CH145747A - Malerschablone. - Google Patents

Malerschablone.

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CH145747A
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Herm Hofmann Joh
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      Malerschablone.       Es ist bekannt, Papiere durch Aufspritzen  von Metall gegen Feuchtigkeit zu schützen  und wird solches Material auch zu verschie  denen Zwecken verwendet. Auch wird Pa  pier einseitig mit Aluminiumfolien überzogen,  zwecks Schutz gegen Feuchtigkeit.  



  Im Malergewerbe benützt man seit län  gerer Zeit Metallschablonen aus verschiedenen  Metallen und auch seit jeher Schablonen aus  Papier, welches mit Firnis oder Lack ge  tränkt und wird nach dem Ausschneiden     meh-          reremal    mit Ölfarbe gestrichen werden muss.  Letztere Schablonen haben die Nachteile,  dass sie durch die mehrmaligen     Ölfarbüber-          züge    sehr dick und weniger biegsam werden  und bei langem Gebrauch trotzdem noch  Feuchtigkeit eindringen kann. Auch lassen  sich diese Schablonen nur mit der Gefahr  des Brechens und des     Zerreissens    in die Ecken  einbiegen.  



  Infolge des unbedingt notwendig starken  Papiers zur bisherigen Malerschablone und  durch die mehrmaligen     Ölfarbüberzüge    wird    diese Schablone so dick, dass feine Zeichnun  gen damit gar nicht sauber schabloniert wer  den können und auch schwer auszuschneiden  sind.  



  Diese Nachteile sind durch die vorliegende  Erfindung beseitigt, indem die neue Schablone  aus mit dünnem Metallpapier überzogener, vor  teilhaft ganz dünner und recht zäher     Papier-          oder        Pappelage    besteht. Der Überzug kann  zweckmässig nur auf der einen Seite oder  beidseitig gemacht werden. Zum Überziehen  wird zweckmässig ein wasserunlöslicher Kleb  stoff verwendet, welcher keine Verdunstungs  möglichkeit nötig hat, weil zum Beispiel durch  das beiderseitige Überziehen mit Metallfolie  ein vollständig undurchlässiges Produkt als       Schablonenmaterial    erzielt wird.

   Da diese       Metallfolienüberzüge    vollständig undurchlässig  sind, so würde eine Verwendung von feuch  tigkeitshaltenden oder andern verdunstungs  fähigen Klebmitteln ein Trocknen der Kleb  schicht nicht zulassen und dadurch wider  standsunfähig werden. Diese Haltbarkeit ist      aber durch oben geschildertes     Überziehen    mit  wasserunlöslichem Klebstoff, welcher keine       Verdunstung    nötig hat, gewährleistet.  



  Infolge der Undurchlässigkeit der     Metall-          folien    kann daher bei beidseitigem Überzug  beim Schablonieren die Feuchtigkeit nicht  mehr an das Papier oder Pappe die Kern  schichte der neuen Schablone, gelangen. Die  Haltbarkeit und Verwendungsfähigkeit der  Schablone ist dadurch eine viel längere. Die       Imprägnierung    in der bisher üblichen Weise  einer Schablone kommt in Wegfall und die  Schablone ist in der Herstellung dadurch  wesentlich billiger als die bisherigen, und  infolge der geschmeidigen Biegsamkeit der  neuen Schablone vielseitiger verwendbar.

    Durch die, bei- geeigneter Ausbildung mög  lichen Dünnheit dieser Schablone lassen sich  viel feinere Zeichnungen durch Ausschneiden  hervorbringen und auch durch Schablonieren  an die Wände oder Flächen auftragen als  dies bisher mit den starken, wenig biegsamen  Papierschablonen der Fall war. Die neue  Schablone lässt sich auch in jedem Winkel  biegen und bleibt bei Verwendung geeigneter  Materialien in dieser Richtung stehen, so dass  man alle Ecken und Winkel ohne Hindernis  gut     ausschablonieren    kann, während die bis  herigen Papierschablonen beim Schablonieren  solcher Ecken und Winkel infolge ihrer Steif  heit und minderen Biegsamkeit meistens zer  rissen werden.  



  Bei der zweiseitig mit Metallfolie bezo  genen Schablone wird beim Ausschneiden  oder Ausstanzen die obere Metallschicht über  die Papierschicht hinweg mit der untern  Metallschicht verbunden, so dass ein Eindrin  gen von Feuchtigkeit nicht möglich ist, weil  die obere Metallschicht an der Schnittkante  infolge des Druckes des     Schneidmessers    ge-         wissermassen        ausgedehnt    wird und sich mit.  der untern Metallschicht verbindet, wodurch  die zwischenliegende     Papierschichte    nach  aussen abgeschlossen wird.  



  Einseitig mit     lTetallfolienpapier    überzo  gene Pappe oder Papier wird zu Schablonen  für die moderne Spritzmalerei verwendet,  weil bei dieser Schablone das Papier oder  die Pappe die aufgespritzte Farbe aufsaugen  muss, jedoch darf diese aufgesaugte Farbe  nicht     durch    die Pappe an die Wand durch  dringen, wodurch die Malerei an den Wänden  beschmutzt würde. Dieses schädliche Durch  dringen wird durch die aufgeklebte undurch  lässige Metallschicht verhindert.  



  Diese neuartigen Schablonen sind immer  und sofort gebrauchsfähig, weil sie keinerlei  Imprägnierung mehr bedürfen, sie besitzen  die Vorzüge der undurchlässigen Metallscha  blone, ohne deren Nachteile zu haben und  sind auch noch infolge des Wegfallens jedweder  Imprägnierung viel billiger, als die bisherigen  Schablonen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Malerschablone, dadurch gekennzeirhriet, dass sie aus mit Metallfolieripapier überzogener Pappe- oder Papierlage besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Malerschablone nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schablone auf der einen Seite mit Metallfolienpapier überzogen, ist. 2. Malerschablone nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Schablone beidseitig mit Metallfolienpapier überzo gen ist.
CH145747D 1929-04-22 1930-04-22 Malerschablone. CH145747A (de)

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CH145747D CH145747A (de) 1929-04-22 1930-04-22 Malerschablone.

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