CH145699A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen, Luft und Dämpfen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gasen, Luft und Dämpfen.

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CH145699A
CH145699A CH145699DA CH145699A CH 145699 A CH145699 A CH 145699A CH 145699D A CH145699D A CH 145699DA CH 145699 A CH145699 A CH 145699A
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Aurig Max
Bruecklmayr Georg
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  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zum     Reinigen    von Gasen, Luft und Dämpfen.    Es sind     Gaswascher    bekannt, bei welchen  Kegelflächen so eng     aneinandergereiht    sind,  dass sich bei Zuführung von Waschflüssig  keit, wenn der     Wascher    in Bewegung ist,       Flüssigkeitsschleier    bilden, durch welche die  gasförmigen Körper zwecks Reinigung hin  durchtreten müssen. Diese für die Flüssig  keitsschleierbildung notwendige enge Anein  anderreihung der Kegelflächen hat den Nach  teil, dass sich leicht Inkrustationen bilden.  



  Es hat sich nun durch Versuche gezeigt,  dass die Reinigungswirkung bei diesen Ap  paraten auch dann noch erhalten bleibt, wenn  der     Abstand    verhältnismässig gross gewählt  wird, das heisst so gross, dass sich keine Flüs  sigkeitsschleier bilden und somit die Reini  gung nicht infolge der Durchquerung von  Flüssigkeitsschleiern geschieht, wie bis jetzt  der Fall war.  



  Die Reinigung von Gasen, Luft und  Dämpfen nach dem vorliegenden Verfahren  erfolgt in der Weise,     dass    man diese gasför  migen Körper zusammen     mit    einer Wasch-         flüssigkeit    in zerstäubter Form zwischen ro  tierende, in verhältnismässig grossen Abstän  den     aneinandermereihte,    mit Unebenheiten  versehene Trennungsscheiben leitet und diese  in Rotation versetzt, um die in den gasförmi  gen Körpern enthaltenen Verunreinigungen  vermöge ihrer Zentrifugalkraft an die Un  ebenheiten der rotierenden     Trennungsscheiben          heranzuschleudern,    von wo sie von der  Waschflüssigkeit abgespült werden, während  man das spezifisch leichtere,

   von den Verun  reinigungen befreite Gas entweichen lässt.  



  Die ebenfalls Gegenstand der     Erfindung     bildende Vorrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass  dieselbe mehrere in einem geschlossenen Ge  häuse mit Einlass- und     Auslassöffnungen    für  die zu reinigenden gasförmigen Körper rotie  rende, mit Unebenheiten versehene und v er  hältnIsmässig weite Zwischenräume bildende  Trennungsscheiben, sowie einen in der Mitte  der Trennungsscheiben     konzentriseh    angeord  neten und mit diesen rotierenden     Spritzkegel         aufweist, der dazu bestimmt ist, die Wasch  flüssigkeit nach     aussen    zu schleudern und sie  zusammen mit den gasförmigen Körpern  zwischen die Trennungsscheiben zu leiten.

    Der verhältnismässig grosse Abstand der     ro-          tierenrlen    Scheiben bei der Vorrichtung nach  der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil,  dass     durelz    den Fortfall der den Gasdurch  gang beeinträchtigenden Flüssigkeitsschleier  eine grössere Gasmenge durch den Apparat:  geleitet werden kann. Wie ferner die Praxis  gezeigt hat, ist auch die     Inkrustationsgefahr     bei der     Anordnung    der Scheiben nach der  vorliegenden Erfindung wesentlich geringer,  als bei den eingangs erwähnten,     engteiligen          Gaswaschern    mit Schleierbildung.  



  Beiliegende Zeichnung stellt einige Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des dar.  



       Fig.    1 zeigt einen     Achsialschnitt    durch  den obern Teil desselben;       Fig.    2 zeigt einen Satz wellenförmiger, in  Abständen     aneinandergereihter    Trennungs  scheiben, zwischen welche die gasförmigen  Körper geleitet werden;       Fig.    3 zeigt eine Variante des in     Fig.    1  dargestellten     Gaswaschers;          Fig.    4 bis 9 zeigen verschiedene Aus  führungsformen von Trennungsscheiben.

