CH145266A - Elektrode zur Erzeugung von zur Abtötung von Bakterien bestimmten elektrischen Lichtbögen. - Google Patents

Elektrode zur Erzeugung von zur Abtötung von Bakterien bestimmten elektrischen Lichtbögen.

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CH145266A
CH145266A CH145266DA CH145266A CH 145266 A CH145266 A CH 145266A CH 145266D A CH145266D A CH 145266DA CH 145266 A CH145266 A CH 145266A
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  Elektrode zur Erzeugung von zur     Abtötung    von Bakterien bestimmten  <B>in</B>  elektrischen Lichtbögen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Elek  trode -zur Erzeugung von zur     Abtötung    von  Bakterien bestimmten elektrischen Licht  bögen.  



  Die mit der Elektrode gemäss der Er  findung erzeugten elektrischen     Lielltbögen     senden Strahlen aus, welche ein hohes     Pene-          trationsvermögen    haben, sowie     besonderE     stark     keinitötend    sind, was durch eine Reihe  von Versuchen festgestellt worden ist.  



  Für die therapeutische Behandlung (so  wohl von Tieren als auch von Menschen)  mittelst von einer Bogenlampe herrührenden  Strahlen sind die Eigenschaften der von der  Bogenlampe erzeugten Strahlen, somit auch  die Beschaffenheit der für die     Elektrodeii     verwendeten Materialien von grosser Bedeu  tung.  



  Die Elektrode gemäss der Erfindung be  sieht aus einer Legierung von Wolfram mit  <B>1</B> bis<B>5</B>     %    Titan und<B>1/1</B> bis 2     %    Chrom. Die  Legierung enthält vorzugsweise ungefähr    <B>97,5%</B> Wolfram, ungefähr     -21'0    Titan und  ungefähr 1/2% Chrom.  



  Es     muss    erwähnt werden.     dass    die Anwe  senheit von Titan und     Chroin    in der Legie  rung die Wirkung hat, die     Ausstralilung    in  denjenigen Wellenlängen zu vermehren, wel  che sich für die     Abtötun--    der Keime am  besten eignen. Bei der Behandlung von be  sonderen Bakterien können in einzelnen Fäl  len bessere Resultate mit einem gewissen  Prozentsatz und in andern Fällen mit einem  andern Prozentsatz der Bestandteile     erziell     werden.

   Das Spektrum der Legierung     zeigl          iin    Vergleich zu     demjenigen    des Wolframs  eine grössere Anzahl Linien in derjenigen  Zone, welche in der Wissenschaft als<B>die</B>  wirksame Zone bekannt. ist.  



  Die beiliegende schematische Zeichnung  <B>1</B><I>n</I>  betrifft ein Ausführungsbeispiel der Erfin  dung.  



  Den Elektroden<B>11</B> und<B>12</B> wird von einer  Quelle<B>13</B> elektrische     Ener--le    durch einen  Widerstand 14 zugeführt. Zwischen den      Elektroden entsteht ein     Lielltbogen,    der mit  bekannten Mitteln reguliert wird. Der Re  flektor<B>17</B> ist zur Konzentrierung der Strah  len vorgesehen.  



  Ein Gefäss<B>15</B> für Bakterienkulturen be  findet sieh im Bereich der Strahlen des       Lielltbogens    und ist mit einer Haut<B>16</B> ani  malischer Herkunft bedeckt.  



  Beide Elektroden<B>11,</B> 12, welche unge  fähr ein Viertelzoll im Quadrat messen kön  nen, sind aus einer der oben genannten     Le-          "ierungen        1.        mit        zum        Beispiel   <B>9</B>     7,5        %        Wolfram,          2.%    Titan und<B>0,5%</B> Chrom zusammenge  setzt.

