CH145962A - Schnurverschluss. - Google Patents

Schnurverschluss.

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CH145962A
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CH
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slots
slot
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Inventor
Hahn Paul
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Hahn Paul
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C7/00—Holding-devices for laces
    • A43C7/04—Hinged devices

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  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Schnurverschluss.    Die Erfindung betrifft einen     Schnurver-          schluss    zum Festhalten der Enden von Bän  dern, Schnürsenkeln oder dergleichen, ins  besondere von Gummisenkeln, mit einer  Platte aus festem Baustoff, zum Beispiel  Metall, Horn, Zelluloid usw.  



  Es sind Schnurverschlüsse bekannt, bei  denen die Enden einer Verschnürung an  Miedern, Schuhen und dergleichen durch  eine gelochte Platte aus beliebigem Baustoff  (starr und biegsam) zur Feststellung durch  gezogen werden.  



  Es sind auch bereits sogenannte Dreiloch  verschlüsse bekannt, bei denen das Bandende  erst durch zwei Löcher gezogen wird, dann  durch das dritte Loch und nun zwischen  Platte und dem Bandteil, welcher zwischen  den beiden ersten Löchern sichtbar ist, fest  geklemmt wird.  



  Diese Verschlüsse haben den Nachteil,  dass,     besonders    nach längerem Gebrauch, ein  sicheres Verschliessen nicht mehr     vorhanden     ist, da eine geeignete Festklemmvorrichtung  fehlt.    Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile dadurch beseitigt, dass in der Platte ein       Einführungsschlitz    für das Ende des Ban  des,     Schnursenkels    oder dergleichen in we  nigstens einen, winklig hierzu angeordneten  Klemmschlitz übergeht.  



  Bei der Einführung eines Bandes in einen  solchen Klemmschlitz wird dieses an der  Einführungsstelle derart zusammengepresst,  dass es durch die gewöhnlich auftretenden       ]Kräfte    nicht aus seiner Lage gezogen wer  den kann. Bei     Verwendung    von Gummischnü  ren wird die Schnur in der Gegend ihrer  einzuklemmenden Stelle     gestreckt    und mit  diesem     gestreckten    und dadurch dünner     g < :-          wordenen    Teil in den betreffenden Quer  schlitz eingeführt.

   Nach dem Loslassen der  Schnur zieht diese sich wieder zusammen  und verdickt sich dadurch unterhalb und  oberhalb des Quer-     bezw.    Klemmschlitzes  wieder auf ihren ursprünglichen Durchmes  ser, wodurch derjenige     'Widerstand    erzeugt  wird, der die Schnur beim normalen Ge  brauch festhält. Erhöht wird die in der vor-      stehend beschriebenen Weise erzielte Klemm  wirkung noch,     wenn    das Band, bevor es     in     den Klemmschlitz eingeführt wird, durch  wenigstens ein einfaches, in derselben Platte  vorgesehenes Loch     hindurchgeführt    wird,  dessen Durchmesser vorteilhaft nicht wesent  lich grösser als der des Bandes ist.

   Es ist  zulässig, dieses Loch rechtwinklig zu der  Richtung, welches das Band bei seinem Wei  terlauf von ihm zu dem betreffenden Klemm  schlitz hat, zu erweitern, derart, dass es die  Gestalt eines Schlitzes annimmt.  



  Durch die wiederholte Umbiegung, wel  che die Schnur infolge ihrer Durchführung  durch das Loch erleidet, wird der Wider  stand gegen Verrückung aus ihrer Lage der  art erhöht, dass sie selbst durch aussergewöhn  liche Beanspruchungen nicht aus ihrer Lage  gebracht werden kann.  



  Man kann statt des Durchführungsloches  aber auch einen zweiten, einfach winkelför  mig oder aber T-förmig gestalteten Schlitz  in der Platte versehen. Bei Anwendung  zweier Schlitze in einer und derselben Platte  ist es möglich, entweder beide Enden oder  zwei verschiedene Stellen eines Bandes mit  telst einer und derselben Platte zu befestigen.  



  Ferner ist es auch möglich, mit Hilfe  solcher, zweifach geschlitzter bezw. zweifach  geschlitzter und gelochter Platten mehrere  Schnüre miteinander zu verbinden.  



