CH146096A - Selbsttätiger Regler, insbesondere für elektrische Zugs-Beleuchtungs-Einrichtungen. - Google Patents

Selbsttätiger Regler, insbesondere für elektrische Zugs-Beleuchtungs-Einrichtungen.

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CH146096A
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Limited J Stone Company
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Stone & Company Limited J
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  Selbsttätiger Regler, insbesondere für     elektrische        Zugs-Beleuclitungs-Eiuriclituugeu.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  selbsttätigen Regler, insbesondere für elektri  sche     Zugs-Beleuchtungs-Einrichtungen,    mit  einem von den Schwankungen der elek  trischen Grössen     beeinflussbaren    Motor, der  einen     Fliehkraftregler    antreibt.  



  Gemäss der Erfindung ist der Motor mit  einem eine praktisch konstante Erregung  liefernden Feldmagneten, vorzugsweise einem  Dauermagneten, versehen.  



  Der Regler kann vorteilhaft für eine mit  nur einer Batterie versehene     Zugs-Beleuch-          l        ungs-Einrichtung    verwendet werden, um  eine genaue Spannungsregelung des Stromes  zu erzielen,. der durch die Verbrauchsstrom  kreise fliesst.

   Es können auch Regelmittel  vorgesehen sein, um die Erregung der Dy  namomaschine der Einrichtung zu ändern,  beispielsweise um die Erregung in Ab  hängigkeit von der     Belastung    zu steuern  oder während des     Aufladens    der     Batterie.     Zweckmässig wird ein Elektromotor mit prak  tisch geradliniger Geschwindigkeitscharakte-         ristik    gewählt, zu welchem Zweck der Motor  mit einem     Kobaltstahl-Dauerfeldmagneten     ausgerüstet werden kann.

   Die schwankende  elektrische Grösse kann auf den Motoranker  übertragen werden, oder es     kann    ein     Hilfs-          erregungsfeld    am Motor vorgesehen sein, um  die schwankende Grösse darauf einwirken zu  lassen.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  wiedergegeben. Es zeigen:       Fig.l    und     \?    einen     Lampenspannungs-          regler    im Querschnitt und im Längsschnitt,       Fig.    3, 4 und 5 Einzelheiten des Reglers  nach den     Fig.l    und 2 in     schaubildlicher     Darstellung,         Fig.    6 ein Schaltschema,       Fig.    7 und 8 eine Ansieht und eine  Draufsicht auf einen     Batterieladeregler,

            Fig.    9 und 10 Einzelheiten des     Batterie-          ladereglers    in schaubildlicher Darstellung,       Fig.    11 und 12 Schaltschemata.      Gemäss den     Fig.    1 bis 5 besitzt der Elek  tromotor einen Anker, dessen Eisen aus zwei  Teilen 1 und 2 besteht. Diese besitzen ge  wöhnliche Ankerleiter 3, die an einen ein  zigen     Kommutator    4 angeschlossen sind. Der  Anker besitzt nur geringen Widerstand, so  dass er sich praktisch nicht erwärmen kann  und nicht unter dem Einfluss von Tempera  turschwankungen steht. Der Hauptteil 1 des  Ankers liegt in dem Feld eines doppelpoligen  Dauermagnetes 5, dessen Gestalt aus     Fig.    4  ersichtlich ist.

   Als Baustoff dient hoch  magnetisierter     Kobaltstahl,    der eine grosse       Dauerhaftigkeit    und Betriebssicherheit ge  währleistet. Dabei setzt sich der Magnet aus  zwei hufeisenförmigen Magneten zusammen,  die gemeinsame Nord- und     Südpolschube    6  aufweisen. Eine     Einschnürung    7 befindet  sich in der Mitte eines jeden Polschubes, da  mit der     K        raftfluss    durch das Ankereisen 1       hindurchtritt.    Der Motor läuft mit einer Ge  schwindigkeit, die nahezu in Übereinstim  mung mit der Klemmenspannung schwankt.

    <I>Ar</I>     hnliche    Ergebnisse lassen sich mit Feld  elektromagneten erzielen, die so gewickelt  sind, dass die Erregung eine magnetische       Übersättigung    erzeugt. Der Ankerabschnitt       =?    liegt in dem Feld eines     erregten    doppel  poligen Magnetes 8, der ein     lamelliertes    Joch  9 besitzt. Abwechselnde Lamellen dieses       Joches    stehen in Eingriff mit den entspre  chenden Lamellen von Magnetschenkeln 10,  die in Polschuhen<B>11</B> endigen. Die Feld  wieklung 12 ist, auf dem Joch 9- unter  gebracht und lässt sich zwecks Überprüfung  oder Erneuerung einfach dadurch abnehmen,  dass die Bolzen     1..3    entfernt werden.

   Die       Hagnetschenkel    10 sind in einen nichtmagne  tischen Kern, der beispielsweise aus Ge  schützbronze     besteht,    eingegossen. Auf diese  Weise ergibt sich ein Ring 14, dessen Fläche  die Stirnseiten der Polschuhe 1.1 enthält  (siehe     Fig.5).    Das Joch 9 kann entfernt  -erden, selbst durch einen ungeschulten Ar  beiter, ohne dass dadurch die Lage der Pol  schuhe 11     beeinflusst    wird. Die Polschuhe  sind etwas schief ausgeführt, wie aus den  Figuren ersichtlich ist. Der Magnet 5 und    der Ring 14 sind bei<B>15'</B> etwas abgeflacht,  um die Unterbringung der Wicklung 12 zu  erleichtern.

   Da es nicht ratsam ist, den Mag  neten 5 zu bohren, werden die Magnete 5  und 8 von einer Gehäusewand 16 auf fol  gende Art getragen und zusammengehalten:  Der Magnet 5 ist bei 17 und 19 ausgespart,  um in Vorsprüngen 18 und 20 der Wand 1,6  und des Ringes 14 eingreifen zu können. Die  gegenüberliegende Fläche des Ringes 14 ist  bei 21 ausgespart, so dass sie mit einem Vor  sprung<B>22</B> eines     Abschlussringes    23 zum Ein  griff kommen kann. Der     Abschlussring    23,  der Ring 14 und 'die Wand 16 sind mit Boh  rungen versehen, damit lange     unmagnetische     Bolzen 24, die durch den Magnetblock 5 an  den     Ausnehmungen    25     hindurchtreten,    durch  die Bohrungen geführt werden können.