    über welche die gasförmigen Körper geleitet  werden;       Fig.    1.0 zeigt eine weitere Variante eines       Gaswaschers;          Fig.    11 bis 18 zeigen weitere Ausfüh  rungsformen von Trennungsscheiben, über  welche die gasförmigen Körper geleitet wer  den:       Fig.    19 und 20 zeigen Befestigungsarten  der im     Gaswascher    rotierenden Scheiben.  



  Die in     Fig.    1 gezeichnete Vorrichtung hat  eine zweckmässig angetriebene Welle A, auf  welcher eine kreisförmige Tragplatte B fest  sitzt. In diese Tragplatte B sind Bolzen e  eingeschraubt, die ihrerseits als Träger von  beispielsweise wellenförmigen und mittelst  Distanzhülsen e'     voneinandergetrennten,    also  verhältnismässig weit voneinander abstehen  den Trennungsscheiben C dienen. Wie aus         Fig.    1 ersichtlich ist, sind die Trennungs  scheiben derart ausgebildet und im     Ga.s-          wascher    derart montiert, dass die von ihnen  gebildeten Zwischenräume sich     abweehs-          lungsweise    verengen und erweitern.  



  Die     Tragplatte    A trägt ferner einen  durchbrochenen Spritzkegel X, der mit den  Scheiben C in Rotation versetzt wird. Die  rotierenden Trennungsscheiben C und der  Spritzkegel X sind von einem geschlossenen  Gehäuse D umgeben. Durch den einen Wand  teil des Gehäuses D führt ein     Wasserzufüh-          rungsrohr        31,    durch welches Wasser in den  Spritzkegel X geleitet wird. Mit B und 8  sind Luftzufuhr-     bezw.        Abfuhrstellen    be  zeichnet.  



  Im Betriebe der     beschriebenen    Vorrich  tung werden die Trennungsscheiben C und  der     Spritzkegel    in Umlauf versetzt. Alsdann  wird durch das Rohr     11Z    Waschflüssigkeit,  beispielsweise Wasser, in den Spritzkegel ein  geleitet und der zu reinigende gasförmige  Körper, zum Beispiel     lauft,    Gas, Dampf       etc.,    durch die     Luftzufuhrstelle    B in das  Gehäuse B. Der unter Druck stehende gas  förmige Körper gelangt     zwischen    die rotie  renden Scheiben C und wird selbst in Ro  tation versetzt.

   Die Folge davon ist, dass  die dadurch     hervorgerufene    Zentrifugalkraft  der im gasförmigen Körper enthaltenen Ver  unreinigungen letztere an die Unebenheiten  der     Trennungsscheiben    C schleudert, von wo  sie von der Waschflüssigkeit abgespült wer  den, während das spezifisch leichtere, von den  Verunreinigungen befreite Gas entweicht und  bei der     Abfuhrstelle        S    abgeführt werden.

   Bei  der in     Fig.    1 dargestellten     Vorrichtung    wird  die     Reinigungswirkung    dadurch noch begün  stigt und intensiver     gestaltet,    dass der Gas  strom zwischen zwei gegeneinander zulaufen  den Flächen der Trennungsscheiben C wie  derholt     zusammengedrückt    und entspannt  wird.

   In der     Fig.    1 sind die Entspannungs  räume mit f bezeichnet; die sich verengen  den Räume     g,    in denen die Gase wieder zu  sammengedrückt werden, bilden sich zwi  schen den gegeneinander zulaufenden Flä-           chen   <I>da,</I>     auf    welchen die spezifisch schwereren       Staubteilcheu    vermöge der durch Rotation  hervorgerufenen Zentrifugalkraft niederge  schlagen und von der sich an den Flächen     h     bildenden und über dieselben hinweggleiten  den Flüssigkeitsschicht fortgespült werden.  