   Es hat sich herausgestellt,     dass    die  Strahlen und das Licht des mit diesen Elek  troden erzeugten Lichtbogens ein besonders  hohes     Penetrationsvermögen    und besondere  keimtötende Kraft haben, weil sie reich     ail     Strahlen von solchen Wellenlängen sind,  welche in dieser Hinsicht am wirksamsten  sind.  



  Bei einem Versuch wurden quadratische  Elektroden von<B>0,25</B> Zoll Dicke verwendet,  welche aus einer Legierung der soeben ge  nannten Zusammensetzung bestanden. Es  hat sich gezeigt,     dass    die Grösse der Elek  troden von     Einfluss    auf das Resultat ist.  indem mit grossen Elektroden bessere Re  sultate erzielt werden, wobei die Dicke vor  teilhaft nicht kleiner als ein Zwanzigste!  Zoll ist. Es wurde hierzu Gleichstrom von  <B>6</B> Ampere verwendet, der von 200 Volt durch  einen Regulierwiderstand passend reduziert  wurde.

   Es wurde festgestellt,     dass    dabei     ir     einer Distanz von     unoefähr    zehn Zoll von  dem     Liehtbogen    ein Stück.- Tierhaut<B>16</B> von  fünf sechzehntel Zoll Dicke durchdrungen  und eine Kultur von     Baeterium        Coli    in dem  Gefäss<B>15</B> in ungefähr drei Minuten getötet  wurde.  



  Die Herstellung der Elektroden kann  nach den gleichen Methoden geschehen, wie  C     #r1     sie für die Herstellung von     Wolframbarren     für     Drahiglühhörper    für elektrische Lam  pen angewendet werden, indem     oeeionete     Mengen von fein verteiltem Titan und Chrom  in das     Wolframpulver    vor dem Formen und  Sintern eingebracht werden, wonach die    Elektroden bearbeitet     bezw.    zu festen Bar  ren gehämmert werden.  



  Der Prozentsatz des verwendeten     Chrom,-          kann        vci:tceilhaft    proportional mit dem Pro  zentsatz des Titans variieren. Die angege  benen Prozentsätze beziehen sich dabei auf  das Endprodukt, das heisst auf die fertigge  stellten     Elektrodenstancen    und nicht etwa  auf die ursprünglich vor dem Sintern zu  sammengemischten Mengen. Bei der Her  stellung     muss    eine entsprechende Zugabe für  Abfall gemacht werden, wobei die zu ver  wendenden Mengen am besten durch einen  vorangehenden Versuch unter den beson  deren, bei der Herstellung obwaltenden Be  dingungen ermittelt werden.  



  Es ist selbstverständlich,     dass    die beschrie  benen Elektroden nicht nur zur therapeuti  schen Behandlung von Bakterien in     Men-          sehen    und Tieren verwendet werden können..  sondern auch zur     Abtötung    von Keimen in  Gemüsen, Früchten Pflanzen, Milch und der  gleichen (selbst in Flaschen und sonstigen  Gefässen).  



  Für gewisse     Zzecke    ist es zweckmässig.  einen kleinen Prozentsatz, zum Beispiel  <B>0,5 %, U</B> ran zu der Legierung zuzusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrode zur Erzeugung von zur Ab- ZD tötun-, von Bakterien bestimmten elektrischen Lichtbögen, dadurch gekennzeichnet" dass die- i selbe ans einer Legierung von Wolfram mit <B>1</B> bis<B>5</B> llo Titan und 1/4 bis 2<B>%</B> Chrom be steht.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ei lektrode gemäss Patentanspruch,<B>da-</B> durch gekennzeiehnei, dass dieselbe aus einer Legierung von<B>97,5 %</B> Wolfram, un gefähr 2 /o Titan und ungefähr 1/2<B>%</B> Chrom besteht. <B>29.</B> Elektrode gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung noch einen geringen Prozentsatz Uran el enthält.
CH145266D 1929-01-10 1930-01-03 Elektrode zur Erzeugung von zur Abtötung von Bakterien bestimmten elektrischen Lichtbögen. CH145266A (de)

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