CH146112A - Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung. - Google Patents

Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung.

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CH146112A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung,    Die Erfindung betrifft eine gasgefüllte,  elektrische Glühlampe. Bei der     Anordnung     des Glühkörpers und der Pole hat der Glüh  lampenbauer einerseits auf eine     günstige,     das heisst um die     Axe    der Lampe gleich  mässige Lichtverteilung, anderseits auf die  Durchschlagsspannung des Gases, mit dem  er den Lampenkörper zu füllen beabsichtigt,  zu     achten.    Liegen die Enden der Poldrähte  in grosser Entfernung     voneinander,    so ist  die Lichtverteilung ungünstig, die Gefahr  des     Durchschlagens    sehr klein. Zwecks Er  zielung einer günstigen Lichtverteilung ist.

    eine gedrängte     Anordnung\    des     Glühkörpers,     also auch ein kleiner Polabstand, notwendig.  Ein kleiner Polabstand bedeutet aber auch  eine grosse Gefahr des     Durchschlagens,    .so  dass zur     Vermeidung    dieser Gefahr absicht  lich weniger     wirtschaftliche,    aber eine grosse       Durchschlagspannung    aufweisende Füllgase,  wie zum Beispiel Stickstoff, gewählt werden.  



  Die     elektrische    Glühlampe mit Gas  füllung nach der Erfindung ist gekennäeich-         net    durch einen Glühkörper, dessen     Forin     an und für sieh eine schlechte Lichtvertei  lung     zur    Folge hätte, in     Zierbindung    mit  einem     lichtzerstreuenden    Glaskörper, das  Ganze ausserdem derart, dass die Wärme  leitung vom     Glühkörper    nach der Wand des  Glaskörpers     geringer    ist als bei Lampen, die  einen aus einfach schraubenförmig ge  wundenem Draht bestehenden, an und für  sieh eine gute Lichtverteilung zur Folge  habenden Glühkörper und     Stickstofftilluu@,     aufweisen.  



  Bei der Herstellung von Lampen wurde  immer eine Form des Glühkörpers gewählt,  welche schon an und für sich eine günstige  Lichtverteilung ergibt. So sind alle     gewölin-          liehen    Glühlampen mit einem     kreisförmigen          Glühkörper    versehen, welcher senkrecht auf  der Achse der Lampe angeordnet ist. Der  Polabstand beträgt bei diesen gewöhnlichen  Lampen zum Beispiel etwa 20 mm für  220 Volt und gewöhnlichen     Gasfüllungs-          druck    (40 bis 65 cm Quecksilbersäule).

   Bei      der Lampe nach der Erfindung wird     zweck..     mässig dieser     Polabstand    für dieselbe Span  nung und denselben Druck 35 bis 40 mm  genommen. Es versteht sich von selbst,     dass     diese Abstände für die Betriebsspannung der  Lampe und die Drucke der Gasfüllungen  wechseln.  



  Zu den     lichtzerstreuenden    Glasbirnen sind       Milchglasbirnen,    Mattbirnen (entweder inner  lich oder äusserlich     mattiert),    aber auch sol  che Glasbirnen zu rechnen, die mit einer       Farbstoffschicht    oder einer     lichtzerstreuen-          den    Schicht     eines    andern Stoffes (entweder       innerlich    oder äusserlich) überzogen sind.  Bei Anwendung solcher Glaskörper ist die       Lichtverteilung    der Lampe für jede beliebige  Form des Glühkörpers etwa die gleiche.

    Man kann dies in der Weise ausnützen, dass  der Polabstand gross genommen wird, so dass  der Glühkörper eine wenig     zusammen-          gedrängte    Form erhält. Es wird dadurch er  möglicht, ein Gas mit niedriger Durchschlag  spannung, wie zum Beispiel Argon, als Fül  lung zu verwenden, die gegenüber Stickstoff  mannigfaltige Vorteile hat. Argon leitet die  Wärme schlechter als Stickstoff und die     Ver-          dampfungsgeschwindigkeit    des     Wolframs    in  Argon ist ebenso weniger gross. Es bildet  somit ein     Mittel    zur Verringerung der  Wärmeleitung.

