Münzensortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Münzen- sortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung. Es sind bereits derartige Vorrichtungen he kannt geworden, bei denen die Münzen, nach dem sie selbsttätig sortiert und gezählt wor den sind, leeren, auf einen Träger aufge brachten Verpackhülsen zugeführt werden.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden diese Verpackhülsen nicht durch denselben, das selbsttätige Sortieren und Zählen der Münzen vornehmenden Apparat hergestellt, sondern sie werden ausserhalb der Maschine angefertigt und müssen von Hand der Ma schine zugeführt werden. Abgesehen von der umständlichen Lagerhaltung der leeren Pa pierhülsen erfordert das Zubringen der Hül sen bei schnellem Lauf der Maschine, ins besondere wenn nur verhältnismässig kleine Mengen in jede Hülse verpackt werden, eine besondere Bedienungsperson. Es kann auch vorkommen, dass vergessen wird, eine Hülse zuzubringen, so dass die gezählten Münzen herunterfallen und unter Umständen verloren gehen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bekannten Vorrichtungen da durch zu vermeiden, dass derselbe, das selbst tätige Sortieren, Zählen und Verpacken der Münzen vornehmende Apparat eine Einrich tung besitzt, welche die Verpackhülsen selbst tätig aus einem Papierstreifen herstellt und dem Hülsenträger zuführt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt der Sor- tier-, Zähl- und Verpackvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt der die Hülsen herstellenden Vorrichtung, und Fig: 4 eine Draufsicht auf Fig. 3.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten. Der Papierstreifen, der an den beiden Rändern mit einer Drahtheftung (Fig. 9) versehen ist, ist zu einer Rolle 82 aufge- wickelt, welche in der Grundplatte 81 (Fig. 3 und 4) und in der Lagerplatte 105 gelagert ist. Von der Rolle 82 läuft der Papierstrei fen zwischen den Papierwalzen 85, 8,6 durch und darauf durch einen Führungskanal 1,32 zu der im linken Teil der Fig. 3 dargestell ten Hülsenwickelvorrichtung. Der Führungs kanal 132 ist in der Nähe der Transport walzen über seine ganze Breite unterbrochen.
An dieser Stelle ist die aus dem Messer 94 und der Schneideplatte 95 bestehende Vor richtung zum Abschneiden des Papierstrei fens auf die für eine Hülse erforderliche Länge angeordnet. Das Messer 94 wird durch den zweiarmigen Hebel 89 betätigt, dessen einer Arm im Stift 93 endigt, der in das untere Ende des Messers 9.4 eingreift. Der andere Hebelarm des auf der Lagerschraübe 90 gelagerten Hebels 89 greift mittelst eines Stiftes 91 meinen in der untern Stirnfläche der Transportwalze 85 eingearbeiteten Kur vengang 88 ein.
Die Transportwalze 85 be sitzt am obern und untern Ende eine sich über einen Teil ihres Umfanges erstreckende vorspringende Leiste 85a. Wenn diese Leiste bei der Drehung der Transportwalze 85 zwi schen die beiden Transportwalzen 85 und 86 gelangt, drückt sie die Transportwalze 86, deren Achse in Langlöcher der Grund- und Lagerplatte gelagert ist, gegen den Druck der Feder 87 von dem Papierstreifen weg, so dass während eines Teils der Umdrehung der Transportwalze 85 kein Papiervorschub stattfindet.
Der Antrieb der Transportwalze 85 er folgt von der Antriebswelle 51 aus über die Zahnräder 80 und 99 (Fig. 3), die Achse 98 und die Zahnräder 97 und 96. Das An triebsrad 123 der Wickelvorrichtung wird ebenfalls von dem Zahnrad 97 aus über die auf der Achse 118 sitzenden Zahnräder 119 und 120 und über das auf dem Lagerbolzen 122 befestigte Zahnrad 121 angetrieben. Das Zahnrad 120 besitzt nur auf einem Teil seines Umfanges Zähne, die derart angeordnet sind, dass nach jedesmaligem Wickeln einer Hülse die Wickelvorrichtung- beim Abwerfen der fertigen Hülse stillsteht. Derartige nur auf einen 'teil des Umfanges mit Zähnen verse hene Zahnräder sind im folgenden Segment genannt.
