CH145801A - Einrichtung zum Synchronisieren umlaufender Verteiler in Sende- und Empfangsstationen. - Google Patents

Einrichtung zum Synchronisieren umlaufender Verteiler in Sende- und Empfangsstationen.

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CH145801A
CH145801A CH145801DA CH145801A CH 145801 A CH145801 A CH 145801A CH 145801D A CH145801D A CH 145801DA CH 145801 A CH145801 A CH 145801A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zum Synchronisieren umlaufender Verteiler  in Sende- und Empfangsstationen.    Übertragungen von     Mess*@erten    durch Im  pulse, deren Häufigkeit der     Messgrösse    zuge  ordnet ist, sind bekannt. Sofern die Impulse  keine     Wechselstromimpulse    sind, die aus  Wechselstrom verschiedener Frequenz beste  hen, lässt sich über ein und dieselbe Lei  tung nur ein     Messwert    gleichzeitig     übertra-          0,en.     



  Es ist auch bekannt, mehrere     Messwerte     mit Hilfe synchron rotierender Verteiler über  dieselbe Leitung zu übertragen.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Synchronisierung der rotierenden  Verteiler.  



  Gemäss der Erfindung werden die Ver  teiler durch     Synchronisierungsimpulse    im  Gleichlauf gehalten, die über dieselbe Lei  tung wie die     Messwerte    übertragen werden und  die sich von den zur Übertragung der     Mess-          werte    dienenden Impulsen unterscheiden. Die       Synchronisierungsimpulse    können sich dabei    von den Impulsen, die     ziir    Übertragung der       Messgrössen    dienen, beispielsweise durch ihr;  Länge oder das Verhältnis von Impulslänge  zur Impulspause unterscheiden.  



  Der     Synchronisierimpuls    erfolgt beispiels  weise in dem Augenblick, wo die Verteiler  beider Stellen genau gleiche Stellungen ein  nehmen. Um die Dauer der     Messimpulse    von  der Laufgeschwindigkeit der mit einer     Mess-          einrichtung    verbundenen Kontakteinrichtung  unabhängig zu machen, wird zweckmässiger  weise ein Steuerrelais, welches die     Impulse     auf die Verbindungsleitung zwischen     Sende-          und    Empfangsstelle überträgt, über die von  den     Messgrössen    beeinflussten Kontakteinrich  tungen in Reihe mit einem Kondensator an  eine Stromquelle angeschlossen.

   Die Erre  gungszeit des Steuerrelais ist dann gleich der  Dauer des Ladestromes für den Kondensator.  Durch Bemessung der Kapazität und der  Widerstände im Ladestromkreis lässt sich      diese Zeitdauer auf beliebige Werte einstel  len. Zweckmässig werden die     Messimpulse     sehr kurz gemacht. Der     Synchronisierimpuls     kann, wie anhand der Ausführungsbeispiele  noch gezeigt werden wird, beispielsweise so  lange dauern, als der Verteiler in einer be  stimmten Stellung steht. Der Synchronisier  impuls, wird zweckmässig vom Verteiler der  Sendestelle oder einer mit ihm gekuppelten  Kontakteinrichtung gesteuert.  



  Durch die Verteiler wird in der Sende  stelle das Steuerrelais der Reihe nach dem  Einfluss der verschiedenen Kontakteinrich  tungen der einzelnen     Messstellen    unterworfen.  In der Empfangsstelle leitet der Verteiler die  von den ankommenden     Messimpulsen    ausge  lösten     Kondensatorladeströme    zu demjenigen  von mehreren     Ablesegeräten,    dessen zuge  hörige     Messeinrichtung    in der Sendestelle die  Impulssendeeinrichtung beeinflusst.

   Die Zei  ger der     Ablesegeräte    werden zweckmässiger  weise im allgemeinen     festgehalten;    nur zur  Neueinstellung werden sie freigegeben, so  dass bei     alen    Messgeräten die zuletzt einge  nommene Zeigerstellung sichtbar bleibt.  



  Verbindet man mit den     Messsystemen    der       Ablesegeräte    beliebige Einrichtungen, die  geeignet sind, Widerstände in Abhängigkeit  vom Ausschlag des     Systemes    zu verändern,  so hat man die Möglichkeit, von der Grösse  der eingestellten Widerstände das     Ansprechen     von Schutzeinrichtungen, Alarmeinrichtun  gen, Regeleinrichtungen oder Steuereinrich  tungen abhängig zu     machen.    Aber auch zur  Summenbildung lassen sich die Widerstände  verwerten; es wird dann ein besonderes An  zeigegerät angeordnet, das die Summe der  Widerstände oder Leitwerte anzeigt, die von  denjenigen     Ablesegeräten    beeinflusst sind,  deren Summe gebildet werden soll.  



