CH146108A - Einrichtung an explosive Stoffe enthaltenden Hohlkörpern zur Verhinderung der Fortpflanzung von Explosionen. - Google Patents

Einrichtung an explosive Stoffe enthaltenden Hohlkörpern zur Verhinderung der Fortpflanzung von Explosionen.

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CH146108A
CH146108A CH146108DA CH146108A CH 146108 A CH146108 A CH 146108A CH 146108D A CH146108D A CH 146108DA CH 146108 A CH146108 A CH 146108A
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CH
Switzerland
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explosion
loose filler
perforated
cartridge
pipeline
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Haftung Elektroc Beschraenkter
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Elektrochemische Ges Mit Besch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Einrichtung an explosive Stoffe enthaltenden     Hohlkörpern    zur Verhinderung  der     Fortpflanzung    von Explosionen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung an explosive Stoffe enthaltenden       Hohlkörpern    zur Verhinderung der Fort  pflanzung von Explosionen.  



  Das Wesen der Einrichtung besteht  darin. dass als Sicherungskörper in den<B>Weg,</B>  auf dem sich eine Explosion fortpflanzen  kann, ein lockerer     Füllstoff    von solcher Be  schaffenheit und in solcher Weise zusammen  mit einer     biegungssteifen    durchlochten Platte  angeordnet ist, dass er, ohne den normalen  Durchtritt des Explosionsstoffes zu verhin  dern, unter dem Einfluss eines Explosions  stosses mechanisch zusammengepresst wird,  so dass durch die mechanische Zusammen  pressung der Durchgangsquerschnitt ganz  oder zum Teil abgesperrt wird und ein Teil  der Explosionswärme in mechanische Arbeit  umgewandelt wird.  



  In zwei beispielsweisen Ausführungs  formen ist der Erfindungsgegenstand in der         mitfolgenden    Zeichnung     veranschaulicht,        und     zwar zeigt:       Fig.    1 eine Einrichtung, die dazu be  stimmt ist, in eine     Rohrleitung;        eingebaut    zu  werden,       Fig.    2 eine Ausführungsform der Ein  richtung nach der Erfindung, die an     einem     gelöstes Acetylen     aufnehmenden    Behälter  angeordnet ist.  



  Gemäss     Fig.1    ist zwischen zwei Rohr  stutzen     Ri    und     R?    eine     bienungssteife,    mit  feinen Durchbohrungen versebene     Platle    P  angeordnet. Die Anzahl der     Liieher        dieser     Platte ist dabei so gross, dass ein     wesentlicher     Durchgangswiderstand für den hindurch zu  leitenden explosiven Stoff, zum Beispiel Ace  tylen, nicht eintritt.

   Beiderseits dieser     Pl:ztte     ist nun ein lockerer Füllstoff, zum Beispiel  Metallspäne, deren     Produkt    aus     spezifiseh-m     Gewicht, spezifischer Wärme und Wärme  leitfähigkeit möglichst  < gross ist, in solcher  Menge angeordnet, dass sie im normalen      Zustand einen verhältnismässig geringen  Durchgangswiderstand für den Gasstrom  bilden, aber im Falle des Auftretens einer  Explosion, sei es von der einen oder der ent  gegengesetzten Seite her, unter dem Druck  der Explosionswelle stark     zusammengepresst     werden,

   wobei ein Teil der     Explosionswärme     in mechanische Arbeit umgesetzt wird und  gleichzeitig die zwischen den einzelnen Tei  len der Füllung befindlichen feinen Kanäle  der     biegungssteifen    Platte durch diese Zu  sammenpressung abgesperrt werden.  



  Die Anzahl der Löcher in der perforier  ten     biegungssteifen    Platte P     wird    so gross     ge-          uuvählt,    dass die Löcher möglichst kleine  Durchmesser erhalten können, damit die     Fiil-          lung    F unter der Wirkung des normalen  Gasstromes und auch im Falle eines Explo  sionsstosses (von der entgegengesetzten Seite  her) nicht durch die Löcher     hindurchgepresst     werden können.

   Zweckmässig wird man, um  die Füllung F in richtiger Lage zur Durch  gangsplatte P zu erhalten, diese mit den die  Füllung aufnehmenden Rohrstutzen in die  Rohrleitung     einflanschen        bezw.    in den Weg  einer etwa auftretenden Explosionswelle ein  bauen und dabei das freie Ende dieser Rohr  stutzen, bis zu welchem die Füllung F     reiclif,     durch ein Sieb<B>8</B> schliessen, damit die Fül  lung F bei normalem Betrieb gegen Mit  reissen durch den Gasstrom gesichert ist.  



