CH146006A - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmebehandlung von schweren Kohlenwasserstoffölen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmebehandlung von schweren Kohlenwasserstoffölen.

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CH146006A
CH146006A CH146006DA CH146006A CH 146006 A CH146006 A CH 146006A CH 146006D A CH146006D A CH 146006DA CH 146006 A CH146006 A CH 146006A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmebelandlung von schweren  Kohlenwasserstoffölen.    Bei den Verfahren zur Spaltung schwerer  Kohlenwasserstoffe unter Drück ergibt sich  der Übelstand, dass gelegentlich unerwünschte  und unerwartete Drucksteigerungen im  Druckgefäss auftreten, die eine Gefahr für die  Apparatur bedeuten. Man kann diese Gefahr  verringern, indem man sehr grosse Rohrquer  schnitte wählt. Hierbei ergibt sich der Nach  teil, dass die Abdichtung schwierig wird.  



  1Die vorliegende Erfindung gibt einen  Weg an, um einen etwa auftretenden Über  druck im Druckgefäss - gefahrlos und bei  spezieller Ausführungsform des Verfahrens  ohne Ölverlust zu beseitigen. Dies wird da  durch erreicht, dass aus dem Druckgefäss bei  eine bestimmte Höhe übersteigenden Drücken  in diesem ein Teil der Produkte durch eine  besondere Sicherheitsleitung in ein Vorrats  gefäss abgeführt wird. Aus dem Vorrats  gefäss können dann die abgeführten Produkte  in das Druckgefäss zurückgeführt werden.  Zweckmässig werden diese daher von vorn-    durchströmten Raum geführt, aus dem sie  auch im Normalbetrieb zum Druckgefäss wie  der zurückgeleitet werden.  



  Bei Vorrichtungen, die geeignet zur  selbsttätigen Durchführung des Verfahrens  sind, steht zweckmässig das Druckgefäss mit  einem Vorratsgefäss über eine Sicherheitslei  tung in Verbindung, in welcher sich ein  selbsttätig bei einem einstellbaren Druck im  Druckgefäss öffnendes Ventilorgan befindet.       Gewöhnlich    ist diese Sicherheitsleitung ge  schlossen und das in ihr befindliche Ventil,  zum Beispiel ein     Überströmventil,*öffnet    erst  bei Auftreten eines unzulässigen Überdruckes  im Druckgefäss; dann strömt ein Teil des     Ols     dampfförmig oder flüssig aus dem Druck  gefäss in das Vorratsgefäss, wodurch der  Druck im Dreckgefäss sinkt, bis sich das  Sicherheitsventil nach Erreichen des Normal  druckes wieder schliesst.

   An     Stelle    eines ein  fachen     Sicherheitsventils    kann auch ein  durch einen     3lanometer    oder dergleichen ge-      gesehen sein, so dass das Offnen des Ventils  stets beim eingestellten Druck und vom etwa  veränderlichen Druck im Vorratsgefäss hinter  dem Ventil vollständig unabhängig erfolgt.  Die Sicherheitsleitung mündet vorteilhaft  oberhalb der Leitung, durch die die erhitzte  und gekrackte Flüssigkeit aus dem Druck  gefäss entnommen wird, so dass durch die  Sicherheitsleitung vornehmlich Dampf ab  strömt und so der unzulässige Überdruck  durch geringe entnommene Mengen wieder  herabgesetzt werden kann.

   Damit die Sicher  heitsleitung nicht durch etwa mitgerissene  feste Bestandteile, zum Beispiel     Koksteilchen,     verstopft wird, kann an ihrer Mündungsstelle  im Druckgefäss ein Drahtsieb, ein gebogenes  Prallblech oder ähnliche Einrichtungen ange  bracht sein. Als Vorratsgefäss, in das die  Sicherheitsleitung mündet, dienen vorteilhaft  solche Gefässe. bei denen auch im Normal  betrieb Frischöl oder Rüclistandsöl zum  Druckgefäss gelangt.

   In erster Linie kommen  hierfür ein vom Frischöl durchströmter Vor  ratsbehälter, zum     Beispiel    ein dem Druck  gefäss vorgeschalteter Asplaltabscheider, in  Betracht, oder auch ein dem Druclgefäss  nachgeschalteter Verdampfer, wenn im An  schluss an diesen eine Rückführung von     Rück-          lauföl    zum Druckgefäss erfolct.