  Ausführungsformen für ein     liess-    und  Anzeigegerät, welches einen Widerstand be  einflusst, sind in grosser Zahl bekannt gewor  den. Beispielsweise ist auf der horizontal lie  genden Achse des     Messsystemes    ein Ringrohr  aus Isolierstoff befestigt,     welches    zum Teil  mit Quecksilber gefüllt ist, und ausserdem  eine Spirale aus Widerstandsdraht enthält.    Je nach der Verdrehung der     Meffinstrumen-          tenachse    wird durch das Quecksilber ein  grösserer oder kleinerer Teil des Widerstands  drahtes kurzgeschlossen. Wenn der Wider  stand an einer Stromquelle mit konstanter  Spannung liegt, kann ein in den Stromkreis  eingefügtes Amperemeter den Widerstand  anzeigen.

   Um beispielsweise die eben be  schriebene Anordnung zur Darstellung der  Summe der Angabe mehrere     14lessinstrumente     zu verwenden, kann man die Ringrohr  Widerstände der betreffenden     Messgeräte    in  Reihen- oder Parallelschaltung ausbilden und  den Strom durch die entstehende Wider  standskombination oder auch bei     konstanter.     Strom die Spannung an der Widerstands  kombination durch ein     Amperemeter    oder  Voltmeter messen und auf diese Weise den  Summenwert zur Anzeige bringen.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dienen  die Abbildungen, die Ausführungsbeispiele  der Erfindung darstellen.  



  In     Abb.    1 sind 10. 20.     31).    40. 50 Kon  takteinrichtungen, deren Umlaufgeschwin  digkeiten von je einer     ll1essgrösse        abhängen.     Mit den     Kontakteinrichtungen    verbunden     i,t     ein Relais 6, welches durch seinen Anker die       Aufladung    eines Kondensators<B>100</B> jedesmal  dann herbeigeführt, wenn das Relais erregt  wird. Der Ladestrom für den Kondensator  100 geht über das Steuerrelais 9, welches  die Fernleitung 1 durch seinen Anker  schliesst. Bei     Aberregung    des Relais 6 ent  lädt sich der Kondensator 100 durch Kurz  schluss.

   Der Stromkreis für Relais 6 ist über  einen von einem Relais 7 gesteuerten Kon  takt mit dem negativen Pol einer Ortsstrom  quelle     verbunden.    Von den Kontakteinrich  tungen 10, 20, 30, 10, 50 führen Verbindun  gen zu den Kontakten 11., 21, 31, 41, 51  eines Verteilers 4, so dass also nur diejenige       3Tessstelle    Relais 6 und Steuerrelais 9 beein  flussen kann, die durch den Verteiler 4 an  den     positiven    Pol der     Ortsstromquelle    ange  schlossen ist.  



  Weiter bewegt wird der Verteiler 4 durch  ein     Schrittschaltwerk,    zu dem ein     Zeitwerk     1, ein von diesem gesteuerter Umschalter 2,      eine Kontakteinrichtung 3 und ein Schritt  magnet 60 gehört. Zeitwerk 1 ist ein     Wech-          selstrommotor,    der von der Spannung des  Wechselstromnetzes<I>UV</I> angetrieben wird.  Seine Geschwindigkeit ist in weiten Grenzen  von der Höhe der Wechselspannung und von  ihrer     Frequenz    unabhängig.

   Die Unabhängig  keit von der Wechselspannung kann zum Bei  spiel dadurch erreicht werden, dass in den       Stromkreis    der Erregermagnete eine die       Stromstärke    regulierende Vorrichtung, zum  Beispiel ein     Eisenwasserstoff-Widerstand,     oder ein gesättigter Transformator, einge  schaltet wird. Eine genügende     Freduenz-          unabhängigkeit    kann durch     Anwendung    von       herraris-Triebsystemen    erreicht werden. Von  dem     Moior    wird eine     liontakteinrichtung    101       angetriel,en,    die ein Relais 102 ein- und aus  schaltet.