   Da,  die Lochungen in dem Ring 14 über einen  Teil ihrer Länge (siehe     Fig.    2) mit Gewinde  versehen sind, so ist nur notwendig, den Bol  zen     2:4    in den Ring einzuschrauben, um die  beiden Magnete mit der Wand 1'6 zu ver  binden. Der     Abschlussring    23 kann dann in  seiner Lage durch Muttern 26 gesichert wer  den, die vorteilhaft auf federnden Unter  lagsscheiben 27 ruhen. Der     Abschlussring    23  trägt ein Kugellager 28 für die Ankerwelle  29. Des weiteren einen Bürstenhalter 30 für  den     Kommutator    4. Zu diesem Zweck ist ein  Tragstern 31 vorgesehen, der auf den seit  lichen Verlängerungsarmen 32 ruht.

   Das  Lager und der Bürstenhalter sind somit ab  nehmbar, ohne     da.ss    die     Hagnete    5 und 8 ge  löst werden.     Kommutator,    Lager und Bür  stenhalter werden durch einen Deckel 33 ab  geschirmt.  



  An dem dem Lager 28 gegenüber liegen  den Ende ist die Motorwelle ?9 lösbar mit  einer Steuerwelle 34 verbunden. Das Ende  der Welle 29 geht in einen hohlen Kopf     3@5     über, in dessen Innerem sich in der Quer  richtung ein Zapfen 3,6 erstreckt. Dieser  greift in einen geschlitzten Kopf 3 7 der  Welle 3,4 ein. Der Kopf<B>37</B> kann sich in dem  Innern des hohlen Kopfes 35 bewegen. Eine  Druckfeder 38 in dem Kopf 35 stützt sich  an dem Kopf 37 mit Hilfe einer Unterlags-           srheibe        .39    ab. Dicht hinter dem geschlitzten  Kopf 37 ist das Ende der Welle     34    in einem       Kugellager    40 geführt, das in einem Trag  gestell 41 an der Gehäusewand     16@    unter  gebracht ist.

   Der Motoranker lässt sich in  folgedessen von dem Regler entfernen, ohne  dass der Steuermechanismus oder die Lager  -10 und 5.2 gelöst werden. Mithin ist eine  Auswechslung in einfachster Weise möglich.  Des weiteren sorgt die nachgiebige Kupp  lung     35-39    zwischen den Wellen 29 und       3,4    für einen leichten Zusammenbau, wobei       eint=    genaue Zentrierung des Ankers     unnötig     ist.    Auf der Steuerwelle 34 ist eine feste  Hülse 42 mit drei Ansatzpaaren 43 unter  gebracht. In jedem Ansatzpaar ist ein Ende  einer Gelenkstange 44 schwenkbar gelagert.  



  Mit ihren andern Enden sind die Gelenk  stangen 44 drehbar an Innenschultern 45  dreier gleicher     Reglergewichte    46     angelenkt,     welche in der geschlossenen Lage zusammen  einen Körper von     fassähnlicher    Gestalt bil  den (siehe     Fig.        \?).    Gelenkstangen 47, die in  Schultern 4:8 der Gewichte 46 drehbar ge  lagert sind, stehen in Gelenkverbindung mit  Ansätzen 49 einer in     achsia,ler    Richtung ver  schiebbaren Hülse 50. Die Hülse 50 ist     gleit-          bar    auf einem verjüngten Teil 51 der Welle       ä    1 aufgesetzt.

   Das äussere Ende des Wellen  teils 51 wird durch ein Kugellager ,52 ge  führt, das in der Endplatte 53 des Gehäuses  untergebracht ist. Die geeignete Schmierung  und Wartung der Kugellager 28, 40 und     @52     ist möglich, ohne dass der Regler     demontiert     wird. Die     Reglerfeder    54, die um die Welle  31     herumgewunden    ist, stützt sich gegen  Schultern 55 der Hülsen 42 und 50 ab. In  den     Fig.    1 und 2 ist die Feder,vollständig  durch die Gewichte 40 eingeschlossen, wenn  diese in der     Schlusslage    sind. Dadurch wird  die Feder vor Beschädigung geschützt.

   Die  Gewichte     46-werden    zweckmässig schwer ge  macht, einmal um ein genügendes mecha  nisches Moment zur Erzielung der Regler  wirkung zu erhalten und zum andern, um  plötzlich auftretenden Schwankungen zu be-         gegnen,    welche den Regelungsvorgang stören  könnten. Das erforderliche Gewicht kann  durch Verstärkung der Glieder 16 in dem       3iittelteil    erhalten werden (siehe     Fig.    2).  Eine zu starke     Zusammendrückung    der  Federn 54 wird durch die Berührung der  Hülsen 42 und 50 verhindert.  



  Die Reibung zwischen der Welle 51 und  der Hülse 5,0 während der     Achsialbewegung     der letzteren, welche     dureh    die Regelbewe  gung der Gewichte 46     hervorgerufen    wird,  ist so weit wie möglich durch zwei mit Gra  phit bekleidete Buchsen 56 und eine ringför  mige     Ausnehmung    56', die mit Graphit und       Fett    ausgefüllt wird,     herabgemindert.    Auf  einer Verlängerung 57 der Hülse 50 ist mit  Hilfe von Kugellagern 58 eine nicht dreh  bare Hülse 59 untergebracht, längs der sich  eine Zahnstange 60 erstreckt (siehe     Fig.    1).

    Die Achse dieser Zahnstange verläuft     iii     einer Ebene, die 45   gegenüber der Senk  rechten     geneigt    ist. Der Zahnstange 60 dia  metral gegenüberliegend weist die Hülse 59  eine längliche Nut 61 auf, in die ein Fin  ger 62 greift. Dieser wird von einem Lager  bock 63 getragen, der sich aus der     Clehäuse-          grundplatte    erhebt. Die Hülse 59 kann sich  infolgedessen mit der Hülse 50 hin- und her  bewegen. Sie ist jedoch daran gehindert, sich  mit der Hülse 50 zu drehen. Die Zahnstange  kämmt mit einem Zahnrad 65, das an     einer     Spindel 66 sitzt.

   Die Spindel     6,6    ist in Kugel  lagern 67 geführt, welche durch Arme 6<B>,8</B>  und 6,9 des Rahmens 70     bez-,v.    der Grund  platte 64 getragen werden. An dem obern  Ende der Spindel 66 ist ein grosses Ketten  rad 71 angebracht, um das sich eine endlose  Kette 72 schlingt. Diese Kette führt zu  einem kleinen     Führungskettenrad    73, das  durch ein Kugellager eines Armes 7,4, der  sich aus der     Endwand    1,6 erhebt. getragen  wird. Ein Glied des obern     Kettentrums    ist  lösbar mit einem geneigten geschlitzten Iso  lationsstück 75 verbunden, welches an einem       H-förmigen    Bürstenrahmen 76 angebracht ist.  



