CH146085A - Verfahren zum Wiedersynchronisieren eines Mehrphasennetzes, das aus einem mit ihm gekuppelten stärkeren Netz Energie bezieht und nach Auslösen des Kuppelschalters infolge einer Störung, in der Frequenz abgefallen ist. - Google Patents

Verfahren zum Wiedersynchronisieren eines Mehrphasennetzes, das aus einem mit ihm gekuppelten stärkeren Netz Energie bezieht und nach Auslösen des Kuppelschalters infolge einer Störung, in der Frequenz abgefallen ist.

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CH146085A
CH146085A CH146085DA CH146085A CH 146085 A CH146085 A CH 146085A CH 146085D A CH146085D A CH 146085DA CH 146085 A CH146085 A CH 146085A
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CH
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network
asynchronous machine
energy
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coupling switch
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


  Verfahren zum     Wiedersynehronisieren    eines     Mehrphasennetzes,    das aus einem mit ihm  gekuppelten stärkeren Netz Energie bezieht und nach Auslösen des     fiuppelsehalters     infolge einer Störung, in der Frequenz abgefallen ist.    Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen  mit zwei Netzen, die normalerweise parallel  geschaltet sind, und von denen das eine zur  Deckung des Energiebedarfes des eigenen  Netzes ungenügende Energiequellen besitzt  und daher eine gewisse Energiemenge von  dem zweiten Netz bezieht.

   Tritt hierbei in  folge einer Störung die Auslösung des Netz  kuppelschalters ein, so kann     däs    energie  beziehende Netz seinen Betrieb nicht mehr  vollkommen aufrecht erhalten, so dass in  folgedessen die Tourenzahl seiner Genera  toren sich entsprechend der verfügbaren  Energie seiner Antriebsmaschine niedriger  einstellt. Eine Wiederparallelschaltung der  beiden Netze wäre daher ohne     Abschaltung     gewisser Federteile von dem energiebeziehen  den Netz unmöglich, oder 'aber höchstens  durch Absenkung der     Betriebsspannung    des  selben möglich, wofür ebenfalls eine sehr  enge Grenze besteht. In solchen Anlagen ist    meistens das Vorhandensein einer unabhängi  gen und rasch betriebsbereiten Zusatzenergie  quelle erforderlich, die aus Dieselgeneratoren  usw. besteht.

   Diese zusätzliche Energiequelle  verteuert die Anlagekosten beträchtlich, sie  ist ausserdem unrentabel.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nach  teil dadurch beseitigt, dass zwischen die bei  den Netze eine     doppeltgespeiste        Asynchron-          masehine    mit einer     Leistungsregelvorrichtung     geschaltet und deren Leistungsübertragung  an das energiebeziehende Netz so lange ge  steigert wird, bis infolge der. Entlastung der  dieses Netz speisenden Stromerzeuger die  Netzfrequenzen gleichen Wert besitzen, wor  auf die Parallelschaltung erfolgt.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel eine     Einrichtung    zur Durchführung  des Verfahrens gemäss der Erfindung sche  matisch dargestellt. Die Netze a und b sind  durch den     Hauptkuppelschalter    c parallel      geschaltet. Das Netz b wird von dem Ge  nerator d gespeist, der von dem Dieselmotor e  oder dergleichen angetrieben wird.     f,    und<I>f</I>     z     sind von dem Netz b abgehende Speiseleitun  gen. Zwischen die beiden Netze ist die dop  pelt gespeiste     Asynchronmaschine    g geschal  tet, deren     Atator    am Netz a und deren Rotor  am Netz b liegt.

   Die Drehfelder von     Stator     und Rotor müssen sich, auf den Raum be  zogen, in gleicher Richtung drehen. Der Ro  tor wird sich dann ohne äussern Einfluss ge  nau mit der     Frequenzdifferenz    der beiden  Netze drehen.     k    ist eine auf der     Rotorwelle     sitzende Bremse.     h,    und     h=    sind Trennschal  ter in den Zuleitungen zur Asynchron  maschine g, und i ist der     Parallelschalt-          apparat    für die Netze.

   Der     Para.llelschalt-          apparat    kann     ferner    zum     Steuern    des Schal  ters     h=    benutzt werden.     n    ist der Anlass  widerstand für den Rotor der Asynchron  maschine g und o eine automatische     Dreh-          zahlsynchronisiereinrichtung    für den letz  teren.  



  Die Wirkungsweise der     Einrichtung    ist  folgende:  Wird infolge einer Störung der Kuppel  schalter e geöffnet, so wird zum Wieder  parallelschalten der beiden Netze zunächst  der Schalter     h,    geschlossen und damit der       Stator    der     Asynchronmaschine    an das Netz a  gelegt. Der Rotor läuft an. Um starke Kurz  schlüsse     infolgeUnstimmigkeit        derSpa.nnungs-          polarität    beim Zuschalten der Asynchron  maschine y zu vermeiden,     wird    sie bei voll  ständig vorgeschaltetem     Rotorwiderstand        n     angelassen.