Der Bolzen 107 der Wickelvorrichtung ist nur an seinem obern Ende in dem Lager stück 106a gelagert, während das untere Ende frei ist. In einer Längsnut 108 (Fig. 5) des Bolzens 107 ist eine Leiste 109 federnd ge lagert. Die Leiste wird durch quer in dem Bolzen 107 sitzende - Stifte, welche durch Langlöcher (Fig. 7) in der Leiste 109 durch treten, so in dem Bolzen festgehalten, dass sie radial im Bolzen beweglich ist. In drei Einschnitten (Fig. 7) gelagerte Federn (Fig. 4) suchen die Leiste nach aussen zu drücken.
Auf dem Bolzen 107 sitzt mit Zwi schenraum der Mantel 110, der an seinem obern Ende fest im Lagerstück 106a und mit seinem untern Ende im Lager 112 gela gert ist, welches eine zentrische Öffnung be sitzt, die mit dem untern Rand des Mantels 1.10 abschliesst. Unterhalb des Lagers 112 ist in der Grundplatte 81 ein Loch vorgese hen, in dem ein Abfallrohr<B>113</B> befestigt ist. In dem Zwischenraum zwischen dem Bol zen 107 und dem Mantel 110 ist der Ab- streifring 126 geführt. In dem Abstreifring ist ein Stift 125 befestigt, der durch den Schlitz 111 des Mantels 110 zur Einführung des Papierstreifens greift und an seinem an dern Ende in der auf dem Mantel 110 sit zenden Hülse 124 befestigt ist.
Die Hülse 124 ist auf dem Mantel 110 verschiebbar. Auf der Hülse 124 sitzt aussen ein Stift 127, der in ein Langloch in der Stange 129 ein greift. Die Stange 129 ist in dem festen Drehpunkt 131 schwingbar gelagert. Sie kann durch die Stange 102, die mittelst eines Stiftes 130 in ein Langloch in der Stange 129 eingmeift, gehoben und gesenkt werden. Die Stange 102 wird durch eine Feder 104, die zwischen einem Ring 103 auf der Stange 102 und einem festliegenden Auf- Lager um die Stange 102 gelegt ist, nach un ten gedrückt. Am obern Ende der Stange 102 ist eine -Rolle 101 gelagert, welche in dem mit dem Zahnrad 97 verbundenen Kur venrad 100 läuft.
In dem Lager 112 sind vier Zungen 114 gelagert, die um die zentrische Öffnung im Lager 112 herumliegen. Die Zungen 114 be sitzen an ihrer Unterseite Stifte 114a, die in eine Kurvenscheibe<B>115</B> eingreifen. Die Kur venscheibe<B>115</B> sitzt drehbar in der Grund platte 81. Sie besitzt einen Zahnkranz<B>116,</B> welcher in das Segment 117 eingreift. Das Segment 117 sitzt fest auf der Achse 118 und wird über das am obern Ende der Achse 118 befestigte Zahnrad 119 von dem Zahn rad 97 angetrieben.
Die Sortier-, Zähl- und Verpackvor- richtung ist in den Fig. 1 und 2 und im untern Teil der Fig. 3 dargestellt. Diese Vorrichtung befindet sich unterhalb der Vor richtung zur Herstellung der Papierhülsen.
Auf der Grundplatte 3 steht der Münzen behälter 1, mit den Münzen 2. Zwischen einer Deckplatte 9 und der Grundplatte 3 ist eine auf der Hauptantriebswelle befestigte Mitnehmerscheibe mit den Mitnehmern 5 ge lagert, die bei der Drehung der Scheibe die unterste Münze im Behälter 1 mitnehmen und über die Löcher 8 und. 7 hinwegführen. Die Löcher 8 und 7 befinden sich in einem aus wechselbaren Schieber 6, der in einen Aus schnitt der Grundplatte 3 eingeschoben ist.
