CH146023A - Saitenmusikinstrument. - Google Patents
Saitenmusikinstrument.Info
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Description
Saitenmusikinstrument. Die Erfindung bezieht sieh auf Saiten musikinstrumente, und zwar sowohl auf Streichinstrumente, wie Geigen jeder Grösse und Art, als auch Reissinstrumente, wie z. B. Mandolinen, Guitarren usw. Zweck der Er findung ist, die Bauart dieser Instrumente zu verbilligen und gleichzeitig die Tonfülle un ter Erhaltung des gewohnten Klangcharak ters zu vergrössern. Erreicht wird dies durch eine Zweiteilung der Decke in gleichsinnig und, einheitlich gewölbte, symmetrisch zur Längsmittelebene des Instrumentes liegende Teile, die unter Bildung einer Längsfurche vereinigt sind. Diese Ausbildung lässt eine Erhöhung der Spannung in den Resonanz böden zu.
Zweckmässig wird diese Span nungserhöhung noch durch eine besondere Formgebung des Resonanzkörpers gesteigert, die darin besteht, dass sich die gewölbte Decke und der ebenfalls gewölbte Boden in stetigem Verlauf vom Kinnteil aus zum Instrumenten- hals hin nähern. Ältere Instrumente zeigen zwar schon eine stetige Verjüngung des Resonanzkörpers vom einen Ende zum Halsansatz, aber keine Zwei teilung der Decke und auch keine Wölbung von Decke und Boden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes wieder gegeben.
Fig. 1 zeigt eine Geige von der Seite ge sehen; Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf die Gei gendecke; Fig. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Möglichkeiten der 0luerschnittsgestaltung durch unterschiedliche Bodenwölbung.
Bei der abgebildeten Geige besteht die Decke a aus zwei symmetrisch zur Längs- mittelebene des Instrumentes liegenden, nach aussen konvex gewölbten Teilen h und i vo einheitlicher Krümmung, die aus gleich mässig dicken Holzplatten hergestellt und in der Mitte unter Furchenbildung zusammenge- fügt sind. Das Zusammenleimen kann mit Hilfe einer Leiste 1e vorgenommen werden.
Der gewölbte Boden b des Instrumentes be steht ebenfalls aus einer gleichmässig dicken Holzplatte und ist auch einheitlich gekrümmt, und zwar bei den Beispielen der Fig. 1 bis konvex nach aussen. Die Decken- und Bo denbretter :des Instrumentes sind, in der Draufsicht betrachtet, geschweift geformt, so dass sich leichte Einschnürungen in der Steggegend ergeben.
Decke und Boden sind mit Hilfe einer Zarge d zusammengefügt, .die vorzugsweise aus einem gleichmässig dicken Holzstreifen besteht, der in der Länge unter teilt sein kann und entsprechend der Schwei- fung von Decke und Boden ungleichmässig in der Breite zugeschnitten ist. Die starke Wölbung von Deckenteilen und Boden bringt eine vorteilhafte grosse Spannung dieser Teile mit sich. Der Resonanzkörper verjüngt sich in stetigem Verlauf vom Kinnteil zum Hals ansatz, um ein leichtes Spielen und Greifen der hohen Lagen in der hergebrachten Weise zu ermöglichen.
Die geschilderte Krümmung der Deckenteile<I>h</I> und<I>i</I> ergibt weiterhin einen dünnen Rand des Instrumentes, so dass die Bogenführung auf den Ecksaiten ohne we sentliche Einschnitte in der Steggegend er möglicht ist, was eine grösstmögliche Re sonanzfläche sichert. Der Steg des Instru mentes stützt sich mit je einem Fuss auf je einen Deckenteil 1a bezw. i. Die Holzdicke kann infolge dieser Zweiteilung und getrenn ten Abstützung des Steges gering gehalten werden, was die Schwingungsmöglichkeit und Resonanzfähigkeit der Gesamtdecke erhöht.
Der Boden des Instrumentes kann bei sonst gleicher Ausführung des Resonanzkör pers, wie sie geschildert wurde, gemäss Fig. 4 mit konkaver Wölbung g nach aussen ausge führt werden, wobei die Wölbung wieder ein- heitlicli. also nicht wellenförmig wie bei der überlieferten Geige und bei sonstigen älteren Kons+ruktionen, ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Saitenmusikinstrument, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einheitlich gewölbtem Boden dieInstrumentendecke au, zwei einheitlich und gleichsinnig gewölbten Teilen besteht, die in der Längsmittelebene des Instrumentes unter Bildung .einer Längsfurche vereinigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Saitenmusikinstrument nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass bei konvex nach aussen gewölbten, symme trisch zur Längsmittelebene liegenden Deckenteilen der Boden einheitliche kon vexe Wölbung nach aussen aufweist. 2.Saitenmusikinstrument nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei konvex nach aussen gewölbten, symme trisch zur Längsmittelebene liegenden Deckenteilen der Boden einheitliche kon kave Wölbung nach aussen aufweist. 3. Saitenmusikinstrument nach Patenta.n- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gleichsinnig und einheitlich ge krümmten Deckenteile in der Längsmit- telebene des Instrumentes mit Hilfe einer Verbindungsleiste vereinigt sind. 4.Saitenmusikinstrument nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die gewölbte Decke und,der ebenfalls ge wölbte Boden in stetigem Verlauf vom Kinnteil aus zum Instrumentenhals hin nähern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146023X | 1929-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146023A true CH146023A (de) | 1931-03-31 |
Family
ID=5671109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146023D CH146023A (de) | 1929-04-17 | 1930-03-25 | Saitenmusikinstrument. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146023A (de) |
-
1930
- 1930-03-25 CH CH146023D patent/CH146023A/de unknown
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