CH146116A - Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre. - Google Patents

Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre.

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CH146116A
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Inc Claude Neon Lights
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Inc Claude Neon Lights
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06Main electrodes
    • H01J61/067Main electrodes for low-pressure discharge lamps

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description


      Langgestreckte    leuchtende Entladungsröhre.    Die Erfindung betrifft eine     langgestreckte     leuchtende Entladungsröhre     mit    Gasfüllung  und Elektroden an jedem Ende, die durch  eine äussere Energiequelle geheizt     werden     sollen.

   Der Erfindungsgegenstand kenn  zeichnet sich dadurch,     dass    jede Elektrode  wenigstens an ihrer Oberfläche eine Substanz  von höherer     Thermo-Elektronenaussende-          fähigkeit    als reines Wolfram aufweist, zu  dem Zwecke, beim Betrieb der Röhre, ohne  übermässige Erhitzung der Elektroden und  bei dementsprechend erhöhter Lebensdauer  derselben, eine negative Raumladung um die  Elektrode herum durch Aussendung von  Elektronen seitens der     genannten.    Substanz  zu schaffen, welche Raumladung den Poten  tialabfall zwischen Elektrode und leuchten  der Gasmasse und damit das     Bombardement     der Elektrode mit positiven Ionen stark her  absetzt, und damit die Möglichkeit einer er  heblichen Steigerung der Leistung,

   bezie  hungsweise Erhöhung der Betriebslebens  dauer der Röhre schafft.    Die Zeichnung veranschaulicht mehrere  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1 zeigt eine Entladungsröhre gemäss  der     Erfindung    zusammen mit einer Betriebs  anlage;       Fig.    2 veranschaulicht einen     Röhrenend-          teil    mit der heissen Elektrode und der diese  umgebenden Raumladung;       Fig.    3 veranschaulicht die Verteilung des  Lichtes in der Nähe jener Elektrode;       Fig.    4 betrifft eine andere Ausführungs  form der Entladungsröhre.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Einrich  tung enthält die röhrenartig     langgestreckte     Umhüllung G der Entladungsröhre ein ver  dünntes     inertes    Gas, beispielsweise Neon, un  ter einem Druck von etwa 4 bis 10 mm  Quecksilbersäule. In den erweiterten     End-          teilen    7 der Röhre sind     Glühfäden-Elektro-          den    8 angeordnet, die zwischen Zuführungs  leitungen 9, 10, 11 und 12 angeordnet sind,  von denen jedes Paar durch einen Kniff 18      hindurchgeht.

   Zwei der Stromleitungen, bei  spielsweise die Leitungen 9 und 11, sind an  die Enden der eine hohe Spannung liefernden  sekundären     @ÄTicklung    15 eines Transforma  tors 16 angeschlossen, dessen primäre Wick  lung 17 mit einem     Wechselstromanschluss    der  üblichen normalen Spannung verbunden ist.  



  Die Stromquelle von hoher Spannung ist  hier in der üblichen Weise als ein Trans  formator veranschaulicht, es ist aber zu be  achten, dass bei derselben die Wirkungen des  sogenannten negativen Widerstandes der  Röhre zu berücksichtigen sind. Zu diesem  Zwecke kann ein Streuungstransformator  oder eine geeignete, in den Stromkreis ein  geschlossene     Reaktanz    benutzt werden.  



  Um das Bombardement der Kathode  durch positive Ionen, die aus dem mittleren  Abschnitt der Röhre kommen, zu verhindern,  ohne dass die Elektroden auf eine zu hohe  Temperatur gebracht werden müssten, sollen  gemäss der Erfindung die genannten Ionen  vor dem Auftreffen auf die als Kathode  wirkende Elektrode neutralisiert werden. Zu  diesem Behufe weisen die Elektroden in den  Enderweiterungen der Röhre mindestens in  ihrer Oberfläche eine Substanz von hoher       Thermo-Elektronenaussendefähigkeit    auf. Die  ausgesandten Elektronen sollen auf die posi  tiven Ionen treffen und sie neutralisieren, be  vor diese positiven Ionen die Elektroden  treffen und bei letzteren die Erscheinung der       Kathodenzerstäubung    veranlassen können.  



  Es ist dementsprechend beim Ausfüh  rungsbeispiel Vorkehrung dafür getroffen,  dass ein Strom von verhältnismässig niedriger  Spannung durch die Glühfäden 8 hindurch  geht und sie mit hoher     Temperatur    zum Glü  hen bringt. Ein derartiger Strom kann von  einer getrennten Kraftquelle entnommen  werden, beispielsweise dem üblichen nor  malen     Stromanschluss    von 110 Volt über ge  eignete besondere Transformatoren, oder von  dem Transformator, der die Hochspannung  liefert. In der Ausführungsform gemäss der  Zeichnung sind die Leitungen 10 und 12 ent  sprechend mit der sekundären Spule des  Transformators 15 verbunden, so dass jeder    der die     r'@lühfäden    einschliessenden Strom  kreise eine verhältnismässig geringe Anzahl  Windungen des Transformators enthält.

