CH145664A - Bodenreinigungsmaschine. - Google Patents
Bodenreinigungsmaschine.Info
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Description
Bodenreinigungsmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Bodenreinigungsmaschine mit Reini gungswerkzeug mit von einer vertikalen An triebswelle geschleppter, quer zur Antriebs welle verlaufender Welle. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass das Reinigungswerkzeug auf der querliegenden Welle drehbar gela gerte Zirkularbürsten aufweist, die sich beim Umlaufen der querliegenden Welle um die vertikale Antriebswelle auf dem Boden ab wälzen und dabei durch das plötzliche Wie deraufrechten ihrer Borsten beim Verlassen der Bodenfläche die Bodenverunreinigungen lösen.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes nebst einer Variante dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das erste Beispiel in senkrechtem Schnitt; Fig. 2 ist ein Grundriss davon, und Fig. 3 ein teilweiser Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1; Fig. 4 stellt eine Variante des entspre chenden Teils der Fig. 1 dar; Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungs form in vertikalem Schnitt.
1 bezeichnet das Maschinengehäuse von rechteckiger Grundrissform, welches durch einen Zwischenboden 2 in zwei wagrechte Kammern unterteilt ist, deren obere den ver tikal angeordneten Antriebsmotor 3 auf nimmt. Der Motor ist an einem Träger 4 befestigt, der in einer vertikalen, festere I'rismenführung 5 verschiebbar im Gehäuse 1 gelagert ist. Zur Verschiebung des Motors 3 dient eine Schraubenspindel 6 mit Stell kopf 7, welche in einem Fortsatz 8 der Füh rung 5 und in einem Ansatz 9 des Zwischen bodens 2 gelagert ist und durch eine Druck schraube 10 gegen Verdrehen gesichert wür den kann.
Auf die als Werkzeugwelle aus gebildete Motorwelle 11 ist das Reinigungs werkzeug aufgeschraubt. Dieses weist einen quer zur Welle 11 stehenden, eine querlie gende Bürstenwelle darstellenden Bolzen 12 ,auf, welcher in seiner Mitte in einem Kugel lager 13 gehalten ist, welch letzteres in einem Ringe 14 eingefasst ist. Der Ring 14 trägt einen Ansatz 15, welcher auf das untere Mo- torwellenende aufgeschraubt ist. Auf den beiden äussern, seitlich des Kugellagers her ausragenden Teilen des Bolzens sind Walzen- das heisst Zirkularbürsten angeordnet und vermittelst Rondellen 16 und Muttern 17 ge gen Herausfallen gesichert.
Die Walzenbür sten bestehen aus einzelnen Scheiben 18 mit radial gerichteten Stahlborsten 19. Diese Scheiben sind nebeneinander so auf dem Bol zen 12 gehalten, dass sie gegeneinander und gegen den Bolzen ein Spiel von 1 bis 3 mm und mehr aufweisen. Die äussere Lauffläche 20 des Kugellagers bezw. der Kugeln ist kugelig gestaltet, damit der Bolzen 12 unter Schwingung in vertikaler Ebene seine Win kellage zur Motorwelle innerhalb gewisser Grenzen ändern kann. Die untere Kammer des Maschinengehäu ses ist nach unten durch eine Holzplatte 21 abgeschlossen, in welcher Platte 21 eine Aussparung für das aus der Kammer her ausragende Reinigungswerkzeug vorgesehen ist. Auf der Unterseite der Holzplatte sind in der Nähe ihres Umfanges einige Borsten reihen 22 vorgesehen, auf welchen die ganze Maschine ruht.
Die Seiten der Platte 21 sind mit einem Filzbela.ge 2,3 versehen, welcher als Stossdämpfer wirkt.
Im Maschinengehäuse sind noch zwei zylinderförmige Behälter 24 vorgesehen, deren mit einer Ausflussöffnung 2,5 verse- hener Boden 26 in der untern Gehäusekam mer liegt. Die Öffnung 25 weist in ihrem obern Teil eine konische Erweiterung auf, in welche ein konischer Teil einer durch den Deckel 27 des Behälters hindurch geführ ten Spindel 28 hineinpasst. Durch Verdre hen der Spindel wird deren konischer Teil mehr oder weniger von seinem Sitze entfernt, um die Ausflussöffnung so zu regulieren.
