CH145979A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Zelluloseverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Zelluloseverbindung.

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CH145979A
CH145979A CH145979DA CH145979A CH 145979 A CH145979 A CH 145979A CH 145979D A CH145979D A CH 145979DA CH 145979 A CH145979 A CH 145979A
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N V Drya M Kunstzijdefabrieken
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B3/00Preparation of cellulose esters of organic acids
    • C08B3/16Preparation of mixed organic cellulose esters, e.g. cellulose aceto-formate or cellulose aceto-propionate

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer neuen     Zelluloseverbindung.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung einer neuen     Zellu-          loseverbindung,    die an sich und gegebenen  falls als Rohmaterial für die Herstellung an  derer Stoffe von technischer Bedeutung ist.  



       Man    hat bereits vorgeschlagen, zur Her  stellung von     Zelluloseestern,    die     die    höheren  Homologen von Essigsäure als     Estergruppc     enthalten, auf Zellulose     Monochloressigsäure-          anhydrid    bei Gegenwart von     Propionsäurc     einwirken zu lassen. Im     Gegensatze    hierzu  wird beim vorliegenden Verfahren von einem       Zellulosederivat    ausgegangen.  



       Das    Verfahren ist .dadurch gekennzeich  net. dass man auf     Acetylzellulose,        wie    sie  zum Beispiel bei der technischen     Acetylie-          rung    von Zellulose gewonnen wird, ein den       rhloressigsäurerest    enthaltendes, veresternd       wirkendes        Säurederivat        einwirken    lässt  Hierbei kann gegebenenfalls ein Katalysator  zugegen sein.  



  Zur Einführung der     Chlor-Essig-Säure-          gruppe    verwendet man zum Beispiel Mono-         chloressigsäureanhydrid,    oder     Monochloraze-          tylchlorid.     



  Die Reaktion .kann beispielsweise in ei  nem Medium von Essigsäure, Halogenessig  säure, Benzol oder unter Verwendung der  für die     Azetylierung    üblichen Verdünnungs  mittel     stattfinden.    Des weiteren kann man  die für die     Azetylierung    üblichen     Katalv-          satoren,    wie Schwefelsäure und andere ver  wenden.  



  Nach dem Verfahren der Erfindung wird  ein weissliches,     krümliches    Produkt erhalten.  das in Lösungsmitteln, wie Azeton und  Chloroform gut quillt und gegebenenfalls mit  einem Überschuss dieser Flüssigkeiten zur  Lösung gebracht werden kann.  



  Das nach dem Verfahren der     Erfindung     erzeugte Produkt spaltet bei Behandlung     in]'     siedendem Wasser nur äusserst wenig Chlor  ab und zeigt in trockenem Zustand eine be  sonders hohe Stabilität, welche insbesondere  bei Temperaturerhöhung diejenige des nicht  chlorhaltigen Ausgangsproduktes übertrifft.      Zur Erläuterung der Erfindung diene  folgendes Beispiel:  <I>Beispiel:</I>  Von der     Azetylzellulose    werden 15 Ge  wichtsteile in 100 Gewichtsteilen Eisessig ge  löst und darauf 40 Gewichtsteile     Chlorazetyl-          chlorid    zugesetzt.

   Nach Rühren während  einiger Stunden wird durch Wasserzusatz  ein     weisses    Produkt gefällt, das in     Azeton     und Chloroform löslich ist. Laut Analyse  enthält es auf je ein Molekül Zellulose 0,6       Mo1.        Chlorazetyl    und 1,6     Mol.        Azetyl.     



  Das nach vorliegendem Verfahren erhal  tene Produkt kann in der Technik zu den  selben Zwecken verwendet werden, wie die  einfachen     Zelluloseester,    also zum Beispiel  zur Herstellung von Kunstfasern, Folien.  Lacken und     plastischen    Massen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer neuen Zelluloseverbindung, die ein krümliehes, weissliches Produkt darstellt, in Azeton und Chloroform sehr gut quillt und bei Behand lung mit siedendem Wasser praktisch kein Chlor abspaltet, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Azetylzellulose ein den Chlor- essigsäurerest enthaltendes, veresternd wir kendes Säurederivat einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf das Zelluloseacetat Chloressigsäureanhydrid einwirken lässt.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf das Zelluloseacetat Chloressigsäurechlorid ein wirken lässt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Verwendung eines Kataly sators.
CH145979D 1929-04-08 1929-04-08 Verfahren zur Herstellung einer neuen Zelluloseverbindung. CH145979A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4219517A (en) 1978-10-12 1980-08-26 Puropore Inc. Process for spinning dense hollow fiber cellulosic membrane

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