  Die Wirkung der Zentrifugalkraft auf  die in dem Gas, in der Luft oder in den  Dämpfen     enthaltenen    Verunreinigungen wird  mehrmals wiederholt und nach aussen gegen  den Scheibenumfang, infolge der grösseren  Umfangsgeschwindigkeit der Trennungs  scheiben C immer intensiver, so dass auch die  feinsten im Gas, in der Luft oder     in    Dämp  fen enthaltenen Teilchen     ausgeschleudert     werden, wobei das zu reinigende Gas oder  dergleichen zusammen im     Mitstrom    mit der  Waschflüssigkeit von innen nach aussen geht.  



  Der zu reinigende gasförmige Körper  kann auch im Gegenstrom zur     zers        üäubten     Waschflüssigkeit geführt werden,. wobei also  das Gas von aussen nach innen und die  Waschflüssigkeit von innen nach aussen ge  führt wird, um eine noch gründlichere Reini  gung des gasförmigen Körpers zu erzielen.  



  In     Fig.    2 zeigen die Pfeile a, wie die zer  stäubte Waschflüssigkeit und die Staubteil  ehen an die Unebenheiten der Trennungs  scheiben C gedrängt werden; die kräftig ge  zeichneten Punkte b stellen zum Beispiel     die     schwerere, zuerst an diese Unebenheiten ge  drängte zerstäubte Waschflüssigkeit dar; die       schwächer    gezeichneten Punkte c sind die  spezifisch leichteren, auf die Waschflüssig  keit b     gedrängten    und dabei zusammen  geballten Staubteilchen; d ist das leichtere,  durch die     Zentrifugenwirkung    von den  Staubteilchen befreite Gas.  



  Das beschriebene Verfahren kann auch       mittelst    rotierender Scheiben ausgeführt wer  den, die nicht wellenförmig sind, sondern mit       Aufrauhungen,    Erhöhungen, aufgesetzten  oder ausgestanzten Lappen versehen sind.  



  In     Fig.    3 ist ein     Caaswascher    mit in Ab  ständen     aneinandergereihten    Trennungsschei  ben mit     Ausstanzungslappen    als Erhöhungen  dargestellt. Diese     Ausstanzungen    sind radial  angeordnet, wie in     Fig.    4, oder zur     Radialeu       schräg, wie in     Fig.    5. Diese     Ausstanzungen     können beliebige Form haben; sie können so  wohl senkrecht zur Scheibenebene, als auch  schräg zur Scheibenebene stehen.

   Die Lap  pen i können auch aufgeschweisst,     aufgenietet     und     sonstwie    befestigt sein.     Aufrauhungen     der Trennungsscheiben erhält man auch da  durch, dass man Nieten oder Schrauben zum  Beispiel in konzentrischen Kreisen anordnet.       Fig.    6 und 7 zeigen zum Beispiel Schrauben  mit zylindrischen Köpfen. Die Schrauben  köpfe und Muttern können ausser der darge  stellten Form auch in einer beliebigen andern  Form ausgeführt sein.  



       Fig.    8 und 9 zeigen     einen    Teil einer Vor  richtung, bei welcher die Zwischenstücke k.  welche den Abstand zwischen den Scheiben  halten, die Erhöhung     bezw.        Aufrauhungen     der Scheibenwände ersetzen. Diese Zwischen  stücke     können    beispielsweise flügelartig     (Fig.     9) ausgebildet sein.  



  In     Fig.    10 bis 13 ist eine weitere Ausfüh  rungsart mit nach beiden Seiten gleich aus  gestanzten Scheiben dargestellt, wobei     die          Ausstanzungen    so vorgesehen sind, dass die  Lappen an der rechten Seite der einen Tren  nungsscheibe zwischen die Lappen an     der     linken Seite der andern Trennungsscheibe zu  stehen kommen.