  Der Bürstenrahmen 76 enthält Halter für  Hauptbürsten 77, 78 und Hilfsbürsten 79  und 80. Jede Hauptbürste ist oben dachför-           mig    ausgebildet, indessen setzt sich die  Grundfläche aus zwei Ebenen (siehe     Fig.    2)  zusammen, die unter einem geringen Winkel  aneinander grenzen. Die Bürsten 77, 78 sit  zen je in einem Tragstück 81, das schwenk  bar in einem Halter 82 des Bürstenrahmen  76 mit Hilfe von Zapfen untergebracht ist,  die in Schlitze 82' eingreifen und somit auf  die Bürstenabnutzung Rücksicht nehmen.  Jedes Tragstück 81 wird von einer Feder 83  angegriffen, die um einen Führungsbolzen  84 herumgeschlungen ist.

   Mit ihrem     obern     Ende stützt sich die Feder 83 gegen eine       Unterlagsscheibe    85 ab, deren gekrümmte  Oberfläche in das ausgehöhlte untere Ende  einer Einstellschraube 86 hineinpasst. Die  Einstellschraube 86 ist in die obere Schiene  des Rahmens 76 eingeschraubt. Der Bolzen  84 geht frei durch die     Unterlagsscheibe    85  hindurch. Mit ihrem untern Ende stützt sich  die Feder 83 gegen einen     Schwingblock    8 7  ab, in welchem der Bolzen 84 untergebracht  ist.

   Wenn eine Ebene einer Bürste 77 oder  78 in der Kontaktlage ist (siehe rechte Ebene  in     Fig.    2), dann verstellt sich die Feder 83  etwas nach jener Seite hin und     mi.ss    etwas  zusammengedrückt werden, ehe die Bürste in  die andere Einstellage     übergehen    kann. Auf  diese Weise wird verhindert, dass sich die  Bürste unvermutet verstellt oder in einer       Zwischenstellung    verbleibt.

   Um     iede    Mög  lichkeit der Beschädigung     auszuschalten,    die  infolge eines heftigen oder     lang    andauernden  Stromflusses, durch die scharfe     Kanten    zwi  schen den beiden Bürstenebenen entstehen  können, sind die kleinen     Hilfsbürsten    79, 80  vorgesehen. Diese Bürsten sind als einfache       Blockbürsten    ausgebildet, die durch Federn  88     eingepresst    werden. Zur     Einstellteig    der  Federspannung dienen     Einstellschrauben    89.

    Der Bürstenträger 81 und die Bürsten 79 und  80 stehen durch     eine.    biegsame Leitung 90  in Verbindung, während die Bürsten 77 uns  78 durch den Rahmen 76 elektrisch mitein  ander verbunden sind.  



  Unter dem Einfluss der Kette 72 bewegen  sich die Bürsten über Kontaktstreifen 91, 92,  die sich zu flachen     Kommutatoren    zusammen-    setzen,     liin    und her. Die     Kommutatorstreifen     sind aus Segmenten 93     zusammengesetzt,    die  in Schienen 94 mit kanalartiger     Gestaltun        v     unter Zwischenschaltung einer Isolations  lage 95 untergebracht sind.

   Die, Segmente  eines jeden Streifens, die durch dünne     Gli.m-          merschichten    voneinander getrennt sind, wer  den durch einen starren Anschlag 96 der  Stange 94 und eine     Pressplatte    97 zusammen  gehalten, welch letztere in Berührung mit  einer Schraube 98 einer starren Endplatte  99 ist. Damit die Streifen daran gehindert  werden, nach oben auszuweichen, ist die  Schraube 9.8 oberhalb des Mittelpunktes der       Segmente    93 angeordnet. Um eine weitere  Vorsichtsmassregel gegenüber der angedeute  ten Gefahr anzuwenden, sind ein oder meh  rere Segmente noch nach unten verankert.  Ein derartiges Segment ist in     Fig.2    dar  gestellt.

   Es wird durch eine Schraube<B>1.00</B>  festgehalten die frei durch einen länglichen  Schlitz 100' der Schiene 94 hindurchgeführt  ist, und mit einem Segment 93' verschraubt  ist. Die Mutter 101 der Schraube 100 ist von  der Schiene 94 durch eine Isolationsunter  legscheibe 10? isoliert. Die     Iaolationsunter-          legscheibe        10?    besitzt einen     flanschartigen     Teil, der die     Schraube.    100 in dem Schlitz  umgibt. Die Schienen 94 sind durch Schrau  ben 109 mit Ansätzen 103 des Gehäuses ver  bunden und selbst mit Ansätzen 104 aus  gestattet, in     denen        Führungsstangen    105 iso  liert     gelagert    sind.

   Der Bürstenrahmen 76  wird von den Stangen 105 mit. Hilfe von  Ösen 106 getragen und geführt. Die Gesamt  anordnung ist derart, dass die     Bürsten-    und       Kontakteinrichlun-    leicht     überprüft    und     an.;;-          gewechselt    werden kann.  



  Gemäss     Fig.1    sind     Widerstandselemente     110, die zwischen den Segmenten 93 durch  Leitungen<B>107</B>     angeschlossen    sind, in     Räu-          inen    untergebracht, die an jeder Seite des       Reglerteils    durch     Deckelplatten    111 gebildet  sind. Die Platten 111 sind geschlitzt, um die  Kühlung zu erleichtern. Die Widerstands  elemente 110     bestehen    aus     zickzackförmig     gebogenen     Abschnitten    von Widerstands  draht, der oben und unten zwischen Muttern      112 eingeklemmt ist.

   Die Muttern 112 sitzen  auf Klemmschrauben 113, die in hitzebestän  digen Isolationsplatten 114 untergebracht  sind. Die Schrauben 113 sind hinter den  Platten 114 an die     Leitungen   <B>107</B> angeschlos  sen. Die     obern    und untern Schrauben 113  sind gegenseitig versetzt und sind mit auf  einander folgenden Kontaktsegmenten 93 ver  bunden. Das Gehäuse ist oben durch eineu  Deckel 115 abgeschlossen, der durch klapp  bare Bolzen mit Flügelmuttern befestigt  wird. Eine     Packung    116 aus Faserstoff stellt  eine dichte Verbindung zwischen dem Ge  häuse und dem Deckel her.