    Diese Anzahl ist derart gewählt, dass eine       Spannen;    von beispielsweise 50 Volt in den  Stromkreisen 11, 8, 1.2, 15' und 9, 8, 10, 15"  zur Verfügung     steht,    um die Glühfäden     zum     Glühen zu bringen, während die Spannung  des zwischen den Elektroden 8 durch die  Röhre     hindurchgehenden    Stromes ungefähr  10000 Volt betragen kann.  



  Die     Glühfäden    8 können beispielsweise  aus     thoriiertem        Wolframdraht    bestehen, oder  auch aus Platin-, Nickel- oder dergleichen  Drähten, die mit einem Überzug aus Metall  oxyd, zum     Beispiel        Bariumoxyd,    versehen  sind. Unter diesen Umständen braucht die  Fläche der Glühfäden nicht mehr das bei  halfen Elektroden als nötig befundene Aus  mass von 1,5 Quadratdezimeter pro Ampere  zu erreichen. Die Übergangsfläche von der  Elektrode auf das Gas spielt nun keine Rolle  mehr, indem der Potentialabfall zwischen  dem Gas und der Elektrode beträchtlich her  abgesetzt ist.

   Es genügt, wenn die zur Neu  tralisation der positiven Ionen     erforderliche     Menge von ausgesandten Elektronen erzielt  wird.  



  Will man die durch die Röhre     fliessende          Strommenge    ändern, so ist es daher nicht er  forderlich, die Grösse der Elektrode zu än  dern, sondern nur die Grösse der Elektronen.  aussendung. Dies kann erreicht werden, in  dem man den Strom vergrössert, der     dureh     die     thermoionisehen,    beispielsweise in den  Stromkreisen 11, 8, 12,     1 < 5'    und 9, 8, 10, 1!5"  enthaltenen Glühfäden hindurchgeht. Die       Lebensdauer    der Röhre ist nicht mehr eine  Funktion des     Elektrodenquerschnittes,    son  dern hängt zunächst von der Lebensdauer  des Glühfadens ab, kann aber in folgender  Weise noch beträchtlich erhöht werden.  



  Wie in     Fig.    4 dargestellt ist, besteht die  Elektrode an jedem Rohrende aus mehreren  Glühfäden, so dass, wenn einer ausbrennt,  ein anderer noch arbeitsfähig ist, und sofort  in den Stromkreis eingeschaltet werden kann,  ohne die Anordnung auseinanderzunehmen.      Es sind dort drei Glühfäden 108, 208, 308  vorgesehen, die entsprechend an den Enden  der Leitungen 109, 110     und    209 liegen. Die  Leitungen 9 und 10 sind zuerst, wie dar  gestellt, mit den Zuführungen- 109 und 110  verbunden. Der Glühfaden 208 wird so durch  den durch ihn fliessenden Strom zum Glühen  gebracht, während die Glühfäden 108 und  308, bei der gezeichneten Anordnung, nur  schwach erwärmt werden.

   Brennt der Glüh  faden 208 aus und wird so die Röhre ausser  Tätigkeit gesetzt, so braucht man nur die  Leitung 9 von der Zuführung 109 abzutren  nen und sie mit der     Zuführung    209     zu    ver  binden und so den Strom durch den Glüh  faden 108 fliessen zu lassen, worauf die  Röhre wieder arbeitsfähig ist. In ähnlicher  Weise kann, wenn nun der Glühfaden 108  ausbrennt, die Leitung 10 auf die Zuführung  109 übergeschaltet werden, worauf der Strom  durch den Glühfaden 308 fliesst.  



  . Die geheizte Elektrode der vorliegenden  Entladungsröhre ist im Gegensatz zur kalten  Elektrode, die sonst in bekannten Röhren  dieser Art verwendet wird, von     einer    nega  tiven Raumladung umgeben. Dies ist in       Fi    g. 2 veranschaulicht. Es werden Elektro  nen 20 durch den glühenden Faden 8 erzeugt  und nach dem     mittleren    Abschnitt der Röhre  ausgesandt, wo sie auf die positiven Ionen  21, die sich gegen die Kathode     hin    bewegen,  beispielsweise bei 2,2 treffen und sie neutra  lisieren.

   Auf diese' Weise wird das Bom  bardement der Kathode durch die positiven  Ionen wenn nicht ganz beseitigt, so doch  stark reduziert und das Niederschlagen des       inerten        Grases    verhindert, das sonst die     Le-          bensdauer    der Röhre verkürzen     würde,    so  dass auch hierdurch die Lebensdauer der  Röhre erhöht wird.  