Durch verschiedene Dimensionierung der Lö cher 7 und 8 wird ermöglicht, dieselbe Ma schine für alle Münzen, Marken usw. zu ver wenden. Über den Löchern 7 und 8 sind an der Unterseite der Deckplatte 9 Federn 10, 11 angebracht, welche die passende Münze in das Loch drücken. Unter den Löchern 7 und 8 befinden sich Abfallrohre. Die beiden verschieden grossen Löcher 7 und 8 sind dazu da, um kleinere, also in der Regel minder wertige Münzen, auszuscheiden und nicht in die Hülse gelangen zu lassen.
Für Ausnah men, wie zum Beispiel 50- und 2-Pfennig- stücke, welche im Durchmesser, Stärke und Gewicht gleich sind,- ist in unmittelbarer Nähe des Loches 8 ein Magnet 9a angebracht, dem die 50-Pfennigstücke anzieht und da durch verhütet, dass sie durch das Loch 8 als minderwertig abfallen. Die 2-Pfennig- stücke werden von dem Magneten nicht an gezogen und fallen durch die Öffnung 8 ab. Das unter dem Loch 7 angebrachte Abfall rohr 12 mündet oberhalb einer auf der dreh baren Hülsenplatte 34 stehenden Papierhülse.
Im Wege der Münzen zu dem Loch 7 liegt der Rand eines in der Grundplatte 3 gelagerten Zählvermittlungsrades 18, welches übern ein auf derselben Achse sitzendes Zahn rad 17 ,die auf der Achse 13 befestigten 100-teiligen Zählräder 14, 15 antreibt. Das Zählvermittlungsrad 18 ist durch einen Dek- kel 20 abgedeckt. Auf dem Zählrad 14 sind z<B>*</B> Nasen<B>25</B> und<B>26</B> befestigt, die in ein wei Zahnrad 1,6 eingreifen, welches auf derselben Achse wie das Schaltrad 21 sitzt.
Die Nase 2,6 sitzt fest und betätigt bei jedem Vor beigang an dem Zahnrad 16 das Schaltrad 21. Die Nase 25 dagegen ist verstellbar und kann durch die Druckstangen 27, 28 ein- oder ausgeschaltet werden. Bei dem in der Zeichnung' dargestellten Apparat sind die Nasen am fünfzigsten und hundertsten Zahn angebracht, so dass das Schaltrad 21 entweder bei jedem fünfzigsten oder hundertsten Zahn, das heisst wenn 50 oder 100 Stücke in die Hülsen eingeworfen sind, betätigt wird. Die Nasen können selbstverständlich auch an an dern und mehreren Stellen angebracht sein.
Das Schaltrad .21 steht) in Eingriff mit dem Hebel 22, der an seinem andern Ende gegen einen Anschlag an der Kupplungsgabel 23 anliegt, welche bei ihrer Betätigung die Kupplung 24 einmückt und hierdurch die Vor richtung zur Herstellung der Papierhülsen und die Verpackvorrichtung mit der Haupt antriebswelle kuppelt.
Die Verpackvorrichtung besteht im wesentlichen aus der Hülsenplatte 34 und der darüber angeordneten Verschlussvorrichtung für das obere Ende der Hülsen. Die Hülsen platte 34 sitzt auf der Achse 33 und liegt auf dem verstellbaren Tisch 35 auf. An dem Tisch 35 ist unten ein Rohr :36 befestigt, welches Zähne 3.7 hat, die in ein Antriebsrad 38 eingreifen. Das Rohr 36 ist am Lager 39 verschiebbar. Das Antriebsrad 38 ist auf der Achse 40 befestigt, an der eine Kurbel 41 angebracht ist.