  Eine     selbsttätige    Lösung der verbundenen  Schwurenden ist ausgeschlossen, anderseits ist  die beabsichtigte Lösung leicht möglich.  



  Bemerkt soll noch werden, dass der     Eiu-          führungssehlitz    an den sieh der oder die bei  den eigentlichen Klemmschlitze zweckmässi  gerweise so anschliessen, dass der ganze  Schlitz eine einfache Winkel-, also L-Form  oder aber eine T-Form hat, eine solche Weite  erhalten kann, dass sich das einzuklemmende  Band durch ihn leicht bis zu dem oder den  Klemmschlitzen einführen lässt. Der Einfüh  rungsschlitz darf aber auch, insbesondere,  wenn er sich nach seinem äussern Ende hin.  also seinem Einführungsende hin, zum Bei  spiel in der Form von Abrundungen erwei  tert, ebenso eng sein, wie die Klemmschlitze.    In der Zeichnung ist der Verschluss in  verschiedenen Ausführungsformen beispiels  weise dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine einmal geschlitzte und  mit einem Durchführunosloch versehene Ver  schlussplatte;  Fig. 2 zeigt eine zweifach geschlitzte  Versehlusspiatte ;  Fig. 3 bis 7 zeigen eine Anzahl weiterer  Ausführungsformen;  Fig. 8 bis 13 veranschaulichen knopfähn  liche, Fig. 14 bis 16 hülsenähnliche Ausfüh  rungsformen;  die Fig. 8, 10 und 12 sind mittlere  Längsschnitte dreier unter sich verschiedener  Ausführungsformen, während sich diese in  geschlossenem Zustande befinden;  die Fig. 9, 11 und 13 sind zugehörige  Innenansichten in geöffnetem Zustande;  die     Fig.    14 und 16 sind Oberansichten  während     Fig.    15 ein     Querschnitt    nach der  Linie     I-I    von     Fig.    14 ist.  



  Gemäss     Fig.    1 ist eine runde Scheibe     p,     welche beispielsweise ganz eben sein kann,  mit einem Schlitz und einem Durchführungs  loch     c    versehen. Der     T-förmig    gestaltete  Schlitz besteht aus dem     Einführungsschlitz    a.  und den beiden sich -nach rechts und links       abzweigenden    Klemmschlitzen b. Am Ein  gang ist der Schlitz     ca    erweitert,     wobei    die  Begrenzung dieser     Erweiterung    durch Kreis  bögen,     Ellipsenbögen    oder dergleichen gebil  det werden kann.

   Der Einführungsschlitz     ca     kann eine solche Weite erhalten, dass das  Festzuklemmende Band sich vergleichsweise  leicht in ihn einführen und bis zu den       Schlitzen        b        weiterfiihren    lässt.     Jeder    der bei  den     Schlijze        b    ist dann jedoch enger als der  Schlitz     a,    so dass sich das Band in ihm in der  eingangs dargelegten Weise festklemmen  lässt.

   Der     Einführungsschlitz    ist in dieser  Figur nicht erheblich     weiter    als die beiden       Klemmsehlitze    gewählt, so dass das festzu  klemmende Band schon bei der Einführung  in ihn im     gewissen    Masse zusammengedrückt       wird,    und die Schlitze b daher nur die Zu  sammendriiekunm auf     das    endgültige notwen  dige Mass bringen.      Der Einführungsschlitz a kann aber auch,  insbesondere in der Nähe der Klemmschlitz e  b, ebenso eng wie diese sein. Die Länge jedes  der beiden Schlitze b muss seine Weite über  schreiten, zweckmässig beträgt die     Länge    ein  Mehrfaches der Weite.

   Die Figur deutet dies  durch die für die Schlitze b gewählten Ab  messungen auch an.  



  Das Durchführungsloch c kann sich dem  Durchmesser des festzuklemmenden Bandes  nahe anpassen; es darf aber auch nicht uner  heblich weiter sein.  



  Statt der runden Gestalt der Platte kann  auch eine andere, zum Beispiel ovale oder  eine viereckige, mit abgerundeten Ecken an  gewendet werden.  