   Die     äussern        elek.-          triscllen    Anschlüsse zu der Regelvorrichtung  werden     durch    nicht dargestellte Klemmen ge  bildet, die in der Endwandung 16 des Ge  häuses untergebracht sind. Die Leitungen  werden von dem     Bürstenhalter    30 an jeder  Seite des untern Bolzens 24 durch Bohrungen  141 in dem Ring 14, durch den untern Raum  25 des Dauermagnetes und durch Bohrungen  in der     Endwandung    16 geführt, von wo sie  an die hintern Enden der besagten Klemmen  angeschlossen werden.  



  Die Wirkungsweise dieser Regelvorrich  tung soll     anhand    der     Fig.    6 beschrieben wer  den.     Dort    ist eine     7.ug:        Beleuchtungs-Einricn.-          tung    mit einer     einzigen    Batterie dargestellt.  Die wesentlichen Bestandteile sind eine Dy  namomaschine 120, ein Einschalter 12l, eine  Batterie 122, eine Lampenbelastung 123.

   Der  Regelwiderstand, der sich aus den Elementen  <B>110</B> zusammensetzt, nimmt die     Stelle    des nor  malen     Lampenwiderstandes    in der Positiv  leitung zu den     Lampen    hin ein, und der  Widerstand des Stromkreises hängt von der  Stellung der Bürsten<B>77,</B> 78 ab. Der Anker  3 des     Reglermotors    ist parallel zu dem Dy  namo 120 geschaltet, und seine Geschwindig  keit steigt und fällt mit der Dynamospan  nung. Schwankungen der Geschwindigkeit  verursachen entsprechende Bewegungen des  Reglers und Einstellungen der Bürsten.  Steigt die Spannung des Dynamo, so ergibt  sich eine Vergrösserung der Motorgeschwindig  heit.

   Das ist gleichbedeutend mit einer     Aus-          wärtsbewegung    der     Reglergewichte    und einer    Verstellung der     Bürsten    77, 78 nach rechts  (siehe     Fig.    2 und 6). Bei der einfachen An  ordnung gemäss     Fig.    6 kann das Erregerfeld  des Motors, das in     Fig.    6 nicht dargestellt ist,  für Einsteil- oder     Eichzwecke    dienen. So ist  es möglich, durch Einstellen der     Erregung     den Regler zu eichen, so dass der erforderliche  Lampenwiderstand für jede     Lampenbelastun-          erhalten    wird.

   Eine andere Möglichkeit ist  die, eine Windung des     Hilfsfeldmagnetes    in  Reihe mit der Belastung anzuschliessen und  so zu eichen, dass eine     selbsttätige        Regelung;     bei schwankender Belastung erhalten wird.  Durch die Anwendung verschiedener Wider  stände zwischen den Segmenten 93 oder ver  schieden breiter     Segmentplatten    lässt sich jede  beliebige Kurve der Abhängigkeit zwischen  der Dynamospannung und dem Lampen  widerstand erhalten. Beispielsweise kann es  wünschenswert sein, höhere Begrenzungs  widerstände bei höheren Dynamospannungen  zu erhalten.  



  Die Segmente der     Kommutatorstreifen     91, 92 sind zueinander versetzt; dadurch  wird eine empfindlichere Regelung mit den  parallel geschalteten Bürsten 77, 78 erhal  ten. Die Bürsten sind in verstellbaren Trag  stücken deswegen untergebracht, um so weit  wie möglich dafür zu sorgen, dass dieselben  Lampenwiderstände durch den Regler bei  den verschiedenen Dynamospannungen wäh  rend des Ansteigens und Fallens der Span  nung ausgewählt werden. Der Bewegungs  verlust in dem mechanischen Teil der Vor  richtung, der bei der Bewegungsumkehr des  Rahmens 76 entsteht, wird dadurch berück  sichtigt, dass die Bürsten 77, 78 sich in  Richtung der neuen Bewegung verstellen, so  wie die Umkehrbewegung beginnt. In     Fig.    2  ist eine Bürste 7,8 dargestellt, die sich ge  rade nach rechts bewegen will.

   Die rechts  gelegene Ebene der Bürste bleibt dann so  lange in Kontaktanlage, wie die Bewegung  nach rechts andauert. Wird dann die Bürste  nach links bewegt, dann sorgt die Reibung  dafür, dass die Bürste sich verstellt und mit  ihrer linken Fläche Kontakt gibt. Die ge-      ringe     Voreilung    genügt, den mechanischen  Bewegungsverlust wett zu machen.  



  In     Fig.6    ist noch ein zweites Regler  element 124 angedeutet, das allein oder in  Verbindung mit dem soeben beschriebenen  benutzt werden kann. Im ersten Falle würde  es ähnlich dem in den     Fig.    1 bis 5 dar  gestellten durchgebildet werden; während es  in dem zweiten Falle nur einen zweiten Satz  von     Ko-mmutatorstreifen    und Bürsten um  fassen könnte, die beide durch einen einzigen  Motor betrieben würden. Dieser Regler wirkt  dann auf das Dynamofeld 125, um die<B>Dy-</B>  namospannung so weit wie möglich trotz der  veränderlichen     Dynamogeschwindigkeit    kon  stant zu halten. Die Arbeitsweise liegt auf  der Hand, so dass ein Eingellen darauf nicht  erforderlich ist.  



  In den     Fig.    7 bis 10 ist ein     Batterie-Lade-          regler    dargestellt. Wenn eine Batterie mit  einem konstanten Strom geladen wird, dann  wird die Ladespannung ansteigen, bis sich  vor dem vollendeten Ladevorgang un  erwünschte Gasentwicklung einstellt.     Würde     das Laden dann unterbrochen werden, so  würde die Batterie nicht voll geladen sein.  Aus diesem Grunde hat es sich als     wiin-          schenswert    herausgestellt, die Batterie in  aufeinanderfolgenden Abschnitten mit all  mählich kleiner werdenden Strömen zu laden.

    Das kann beispielsweise durch Verringerung  der Dynamoerregung oder durch     Einschalten     von     Reihenwiderständen    erfolgen. Die Span  nungsverringerung für jeden Ladeabschnitt  wird dabei in solchen Grenzen     gehalten,    dass  Gasentwicklung ausgeschlossen ist. Eine  Regelvorrichtung für diesen Zweck muss so  mit auf eine gewisse     Maximalspanilung    pa  rallel zur Batterie eingerichtet sein, und sie  muss den Ladestrom nacheinander auf gerin  gere Werte herabsetzen.  



