Aufhängevorrichtung mit Laufrollen für Vorhänge, Gardinen und dergleichen. Es sind bereits Aufhängevorrichtungen mit Laufrollen für Vorhänge, Gardinen und dergleichen bekannt, welche aus einer mit schrägem Flansch versehenen Laufschiene und einem einseitig an der Laufrolle ange ordneten Tragbügel bestehen, der mit seiner andern freien Seite die Laufschiene über greift.
Die Erfindung bezweckt, den Lauf der Rolle und ihre Führung zu verbessern.
Sie besteht darin, dass der senkrecht ste hende Steg der Laufschiene allmählich in einen schräg nach oben stehenden Lauf flansch übergeht, auf dem die kegelförmige Rolle im wesentlichen mit der ganzen Breite der Mantelfläche aufliegt. Der Tragbügel kann aus dem die Laufschiene übergreifen den Schenkel und dem daraus ausgestanzten, die Laufrolle tragenden Schenkel gebildet sein.
Durch die Erfindung kann erreicht wer den, dass die Laufrollen unter dem Einfluss des Eigengewichtes und des Gewichtes zum Beispiel der Gardinen bis auf einen gewissen Spielraum selbsttätig gegen die Laufstege ohne Berührung derselben herangeführt und die übergreifenden Schenkel der Rollenbügel so weit vom Laufsteg abgehalten werden, dass schädliche Reibungswiderstände ver mieden werden. Gleichzeitig wird trotz der verhältnismässig breiten Auflagelinie nur eine geringe Baubreite der Gardinenstange ermöglicht.
Eine solche Aufhängevorrichtung mit Laufrollen für Vorhänge, Gardinen und der gleichen ist in den Fig. 1 bis 12 in meh reren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Bei dem ersten dargestellten Beispiel, von welchem Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt zeigt, ist die Lauf schiene a an ihrer obern Längskante zu einem Befestigungsschenkel c abgebogen, welcher quer zum Steg der Laufschiene a zu beiden Seiten desselben hiina.usrag-t, so dass dadurch die Laufschiene einen T-förmi- gen Querschnitt aufweist; der Querschnitt der Laufschiene kann aber auch winkel- oder Z-förmig sein.
Die Einrichtung ist derart betroffen, dass die die Gardinenstange bil dende Laufschiene a an ihrer untern Längs kante allmählich in den Laufflansch b über geht, der unter einem spitzen Winkel zur Laufschiene a schräg nach oben steht. Auf dem Laufflansch b liegt im wesentlichen mit. der ganzen Breite ihrer Mantelfläche die kegelförmige Laufrolle d auf, die um einen wag echten Zapfen e drehbar angeordnet ist. Der Drehzapfen e ist an dem einen Schen kel f des Tragbügels befestigt.
Am untern Ende des Tragbügels ist die Aufhängeöse g für die Vorhänge, Gardinen oder dergleichen angeordnet, der andere Schenkel des Trag bügels umgreift in bekannter Weise die der Laufrolle d abgewandte Seite der Lauf schiene<I>a.</I> Der Tragbügel<I>f,<B>lt.,</B> i</I> ist aus einem Blechstreifen derart gebildet, dass der Schenkel<I>f</I> aus dem Schenkel ja heraus gestanzt und ebenso wie dieser symmetrisch zur Mittelebene der Aufhängeöse g beider seits zweimal abgekröpft ist.
In den Fig. 3 und .t ist ein Ausfüh; rungsbeispiel mit einer im Querschnitt U förmigen Stange<I>a,</I> k mit zwei Laufflanschen dargestellt. Der Tragbügel f, 1z ist hier aus Draht gebildet und der die Laufschiene um greifende Schenkel am obern Ende zu einer Öse li, eingerollt. Gemäss der Erfindung ge hen auch hier die Stege der Laufschiene a allmählich in die schräg nach oben stehen den Laufflansche b über, auf denen die kegelförmigen Rollen d im wesentlichen mit der ganzen Breite der Mantelfläche auf liegen.
