CH146102A - Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampfgleichrichtern.

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CH146102A
CH146102A CH146102DA CH146102A CH 146102 A CH146102 A CH 146102A CH 146102D A CH146102D A CH 146102DA CH 146102 A CH146102 A CH 146102A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in     Quecksilberdampf-          gleichrichtern.       . Zur Unterdrückung von Rückzündungen  in     Gleichrichtern    ist es bekannt, in den       Lichtbogenweg    zu den Anoden, zum Beispiel  in die die Anoden umgebenden Lichtbogen  führungshülsen,     Gitter    einzubauen. Als  Gitter hat man     unter    anderem durchlochte  Bleche oder Drahtsiebe vorgeschlagen, die  in einer oder mehreren Lagen     übereinander     isoliert oder mit der Hülse leitend verbunden  und gegebenenfalls an     Steuerspannungen    ge  legt werden.

   Derartige Gitter     wirken    in der       Weise;    dass die     Zündspannung    des Licht  bogens zur Anode erhöht wird,     indem    sie den  geladenen Gasteilchen den     Zutritt    zur Anode  erschweren. Dies wird in den meisten Fällen  unter starker     Querschnittsverengung    der  Hülse erreicht, so dass die     Zündspannung    der  art erhöht wird, dass ein Zünden     bei    Betriebs  spannung ausgeschlossen ist.

   Es hat sich nun  gezeigt, dass Gitter erst dann 'eine günstige       Sperrwirkung    haben, wenn die     Ionenladung     die.     Gitteröffnungen    nicht nur vollständig    ausfüllt, sondern auch eine bestimmte Aus  dehnung in Richtung der Hülsenachse be  sitzt.    Gemäss der     Erfindung    wird der an  gestrebte Zweck dadurch erzielt, dass das       Gitter    aus quer     zum    Lichtbogen parallel  zueinander gespannten und in mehreren  Lagen übereinander angeordneten Drähten  besteht, wobei der Abstand der Lagen unter  einander nicht grösser als die Entfernung der  parallelen Drähte einer Lage ist.  



  In der     Zeichnung    sind in den     Abb.    1  bis 6 Ausführungsbeispiele der Erfindung  dargestellt, und zwar zeigt     Abb.    1 die lagen  weise Anordnung parallel gespannter Drähte;       Abb.    2 und 3 zeigen in Aufriss und Grundriss  die     Verwendung    von sich kreuzenden La  gen;     Abb.    4 und 5     zeigen    die Kreuzung der  Drähte in den einzelnen Lagen und     Abb.    6.  zeigt die Verwendung verschiedenen Draht  materials.

        Wie aus     Abb.    1 .ersichtlich, werden die  Drähte     a        entweder        in    einem besonderen Rah  men b parallel zueinander verlaufend aus  gespannt, der     in    der Nähe der Anode auf  gehängt wird, oder aber die Drähte werden  in der     Lichtbogenführungshülse    selbst     in    un  mittelbarer Nähe der Anode isoliert oder lei  tend mit der Hülse verbunden ausgespannt.  Es werden mehrere Lagen von Drähten über  einander angebracht, wobei in     Abb.    1 der  Abstand x der Lagen untereinander gleich  der halben Entfernung y der parallelen  Drähte einer Lage ist.

   Die parallelen     Drähte     der verschiedenen Lagen können senkrecht  untereinander liegen oder, wie dargestellt,  so gegeneinander versetzt     sein,    dass die Drähte  der einzelnen Lagen in den Lücken der be  nachbarten liegen. Die Drähte benachbarter  Lagen können sich kreuzen, wie in     Abb.    2  und 3 gezeigt. In diesen Abbildungen ver  laufen die Drähte der Lagen 1, 3 und b  und diejenigen der Lagen 2, 4 und 6 in  gleichen Richtungen, die aber     senkrecht-auf-          einander    liegen.