  Die Batterie -     Laderegelungsvorrichtung     unterscheidet sich von dem Lampenspan  nungsregler hauptsächlich in der mecha  nischen Einrichtung und ist allgemein etwas  kleiner in den Abmessungen. Der     Erregungs-          feldmagnet   <B>130</B> ist ein lamellierter,. doppel-         poliger,    rechteckiger Rahmen mit einer  Wicklung 131. Wie bei dem vorstehend be  schriebenen Ausführungsbeispiel sind der       Endlagerbock    132, der Erregermagnet<B>130</B>  und der Dauermagnet 133 -sämtlich durch  Bolzen 1,34 miteinander verklemmt, die eben  falls durch die Endrahmen<B>135</B> und 136 hin  durchgehen.

   Die Ankerwelle 137 trägt zwei       Reglergewichte    13,8, die in der geschlossenen  Lage einen sich um die Feder 139 schliessen  den Zylinder bilden. Die Gewichte sind ver  bunden mit einer in der Längsrichtung be  weglichen Hülse     1.111,    die in einem nicht  drehbaren Ring     1-1-1    drehbar, indessen nicht       achsial    verschiebbar ist. Auf Zapfen 142 des  Ringes 141 sitzt ein gegabelter Hebel 143,  der an Ansätze des Endrahmens 135 durch       C'        elenkstangen    1-44     angelenkt    ist.

   An seinem  obern Ende ist der     gegabelte    Hebel     .1't3'    dreh  bar durch ein Gelenk 145 mit einer verschieb  baren     Stange    146 verbunden, die sich über  die Länge der     Regelvorrichtung    erstreckt  und in geschlitzten Lagerböcken 147 ge  führt wird.  



  An dem Ende der Stange 146 ist ein  Schlitz 148 vorgesehen, in dem eine Klinke       14'9    schwenkbar untergebracht ist. Die  Klinke     1.49    wirkt mit den Zähnen 150 eines  Zahnrades 151 zusammen. Das Zahn- oder       Schaltrad   <B>151</B> sitzt auf einer Welle 152, die  in seitlichen Rahmenplatten 153 mit Hilfe  von Einstellschrauben 154 geführt ist. Die  Spitzen der Einstellschrauben greifen in die  ausgebohrten Enden der besagten Welle ein.

    Die Welle 152 trägt des     weiteren    eine       Reglertrommel    155 (siehe     Fig.9),    die aus  Hartholz oder einem andern Isolationskern  <B>156</B> mit einem dreieckigen Kupferblech l5-7       besteht.    Das Kupferblech ist uni einen Teil  der Oberfläche der Trommel     gelegt.        Zwi-          schen.der    schiefen Kante des Bleches 157  und dem Isolationskern 156 sitzt ein gestuf  ter Metallstreifen 158, der durch Funkenbil  dung nicht angegriffen wird. Die Metall  bleche 157 und 158 stellen elektrisch mit  einander in Verbindung, während ein Ansatz  159 des Bleches 157 durch ungefähr zwei  Windungen einer gewundenen Feder 160 mit.

        einer Klemmschraube 161 in Verbindung  steht, die in einem Isolationsstreifen 16:2 un  tergebracht ist. Entsprechend der Anzahl der  Stufen in dem Blechbelag der Trommel und  in Übereinstimmung mit diesen Stufen ist  eine Anzahl von Kontaktfedern     1,63    vor  gesehen, die sich gegen die Trommel mit       1-lilfe    von nicht reibenden Rollen 164 an  legen.     Die    Kontaktfedern 163 sind in dem  Isolationsteil     1.-62    durch Schrauben 165     ge-          il < ,lten.    Der Stromkreis oder die Stromkreise,       die    geregelt werden, sind an die Schrauben  161 und 16.5 angeschlossen.

      An einem Ende steht die Welle<B>152</B>  in Eingriff mit einer     Uhrwerkfeder    166, die  tL     lig    bestrebt ist, die Welle entgegen  <B>-</B>     änc    -L  der Uhrzeigerrichtung zurückzuziehen. Das  äussere Ende der Rückzugsfeder ist in einem  Gehäuse 167 an der Seitenwand 153 ver  ankert. Während des normalen Betriebes der  Regelvorrichtung wird die     Rückkehrbewe-          gung    der     Trommel    155 durch eine Sperr  klinke 168 verhindert, die in Eingriff mit  dem Sperrzahn 150 infolge einer Blattfeder  169 ist. Die Klinke 166 ist mit Bolzen ver  sehen, die in Wangen<B>170</B> gelagert sind.

   Die  Wangen 170 sind mit Hilfe von Schrauben  171 an dem     Reglerrahmen    befestigt.    Um die Sperrklinke<B>168</B> ausser Eingriff       zii    bringen, ist ein Anschlag 172 auf der  Stange 146 vorgesehen. Der .Anschlag 172  wird, wenn die Geschwindigkeit des Reglers  unter einen gewissen Wert     heruntergeht,     nach links (siehe     Fig.9)    in Eingriff mit  einem Ende eines Hebels 173 bewegt. Der  Hebel     17.3    ist bei 174 in einer Platte 1.75  aus hartem Isolationsstoff drehbar gelagert.  Das andere Ende des Hebels 173 ist durch  ein gebogenes und verdrehtes Glied 175  mit einem Arm<B>177</B> verbunden, der fest auf  einer kurzen Welle 178 sitzt.

   Die Welle;  178 ist in einem     aufrechtstehenden    Ansatz  179 einer Platte 180 gelagert. Die Platte  180 wird durch eine Seitenplatte 153 ge  tragen. Am Ende der Welle 178 sitzt, dem  Arm 177 abgewandt, ein Arm 181, der durch  eine Gelenkstange 1,82 mit einem bogenför-         mig        gestalteten    Glied<B>183</B> gelenkig in. Ver  bindung steht. Das bogenförmig gestaltete  Glied<B>183</B> besitzt einen bogenartigen Schlitz  184 und sitzt lose auf einem Zapfen<B>168'</B>  der Sperrklinke<B>168.</B> An     dem    Ende de  Zapfens ist ein kürzerer Arm 185 be  festigt, der mit einem Bolzen 186 in     de:i     Schlitz 1.84 eingreift.