   Relais 102 steuert den Umschalter  ?. Je nach der Stellung dieses Umschalters  fliesst in einer Relaisspule 103 ein Strom der  einen oder andern Richtung. Relais 103  steuert die Kontakteinrichtung 3, die einen       Z-förmigen    Anker 104 besitzt, der bekannt  lich bei jedem Stromwechsel in der Relais  spule 103 eine halbe     Umdrehung    ausführt.  Mit dem     Z-förmigen        Anker    104 ist eine Kon  taktscheibe 105 verbunden, über welche nach       ieder    ganzen Umdrehung des     Z-förmigen    An  kers 104 der Schrittmagnet 60 eingeschaltet  wird.

   Schrittmagnet 60 treibt beispielsweise       mittelst    eines     Klinkwerkes    den Verteiler 4  an, so dass also nach jeder vollen Umdre  hung des     Z-förmigen    Ankers 104 die nächst  folgende von den Kontakteinrichtungen 10,  20, 30, 40, 50 eingeschaltet wird. Die     Lauf-          gesehwindigkeit    der Kontakteinrichtung 101  wird beispielsweise so eingestellt, dass der  Verteiler 4 nach je 8     Sekunden    um einen  Schritt weiter bewegt wird.  



  In     Abb.    2 ist eine zur Sendeeinrichtung  gemäss     Abb.    1 gehörige Empfangseinrich  tung schematisch wiedergegeben. Die Fern  leitung     M    enthält eine Batterie 106 und ein       Relais    107. Relais 107 ist das Empfangs  relais. Durch seinen Anker steuert es die  Erregung eines Relais - 109. Relais<B>109</B>  steuert ein weiteres Relais 108, Relais 108    beeinflusst einen Wechselkontakt, durch den  ein Kondensator 110 umgeladen wird.

   In  den Ladestromkreis des     Kondensators    110  sind die     Ablesegeräte    12, 22, 32, 42, 52, ein  geschaltet. Über welches von den     Ablesege-          räten    die Ladeströme fliessen, hängt von der  Stellung des Verteilers 43, insbesondere des  Verteilers 430 ab, weil über den Kontakt  arm des Verteilers 430 immer nur ein An  zeigegerät an die Batterie angeschlossen wird,  über welches der Kondensator 110 aufgeladen       wird.    In der gezeichneten Stellung ist über  den Kontaktarm des Verteilers     4.30    das An  zeigegerät 22 angeschlossen.

   Verteiler 43       wird,    wie Verteiler 4 in der Sendestelle durch  ein     Schrittschaltwerk    weiterbewegt., das ein  Zeitwerk 111, einen Umschalter 112. eine  Kontakteinrichtung 113 und einen Schritt  magnet 114 enthält. Das Zeitwerk 111 wird  wiederum aus einem Wechselstromnetz     UY     mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetrie  ben. Dadurch wird eine Kontakteinrichtung  1l5 abwechselnd geschlossen und geöffnet,  wodurch ein Relais 116 den Umschalter 112  abwechselnd in die eine oder andere Stellung  bringt.

   Bei jedem Stellungswechsel des  Umschalters wechselt auch die Stromrichtung  in einem Relais 117, und ein     Z-förmiger     Anker vollführt jedesmal eine halbe Um  drehung in der Richtung, in     welche    die Spitze  des Z-Ankers weist. Mit dem     Z-förmigen     Anker 118 sind drei     Kontaktscheiben    119,  120 und 121 gekuppelt. Über die Kontakt  soheibe.121 wird der Schrittmagnet 114 er  regt. Der Erregerstromkreis verläuft von  dem Pluspol der Ortsbatterie über 121, 114,  geschlossenen Kontakt des Relais 55 zum  Minuspol der Ortsbatterie.

   Die Kontakt  scheiben 119 und 120 arbeiten zusammen mit  einer auf dem Verteiler 43 angebrachten  zweiten Verteilerscheibe 431. Über diese Ver  teilerscheibe 431 werden bei den     Messgeräten     angeordnete     3Zagnetspulen    122. 222, 322,     423     und 522 gesteuert. Die Stromkreise dieser  Magnete verlaufen vom Pluspol der Ortsbat  terie über Kontakteinrichtung 120, Kontakt  arm des Verteilers 431, über die Kontakte  dieses Verteilers und je nach der Stellung      des Kontaktarmes durch die Wicklung eines  der     fünt    genannten Magnete 122 bis 522,  über einen Kontakt 66 zur negativen Pol  klemme der Ortsbatterie.

