CH145729A - Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger. - Google Patents
Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C17/00—Fuze-setting apparatus
- F42C17/04—Fuze-setting apparatus for electric fuzes
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder anit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Energieversorgung eines elektrischen Zünders, der in Ausbildung als Zeit-, Auf schlag- oder Doppelzünder für Geschosse. Wurfbomben, Minen oder dergleichen, mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensa toren als Zündstromträger versehen ist.
Das elektrische Schaltbild eines derartigen Zünders und des zugehörigen Ladeapparates ist als Ausführungsbeispiel in Fig. 1 der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
Der mit A bezeichnete Zünder (beispiels weise ein Aufschlagzünder) enthält zwei Kondensatoren e und f, deren gleichnamige Pole<I>ei,</I> f 1 unmittelbar miteinander verbun den sind, während ihre zweiten Pole ez, f:, ', über einen Aufschlagkontakt g und ein elek trisches Zündmittel h miteinander in Verbin- . dun- stehen. Der Kondensator f ist ausser dem zur ungleichmässigen Spannungsände rung seiner Speicherenergie gegenüber der des Kondensators e über einen hochohmigen Widerstand i. in sich geschlossen.
Die Zündungsenergie erhält der Zünder vor Gebrauch von einer in der Ladevorrich tung<I>B</I> befindlichen Stromquelle a. Hierzu ist der Zünder mit drei Anschlusskontakten l111 kz, k 3 versehen, von denen k1 zu den Kon- densatorbelegungen <I>ei. f 1</I> führt, k, zur Bele gung f2 und k3 zur Belegung e..
Zum Anlegen der Spannung der Strom quelle a an den Zünder dient der dreipolige Schalter s der Ladevorrichtung, der hierzu in der gezeichneten Pfeilrichtung verschieb bar ist. Soweit ist die Einrichtung benannt.
Die Erfindung bezweckt, ein unrichtiges Aufladen und die Möglichkeit einer vorzei tigen Entzündung des Zünders auszuschal ten. Eine solche Frühzündung könnte bei spielsweise dadurch eintreten, dass beim Ein rücken des Schalters zunächst oder über haupt bloss Kontakt reit den Polen k1 und k: des Zünders gegeben wird. Dann ist nur der eine Zünderkondensator f aufgeladen und zwischen den Belegungen f 2 und e_ der bei den Kondensatoren besteht über das Zünd mittel Ia eine Potentialdifferenz, die bei einem unvorhergesehenen Schliessen des Auf schlagkontaktes g die sofortige Entzündung des Zündmittels bewirken würde.
Ein derartiges Aufladen nur eines Zün- derkondensators wird nach der Erfindung durch die geeignete Schaltung und Ausbil dung der Anschlusskontakte der Stromquelle verhindert. Zu diesem Zweck sind bei dem durch Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei spiel die drei Pole s, s=, <B><I>SS</I></B> des Schalters s der Stromquelle ca derart ausgebildet und miteinander verbunden, dass beim Einrücken des Schalters zwangläufig zunächst die Pole s= und s#. über die Kontakte k=,
k" an die bei den über das Zündmittel la miteinander ver bundenen Kondensatorbelegungen f2, e_ an geschlossen werden. Erst dann wird durch den Kontakt s1 der zweite Pol der Batterie a über den Kontakt k, an die unmittelbar mit einander verbundenen Kondensatorbelegun- gen h, e, angelegt.
Dabei können die gleich-' namigen Pole s2 und s3 der Stromquelle, wie im gezeichneten Ausführungsbeispiel ange nommen ist, sich auf verschiedenem Poten tial befinden (wobei die Potentialdifferenz jedoch unterhalb der für den Zünder erfor derlichen Zündspannung liegen muss), oder sie liegen voneinander getrennt oder mitein ander kurzgeschlossen auf gleichem Poten tial.
Die u% irkungsweise des beschriebenen Zünders ist bekannt. Nach dem Abnehmen von der Stromquelle, wobei in umgekehrter Reihenfolge zum voraufgegangenen An schlussvorgang zwangläufig zunächst der Schalterpol si, darnach erst die Pole s2,<B><I>SS</I></B> zu sammen abgenommen werden, entlädt sich der Zünderkondensator f über den hoch ohmigen Widerstand i in sich, und es bildet sich zwischen den Kondensatorbelegungen f 2. e2 eine zur Entzündung des Zündmittels<I>h</I> ausreichende Spannung erst nach einer be- stimmten, vorgesehenen Sicherheitszeit spanne.
Beim Ausführungsbeispiel nach F ig. => ist der Schalter der Ladevorrichtung ss bei spiels\veise als Stecker mit den beiden Kon takten s,, ss ausgebildet. Der zum Anlegen an die beiden Zünderkontakte k._, k;, be stimmte Kontakt s4 ist an seinem Einsteck ende durch einen b1etallzapfen s5 ver längert, der gegenüber dem spannungsfüh renden Kontakt s4 isoliert ist.
Beim Aufladen der Zünderkondensa-0 toren, also beim Einführen des Steckers in j der durch Pfeil angedeuteten Richtung, wird zuerst durch den Metallzapfen SG zwi- selten den über das Zündmittel h miteinan der verbundenen Kondensatorpolen f 2 und e= ein Kurzschluss hergestellt und erst dann die Koridensatoranordnung unter Spannung ge legt.
Nach dem zwischen f_ und e2 herbei geführten Kurzschluss ist es gleichgültig, ob zuerst der Steckkontakt s, mit dem zu den Kondensatorbelegungen f 1, e1 führenden gemeinsamen Zünderkontakt k, zum Schluss gebracht wird oder der Steckkontakt s4 mit, den über da.s Zündmittel miteinander ver bundenen Kondensatorpolen f 2 und e2. Durch den Kurzschluss mittelst des Zapfens s,
bei Beginn des Ladevorganges ist stets dafür ge sorgt, da.ss mit Sicherheit zu gleicher Zeit beide Zünderkondensatoren e und f auf geladen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Energieversorgung elek trischer Zünder mit zwei gegeneinander ge schalteten Kondensatoren als Zündstrom träger, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Laden der Zünderkondensatoren an die Pole der letzteren anzuschliessenden Kon takte der Stromquelle derart ausgebildet sind, dass das Anlegen einer Spannung an nur einen Zünderkondensator und damit die vorzeitige Bildung eines zur Entzündung des Zündmittels ausreichenden Potentials zwi schen den über das Zündmittel miteinander verbundenen Polen der beiden Kondensa toren ausgeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der an die un mittelbar miteinander verbundenen Pole (e,, f,) der beiden Zünderkondensatoren (e, f) anzuschliessende Stromquellenkon- takt (s,) durch Zwangsführung erst nach dem Anlegen der Stromquellenkontakte (s,., sj für die beiden über das Zünd- mittel (%) miteinander verbundenen Kon- densatorpole (e.=, f,) angeschlossen wer den kann._@. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wemgsteris die über das Zündmittel (1i) miteinander ver bundenen Pole (e., f_) der beiden Kon densatoren vor dein Anlegen sämtlicher spannungsführender Stromclliellenkon- takte (s,, s4) durch Mittel (s;,) kurzge schlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE145729X | 1929-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH145729A true CH145729A (de) | 1931-03-15 |
Family
ID=5670947
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH145729D CH145729A (de) | 1929-06-06 | 1930-01-10 | Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH145729A (de) |
-
1930
- 1930-01-10 CH CH145729D patent/CH145729A/de unknown
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