  Die Benutzungsweise der Platte p ist so,  dass das festzumachende Band zunächst durch  das Loch c gezogen, dann durch den Schlitz a  geführt und schliesslich in einem der beiden  einander gegenüber angeordneten Schlitze b  festgemacht wird.  



  Das Material, aus dem die Platte besteht,  kann Metall, Horn, Hartgummi oder ein an  deres sein, welches die nötige Festigkeit hat.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2  sind in der Platte p zwei Schlitze a, b vor  gesehen. Diese Ausführung kann zum Be  festigen zweier Bandenden benutzt werden.  



  Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der  Platte, bei welcher die beiden Schlitze a,     b     an einen gemeinsamen Ausschnitt d ange  schlossen sind. Im übrigen sind die Schlitze  a, b den mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 be  schriebenen ähnlich. Bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel sind zwei     Durchführungslöcher     c vorgesehen; es eignet sich also auch zur  besonders sicheren Befestigung der beiden  Enden eines und desselben Bandes oder von  Enden zweier miteinander zu verbindender  Bänder. Die äussere Umrissform auch dieser  Platte kann beliebig sein, also zum Beispiel  wesentlich von der dargestellten abweichen.  



  Fig. 4 zeigt eine Ausführung mit eben  falls zwei Schlitzen a, b und zwei Durchfüh  rungslöchern c. Sie lässt sich also in dersel  ben Weise wie die nach Fig. 3 verwenden;    ein Unterschied gegenüber Fig. 3 besteht je  doch insofern, als die Schlitze a, und zwar  mit grossen Abrundungen, in die eine Längs  seite der Platte p ausmünden.  



  Die Fig. 5 und ö zeigen zwei Ausfüh  rungsformen, welche für jeden Schlitz a, b  mit zwei Löchern c versehen sind, durch wel  che die festzuklemmenden Bandenden, ehe sie  zu den Schlitzen<I>a, b</I> gelangen, hindurchge  führt werden können. Die Benutzungsweise  kann aber auch eine derartige sein, dass     das     festzuklemmende Band zunächst durch ein  Loch c geführt, dann in einem Schlitz a, b  festgemacht und dann weiter durch ein Loch  e geleitet wird.  



  Fig. ö zeigt beispielsweise unten die,  erstere und oben die zweite Art der Benut  zungsweise der Löcher c. Nach seinem Durch  gange durch ein Loch e kann das Bandende  unter den Teil von ihm     hindurchgesteckt     werden, der von dem Loch c zu dem Schlitz     >>     führt.  



       Fig.    7 zeigt eine Ausführung, bei der auf  ,jeder Hälfte der Platte drei Löcher c, e vor  gesehen sind. Durch diese Figur soll ange  deutet werden, dass, wenn die Platte zum Be  festigen zweier Bandenden dient, das eine  derselben auch unter blosser Benutzung der  Löcher c, e festgemacht werden kann.  



  Jede der durch die     Fig.    8 bis 13 darge  stellten, knopfähnlichen Ausführungsformen  besteht aus einer Oberschale f und einer der  Platte p in den     Fig.    1 bis 7 entsprechenden  Unterschale     W.    Die beiden Schalen     p'    und     f     hängen durch ein Scharnier g miteinander  zusammen und werden, wenn sie zusammen  geklappt sind, durch einen geeigneten     Ver-          schluss    in diesem Zustande erhalten.

   Die Un  terschale     p'    ist bei den Ausführungen nach       Fig.    8 bis 11 mit einem Einführungsloch c  und bei der Ausführung nach     Fig.    12 mit  einer Durchgangsöse     c'        versehen.    Der Ein  führungsschlitz a verbindet in den     Fig.    8 bis  11 den Ausschnitt d mit den Klemmschlitzen  b. Während des     Einführens    und Festmachen  des Bandes sind die knopfartigen Ausfüh  rungen aufgeklappt, wie dies die     Fig.    9.<B>11</B>  und 13 zeigen.

        Bei der Ausführung nach den Fig. 10  und 11 besteht die Unterschale p1 aus einem  ebenen Teil und einer eingepressten Vertie  fung l; der Boden der letzteren ist mit dem  Durchgangsloch e, dem Ausschnitt d und den  Schlitzen a, b versehen.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 12 ist an  der Unterschale p1 ein gekröpftes Blech- oder  Zelluloidstück h befestigt, welches zwischen  sich und der Unterschale p1 einen Raum t  freilässt. Dieses Blech- oder Zelluloidstück  ist mit dem Schlitz a, b versehen.  