   Bei genügender Übereinstimmung  der Frequenzen und richtiger     Polarität    zwi  schen Netz und Rotor schliesst der Parallel  schaltapparat i automatisch den Schalter     h:2.     Sobald beide Schalter     h,,        lag    der Synchron  maschine geschlossen sind,     tritt    die automa  tische Leistungsregulierung     in    in Wirkung.

    Diese wirkt in Abhängigkeit von der  über die     Asynchronmaschine    fliessenden  Leistung auf die auf der Welle der       Asynchronmaschine    angebrachte Bremsvor  richtung k     derart,    dass eine für die Ma  schine zulässige Leistung konstant gehalten    und nicht überschritten wird. Die Leistungs  regulierung wirkt dabei in der Weise, dass  bei ungenügender Leistung die Bremse mehr  angezogen, bei zu grosser Leistung aber ge  löst wird, so dass eine Leistungszufuhr vom  Netz a auf Netz b erzwungen wird. In  folgedessen wird der das Netz     speisende    Ge  nerator- d entlastet und seine Frequenz er  holt sich wieder automatisch.

   Es kann nun  entweder die     Abbremsung    der Asynchron  maschine bis zum vollständigen Stillstand  derselben gesteigert werden, und der     Rotor     in eine Lage gedreht werden, welche der ge  nauen Phasenübereinstimmung der Netze a  und b     entspricht.    In diesem Moment kann  ohne weiteres der     Hauptkuppelschalter    c  durch den     Parallelschaltapparat    i geschlossen  und die     Asynchronmaschine    samt der Last  ausgleichvorrichtung abgetrennt werden.

   Um  das Abtrennen der     Asynchronmaschine     selbsttätig in Abhängigkeit von dem Schlie  ssen des     Kuppelschalters    zu besorgen,     wird     an letzterem ein Hilfsschalter p angebracht,  der einen Stromkreis für die     Auslösespulen     <I>r,,</I>     r.    der Schalter     1111        lag    steuert.

   Oder es  kann auch ein besonderer     Parallelschaltappa.-          rat    für den     Hauptkuppelschalter    c     verwendet.     werden, so dass die Parallelschaltung vor  absoluter     Frequenzübereinstimmung        derNetze     erfolgen kann.

   Ferner könnte die Bremsein  richtung der     Asynchronmaschine        statt        mit-          telst    Leistungsregulierung auch in Abhängig  keit von einer auf     Frequenzdifferenz    zwi  schen den Netzen<I>a</I> und<I>b</I> ansprechenden Re  guliereinrichtung beeinflusst werden, das  heisst, es wird in dem Fall direkt auf     Fre-          quenzdifferenz    Null reguliert.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCF1 I Verfahren zum Wiedersynchronisieren eines Mehrphasennetzes, das aus einem mit ihm gekuppelten stärkeren Netz Energie be zieht und nach Auslösen des Kuppelschalters infolge einer Störung in der Frequenz ab= gefallen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die beiden Netze eine doppelt ge speiste Asynchronmaschine mit einer Ui- stüngsregelvorriChtung geschaltet und deren Leistungsübertragung an das Energie be ziehende Netz so lange gesteigert wird,
    bis infolge der Entlastung der dieses Netz spei senden Stromerzeuger die Netzfrequenzen gleichen Wert besitzen, worauf die Parallel schaltung erfolgt. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass beim Einschal ten der Asynchronmaschine zuerst der Ständer an das energieabgebende Netz angeschlossen, alsdann der Läufer mit Hilfe eines Regelwiderstandes auf eine der Frequenz des energieaufnehmenden Netzes annähernd entsprechende Drehzahl gebracht und bei Frequenzgleichheit durch einen Parallelschaltapparat an dieses Netz angeschlossen wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine mit dem Läufer der Asynchron maschine verbundene Bremse, die in Abhän gigkeit von der über die Asynchronmaschine fliessenden Leistung so geregelt wird, dass ein bestimmter Leistungswert nicht überschritten wird. UNTERANSPRVCHE: 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptkup- pelschalter mit den im Ständer- und Läu ferkreis liegenden beiden Ausschaltern derart elektrisch verbunden ist, dass die letzteren beim Schliessen des Kuppel schalters öffnen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass die Bremsein richtung für die Asynchronmaschine in Abhängigkeit der Frequenzdifferenz zwi schen den parallel zu schaltenden Netzen geregelt wird.
CH146085D 1929-03-14 1930-03-04 Verfahren zum Wiedersynchronisieren eines Mehrphasennetzes, das aus einem mit ihm gekuppelten stärkeren Netz Energie bezieht und nach Auslösen des Kuppelschalters infolge einer Störung, in der Frequenz abgefallen ist. CH146085A (de)

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CH146085D CH146085A (de) 1929-03-14 1930-03-04 Verfahren zum Wiedersynchronisieren eines Mehrphasennetzes, das aus einem mit ihm gekuppelten stärkeren Netz Energie bezieht und nach Auslösen des Kuppelschalters infolge einer Störung, in der Frequenz abgefallen ist.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3132302A1 (de) * 1981-08-17 1983-03-03 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Stromerzeugungsanlage mit wellengeneratoren fuer schiffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3132302A1 (de) * 1981-08-17 1983-03-03 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Stromerzeugungsanlage mit wellengeneratoren fuer schiffe

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