   Stösst der Anschlag  172 gegen den Hebel 173, so wird die Sperr  klinke 168 entgegen dem     Uhrzeigersinne    ge  dreht und ausser Eingriff mit     clean    Sperrzahn  1.50 gebracht. Was die Auslösung der  Klinke 1.49 betrifft, so wird, wenn der  Regler unter die vorbestimmte     Geschwindig-          keit    heruntergeht,     der    hintere Teil der       Klinke        dureh.    eine Blattfeder<B>187</B> herunter  gedrückt,

   so dass die klinke von der in       Fig.    7 gestrichelt gezeichneten Lage in die  voll ausgezogene     übergeht.    Die Feder 18 7  ist mit der Platte<B>180</B> verbunden und nor  malerweise ausser Eingriff mit der Klinke       1.1-9.    Die Trommel<B>1.53</B> wird an     einer        Dre-          l@.ung    über ihre Anfangsstellung hinaus  durch einen Anschlag 188 gehindert, der zur       .A-nlage    an die Wange 170 kommt     (siele          Fig.    9).  



  Die verschiebbare Stange 146 trägt       ausserdem    ein Paar von     zi,hnlichen    Federkon  takten 189, 190. Die Kontaktfeder 189 be  steht aus dem Ende einer gewundenen Feder  191, die in einem Gehäuse 19<B>2</B> enthalten ist.  Das Gehäuse     19\3    ist an der     Stange    146 iso  liert angebracht. Der     Kontakt    gleitet wäh  rend des Betriebes des Reglers über eine aus       Metall    bestehende Kontaktstange 193. Der  Zusammenhang der Kontaktfläche der Stange  1.93 ist durch einen Finger 195 aus Isolations  baustoff unterbrochen.

   Dieser ragt schräg     111     einen Schlitz 19(i     (siehe        Fig.    10) der     Stange     193 hinein.  



  Der Finger 195 erstreckt sich in den  Schlitz von einem kleinen Isolationsblock<B>197</B>  her, der bei 19-8 mit der Stange 193 in     Gt-,-          lenkverbindung    steht. Der Finger wird nor  malerweise mit seinem Ende in den Schlitz  196 durch eine Blattfeder<B>199</B> hinein  gedrückt. Bewegt sich die Stange: 146 nach  rechts, so wird die     Kontaktfeder    189 da-      durch, dass sie auf dem Finger 195 empor  steigt, den Kontakt unterbrechen. Bei wei  terer     Bewegung    in der besagten Richtung  stellt der Kontakt 189 wieder den Strom  übergang auf der gegenüberliegenden -Seite  des Isolationsblockes her. Bewegt sich der       Kontakt    189 nach links, so     gelangt    er unter  den Finger 195.

   Dieser ist bei 200 weg  geschnitten, damit das Untergreifen erleich  tert wird. Der     Kontakt    1'89 kommt also in  seine Ausgangsstellung zurück, indem er den  Finger 195 gegen die Kraft der Feder 199  anhebt. Bei der     Rückkehrbewegung    wird je  doch der Kontakt nicht unterbrochen. Iden  tische Teile l911, 2001 sind in Zusammen  hang mit dem Kontakt 190 vorgesehen, je  doch unterbricht in diesem Falle der Fin  ger     19'5x    den Kontakt     zwischen    dem Kontakt  190 und der Stange<B>193'</B> während der Be  wegung nach links. Dieser Finger ist daher  entgegengesetzt zu dem Finger 195 angeord  net. Die Kontaktstangen 193, 193' sind  durch Klemmschrauben 194, 1941 mit der  Isolationsplatte 175 fest verbunden.

   Die  Klemmschrauben gehen durch längliche  Schlitze 201 der Stangen hindurch, wodurch  eine weiter unten beschriebene Einstellung  möglich wird. Klemmschrauben 202, 2021  sind für die Kontaktfedern 189, 190 vor  gesehen.  



  Betrachtet man die linke Hälfte der       Fig.    11, so sieht man, dass der Kontakt 189,  193 in dem Stromkreis der Motorerreger  wicklung 131 liegt, die parallel zu dem Dy  namo 120 angeschlossen ist. Der     Kontakt     190, 1931 liegt in dem Ankerstromkreis des  Motors, wobei der Anker ebenfalls parallel  zu dem Dynamo 120 geschaltet ist, Wider  stände 2031, 203     usf.    in dem Erregungs  stromkreis 125 der Dynamomaschine werden  durch die Kontakttrommel 155 gesteuert. In  der Ausgangsstellung der Trommel (siehe       Fig.ll)    sind sämtliche Widerstände aus  geschaltet.  



  Zur Veranschaulichung der Wirkungs  weise des Reglers sei angenommen,     da.ss    die       Dynamomaschine    120 mit normaler Ge  schwindigkeit laufe und dass die Batterie 122    ganz entladen sei. Der Regler ist so ein  gestellt, dass er unter diesen     Voraussetzunges,     die Kontakte 189, 190 auf der Stange<B>110</B>  etwas nach rechts von der in     Fig.    8 dar  gestellten Lage überführt. Die Klinke 149  befindet sich in Bereitschaftsstellung, um das  Sperrad 1.51 zu betätigen. Die     D\        namo-          maschine    1'20 nimmt die     Maximalerregung,     auf und ladet die Batterie 122 in dem stärk  sten Masse.

   Die Ladespannung steigt von dem  Ausgangswert auf eine bestimmte Grenze,  bei der man den Ladestrom herabsetzen will.  Das Ansteigen der Spannung hat ein     gerin-.     ges Ansteigen der Geschwindigkeit des       Reglermotors    zur Folge gehabt. Bei der be  sagten Grenze veranlasst die     Einstellung    des  Reglers den     Kontakt    189 dazu, auf dem Fin  ger 195 emporzusteigen. Die daraus sich er  gebende Verringerung der     Motorerregung    zu  dem Feld des     Dauermabanetes        13-3    führt zu  einem verhältnismässig grossen und     plöts-          lichen    Anwachsen der Geschwindigkeit.

   Da  mit hängt wiederum zusammen, dass die  Stange 146 eine entsprechend grosse und  kräftige Rechtsbewegung ausführt. Die  Klinke 149 schaltet die Trommel 155 einen  Schritt und legt den Widerstand 2031 in den  Erregungsstromkreis der Dynamomaschine.  Die Ladung der Batterie 12.2- nimmt dann  mit verminderter Stromzufuhr ihren Fort  gang. Die starke Bewegung der Stange     14:i     führt den Kontakt 189 hinter den Finger  195, so dass der Stromkreis des Motorfeldes  131 wieder hergestellt wird, während der  Kontakt 190 unter den Finger 1951 hinweg  und     leieht    nach rechts geführt worden ist.

