CH146005A - Kohlenwasserstoffgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Kohlenwasserstoffgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
Kohlenwasserstoffgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kohlenwasserstoffgemisch, welches Kohlenwasserstofföl mit niedrigem Siede punkt, wie Naphta und dergleichen, enthält, und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Es ist bekannt, Substitutionsverbindun- gen mit kondensiertem Ring zu Naphta zu zusetzen, und besonders zu gekracktem Naphta. Es hat sich herausgestellt, dass diese Substanzen, auch wenn sie nur in sehr ge ringen Mengen von weniger als 5 gr pro Liter und im allgemeinen zwischen den Grenzen von 0,01 und 1,0 gr pro Liter vorhanden sind, die Bildung von Harz stark vermindern und nachher die Zunahme des Harzgehaltes beim Stehenlassen für längere Zeit, wenn nicht für unbeschränkte Zeit, verhindern.
Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn es sieh um Motorbrennstoffe, Naphta zum Reinigen und dergleichen handelt.
Es hat sich herausgestellt, dass Kohlen wasserstoffe, wie Naphtalin, Anthracen, Phenanthren und dergleichen, welche alle eine Struktur mit kondensiertem Ring auf weisen, diese Eigenschaft mehr oder weniger besitzen. Es kann einer dieser Stoffe oder eine Mischung derselben mit andern Sub stanzen, wie zum Beispiel a-N aphtol oder a-Naphtylamin, zu dem 01 in dem oben ge nannten Verhältnis zugesetzt werden.
Die Stoffe können in dem Naphta direkt aufgelöst werden, oder sie können in konzentrierter Auflösung in Naphta, Benzol oder andern Lösungsmitteln, welche sich mit Naphta in dem notwendigen Grad mischen, zugesetzt werden.
Harz, oder besser gesagt Harzbildung, wird durch das Prüfungsverfahren Nr. 530, 1 des Amtes für Bergbau der Vereinigten Staa ten bestimmt, siehe technische Abhandlung 32'3 B unter dem Titel "Specification for Pe troleum Products and Methods for Testing". revidiert am 21. Oktober 1927 (Seite 96).
Kurz gefasst, besteht das Verfahren darin, dass 100 cm'; Naphta. in einer runden Kupfer schale von ungefähr 31/2 engl. Zoll Durch messer in ein Dampfbad eingebracht werden zum Entfernen der sich verflüchtigenden Stoffe. Das Resultat wird in Milligramm von in der Schale per 100 cm3 Naphta zu rückbleibendem Harz ausgedrückt.
Ein Beispiel der Wirkung dieser Addi tionssubstanzen wird in den nachstehenden Versuchen wiedergegeben: Ursprüngliches Naphta: 231 mgr Harz pro 100 cms.
Urspriingliehes Naphta, 0,10 gr Naphta- lin pro Liter: 166 mgr Harz pro 100 cm'. Ursprüngliches Naphta, 0,10 gr Anthra- cen pro Liter: 22 mgr Harz pro 100 cm'. Die Bestimmungen des Harzgehaltes sind nach dem oben beschriebenen Kupferschalen verfahren gemacht worden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Kohlenwasserstoffgemisch, gekennzeich net durch ein Kohlenwasserstofföl mit nie drigem Siedepunkt und eine geringe Menge eines Kohlenwasserstoffes mit kondensiertem Ring als Zusatzstoff. UNTERANSPRACHE: 1. Kohlenwasserstoffgemisch nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff in einer Menge vorhan den ist, welche zwischen den Grenzen von 0,01 und 1,0 gr pro Liter 01 liegt. 2. Kohlenwasserstoffgemisch nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss das 01 aus gekrackter Naphta besteht. 3.Kohlenwasserstoffgemisch nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff ein Molekulargewicht hat, welches grösser ist als dasjenige des Naph- talins. =1. Kohlenwasserstoffgemisch nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff aus Anthracen besteht. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Kohlen wasserstoffgemisches nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kohlenwas- serstofföl mit niedrigem Siedepunkt mit einer geringen Menge eines Zusatzstoffes aus einem Kohlenwasserstoff mit kondensiertem Ring versetzt wird.UNTERANSPRÜCHE: 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Zu satzstoff in einer solchen Menge verwen det, die zwischen den Grenzen von 0,01 und 1,0 gr pro Liter 01 liegt. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss man als 01 ge- krackte Naphta verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man einen Zu satzstoff mit einem Molekulargewicht ver wendet, welches grösser ist als dasjenige des Naphtalins.$. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man als Zusatz stoff Anthracen verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US146005XA | 1928-09-21 | 1928-09-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146005A true CH146005A (de) | 1931-03-31 |
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| CH146005D CH146005A (de) | 1928-09-21 | 1929-09-21 | Kohlenwasserstoffgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146005A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964279C (de) * | 1955-07-15 | 1957-05-23 | Autol Werke G M B H | Zusatzmittel fuer Motortreibstoffe |
-
1929
- 1929-09-21 CH CH146005D patent/CH146005A/de unknown
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