  Das restliche freie Ende des Bandes kann  bei den knopfartigen Ausführungen in der  Unterschale Aufnahme finden oder aber  durch ein in der Zeichnung nicht dargestell  tes Loch der Schale p1 nach aussen geführt  werden.  



  Bei den beiden Ausführungsformen nach  den Fig. 14 bis 16 ist eine Hülse k vorge  sehen, die an einem oder an beiden Enden  offen sein kann, in deren eines Ende das zu  befestigende Band eingeführt wird, um dar  auf durch den Ausschnitt d gesteckt und  dann in einem der Schlitze<I>a, b</I> festgemacht  zu werden. Beide Hülsen sind mit einem  Ausschnitt d, zwei Schlitzen a und vier  Klemmschlitzen b versehen. Die Fig. 14 und  16 unterscheiden sich dadurch voneinander,  dass in beiden verschiedene Lagen für die  Klemmschlitze b gewählt worden sind. Jede  der Ausführungen nach den Fig. 14 bis 16  gestattet das Einführen zweier Bänder, es ist.  aber ersichtlich, dass auch die Ausführungen  nach den Fig. 8 bis 13 sich für die Einfüh  rung zweier Bänder geeignet machen lassen.

    Man könnte zum Beispiel nicht nur die Schale  p l, sondern auch die Schale f mit einem Ein  führungsloch c, einem Ausschnitt d und  einem oder mehreren Schlitzen a, b versehen  Ferner könnte man nur die Platte p1 mit zwei  Einführungslöchern c, ebensovielen Aus  schnitten d und den nötigen Durchgangs- und  Klemmschlitzen a, b versehen. Bei den Aus  führungen nach den Fig. 8 bis 11 könnte der  Einführungsschlitz a bis zum Rande der  Schale p1 geführt, also nach aussen hin offen  sein.    Bei den dargestellten     Ausführungsbeisple-          len    bilden die Schlitze b mit den Schlitzen a  etwa rechte Winkel. Es soll aber bemerkt  werden, dass der Winkel, den je ein Schlitz b  mit dem Schlitz a bildet, auch grösser oder  kleiner als 90   sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnurverschluss zum Festhalten der En den von Bändern, Schnürsenkeln oder derglei chen, insbesondere von Gummisenkeln, mit einer Platte aus festem Baustoff, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Einführungsschlitz für das Ende des Bandes, Schnursenkels oder dergleichen in einen oder mehrere, winklig zu ihm angeordnete Klemmschlitze übergeht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schnurverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte mit einem oder mehreren Durchführungs löchern versehen ist. 2. Schnurverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Platte mehrere Schlitze vorgesehen sind.
    3. Schnurverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ss mit dem Klemmschlitzverschluss ein Dreilochver- schluss verbunden ist. 4. Schnurverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei zusarnmenklappbaren Schalen besteht, von denen die eine wenigstens einen Ein führungsschlitz und wenigstens einen Klemmschlitz hat. Schnurverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Klemmschlitze ein nach dem Rande der Schale, also nach aussen hin, offener Ein führungsschlitz anschliesst.
    Schnurverschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale mehrere Klemmschlitze und mehrere Durchführungslöcher hat. 'd. Schnurverschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Scha len mit Schlitzen versehen sind, wobei die Schlitze nach dem Schalenrande hin offen sind. 8. Schnurverschluss nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass in einer oder beiden Schalen gekröpfte Teile an gebracht sind, welche mit den Schlitzen versehen sind. 9).
    Schnurverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form einer, an wenigstens einem Ende offenen Hülse hat, welche mit einem Ausschnitt und wenigstens einem sich an denselben anschliessenden Schlitz versehen ist. 10. Schnurverschluss nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse an beiden Enden offen ist, so dass zwei Bänder von je einem Ende der Hülse her dem Ausschnitt zugeführt werden können.
CH145962D 1930-02-05 1930-02-05 Schnurverschluss. CH145962A (de)

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