  Bei Verwendung heisser Elektroden ist  die Verteilung des Lichtes in deren Nähe  etwa so beschaffen, wie es in     Fig.    3 dar  gestellt ist.     ITnmittelbar    an der Kathode 8  befindet sich der     Crooke'sche    dunkle Raum  23, derselbe wie bei der kalten Kathode der  bekannten     Claude-Röhre    (siehe     amerik.    Pa  tent     Nr.1125476).    Der     Crooke'sche    dunkle    Raum 23 der heissen Kathode ist aber viel  mals grösser in seiner Ausdehnung als der  der kalten     Kathode.    Es fehlt ferner voll  kommen ein negatives Glühen um die heisse  Kathode,

   und es findet sich auch kein       Faraday'scher    dunkler Raum, so dass sich  die positive Säule 121 in unmittelbarer Nähe  des     Crooke'schen    dunklen Raumes 23 befin  det, aber in einem weiteren Abstand von der  Kathode beginnt, abhängig von der Ge  schwindigkeit der von den Glühfäden aus  gesandten Elektronen. Diese hängt von der  Emissionskraft und der Betriebstemperatur  des Glühfadens ab.  



  Bei der Herstellung der Röhre wird der  Glühfaden 8 an die durch den Kniff 18 hin  durchgeführten     Einfübrungsdrähte    befestigt  und der Kniff in einen Rohrteil 7 montiert,  im wesentlichen ebenso wie bei der Herstel  lung von     CTlühfädenlampen.    Auf     Wunsch     kann ein     sogenannter        "Getter"    oder     Absor-          her,    das heisst ein die Reste störender Gase  aufnehmender Stoff, so wie es oft bei der  Herstellung von     Glühfädenlampen    geschieht.  an den Glühfaden befestigt werden, um     da@     Reinhalten des Röhreninhaltes zu unter  stützen.

   Die Endteile 7 können dann in der  üblichen Weise an dem Röhrenmittelteil     ()          angeschmolzen    werden. Die     Röhre    kann nun  mit einer Pumpe der üblichen Art verbunden  werden, um sie luftleer zu machen;     dabei     kann die Röhre beispielsweise in einem     Ofer,     erhitzt werden, um die von den Wänden der  Röhre aufgenommenen Gase zu entfernen.  



       Gleichzeitig    unterstützt der     Cretter    oder       Absorber    das     Luftleermachen    der Röhre, wie  es bei der Herstellung von     thermoionischen     Einrichtungen mit heisser Kathode üblich ist.  Wie zu beachten ist, besteht im Betrieb keine  Gelegenheit, bei welcher aus den Elektroden       absorbierte    Gase entbunden 'würden.. Die  Röhre kann dann mit Neon oder einem an  dern seltenen Gas gefüllt werden, das in  folge der Verwendung des     Getters    oder Ab  sorbers nicht vorher gereinigt zu werden  braucht.  



  Es ist daher ersichtlich, dass eine Gas  entladungsröhre geschaffen worden ist, in der      die Elektroden klein und doch zweckentspre  chend sind und die sich vollkommen für die  hier in Betracht kommenden Beleuchtungs  zwecke eignet. Die Röhre kann stets bei dem  Druck betrieben werden, bei welchem die       (,rwünschtesten    Verhältnisse auftreten, ohne       Rocksicht    auf die     Schaffung    einer Gas  reserve. Der Druck spielt für die Lebens  flauer der Röhre     keine    Rolle mehr; man kann  nun den Druck anwenden, der beispielsweise  die geringste Energie oder die geringste  Spannung zum Betriebe der Röhre erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Langgestreckte leuchtende Entladungs röhre mit Gasfüllung und Elektroden an je dem Ende. die durch eine äussere Energie quelle geheizt werden sollen, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Elektrode wenigstens an ihrer Oberfläche eine Substanz von höhe rer Thermo-Elektronenaussendefä,higkeit als reines Wolfram aufweist, zu dem Zwecke, beim Betrieb der Röhre, ohne übermässige Erhitzung der Elektroden und bei dement sprechend erhöhter Lebensdauer derselben, eine negative Raumladung um die Elektrode herum durch Aussendung von Elektronen seitens der genannten Substanz zu schaffen, welche Raumladung den Potentialabfall zwischen Elektrode und leuchtender Gas masse und damit das Bombardement der Elektrode mit positiven Ionen stark herab setzt,
    und damit die Möglichkeit einer erheb lichen Steigf:rung der Leistung, beziehungs weise Erhöhung der Betriebslebensdauer der Röhre schafft. UNTERANSPRÜCHE: 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode mit einem Überzug aus Bariumoxy1 versehen ist. '?. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode aus einer Anzahl thermoionischer Elemente besteht, welche wahlweise er- hitzbar sind.
CH146116D 1929-08-31 1929-08-31 Langgestreckte leuchtende Entladungsröhre. CH146116A (de)

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