Das dritte Ausführungsbeispiel, welches in Fig. 5 im Längsschnitt und in Fig. 0 im Querschnitt dargestellt ist, unterscheidet sich von dem vorhergehenden lediglich da durch, dass die ebenfalls aus einer im Quer schnitt U-förmigen Schiene bestehende Stange <I>a,</I> 1c mit nach innen vorspringenden, ein ander zugekehrten Laufflanschen b versehen ist.
Der Tragbügel f, li, für die kegelförmi gen Laufrollen d besteht dabei aus einem Stück und ist an seinem Schenkel 1a zur Ver ringerung des Eigengewichtes und der Rei bungswiderstände mit einer Ausnehmung l versehen. Das Joch des Läuferbügels ist zu einer nach unten stehenden Lagerhülse in eingerollt, in welchen die freien, nach innen umgebogenen Enden eines die Aufhängeöse ersetzenden Befestigungsbügels g für die Gardinen derart eingehängt sind, dass dieser Bügel g parallel zur Zug ichtung der Gar dinen verläuft und quer dazu ausschwenk bar ist.
Der nach innen gekehrte Schenkel f des Läuferbügels ist ferner am Führungs läufer mit Bohrungen ri versehen, an welchen die Zugschnur angenäht werden kann.
Das vierte, in Fig. 7 und 8 in Ansicht und Querschnitt dargestellte Ausführungs beispiel weist demgegenüber nur die Ab änderung auf, dass die die Gardinenstange darstellende Laufschiene an der obern Längskante zu einem Hohlwulst o umge bogen ist, vrelche Schiene sich infolge ihrer Querschnittsverhältnisse leicht nach dem je weils gewünschten Verlauf der Gardinen stange abbiegen und mit einfachen, den Hohlwulst o erfassenden Trägern befestigen lässt. Der Aufhängebügel g ist dabei in aus dem Joch des Läuferbügels f, h nach unten stehenden .
Lappen p gelagert, in des sen Bohrungen q die abgekröpften En den des Aufhängebügels g drehbar gelagert sind. Zur Verringerung der der Schiene a zugekehrten Oberfläche des Widerlagers <B>lt</B> ist dieses mit einer Ausbeulung r versehen.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 9 und 10 ist die Einrichtung derart getroffen, dass die die Gardinenstange bil dende Tragschiene a, welche mit einem nur nach einer Seite vorspringenden Laufflansch <I>b</I> für die Laufrollen<I>d</I> versehen ist, an der obern Längskante zu einer im Querschnitt länglichrunden Hülse e, s eingerollt ist. In diese Hülse kann demzufolge von den Enden her ein flacher Schaft t eingeschoben wer den, welcher ein von einer zur Befestigung der Schiene am Tür- oder Fenstergewände dienenden Platte ic abgebogener Teil ist.
Der Läuferbügel f, 1i. selbst ist in ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 ausgebildet und unter- scheidet sich von diesem lediglich dadurch, dass das Joch des Lagerbügels f, h für die Rollen d durch zwei Querschlitze in einen Quersteg unterteilt ist, der in der Zeichnung nach unten zu einer Lagerhülse v für den Aufhängebügel g ausgezogen ist.
An Stelle eines länglichrunden Quer wulstes ist gemäss Fig. 11 und 12 des sechs ten gezeichneten Ausführungsbeispiels die Schiene a an ihrem obern Ende mit einem kreisrunden Hohlwulst 2.o versehen, der den Vorteil bietet, dass er ebenfalls das Einstecken eines Befestigungswinkels gestattet, zugleich aber das Widerstandsmoment wesentlich er höht.
Der die Laufrolle d aufweisende Läufer <I>f, h</I> ist mit seinem einen Schenkel<I>h</I> nach aussen durchgekröpft. Um den zur Führung und Mitnahme der Gardinen bezw. der Zug schnüre dienenden Läufer ohne Annähen zum Beispiel mit der Zugschnur x verbin den zu können, ist dieser Läufer an dem Aufhängeteil g verbreitert und mit zwei zum Durchführen der Zugschnur x dienen den Durchlochungen y ausgestattet, zwi schen welchen sich ein aus dem Aufhänge teil g ausgestanzter und nach oben geboge ner Haken z befindet, in welchen unter dem Einfluss des in der Zugschnur wirksamen Zuges diese eingepresst und dadurch der Führungsläufer mitgenommen wird.