   Die     Verwendung    des reinen  oder nahezu reinen Argons hat daher zur  Folge, dass eine Lampe mit weit besserem  Wirkungsgrad erzielt     wird,    ohne dass die  Lichtverteilung darunter zu leiden hat.  



  Die günstigen Ergebnisse, die man mit  der erwähnten Lampe erzielt, können noch  durch Verwendung eines doppelt schrauben  förmig gewundenen Drahtes für den     Glüh-          körper    gesteigert werden. Dieser für den  Wirkungsgrad der Lampe so überaus geeig  nete Draht eignet sich infolge seiner starken       Gedrängtheit    nicht dazu, in der gewöhn  lichen Kreisform angeordnet zu werden.

   Der  Glühkörper wird nämlich infolge der doppelt  schraubenförmigen Wicklung so kurz, dass die  übliche Anordnung zu einem zu kleinen Pol-    abstand, zum Beispiel 5     mm,    führen würde,  was mit Rücksicht auf die Gefahr des     Durch-          schlagens        natürlieh    unzulässig wäre. Will  man daher diese aus doppelt schraubenförmig  gewundenem Draht bestehenden     Glühkörper     verwenden, so muss man zu geraden oder  schwach gebogenen Glühkörpern seine Zu  flucht nehmen, die jedoch bei Glühlampen       mit    nicht lichtzerstreuendem Glaskörper für  eine gute     Lichtverteilung    ungünstig sind.

    Die Anwendung des an sich bekannten, dop  pelschraubenförmig gewundenen Drahtes für  den Glühkörper bildet das zweite Mittel zur  Verringerung der Wärmeverluste.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1. zeigt eine Glühlampe mit Milch  glasbirne und schwach .gebogenem, aus ein  fach schraubenförmig gewundenem Draht  bestehendem Glühkörper;       Fig.    2 zeigt eine Glühlampe mit Matt  birne und einem Glühkörper aus doppelt  schraubenförmig gewundenem Draht;       Fig.    3 zeigt     eine    gewöhnliche Glühlampe.  Wie sich aus der Zeichnung erkennen  lässt, ist der Polabstand der Lampen nach       Fig.    1 und 2 weit grösser, als der der in       Fig.    3 angegebenen Lampe. Alle drei Lam  pen sind für die gleiche Spannung und Licht  stärke entworfen worden.

   Es zeigt sich nun,  dass die Lampe nach     Fig.    1     bezw.        Fig.    2  einen kleineren     Wattverbrauch    bei der glei  chen     Lichtverteilung    hat.  



  Der Abstand der am     Glühkörper    liegen  den Enden der     Poldrähte    spielt die grösste  Rolle,     weil    die heissen, den Glühkörper un  mittelbar umgebenden Gase am meisten zum  Durchschlag Anlass geben werden. Je weiter  man vom     Glühkörper    entfernt ist, desto we  niger gross     wird    die     Durchschla.gsgefahr    sein.  Die     Temperatur    der Umgebung der Ein  schmelzstelle ist derart niedrig, dass dort  praktisch kein Durchschlag zu befürchten ist.  Daher ist der Abstand der Poldrähte an der       Einschmelzstelle        für,    den Durchschlag nicht  massgebend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung, gekennzeichnet durch einen Glühkörper, des sen Form an und für sich 'eine schlechte Lichtverteilung zur Folge hätte, in Verbin dung mit einem lichtzerstreuenden Glas körper, das Ganze ausserdem derart, dass die Wärmeleitung vom Glühkörper nach der Wand des Glaskörpers geringer ist als bei Lampen, die einen aus einfach schrauben förmig gewundenen Draht bestehenden, an und für sich eine gute Lichtverteilung zur Folge habenden Glühkörper und Stick stoffüllung aufweisen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Glühlampe nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Glüh- körper aus doppelt schraubenförmig ge wundenem Draht. 2. Elektrische Glühlampe nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit wenigstens nahezu reinem Argon ge füllt ist.
CH146112D 1928-08-14 1929-07-31 Elektrische Glühlampe mit Gasfüllung. CH146112A (de)

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