   Die Magnetspulen  122 bis 522 geben, wenn sie erregt sind,  das im allgemeinen arretierte System des  zugehörigen     Ables.egerätes    frei. In der ge  zeichneten Stellung der Verteiler 430 und  431 werden die Ladeströme des     Kondensa-          tors    100 über das     l3Iessgerät    29 geleitet. Dem  entsprechend ist gleichzeitig durch den Ver  teiler 431 der Elektromagnet. 222 eingeschal  tet. Der Erregerstromkreis verläuft vom  Pluspol der Ortsbatterie über 120, 431, 222,  Kontakt des Relais 66 zum Minuspol der  Ortsbatterie. Das     rXesssystem    des     Ablesegerä-          tes    22 ist also zur neuen Einstellung frei  beweglich.

   Alle übrigen     Ablesegeräte    sind  arretiert. Der Erregerstromkreis aller     Arre-          tierungsmagnete    wird durch die Kontaktein  richtung 120 erst geschlossen, nachdem die  Verteiler um einen Schritt weiter gegangen  sind. Anderseits werden die Magnetstrom  kreise bereits vor Beginn der Weiterschal  tung der Verteiler geöffnet, so     da.ss    die Ab  lesegeräte während der Umschaltung der Ver  teiler mit Sicherheit alle arretiert sind.  



  Das Zeitwerk der Empfangsstelle läuft  etwas schneller als das der Sendestelle. In  folgedessen braucht man nur Vorsorge zu  treffen, dass der Verteiler der Empfangsstelle  von Zeit zu Zeit angehalten wird, bis der  Verteiler der Sendestelle die übereinstim  mende Stellung erreicht hat. Wären beide  Zeitwerke auf gleiche     Geschwindigkeit    ein  gestellt, so wäre es ebensogut möglich, dass  der Verteiler der Sendestelle zu schnell läuft,  als auch der der Empfangsstelle. Es müsste  dann Vorkehrung getroffen werden, dass das  Zeitwerk der Sendestelle oder der Empfangs  stelle, je nachdem, welches gerade vorläuft,  zeitweilig angehalten wird. Die Anordnung  wird einfacher, wenn mit Sicherheit nur ein  bestimmtes von den beiden Zeitwerken vor  laufen kann.  



  Sobald der schneller laufende Verteiler  der Empfangsstelle in der Nullstellung an-    gekommen ist, wird ein Relais<B>123</B> über fol  genden Stromkreis erregt: Pluspol der Orts  batterie, Kontakteinrichtung 120, Kontakt  arm und Nullkontakt des Verteilers 431, Kon  takteinrichtung 119, Wicklung des Relais  123, geschlossener Kontakt 125, Minus  pol der Ortsbatterie. Durch Relais 123  wird ein     Klinkw        erk    betätigt, welches das       Zeitwerk.    anhält. Erst wenn Relais 123  seinen Anker     12.1    wieder     loslässt,    kann das  Zeitwerk wieder anlaufen, und die Verteiler  weiter schalten.

   Der     erwähnte    Kontakt 125  im Stromkreis des Relais 123 wird     geöffnet,     wenn der Anker 12-6 eines Relais 127 in die  gestrichelt gezeichnete Lage gebracht ist.  



  Das Relais 127 ist ein     Differentialrelais.     Solange das Relais 107 nicht erregt ist, ist  auch die Erregerwicklung des Relais 109  stromlos. Der Anker des Relais 109 nimmt  dann die in der Abbildung dargestellte Lage  ein. Dadurch wird der Wicklung 129 des  Relais 127 Strom zugeführt. Der Anker 126  dieses Relais nimmt dann die in der Abbil  dung dargestellte Lage ein. Wird das Re  lais 107 erregt, so zieht das Relais 109 seinen  Anker an. Dadurch erhält nun an Stelle der  Spule 129 des Relais 127 die Spule l28  Strom. Die Stellung des sehr trägen     Ankers     126 hängt nun davon ab, welche der Spulen  128 oder 129 längere Zeit Strom erhält.

   So  lange     Fernmessimpulse    übertragen werden,  sind die Erregungszeiten des Relais 109 we  sentlich kürzer als     die    Zeiten während der  das     R;@lais    109 stromlos ist. Infolgedessen  wird während der Übertragung der     l@lesswert@2     die Spüle 129 längere Zeit erregt, so dass  der Anker 126 die dargestellte     Lage    bei  behält. Der Kontakt 125 im Stromkreis des  Relais 123 ist also geschlossen, so dass dieses  Relais die Sperrklinke des Zeitrelais 115 ein  legt.  