   Die so entstehenden Lappen  reihen haben die Form von unterbrochenen  Flügeln (Linie     A-A)    und können entweder  radial     (Fig.    13) gerichtet oder mit beliebigem       Eintrittswinkel    in der Drehrichtung von       (Fig.    11) oder rückwärts     (Fig.    12) gestellt  sein, wodurch, je nach der Stellung, eine grö  ssere Druckerzeugung oder eine grössere För  derung erzielbar ist.

   Die Reinigungswirkung  wird bei dieser Anordnung dadurch w     esent-          lich    erhöht und begünstigt, dass beim Durch  gang des Gases und Wassers durch die un  terbrochenen Flügel der Gasstrom und     Wa-          serstrom    zwischen den einzelnen Lappen wie  derholt unterteilt und dadurch eine inten  sivere     Durchmischung    erzielt wird.  



  Die in Abständen     aneinandergereihten     Scheiben brauchen nicht voll zu sein,     sondern     sie können auch mit grösseren     Aussparungea         versehen     bezw.    es können die Scheiben aus  radialen Blechstreifen gebildet sein, oder sie  können aus einzelnen Blechringen     bezw.          Flacheisenringen    und dergleichen bestehen.

         Fig.    14 und 15 zeigen solche radiale Blech  streifen und     Fig.    16 zeigt flügelartig ge  krümmte Blechstreifen.     Fig.    17 und 18 zei  gen Trennungsscheiben, die aus einzelnen  untereinander verbundenen Ringen, zum Bei  spiel     Flascheneisenringen,    bestehen. Die in       Fig.    14 bis 18 dargestellten Blechstreifen       bezw.    Ringe besitzen als Unebenheiten Aus  stanzungslappen, aufgesetzte Lappen,     Auf-          rauhungen    oder dergleichen.  



  Diese Erhöhungen, Lappen oder derglei  chen wirken dabei ähnlich, wie umlaufende       Desintegratorflügel    oder Stäbe,     und    zwar  insbesondere dann, wenn sie bei Verringe.  rung der Zahl der Trennungsscheiben und  dadurch bedingter Vergrösserung des Abstan  des derselben weiter ausladend gemacht wer  den können und wenn sie, wie bei den Aus  führungsformen der     Fig.    10 bis 13, gegen  seitig     ineinandergreifen.     



  Die     @ÄU%        irkung    all dieser     Gaswascher        kann     dadurch noch erhöht werden, dass man den  durchbrochenen Spritzkegel x     (Fig.    1)     aussen     mit durchbrochenen     Zerstäuberflügeln    y ver  sieht, die entweder nach der Mantellinie des       Spritzkegels    oder schräg hierzu verlaufen.  Hierdurch wird eine bessere Flüssigkeitsver  teilung und ein intensiveres Ausspritzen er  zielt. Solche     Spritzkegel    lassen sich mit be  sonderem Vorteil bei den eben geschilderten       Gaswaschern    verwenden, bei welchen die Er  höhungen.

   Lappen usw.     desintegratorartig          wirken,    wie sie denn überhaupt auch bei       Desintegrator-,    insbesondere     Stabdesintegra-          torgaswaschern    Anwendung finden können.  



  Es hat sich ferner gezeigt, dass es nicht  möglich ist, mit einer einfachen Verschrau  bung am Ende der Bolzen c, auf welche die  Trennungsscheiben mit Hilfe von Distanz  hülsen aufgereiht sind, ein gleichmässiges Zu  sammenpressen derselben zu erzielen, weil  nicht alle     Scheiben    und alle Distanzhülsen  untereinander vollständig gleich sind. Die         Folge    davon ist, dass die eine oder die andere       Anziehstelle    mehr oder weniger stark gepresst  oder gedrückt ist. Da dies auch für die     ini     Kreise stehenden Bolzen, zum Beispiel acht  Bolzen, gilt, tritt eine Verwindung     dex    Tren  nungsscheiben ein und die weitere Folge ist.

         class    der     Trennungsscheibenrotor    schlägt, weil  er nicht ausbalanciert werden kann.  



