CH146019A - Einrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Anweisungen, Einzahlungsscheine und dergleichen zur Verhütung von Fälschungen. - Google Patents
Einrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Anweisungen, Einzahlungsscheine und dergleichen zur Verhütung von Fälschungen.Info
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Description
Einrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Anweisungen, Einzahlungsseheine und dergleichen zur Verhütung von Fälschungen. Abgesehen von den einfachsten Formen der Fälschung von Anweisungen, Einzah lungsscheinen und ähnlichem durch Aus radierung von, Worten oder Zahlen des Be trages und deren Ersatz durch andere Worte und Zahlen, oder durch Hinzufügen dersel ben, kommt insbesondere bei maschinell be schrifteten Anweisungen eine schwierigere, aber dennoch recht häufige Form der Fäl schung vor, nämlich das Ausschneiden von Worten oder Zahlen des Betrages aus An weisungen über niedere Beträge und deren Zu sammenstellung zu einem hohen Betrag.
In den Anweisungen, die mit einer Maschine be schriftet werden, erfolgt der Ersatz in der Weise, dass Zahlen eines bestimmten Stellen wertes in der Fälschung an einem Platz ein gesetzt werden, an dem sie einen höheren Stellenwert erhalten. Es folgt daraus, dass Fälschungen dadurch verhütet werden kön nen, dass das Einsetzen von Zahlen niederen Stellenwertes an Stellen, die für höhere Stel lenwerte vorgesehen sind, unmöglich gemacht wird. Gemäss der Erfindung wird dies durch eine Aufdruckeinrichtung erreicht, welche sich dadurch kennzeichnet, dass sie auf be weglichen Typenträgern ausser den Zahlen für jeden Stellenwert sich voneinander unter scheidende Zeichen besitzt,
und dass ferner Anullierungszeichen für jede im Betrag feh lende Stelle vorgesehen sind.
. Die Zeichnung stellt in Fig. 1 bis 7 einige Beispiele von Zeichen der Aufdruckeinrich- tung dar, die auf den beweglichen Typen trägern angebracht sind.
Bei diesen Beispielen ist über jeder Zahl ein Zeichen angebracht, welche Zeichen sich nach ihrem Stellenwert unterscheiden. In Fig. 1 besteht die Verschiedenheit in der ver schiedenen Höhe der Zeichen, in Fig. 2 haben die Zeichen verschiedene Form, und zwar im gezeichneten Fall die Form verschiedener Buchstaben des Alphabetes. Beide Verschie denheiten können natürlich auch kombiniert werden, und es können noch andere Unter scheidungsarten Anwendung finden.
Es leuchtet ein, dass man beim Fehlen einer höheren Stelle an diesem Platz nicht das übliche Zeichen verwenden und den Platz für die Zahl unter demselben leer lassen wird, denn dann könnte der Fälscher leicht dort eine Zahl einfügen. Man wird vielmehr den ganzen für jeden Stellenwert verfügbaren Raum mit einem nach Grösse oder Form ver schiedenen Zeichen ausfüllen, welches das Fehlen der betreffenden Stelle im Betrag an zeigt, etwa in der Weise wie dies Fig. 3 und zeigen, welche den Fig. 1 und 2 ent sprechen.
Während die beschriebene Einrichtung ausreicht, um gegen Abänderung der Beträge auf Anweisungen, Einzahlungsscheinen und dergleichen zu schützen, so genügt sie doch nicht, um eine Fälschung zu verhindern, wenn der Fälscher echte oder gefälschte For mulare eines Bankinstitutes besitzt, da er dann mit im Handel befindlichen Maschinen der vorher beschriebenen Art gefälschte An weisungen herstellen kann.
Gegen solche Fälschungen kann sich eine Bank nur dadurch einigermassen schüt zen, dass sie sich Scheckdruckmaschinen für ihren ausschliesslichen Gebrauch eigens an fertigen lässt. Die Spezialisierung der Ma schinen für eine bestimmte Bank kann leicht dadurch erreicht werden, dass man als Kenn zeichen für die verschiedenen Stellen des Be trages Monogramme oder andere die Bank ausschliesslich charakterisierende Zeichen ver wendet. Dieselbe Form können auch die An nullierungszeichen für etwa fehlende höhere Stellen erhalten.
Eine Beschriftung dieser spezialisierten Art ist in Fig. 5 dargestellt, wo die Zeichen zur Kenntlichmachung des Stellenwertes der Ziffern aus verschieden hohen Monogrammen der Buchstaben I S be stehen, welche eine bestimmte Bank kenn zeichnen.
In den Fig. G und 7 sind die den Namen des Bankinstitutes zusammensetzenden Buch staben zur Kennzeichnung des Stellenwertes der Ziffern benützt, was einen noch höheren Schutz darstellt, insbesondere mit Rücksicht auf Dritte, die nur eine beschränkte Kenntnis vom Aussehen der Anweisungen einer be stimmten Bank. haben.
Zur Durchführung dieser Beschriftungsart können Scheekdruclzmaschinen verschiedenen Systemes Verwendung finden; so können zum Beispiel die Zeichen, welche die Zahlen l.-.- gleiten, gleichzeitig mit diesen,, oder vorher, oder nachher aufgedruckt werden.
Am einfachsten und praktischsten er scheint es, für jede Stelle des Betrages ein bewegliches Organ (ein um seine Achse dreh bares Rad) vorzusehen, auf dem .die Typen der Zahlen 0-9 vorhanden und jeweils von dem die Stelle kennzeichnenden Zeichen be gleitet sind. Durch passende Einstellung die ser Typenträger (zum Beispiel Verdrehung der Räder) kann man dann jede Zahl gleich zeitig mit dem ihren Stellenwert charakteri sierenden Zeichen drucken.
Jeder Typenträger, besitzt ausserdem zweckmässigerweise das Annullierungszeichen, mit dem die Stelle bedruckt wird, wenn keine Zahl sie ausfüllt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufdrucken der Geld beträge auf Anweisungen, Einzahlungs scheine und dergleichen, dadurch gekenn zeichnet, dass sie auf beweglichen Typen trägern ausser den Zahlen für jeden Stellen wert sich voneinander unterscheidende Zei chen besitzt, und dass ferner Annullierungs zeichen für jede im Betrag fehlende Stelle vorgesehen sind. UNTERANSPRtrCHE 1: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die ausser den Zahlen auf den Typenträgern vorgesehe nen Zeichen aus ein bestimmtes Bankinsti tut charakterisierenden Zeichen bestehen. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die das Bank institut charakterisierenden Zeichen aus Buchstaben bestehen, welche wenigstens einen Teil des Namens desselben dar stellen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146019T | 1930-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146019A true CH146019A (de) | 1931-03-31 |
Family
ID=4402225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146019D CH146019A (de) | 1930-03-24 | 1930-03-24 | Einrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Anweisungen, Einzahlungsscheine und dergleichen zur Verhütung von Fälschungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146019A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0906834A3 (de) * | 1997-09-17 | 1999-04-14 | Giesecke & Devrient GmbH | Nummerierte Datenträger und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1930
- 1930-03-24 CH CH146019D patent/CH146019A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0906834A3 (de) * | 1997-09-17 | 1999-04-14 | Giesecke & Devrient GmbH | Nummerierte Datenträger und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| US6173896B1 (en) | 1997-09-17 | 2001-01-16 | Giesecke & Devrient Gmbh | Numbered data carriers and a method for production thereof |
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