  Die Einrichtung an der Sendestelle kann       ,ZUn,    wenn der dortige Verteiler ebenfalls  die Nullstellung erreicht, einen besonders  langen Stromstoss über die Fernleitung     31     senden. Zu dem     Zweck,    wird über den Null  kontakt des Verteilers     .I    ein Relais 8 ein  geschaltet, und zwar solange, als der Vertei-           ler    in seiner Nullstellung steht. Über einen  von Relais 8 gesteuerten Kontakt 130 wird  Relais 9 erregt und schliesst die Enden der  Fernleitung     Ill    zusammen, solange wie Relais  8 erregt ist. In der Empfangsstelle werden  dadurch Relais 107 und infolgedessen auch       Pelais    109 für eine lange Zeit eingeschaltet.

         Pelaisspule    128 des Differentialrelais 127  zieht dann den Anker 126 in die gestrichelte  Lage, wodurch Kontakt 125 geöffnet wird.  Jetzt verliert Relais 123 seine Erregung, und  das Zeitwerk der Empfangsstelle kann weiter  laufen. Diese     Synchronisierung    wiederholt  sieh jedesmal, wenn der Verteiler 4 in der  Sendestelle und der Verteiler 43 in der Emp  fangsstelle beide die Nullstellung erreicht  haben. Wenn die Ungleichheit der Zeitwerke  gross ist, können die Verteiler auch mehr  mals während eines Umlaufes auf diese  Weise synchronisiert werden.  



  Es ist damit zu rechnen, dass die Wech  selspannungen zum Antrieb der Zeitwerke  in einer der Stationen ausbleibt, so dass in  dieser das Zeitwerk zum Stehen kommt,  während in der andern Stelle das Zeitwerk  weiterläuft. Damit in einem solchen Falle  die     Ablesegeräte    keine falschen Angaben  machen, werden besondere Vorsichtsmass  regeln getroffen.  



       WV        enn    in der Sendestelle die Antriebs  spannung für das Zeitwerk ausbleibt, schal  tet ein Relais 5 die     Erregerwicklung        1.0-3     für die     Kontakteinrichtung    3 und die Mag  netspule 160 des     Schrittschaltwerkes    von der       Ortsstromquelle    ab.     Ausserdem    öffnet ein  Relais 7 den Erregerstromkreis des Relais  6, so dass also auch Steuerrelais 9 nicht mehr  ansprechen kann. Ein zweiter Kontakt des  Relais 7 dient nach Wiederkehr der Wech  selspannung als     Haltekontakt    für Relais 7.

    Der Stromkreis von Relais 7 ist auch noch  durch     einer.    zweiten Kontakt des Relais 8  unterbrochen. Relais 7 kann nach Wieder  kehr der Wechselspannung nur dann wieder  erregt werden, wenn Relais 8 über den in  der Nullstellung stehenden Verteiler 4 erregt  wird. Bis dahin läuft dann wohl das Zeit-    werk, das den Verteiler weiterbewegt, aber  es werden keine     Messimpulse    auf die Fern  leitung 111 übertragen. Das Zeitwerk in der  Empfangsstelle ist stehen geblieben. als der  Verteiler dort die Nullstellung erreichte und  kein     Synchronisierimpuls    eintraf. Er wartet  in dieser Stellung, bis der wieder an  laufende Verteiler der Sendestelle ebenfalls  in der Nullstellung angekommen ist.     Darin     laufen beide gleichzeitig ab.  



  Auch die Empfangseinrichtung besitzt  Vorkehrungen, um Falschmeldungen der Ab  lesegeräte zu verhindern, wenn das Zeitwerk  infolge Ausbleibens der Antriebsspannung  stehen bleibt. Ein Relais 55 schaltet dann  Magnet 1.14 des     Schrittsehaltwerkes    und An  triebsmagnetes 117 des     Z-förmigen    Ankers  ab. Ein Relais 66 unterbricht die gemein  same     Rückleitung    der     Auslösemagnete    12?,  222, 322, 422, 522, so dass die Messgeräte  sich nicht verstellen können. Nach Wieder  kehr der Wechselspannung läuft das Zeit  werk 111 weiter und dreht auch den Vertei  ler 43 weiter bis in die Nullstellung. Schliess  lich wird Relais 66 wieder erregt und schliesst  einen Haltestromkreis für sich. wenn Anker  126 einen Kontakt 141 geschlossen hat.