   Die durch  die Sicherheitsleitung abgeführten     Produkte     gelangen dann, zum Beispiel mit den norma  len Produkten zusammen, also im erstgenann  ten Fall zusammen mit dem Frischöl, im  zweiten Fall zusammen mit dem Rücklauföl,  zur weiteren Behandlung in das Druckgefäss  zurück, so dass zur Vermeidung von     Ölver-          lusten    keine besondere Rückfiihreinrichtung  erforderlich ist.  



  In anliegender Zeichnung ist beispiels  weise ein Schema einer Anlage zur Ausfüh  rung desVerfahrens nach der Erfindung mit  Detailvariante dargestellt.    Das im Druckgefäss A befindliche Öl  wird durch die Heizung H auf Spaltungstem  peratur erhitzt. Frischöl strömt durch Lei  tung B zu, das erhitzte und gekrackte Öl  wird durch die Fliiss igkeitsentnalmeleitung    C abgeführt. Als Sicherheitsleitung dient die  Leitung D, in der sich das Sicherheitsventil  E hinter einem Handventil F befindet. Die  Mündung der Leitung D endet oberhalb der  Mündung der Leitung C, also oberhalb des       Flüssigkeitsspiegels,    und es ist vor ihr eine  Schutzvorrichtung G gegen das Eindringen  von eine Verstopfung     bewirkenden    festen Tei  len angebracht.

   Das Ül wird dem Druck  gefäss A durch die Pumpe J über das Rück  schlagventil h aus dem als Asphaltabscheider  wirkenden Vorratsbehälter L zugeführt, in  den auch die Leitung N hinter dem     Sicher-          leitsventil    E, sowie die Frischölzuleitung S  mündet. Das aus Leitung C austretende, er  hitzte Öl gelangt in den Verdampfer V, von  dem aus die dampfförmigen Anteile in die  Kondensatoren O' und 02 gelangen. rin  Manometer ll zeigt den Druck an; es dient  zur Einstellung des Sicherheitsventils E, ge  gebenenfalls auch unmittelbar zur Beeinflus  sung dieses Ventils.  



  Statt der Leitung N zum vorgeschalteten  Asphaltabscheider kann auch die gestrichelt  gezeichnete Leitung N' vom Sicherheitsventil  zum nachgeschalteten, als Vorratsbehälter  dienenden Verdampfer V führen. Die durch  diese Leitung übertretenden Produkte werden  dann     zusammen    mit dem schweren, nochmals  zu behandelnden Rücklauföl aus dem Kon  densator O' durch Leitung P und Pumpe P  zum Vorbehälter L geführt, von wo sie ge  zischt mit dem aus Leitung S zutretenden  Frischöl wieder in das Druclgefäss gelangen.  Durch Öffnen oder Schliessen der Ventile T  und T' können die beiden     Ableitmögliclkei-          ten    auch wahlweise in Betrieb genommen  oder ausser Betrieb gesetzt werden.

   In den  Leitungen können nicht gezeichnete     Wärme-          austauscher    in bekannter Weise zur Rück  gewinnung von Verlustwärme eingeschaltet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Druclzwürnielieliandlung von schweren Kohlenwasserstoffölen, da- durch geltennzeichnet, dass aus einem Druckgefäss bei eine bestimmte Höhe übei-d.oigenden Drüchen in diesem ein Teil der Produkte durch eine besondere Sicherheitsleitung in ein Vorratsgefäss t bg e führt wird. II.
    Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Druckgefäss mit einem Vorratsgefäss über eine Sicherheits leitung in Verbindung steht, in welcher ' sich ein selbsttätig bei einem einstell baren Druck im Druckgefäss öffnendes Veutilorgan befindet. UNTERAN SPRÜ CHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die durch die Sicherheitsleitung abgeführten Produkte in einen vom zu behandelnden Öl durch strömten Raum geführt werden, aus dem diese auch im Normalbetrieb zum Druck gefäss wieder zurückgeleitet werden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sicher heitsleitung oberhalb der Flüssigkeitsent nahmeleitung im Druckgefäss mündet. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass vor der Mündung der Sicher heitsleitung im Druckgefäss eine Schutz vorrichtung gegen das Eindringen von eine Verstopfung bewirkenden festen Teilen angebracht ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sicher heitsleitung vom Druckgefäss aus in einen in die Frischölzuleitung eingebauten und vom Frischöl durchströmten Behälter führ. .
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sicher heitsleitung vom Druckgefäss aus zu einem ihm nachgeschalteten und mit an schliessender Rückführung der nochmals zu behandelnden schwereren. Rücklauföle zum Drueli-gefäss arbeitenden Verdampfer- Behälter führt.
CH146006D 1930-02-17 1930-02-17 Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmebehandlung von schweren Kohlenwasserstoffölen. CH146006A (de)

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