Diese zwei Behälter dienen zur Aufnahme von Wichse oder einer Reinigungsflüssigkeit, wenn anstatt der beschriebenen Walzenbür sten für zeitweisen Ersatz derselben eine rotierende Planbürste am untern Wellenende befestigt wird, zum Beispiel um einen Par kettboden zu bohnern. Zum bequemen Hin- und Herschieben auf dem Boden ist noch am Maschinengehäuse ein Ansatz 29 vorgesehen, an welchem das untere Ende eines Stiels 30 angelenkt ist. Die Seitenwand der untern Gehäusekammer besitzt noch eine Öffnung 31, welche nach aussen durch eine abnehmbare Blechkappe 32 abgeschlossen ist. Diese Kappe dient zum Auffangen des von den rotierenden Bürsten aufgewirbelten Staubes.
Die Wirkungsweise der rotierenden Bür sten ist folgende: Durch Rotation der Querwelle um die vertikale Motorwellena.xe sind die Bürsten wegen der Reibung gezwungen auf dem Bo den eine Abwälzbe-#vegung auszuführen. Bei dieser Bewegung werden die Borsten, die ge rade mit dem Boden in Berührung kommen, elastisch deformiert; sobald sie aber im Be griffe sind, den Boden zu verlassen, versu chen sie sich wieder zu richten, was in dem Augenblick geschieht, wo sie den Boden kaum mehr berühren. Dieses plötzlich ein setzende Aufrichten schleudert die Unreinig- keiten vom Boden weg, ohne ihn zu beschä digen.
In der Variante nach Fig. 4 ist die Quer welle. 33 mit der Motorwelle 11 starr ver bunden. Die Bürsten 3,4 sind in zwei je für mehrere Bürsten gemeinsame Hülsen 35 ge presst, welche auf der Querwelle beweglich gelagert sind. Die Wirkungsweise ist die selbe wie bei der obenbeschriebenen Ausfüh rungsform.
Eine weitere Ausführungsform ist aus Fig. 5 ersichtlich. Der Motor 3;6 sitzt fest auf einem Maschinengehäuse 37, an dessen unterem Rande eine Holzplatte 38 mit Bor stenreihen 39 befestigt ist. Die vertikale Welle 40 des Motors trägt an ihrem untern Ende eine verschiebbare Hülse 41, welche durch einen in eine Keilnut 42 der Welle eingreifenden Keil 43 bei Rotation der Welle 40 von derselben mitgenommen wird. In ihrem untern Teil sind auf der Hülse 41 zwei diametral gegenüberliegende Ansätze 44 vorgesehen, welche mit Bohrungen zur Auf nahme der beiden die querliegende Bürsten- welle darstellenden Bolzen 45 versehen sind.
Ein einseitig an einer kleinen Platte 46 mit aufgebogenen Rändern 47 befestigter Stift 48, welcher von oben in eine durchgehende Bohrung eingeführt wird, dient zur Siche rung der Bolzen 45. Am äussern Ende jeden Bolzens 45 ist eine Anschlagscheibe 49 vor gesehen. Auf jedem Bolzen, zwischen Scheibe 49 und Ansatz 44 ist eine Hülse 50 beweg lich gelagert. Auf dieser Hülse, aus wider standsfähigem Material, sind zwischen einem Flansch 51 und einer Mutter 52 scheiben förmige Radialbürsten 5@3 eingespannt.
Mittelst einer Schraubenfeder 54 wird die Hülse 41 nach abwärts gepresst, und es werden die Bürsten 53 nachgiebig auf den Boden gedrückt. -Um das Herunterfallen der Hülse 41 und damit des Reinigungswerk- zeuges beim Aufheben der Maschine zu ver hindern, ist noch am untersten Ende der Welle ein Anschlag vorgesehen. Dieser be steht aus zwei in einem Längsschlitz des Wellenendes um einen Querzapfen 55 dreh bar gelagerten, hebelartigen Teilen 56, wel che durch eine Feder 57 auseinander ge trieben werden. Die kürzeren, obern Hebel arme sind so ausgebildet, dass sie das Aus einandertreiben der untern, längeren Hebel arme durch die Feder 57 begrenzen, indem sie gegeneinander anschlagen.