  Man könnte sich nun in der Weise helfen,  dass man den Tragbolzen seiner ganzen  Länge nach mit einem Gewinde versieht:  aber diese Anordnung hat den Nachteil der  raschen Abnützung des Gewindes, da die ein  zelnen     Befestigungsmuttern    immer vom  äussersten Ende bis nach innen hinein- und  herausgeschraubt werden müssen. Auch ist  das Zusammensetzen und Auseinanderneh  men der Trennungsscheiben zeitraubend.  



  Um diesen Nachteil zu beheben, ist es       mveckmässig,    die Tragbolzen nach aussen ab  satzweise zu verjüngen und jeden Absatz  zwecks Aufnahme einer Mutter mit Gewinde  zu versehen, wie aus     Fig.    19 ersichtlich ist.  Der Vorteil dieser     Konstruktionsmassnahme     liegt darin, dass ,jeweils nur einige aller Tren  nungsscheiben durch einen Satz von Muttern  zusammengehalten werden.  



  In     Fig.    19 bezeichnet 1 das innerste zy  lindrische Stück des Tragbolzens     mit    dem  grössten Durchmesser, dann folgt ein abge  setztes Gewindestück     in    mit einem etwas  kleineren Durchmesser, dann das auf noch  kleineren Durchmesser abgesetzte zylindrische  Stück     7a    usw., o sind Distanzhülsen mit zy  lindrischer Bohrung, während p     Befesti-          gungsmuttern    sind, die zugleich als Distanz  hülsen dienen. Am Ende der Bolzen ist je  ein Gewinde angebracht und durch die Mut  ter     u        wird    das Ganze zusammengehalten.  Zweckmässig ist es, Sicherungsmuttern v an  zuwenden.  



  Eine weitere Vereinfachung im Bau des       Trennungsscheibenrotors        bezw.    in der Be  festigung der Trennungsscheiben erhält man  dadurch, dass man unter Wegfall der sonst  üblichen Busseisernen Tragringe die Tragbol  zen<I>1, m,</I>     ic    unmittelbar auf der     Stahlguss-          scheibe        q        befestigt.         Diese Anordnung ist in     Fig.    20 zu er  sehen.  



  Der Tragbolzen ist hier in der     Mitte    mit  einem Gewinde r versehen, das naturgemäss  im Durchmesser grösser ist, wie das innerste  zylindrische Stück 1. Dieses Gewinde x  endigt einerseits mit einem Bund s und an  derseits wird eine Mutter     t    angezogen- wo  durch der Tragbolzen an der     Stahlgussscheibe     q befestigt wird.  



  Diese     Befestigungsart    ist wesentlich ein  facher und billiger, da die bearbeiteten Trag  ringe und die Befestigung der Tragringe  wegfallen.  



  Wenn man nun den Bund s und die Mut  ter     t    über die     Stahlgussscheibenebene    vor  stehen lässt, wie in     Fig.    20 gezeichnet, so er  gibt sich weiter der Vorteil, dass sich     zwi-          .clien    der innersten     Trennungsscheibe    und  der     Stahlgussscheibe    ein Zwischenraum er  gibt, der zur     Durchspülung    verwendet wer  den     kann.    Würde nämlich die letzte Scheibe  unmittelbar an der     Stahlgussscheibe    anliegen,  so könnte es infolge der Ungleichmässigkeit  derselben vorkommen,

