lötstelle 10 dient ausser zur Spei rung der Feder 12 noch zum Überleiten des Stromes von der Kontaktkappe zum beweg lichen Körper 15.
Dadurch werden besondere biegsame Leiter zwischen der Kontaktkappe und dem in ihr beweglich gelagerten Körper 15 erspart.
Für die beiden Lötstellen werden zweck mässig solche Stoffe, zum Beispiel Legierun gen, gewählt, dass der Schmelzpunkt der sperrenden Lötstelle tiefer liegt als der Schmelzpunkt der Lötstelle, die den. Strom unterbricht. Bei Patronen nach Abb. 3 und 4 ist es möglich, die Schmelzdrähte mit Rück sicht auf die Schmelztemperatur der sper renden Lötstelle zu bemessen und eine schwächere und daher kleinere Abschaltfeder zu verwenden als bei den vorher beschrie benen Anordnungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Überlastungsträge, geschlossene Schmelz sicherungspatrone mit Schmelzstelle und Schaltfeder, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzstelle so angeordnet ist, dass sie lediglich eine Sperrung der Feder, nicht aber das nach dem hrweiehen der Schmelzstelle von der Feder veranlasste Abschalten des Stromes bewirkt, wobei Feder und Schmelz stelle in einem gemeinsamen Patronenkörper untergebracht sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Schmelzsicherungspatrone nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder nach dem Erweichen der Schmelzstelle die mechanische Zerstörung mindestens eines Schmelzdrahtes bewirkt. 2. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung des Schmelzdrahtes wirkende Feder derart bemessen ist, dass sie den Draht nach dem Erweichen der sperrenden Schmelzstelle zu zerreissen vermag. 3. Schmelzsicherungspatrone nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzstelle aus leicht schmelzen- -dem Lötmetall besteht und im.Strom weg liegt. 4. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Schmelzdrahtes der Patrone an einem von einer schraubenlinienförmi- gen Feder umgebenen Metallkörper be festigt ist, der durch die Lötstelle in einem Kontaktstück zur Stromzuführung festgehalten ist, und dass die zum Zer reissen des Schmelzleiters dienende Feder an der dem Schmelzleiter entgegengesetz ten Seite des Kontaktstückes liegt und mit einem Ende an dem Kontaktstück und mit dem andern am Metallkörper angreift.5. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in eine Stirnkontaktkappe eingelötete Metallkörper, der beim Schmelzen der Schmelzstelle aus der Patrone hervor- tritt, gleichzeitig als Unterbrechungs melder dient.6. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkörper durchbohrt ist zur Durchführung eines Kenndrahtes. 7. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schmelzdrähte und Metallkörper in einer Patrone angeordnet sind.B. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit der Feder verbundenen Schneidkör- per, der beim Erweichen der Schmelz- stelle den Schmelzkörper durchschneidet. 9. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzleiter über eine Abscherkante geführt sind, gegen die sie beim Erwei chen der Schmelzstlelle durch den Schneidkörper gedrückt werden.10. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Schneidkörper, Feder und Lötstelle ausserhalb des Stromweges der Patrone liegen. 11. Schmelzsicherungspatrone nach UnLer- anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkörper durch die Schmelz stelle mit einer Kontaktkappe der Patrone verbunden ist und dass die Feder des Schneidkörpers aus einer schrauben linienförmigen Druckfeder besteht und zwischen Schneidkörper und Kontakt kappe liegt.12. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkörper achsial angeordnet und von dem zentralen Kenndraht der Patrone durchquert \ist. 13. Schmelzsicherungspatrone nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der sperrenden Lötstelle noch eine weitere Lötstelle vorhanden ist, die nach dem Erweichen der sperrenden Lötstelle von der Feder auseinander gezogen wird und den Strom unterbricht.14. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzpunkt der die Feder sperrenden Lötstelle tiefer liegt als der jenige der den Strom abschaltenden Löt stelle. 15. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die sperrende Lötstelle zwischen einem Stirnkontaktstück der Patrone und einem in dieses Kontaktstück ge führten und mit der Feder versehenen Metallkörper angeordnet ist, der zur Durchführung eines Kenndrahtes durch bohrt ist,während sich die auseinander zu ziehende Lötstelle im Innern der Pa tronenbohrung befindet. 16. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbohrte Metallkörper an der Vorderseite der Patrone liegt und gleich zeitig das nach dem Ansprechen der Pa trone abspringende Kennplättchen des Kenndrahtes mit der zugehörigen Feder trägt. 17. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbohrte Metallkörper nach aussen hin dicht abgeschlossen ist.18. Schmelzsicherungspatrone nach Unter anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkörper in dein als Pass zapfen ausgebildeten Fuss der Patrone angeordnet ist.
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