Die untern Hebelarme tragen je einen Ansatz 58, wel che Ansätze bei ausgespreizter Stellung ge rade seitlich aus dem Schlitz des Wellen, enden herausragen und so die Hülse 41 am Herausfallen verhindern.
Dank dieser Konstruktion ist das Aus wechseln der Bürsten äusserst einfach. Nach Zusammenpressen der beiden hebelartigen Teile 5,6 kann .die Feder 54 die Hülse 41 hinaustreiben. Am abgenommenen Teil drückt die Feder 54 nicht mehr auf die Plät ten 46, so dass die Stifte 48 ohne weiteres herausgezogen werden können, um die Bür sten auf den Hülsen 50 dann auszuwech seln.
Diese Befestigungsart erlaubt ebenfalls das Reinigungswerkzeug gegen eine Plan- bürste, zum Beispiel zum Bohnern leicht aus zuwechseln.
Bei schwereren Ausführungen wird es notwendig sein, um die Bürsten, auf wel chen die Maschine aufliegt, zu entlasten, zwischen diesen Tragrollen, zum Beispiel an allen vier Ecken, einzusetzen. Zur Entfer nung des aufgewirbelten Staubes kann noch auf der Motorwelle ein Ventilator angebracht sein, welcher den Staub in einen nicht ge zeichneten Behälter, zum Beispiel einen Staubsack, befördert. Im Maschinengehäuse kann ausserdem noch ein Wichsebehälter an gebracht sein, wie dies in der Zeichnung an gedeutet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCI3 Bodenreinigungsmaschine mit Reini gungswerkzeug mit von einer vertikalen An triebswelle geschleppter, quer zur Antriebs welle verlaufender Welle, dadurch gekenn zeichnet, dass das Reinigungswerkzeug auf der querliegenden Welle drehbar gelagerte Zirkularbürsten aufweist, die sich beim Um lauf der querliegenden Welle um die verti kale Antriebswelle auf dem Boden abwäl zen und dabei durch das plötzliche Wieder aufrichten ihrer Borsten beim Verlassen der Bodenfläche die Bodenverunreinigungen lö sen.UNTERANSPRtrCHE: 1. Bodenreinigungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwelle mit der Antriebswelle derart gelenkig verbunden ist, dass sie, zwecks Anpassung an den zu reinigenden Boden, um ihre normale Lage in vertikaler Ebene schwingen kann. z. Bodenresnigungenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürsten auf Lagerbüchsen befestigt sind, welche auf der Querwelle dreh- und v er schiebbar gelagert sind. 3. Bodenreinigungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungswerkzeug auswechselbar auf der Antriebswelle montiert ist.4. Bodenreinigungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungswerkzeug eine auf der An triebswelle längsverschiebbar, jedoch nicht drehbar gelagerte Hülse aufweist, welche die Querwelle trägt und durch eine Fe der beeinflusst ist, welche das Bestreben hat, das Werkzeug gegen den Boden zu drücken, wobei das Herausgleiten von der Antriebswelle durch einen verstellbaren Anschlag verhindert ist.5. Bodenreinigungs.maschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querwelle aus zwei die Bürsten tragenden Bolzen besteht, wel che in zwei seitlichen Ansätzen der Hülse durch Stifte gehalten sind, deren Köpfe mit einer Platte versehen sind, auf welche die Feder derart einwirkt, dass bei be triebsbereiter Maschine die Stifte in ihren Bohrungen gehalten sind und nicht her ausfallen können. 6. Bodenreinigungsmaschine nach Patentan spruch, bei welcher die Antriebswelle durch die Welle eines Motors gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor in einem Maschinengehäuse höhenverstellbar angeordnet ist, um das Werkzeug in bezug auf den zu reinigenden Boden einstellen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH (1) | CH145664A (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| EP1955635A3 (de) * | 2007-02-06 | 2009-07-01 | Vorwerk & Co. Interholding GmbH | Bodenpflegegerät |
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-
1930
- 1930-02-11 CH CH145664D patent/CH145664A/de unknown
Cited By (3)
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| CN101322630B (zh) * | 2007-02-06 | 2012-02-29 | 沃维克股份有限公司 | 地板护理机 |
| CN110742556A (zh) * | 2019-10-24 | 2020-02-04 | 苏州金莱克精密机械有限公司 | 扫地机 |
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