  Ein besonderer Vorteil der beschriebenen  Sicherungseinrichtung besteht darin, dass  nach einmaliger Explosion, das heisst     :iacli     einmaligem Funktionieren der Sicherung der  Durchgangsquerschnitt infolge der bleiben  den mechanischen Deformationen des locke  ren Füllstoffes abgesperrt bleibt, die Siche  rung also erneuert werden muss. Dadurch  wird die grösstmögliche Sicherheit gegen  Versager geschaffen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  in dem zu sichernden Behälter ein Nippel N  gasdicht eingeschraubt. Dieser Nippel ist     mit     einem aufgeschraubten Ventil     Fr    und mit der  Sicherungspatrone     Q    versehen, die aus einem  auf das untere Ende des Nippels N auf-    geschraubten Rohr besteht, einen     biegttngs-          sl.eifen,    durchlochten Boden P aufweist     uzd     mit dem unter dem Explosionsdruck sich zu  sammenpressenden, die Durchgangsbohrun  gen des Bodens P hierbei verschliessenden  lockeren Füllstoff aus geeignetem     :Iktteria.l,,     zum Beispiel Aluminiumspänen, gefüllt ist.

    Tritt eine Explosionswelle von aussen durch  den Nippel N in die Patrone ein, so wird  zunächst der lockere Füllstoff in der Pa  trone zusammengepresst. Gelangen dann doch  noch etwa heisse Explosionsgase durch die  Löcher des Bodens P hindurch, so müssen  sie zunächst in den schmalen Ringraum zwi  schen dem Mantel der Patrone     Q    und einem  ihn konzentrisch umschliessenden     ?Ietz.ll-          mantel        M    eintreten.

   Diese äussere Mantel  fläche     LT    ist nun aber vollständig umhüllt  von dem kühlenden Behälterinhalt, so     da.ss     der geringe Teil restlicher heisser Gase.     der     durch die     Durchtrittslöcher    des Bodens P  der Patrone     Q    in den Ringspalt gelangt ist,  stark abgekühlt ist und nur im abgekühlten  Zustande aus dem obern Rand des Ring  spaltes durch das     Abschlusssieb    T in den  Innenraum des Behälters gelangen kann.

    Bei dem Austritt aus dem     Abschlusssieb    T  am obern Ende der Patrone treffen -     dann     diese restlichen Explosionsgase noch auf die  Metallfläche des Behälters für den     breain-          baren    Stoff selbst und erfahren dadurch     eine     weitere energische Abkühlung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an explosive Stoffe enthal tenden Hohlkörpern zur Verhinderung der Fortpflanzung von Explosionen, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Wege, auf dem sich eine Explosion fortpflanzen kann, ein lockerer Füllstoff von solcher Beschaffen heit und in solcher Weise zusammen mit einer biegungssteifen, durchlochten Platte angeordnet ist, dass er, ohne den normalen Durchtritt des explosiven Stoffes zu verhin dern, unter dem Einfluss eines Explosions stosses mechanisch zusammengepresst wird, so dass durch. die mechanische Zusammen pressung der Durchgangsquerschnitt ganz oder zum Teil abgesperrt wird und ein Teil der Explosionswärme in mechanische Arbeit umgewandelt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, an einer den explosiven Stoff führenden Rohrleitung, dadurch gekennzeichnet, dass der lockere Füllstoff beiderseits einer die Rohrleitung unterteilenden perforierten, biegungssteifen Platte angeordnet ist, um gegen Explosionswellen von beiden Seiten der Rohrleitung her zu sichern. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der lockere Füllstoff aus Metallpartikeln besteht.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass hinter dem auf der perforierten, biegungssteifen Platte ruhenden lockeren Füllstoff ein durch zwei mit geringere Abstand voneinander verlaufende Metallflächen gebildeter Spalt vorgesehen ist, durch welchen allfällig aus dem lockeren Füllstoff austretende restliche heisse Explosionsgase vor Ein tritt in den zu sichernden Raum hinduret:- treten müssen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnel-. dass der Ringspalt eine rohrartig aus gebildete, den lockeren Füllstoff enthal tende Patrone umschliesst, so dass die hei ssen Explosionsgase den lockeren Füll,stof f der Patrone in der einen Richtlzn.g, den Ringspalt, in der entgegengesetzten Rich tung durchlaufen müssen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch un,l Unteransprüchen 3 und -l, an einem den explosiven Stoff enthaltenden Behäller, dadurch gekennzeichnet, dass c?ie Patrone an einem in die Behältermündung ge schraubten Anschlussnippel befestigt ist und eine in den Behälter hineinragende Verlängerung des Nippels bildet.
CH146108D 1930-03-19 1930-03-19 Einrichtung an explosive Stoffe enthaltenden Hohlkörpern zur Verhinderung der Fortpflanzung von Explosionen. CH146108A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0055424A1 (de) * 1980-12-25 1982-07-07 Nihon Coyne Kabushiki Kaisha Einrichtung zum Verhindern eines Flammenrückschlages für Hochdruckgaszylinder
EP0424644A1 (de) * 1989-09-06 1991-05-02 Linde Aktiengesellschaft Druckgasbehälter mit einer Sicherheitsvorrichtung zum Ableiten von Flammenrückschlägen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0055424A1 (de) * 1980-12-25 1982-07-07 Nihon Coyne Kabushiki Kaisha Einrichtung zum Verhindern eines Flammenrückschlages für Hochdruckgaszylinder
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