   dass sich im Umkreis  der     Aufliegestelle    zwischen     Stahlgussscheibe          upd    Trennungsscheiben eine Spalte bildet, in       ,welchen    zum Beispiel Waschteer hineinge  langt und bei Stillstand erstarrt, so dass der  Rotor schlägt. Ist aber von vornherein zwi  schen     Stahlgussscheibe    und Trennungsscheibe  ein Abstand     vorgesehen,    so ist durch die  gleichmässige     Durchspülung    ein Ansetzen  oder     Inkrustieren    nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRü CHE I. Verfahren zum Reinigen von Gasen, Luft und Dämpfen, dadurch gekennzeichnet, dass man diese gasförmigen Körper zu sammen mit einer Waschflüssigkeit in zerstäubter Form zwischen rotierende, in verhältnismässig grossen Abständen an- cinandergereihte, mit Unebenheiten ver sehene Trennungsscheiben leitet und diese in Rotation versetzt,
    um die in den gasförmigen Körpern enthaltenen Verun reinigungen vermöge ihrer Zentrifugal kraft an die Unebenheiten der rotieren- den Trennungsscheiben heranzuschleu- dern, von wo sie von der Waschflüssig keit abgespült werden, während man das spezifisch leichtere, von den Verunreini gungen befreite Gas entweichen lässt. II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mehrere in einem geschlossenen Gehäuse mit Einlass und Auslassöffnungen für die zu reini genden gasförmigen Körper rotierende.
    mit Unebenheiten versehene und verhält nismässig weite Zwischenräume bildende Trennungsscheiben, sowie einen in der Mitte der Trennungsscheiben konzen trisch angeordneten und mit diesen rotie renden Spritzkegel aufweist, der dazu bestimmt ist, die Waschflüssigkeit nach aussen zu schleudern und sie zusammen mit den gasförmigen Körpern zwischen die Trennungsscheiben zu leiten. UNTERANSPRtCHE: l.. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Tren nungsscheiben wellenförmig und derart nebeneinandergereiht sind, dass sie gleich mässige Zwischenräume bilden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Tren nungsscheiben wellenförmig und derart nebeneinaüder gelagert sind, dass die von ihnen gebildeten Zwischenräume nach aussen abwechslungsweise verengt und ausgebuchtet sind, zwecks abwechselnder Zusammenpressung und Entspannung der Gase beim Durchtritt derselben. durch die genannten Zwischenräume. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass die Tren nungsscheiben mit unterbrochenen Er höhungen versehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch Il. da- durcn gekennzeichnet, dass die Erhöhun gen so angeordnet sind, dass sie unter brochene Flügel bilden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die beidseits gleich ausgebildeten Trennungsscheiben in Abständen so aneinandergereiht sind, dass Erhöhungen der einen Seite einer :Scheibe zwischen Erhöhungen der be nachbarten Seite der nächsten Scheibe liegen. IS. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Schrauben bolzen und Muttern als Erhöhungen dienen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den Ab stand der einzelnen Trennungsscheiben voneinander haltenden Zwischenstücke flügelartig ausgebildet sind und als Er höhungen dienen.
    8. Vorriclituiig nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Tren nungsscheiben durch gestanzte Ringe mit flügelartig gekrümmten Blechstreifen ge bildet werden. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der durchbro chene Spritzkegel aussen mit durchbro chenen Zerstäuberflügeln versehen ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die wellenför migen Trennungsscheiben in Abständen auf Tragbolzen aneinandergereiht sind, die abwechselnd mit glatten zylindri schen Teilen und mit abgesetztem Ge- winde versehen, und zwar nach aussen verjüngt ausgeführt sind, so dass immer nur einige der Scheiben durch auf die Gewinde aufgeschraubten Muttern zu sammengehalten werden. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die zylindrischen Teile der Tragbolzen von Distanzhülsen umgeben sind, während die Distanzhülsen der Ge windeteile der Tragbolzen durch die Muttern gebildet sind. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die Tragbolzen je in der Mitte mit Gewinde, Bund und Muttern ver sehen sind, mittelst welchen sie auf einer Tragscheibe befestigt sind. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass Bund und Muttern der Tragbolzen über die Ebene der Trag scheibe vorstehen, so dass zwischen der der Tragscheibe nächst liegenden Tren nungsscheibe und der Tragscheibe ein Zwischenraum zur Durchspülung ver bleibt.
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