   Dabei können wiederum die  Drähte gleicher Richtung senkrecht überein  ander oder auf Lücken angeordnet sein, wie  dargestellt.     Abb.    4 und 5 zeigen die Aus  bildung der einzelnen Lagen als Siebe mit  zwei sich kreuzenden Gruppen von parallel  gespannten Drähten a, wobei die Entfernung  r der Siebe voneinander gleich der Entfer  nung y der einzelnen parallelen Drähte ist.  Auch bei dieser Anordnung können die über  einander gesetzten Siebe so angeordnet sein  dass die parallelen Drähte der einzelnen  Lagen immer in den Lücken der benach  barten liegen. Die parallelen Drähte einer  Lage können dabei als Einzeldrähte oder im  fortlaufenden Drahtzug ausgespannt werden.

      Als Material für die Drähte kommt mit  Rücksicht auf die hohen Temperaturen ein  schwer schmelzbares Metall, wie Wolfram,       Molybdän    usw., oder ein Metall, das mit       Quecksilber    kein Amalgam bildet, wie zum  Beispiel Eisen, für     geringere    Belastung des  Gleichrichters in Betracht.    Die Drahtgitter gemäss der Erfindung er  hitzen sich bei Inbetriebnahme des Gleich  richters sehr schnell und strahlen     ihreWärme          intensiv    nach allen Seiten aus, so dass die  Anoden     sofort    von angesetztem Quecksilber  kondensat befreit werden.

   Infolge der zu  nehmenden Temperatur der Gitter wird die  Entstehung von Rückzündungen     vermieden     und so die     Betriebssicherheit    erhöht. Auf  die Anoden zustrebende Ladungsträger wer  den in dem sich allseitig     am    Gitter ausbil  denden und vor der Anode auf eine gewisse       Strecke    sich ausdehnenden     Ionenraum    fern  gehalten.  



  Eine besonders     zweckmässige    Ausfüh  rungsform eines Gitters zeigt     Abb.    6. Es  sind hier die nahe der Anode liegenden  Drähte aus     Molybdän    oder einem andern  schwer schmelzbaren Material mit geringem  Querschnitt und die der Anode     abgekehrten     Drähte aus Eisen mit grösserem Querschnitt  hergestellt. Diese     Anordnung    hat den<I>Vor-</I>  teil, dass die Dampfdichte'     unmittelbar    vor  der Anode durch die     Wärmestrahlung    der  schnell eine hohe Temperatur annehmenden  dünnen Drähte ganz beträchtlich verringert  wird.  



  Gitter gemäss der Erfindung können so  wohl als     ungesteuerte    Gitter verwendet wer  den, als auch an besondere     Steuerspannungen     gelegt werden. Dabei ist es besonders zweck  mässig, die Gitter selbst als     Ohmsche    Wider  stände zu benutzen und die     Gitter    mehrerer  Anoden leitend miteinander zu     verbinden,    so  dass die zwischen ihnen     auftretende    Aus  gleichsenergie als zusätzliche Heizquelle für  die Gitter dient, und Fremdenergie für die  sen Zweck entbehrlich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Unterdrückung von Rück zündungen in Quecksilberdampfgleichrichtern mittelst im Lichtbogenweg zu den Anoden angeordneten Gittern an die eine Steuer spannung gelegt werden kann,<B>-</B>dadurch ge kennzeichnet, dass das Gitter aus quer zum Lichtbogen parallel zueinander gespannten und in mehreren Lagen übereinander ange ordneten Drähten besteht, wobei der Abstand der Lagen untereinander nicht grösser als die Entfernung der parallelen Drähte einer Lage ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die parallel verlaufenden Drähte verschiedener Lagen senkrecht untereinander liegen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die parallel verlaufenden Drähte verschiedener Lagen derart zueinander versetzt sind, dass die Drähte einer Lage in den Lücken der be nachbarten Lage liegen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drähte zweier benachbarter. Lagen sich kreuzen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Lage aus zwei sich kreuzenden Gruppen von parallel gespannten Drähten besteht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gitter als Ohmsche Widerstände dienen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Gitter meh rerer Anoden leitend miteinander verbun den sind.
CH146102D 1929-04-04 1930-03-14 Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampfgleichrichtern. CH146102A (de)

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CH146102A true CH146102A (de) 1931-03-31

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CH146102D CH146102A (de) 1929-04-04 1930-03-14 Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampfgleichrichtern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748677C (de) * 1934-04-18 1944-11-08 Wechselrichtergefaess mit Lichtbogenentladung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE748677C (de) * 1934-04-18 1944-11-08 Wechselrichtergefaess mit Lichtbogenentladung

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