   Zu  dem Zweck muss Anker 126 des Differential  relais 127 die gestrichelte Lage einnehmen.  Wie früher schon dargelegt wurde, muss  dazu Relais 109 durch einen lange anhalten  den Strom erregt werden. Dieser kommt aber  nur dann zustande, wenn der Verteiler     der     Sendestelle in der Nullstellung steht. Nach  Wiederkehr der Spannung läuft der Vertei  ler in der Empfangsstelle also bis in seine  Nullstellung und wartet hier, bis auch der  Verteiler der Sendestelle die     Nullage    erreicht.  Von da an laufen sie gemeinsam weiter.  



  Die in den     Abb.    1 und 2 dargestellten  Sende-     undEmpfangseinrichtungen    lassen sieh  durch gewisse Änderungen     verbessern.    Zum  Beispiel kann an Stelle des Differentialrelais  127 ein Relais mit Anzugsverzögerung ver  wendet werden, dessen Verzögerungszeit so  gross ist, d_ ass sein Anker bei den kurzen     Mess-          impulsennicht    angezogen wird und in seiner  Ruhelage einen Kontakt geschlossen hält.      über welchen Relais 123 erregt werden kann.  Erst infolge des langen     Synchronisierimpul-          ses    wird dann der Stromkreis für Relais       12'3    unterbrochen.

   Ferner können die Relais,  die bei Ausbleiben der Wechselspannung in  Tätigkeit treten, durch die empfindlicheren  und kräftigeren Gleichstromrelais ersetzt       werdf.n,    wenn in ihren Stromkreis ein Gleich  richter eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Synchronisieren umlau fender Verteiler in Sende- und Empfangs- statione>>, zwischen denen mehrere Messgrössen mittelst des Impulsfrequenzverfahrens über tragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteiler durch Impulse, die über die zur Übertragung der Messwerte dienende Leitung gesendet werden und die sich von den zur Übertragung der Messwerte die nenden Impulsen unterscheiden, synchroni siert werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Syn- chronisierimpuls sich von den zur Über tragung der Messwerte dienenden Impul sen durch seine längere Dauer unterschei det und dass dieser Impuls nur dann zu stande kommen kann, wenn die Verteiler in der Sendestelle und in der Empfangs stelle jene übereinstimmende Stellungen einnehmen, in denen die Übertragungs instrumente ausgeschaltet sind (Nullstel lung) . 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Relais (6), das die über die Fernleitung (M) geleiteten Stromstösse hervorruft, zwecks Übertragung der Messgrössen unter Zwi- t> s e 'henschaltuno- 2n eines Kondensators (100), zwecks Übertragung der Synchronisier- impulse dagegen unmittelbar mit einer Stromquelle verbunden wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zeiger der Ablesegeräte in der Empfangsstelle in ihrer Stellung festgehalten werden. wenn der Verteiler der Empfangsstelle um einen Schritt weiter bewegt wird. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zeiger der Ablesegeräte im allgemeinen festgehalten sind und nur zur Neueinstellung frei gegeben werden. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis .I, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Ablesegeräten Widerstände beeinflusst werden. 6.
    Einrichtung nach U nteransprucli 5, ge kennzeichnet durch ein Anzeigegerät, das sich nach der Grösse der von den Ablese- geräten beeinflussten Widerstände ein stellt und dadurch die Angaben mehrerer Ablesegeräte summiert. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Ausblei ben der Antriebsspannung für das Zeit werk in der Sendestelle der Stromkreis des Relais, das die Stromstösse in der Fernleitung hervorruft, unterbrochen wird, so dass keine Messimpulse auf die Verbindungsleitung zwischen Sendestelle und Empfangsrelais übertragen werden. S. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass bei Ausbleiben der Antriebs spannung für das Zeitwerk in der Emp fangsstelle die Zeiger der Ablesegeräte in ihrer Einstellung festgehalten werden. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bei Aus bleiben der Spannung in der Empfangs stelle stehenbleibende Zeitwerk nach Wiederkehr der Spannung solange wei terläuft. bis der Verteiler in einer Stel lung steht, von der aus das Zeitwerk erst durch einen Synchronisierimpuls zum Weiterlauf freigegeben werden kann.
CH145801D 1929-03-27 1930-03-21 Einrichtung zum Synchronisieren umlaufender Verteiler in Sende- und Empfangsstationen. CH145801A (de)

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AT119848B (de) Fernbedienungsanlage.
DE651899C (de) Gleichstrom-Amperestundenzaehler fuer die Verwendung als Summenmessgeraet in mit impulsgesteuerten Kondensatorsystemen ausgeruesteten Fernmessempfangsanordnungen