    Das Sinken der Ladespannung entsprechend  der Verringerung des Ladestromes und die  Wiederherstellung der     Sondermotorerregung-          hat    ein Sinken der     Motorgeschwindigkeit    zur  Folge, was gleichbedeutend mit einer Bewe  gung der Stange     1.-1-F,    nach links ist.

   Diese  Bewegung, die allein zu schwerfällig sein  mag, um die Kontakte 1.89, 190     wieder    in  die Ausgangsstellung zurückzuführen, ge  nügt indessen, um den Kontakt 1.90 auf den  Isolationsfinger     1951    zu führen, den Anker  stromkreis des Reglers zu unterbrechen      (oder einen Widerstand zur     Herabminderung     seines Stromes einzuschalten) und die Ge  schwindigkeit des     Reglermotors    schnell her  abzusetzen, bis die Stange 146 den Kontakt  <B>189</B> wieder in seine ursprüngliche Lage zu  rückgeführt hat. Zu gleicher Zeit stellt der  Kontakt 190 wieder den     Motorankerstrom-          kreis,    nachdem er über den Finger 195' ge  wandert ist, her.

   Eine     Rückbewegung    der  Trommel 155 wird durch die unter Feder  wirkung stehende Sperrklinke 168 verhin  dert.  



  Wenn     die        Ladespannung    wieder die obere  Grenze erreicht, dann wiederholt sich der  vorstehend beschriebene Vorgang     mit    dem  Erfolg, dass das Laden     mit        einem        niedrigeren     Strom entsprechend den Widerständen 203',  203\, die in Reihe liegen, fortgesetzt wird.  Gegebenenfalls. wird bei diesen Voraus  setzungen die Trommel vollständig gedreht,  und. zwar in die Lage, in der die Wider  stände 203', 203' usw. sämtlich in den  Stromkreis eingeschaltet sind. Der Batterie  ladestrom hat dann nur -noch eine solche  Grösse, die man mit Sickerstrom bezeichnet.

    Bei der letzten     Trommeleinstellung    ist jede  Bewegung der Stange 146 unwirksam, da  kein Sperrzahn hinter der letzten Stufe vor  gesehen ist. Die obere     Ladespannungsgrenze     kann auf einen beliebig gewünschten Wert  eingestellt werden, und zwar dadurch,     dalä     die Kontaktstange 193 in bezug auf den  Kontakt 189 verstellt wird. Die Rückkehr  der Stange 146 kann ebenfalls durch eine  ähnliche Einstellung der     Stange    193' ge  regelt werden.  



  Fällt während oder nach dem Laden die  Spannung der Dynamomaschine unter einen  vorbestimmten Wert (z. B. auf die Aus  schaltspannung des Einschalters 121), dann  führt die daraus sich ergebende     Verringerung     der Motorgeschwindigkeit den Anschlag 172  in Berührung mit dem     Gelenkhebelsystem     173 usw., mit dem Erfolg, dass die Sperr  klinke 168 ausser Eingriff kommt.

   Zu glei  cher Zeit     drückt    die Feder 187 die hintere  Wange der Klinke 149 herunter, so dass die    Trommel unter dem Einfluss der Feder 166       unbehindert    in ihre Ausgangsstellung zu  rückkehren kann. Übersteigt die Spannung  der Dynamomaschine dann wieder die vor  bestimmte Grenze, dann werden die Klinken  149 und 168 wieder entlastet, so dass der  Regler wieder den Ladestrom entsprechend  den geschilderten Voraussetzungen einstellen  kann.  



  In     Fig.l'1    ist der     Batterieladungsregler     in Zusammenhang mit einer Einrichtung  dargestellt, bei der ein     Lampenspannungs--          regier    vorgesehen ist. Jeder Regler kann  selbstverständlich allein eingebaut sein, uni  unabhängig vom andern seine Funktion zu  erfüllen. Die Durchbildung des Lampen  spannungsreglers in     Fig.    11 möge identisch  mit der Durchbildung sein, die in den     Fig.    1  bis 5 dargestellt ist. Der mechanische Teil  dieser     Reglervorrichtung    ist daher auch nur  schematisch angedeutet.  



  Die Art, wie die     Geschwindigkeit    des Mo  tors gesteuert wird, ist indessen verschieden,  und die in der rechten Hälfte der     Fig.    11  dargestellte Anordnung ist tatsächlich für       Lampenspannungsregelung    besser geeignet.  Sie ist. empfindlicher und für alle vorkom  menden Fälle genauer zu eichen als die in       Fig.    6 dargestellte Anordnung. An Stelle der  Wicklung 12 trägt die Felderregung     des          Reglermotors    drei Wicklungen 204, 205, 205.

    Die Wicklung 204 ist eine     Magnetisierungs-          wicklung    (mit Rücksicht auf das benach  barte Feld des Dauermagnetes) und liegt in  Reihe mit der Lampenbelastung 123 in     der     positiven Leitung. Diese Leitung enthält  einen Hauptlichtschalter, der als Handschal  ter 207     dargestellt    ist, indessen auch in an  derer Form ausgebildet sein kann. Die Wick  lung 205 ist (mit Rücksicht auf denselben  Umstand) eine entmagnetisierende Wicklung  und liegt als     Spannungswicklung    ständig pa  rallel zu den Lampenschlüssen.

   Die Wick  lung 206 ist eine     Nichtbelastungswicklungg;     wenn der     Schalter    207 offen ist, also keine  Lampenbelastung vorhanden ist, dann liegt  sie in Reihe mit dem Anker 3 parallel zu den       Klemmen    des Dynamo 120. Die Wicklung      205 ist eine magnetisierende Wicklung. Wird  der Schalter<B>207</B> geschlossen, so wird die  Wicklung 206 durch die Hilfskontakte 208  kurzgeschlossen, so dass der Anker 3 un  mittelbar parallel zu dem Dynamo 120 ge  schaltet     wird.     



  Die Regelung gemäss der Schaltanordnung  wird hauptsächlich durch die Geschwindig  keitsschwankungen des Motors verursacht,  die durch die Schwankung der Erregung ent  stehen, die dem Feldmagneten durch die Spu  len 204 und 205 aufgedrückt werden. Wächst  der Lampenstrom an, so wird der durch die  Wicklung 204 fliessende Strom stärker. In  folgedessen nimmt die Motorerregung zu,  und die Geschwindigkeit nimmt ab. Mit  Hilfe des Reglers und des Bürstengetriebes  hat die Geschwindigkeitsverminderung eine  Abnahme des in Reihe mit der Belastung ge  schalteten Lampenwiderstandes zur Folge.  Eine Abnahme des Lampenstromes ruft das  entgegengesetzte Ergebnis hervor. Eine ähn  liche Regelwirkung wird durch die Wick  lung 20'5 erzielt.

   Ein Anwachsen der Lam  penspannung verursacht ein Anwachsen der  entmagnetisierenden Wirkung der Erregung,  die durch die besagte Wicklung hervor  gerufen wird. Das hat ein Anwachsen der       Motorgeschwindigkeit    und ein Anwachsen  des Lampenwiderstandes zur Folge. Beide       Auswirkungen    sind geeignet, die Lampen  spannung konstant zu halten. Die Regelung  des Widerstandes, die in der Wicklung 20-1  ihre Ursache hat, stellt eine sehr feine Ein  stellung dar, die von der Belastung selbst  abhängt. Die Regelung durch die Wicklung  205 ist noch feiner, insofern, als sie der erst  genannten Regelung überlagert wird, um der  Schwankung der Dynamospannung Rech  nung zu tragen.

   Die Wicklung 206 erleich  tert das Anlassen und wirkt gleichsam als  Schutz in bezug auf die benachbarten Dauer  magneten, wenn keine Belastung vorhanden  ist.  



  In     Fig.    12 sind abgeänderte Lichtschalter  und     Reglerwicklungsverbindungen    darge  stellt. Darnach hat die Einrichtung zwei  getrennte Lampenbelastungen 123', 123",    die durch zwei Hauptschalter 207' und 207"  gesteuert werden. Eine Bürste wird geschlos  sen, um eine sogenannte Halbbeleuchtung     zii     erzeugen, während bei Vollbelastung beide  Bürsten zu schliessen wären.

   Die     Kurzschluss-          kontakte    für die Wicklung 206 sind ver  doppelt, 208', 208". Überdies ist die Wick  lung 205 nicht ständig parallel zu den Lam  penanschlüssen gelegt, sondern wird an  gelegt, wenn einer der     Hauptbeleuchtungs-          schalter    eingeschaltet wird, und zwar durch  einen der Hilfskontakte 209', 209".     Iin     übrigen ist die Anordnung und die Wir  kungsweise der Schaltung gemäss     Fig.    12  gleich der gemäss     Fig.    11.  



  Die Regelungsvorrichtung lässt sich auch  für andere Regelzwecke anwenden. Die Aus  bildung der Vorrichtung im einzelnen und  die Art,     wie    die Steuerung des elektrodyna  mischen Teils der Regelvorrichtung durch  geführt wird, hängt naturgemäss davon ab,  welche Funktionen durch die Regelvorrich  tung zu erfüllen sind. Sie lässt sich im übri  gen auch bei     Wechselstromanlagen    anwen  den, beispielsweise zur Regelung von Wech  selstromgeneratoren.  



  Der Begriff Regler im Sinne der nach  stehenden Ansprüche umfasst auch selbst  tätige Schalter, welche die erwähnten Kenn  zeichen besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Regler, insbesondere für elektrische Zugs-Beleuchtungs-Einrichtun- gen, mit einem von den Schwankungen der elektrischen Grössen beeinflussbaren Motor; der einen Fliehkraftregler antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit einem eine praktisch, konstante Erregung liefern den Feldmagneten versehen ist. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Feld des Elektro motors zum Zwecke der Erzielung einer praktisch geradlinigen Charakteristik einen Dauermagneten (5) aüs Kobalt stahl besitzt, der aus miteinander zu sammenhängenden Hufeisenmagneten mit einem verjüngten Querschnitt (7) an den Zusammenstossstellen, an denen die Pole (ti) liegen, besteht. Regler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Dauermagnetfeld (5) ein Hilfserregungsfeld (4) vorgesehen ist.
    Regler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontakteinrichtungen eine Bürstenanordnung umfassen, die über Kontaktstreifen (91, 92) arbeitet, wobei jeder Kontaktstreifen aus in einer genute ten Schiene (94) gehaltenen Kontakt segmenten (93), die voneinander isoliert sind, zusammengesetzt ist.
    Regler nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bürstenanordnung ein Paar von verstellbaren, parallelen Kohle- bllrsten (77, 78) besitzt, die über zwei ä'-ontaktstreifen (91, 92) arbeiten, welche gegeneinander versetzt sind, welche .Bür- sten zwei zueinander geneigte Flächen besitzen,
    so dass infolge der Reibung auf dem Kontaktstreifen eine Fläche mit dem Kontaktstreifen während der Bewegung der Bürste in einer Richtung in Beiii.h- rung ist und die andere Fläche gegen den Kontaktstreifen während der Bewegung in der andern Richtung zur Anlage kommt, wobei Hilfsbürsten (79, 80) vor gesehen sind, um eine ständige flache Kontaktberührung mit den Kontaktstrei fen (91, 92) zu erhalten.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch die Ge- schwindigkeitsänderung des Elektromo tors entstehende Fliehkraftreglerbewegung Kontakte betätigt, die den Zustand des Motorfeldes ändern und dadurch die Ge schwindigkeitsänderung so stark ver grössern, dass der Fliehkraftregler eine Schalttätigkeit ausfiihren kann, wobei die anfängliche Fliehkraftreglerbewegung zur Öffnung der Kontakte (189, 193) eines Feldstromkreises des Motors führt und dadurch ein weiteres Anwachsen der Mo torgeschwindigkeit und der Fliehkraft reglerbewegung veranlasst. 6.
    Regler nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollzogener Schalttätigkeit die Mo torgeschwindigkeit wieder auf den Aus gangswert zurückgeführt wird, indem der Ankerstrom zeitweise unterbrochen oder verringert wird. 7. Regler nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung auf die Schaltkontakte durch eine zwischen geschaltete Einrichtung übertragen wird, welche durch ein hin- und hergehendes Gleitstück (146) betätigt wird, welches mit einem Anschlag (172) versehen ist, der auf eine Sperrklinke (168) einwirkt, welche das Schaltrad (15l) beeinflusst und so angeordnet ist, dass beim Sinken der elektrischen Grösse unter die festgesetzte Mindestgrenze die Sperrklinke (168) von dem Schaltrad (161)
    abgehoben wird, damit letzteres unter dem Einfluss einer Rückzugsfeder (166) in die Anfangslage zurückkehren kann.
CH146096D 1929-03-01 1930-02-26 Selbsttätiger Regler, insbesondere für elektrische Zugs-Beleuchtungs-Einrichtungen. CH146096A (de)

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