In dem Hand griff 42 der Kurbel 41 ist ein federnder Einstellstift gelagert, der nach Einstellung der Kurbel auf eine bestimmte Münzensorte in ein dieser Münzensorte zugeordnetes Loch 44 einschnappt. Bei der Drehung der Kur bel 41 wird durch das Rad 38 das Rohr 37 und damit der Tisch 35 mit den darauf .stehenden Hülsen gehoben oder gesenkt und so der je nach Anzahl der zu zählenden Mün zen erforderliche Abstand der Hülsenplatte 34 von der Versehlussvorrichtung für das obere Ende der Hülsen eingestellt. In die Achse 33 ist eine Längsnut 45 eingearbeitet, in die eine Nase 46 eingreift, welche auf der Platte 34 befestigt, ist.
Auf der Achse 3.3 sitzt am obern Ende ein Zahnrad 47, das in ein auf der Antriebsachse 51 sitzendes Zahnseömient 48 eingreift.
Die Verschlussvorrichtung für das obere Ende der Hülsen besteht aus zwei Zangen schenk2ln 57, zwischen die die gefüllten Hül sen gebracht werden. Die Zangenschenkel werden durch die von der Antriebswelle 51 über die Zahnräder 53 bezw. 54 angetrie benen Exzenter 55 und 56 gegen den Druck einer zwischen den Zangenschenkeln liegen den Feder 56a zusammengedrückt, wobei sie das obere- mit dem Heftdraht versehene Ende der Hülse .umlegen. Die in Fig. 9 gezeigten Heftdrähte sind aus solchem Material, dass sie nach dem Umlegen sich nicht von selbst wieder aufrichten und wenn sie mit Gewalt wieder aufgerichtet werden, abbrechen.
Es ist also sofort zu erkennen, ob eine Hülse nach dem Füllen und Verschliessen, durch einen Unbefugten geöffnet worden ist.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende Bei der Drehung der Hauptantriebswelle nimmt der Mitnehmer 5 die unterste Münze im Stapelrohr 1 mit. Die Münze wird zu nächst über das Loch 8 geführt und, falls sie kleiner ist als die zu zählende, fällt sie durch den Abfallkanal unterhalb des Loches 8 ab; andernfalls wird sie über das Loch 8 nach dem Loch 7 gebracht, wo sie abfällt und durch den Abfallkanal 12 der Hülse zum Verpacken zugeführt wird. Bevor sie das Loch 7 erreicht, schiebt sie das Zählvermitt- lungsrad 18 und durch dieses über das Zwischenrad 17 das Zählwerk 14 um einen Zahn weiter; es wird also zwangläufig ge zählt.
Wenn das Zählrad 14 am fünfzigsten oder hundertsten Zahn angelangt ist, das heisst, wenn 50 oder 100 Stücke in die Hülse eingeworfen sind, verschiebt die Nase 25 oder 26 das Triebrad 16, welches hinwieder durch das Schaltrad 21 den Hebel 22 betätigt, der mit seinem andern Ende die Kupplungsgabel 23 verschiebt und dadurch die Kupplung 24 einrückt. Hierdurch wird die Antriebswelle 51 mit der Hauptantriebswelle gekuppelt. Die Antriebsachse 51 dreht das auf ihr fest sitzende Rad 80 und das Segment 48. Wäh rend das Segment 48 in das Rad 47 ein greift und dadurch die Hülsenplatte 34 um eine Teilung weiterschiebt und eine leere Hülse vor das Abfallrohr 12 bringt, greift das Rad 80 in das Rad 99 ein und treibt dadurch die Achse 98 mit dem auf ihr sit zenden Segment 97 und der Kurvenscheibe 100 an.
Durch den Eingriff des Segmentes 97 in das Rad 96 werden die Transport walzen 85, 86 gedreht und sie schieben den zwischen ihnen befindlichen Papierstreifen 82 durch den Führungskanal 132 zwischen die Abschneidevorrichtung 94, 95 in den Schlitz 111 des Mantels 110 ein. Die .federnde Leiste 109 greift das vordere Ende des Pa pierstreifens 82 und wickelt diesen um den Bolzen 107. Hat die Transportwalze 85 eine Umdrehung gemacht, dann drückt die Leiste 85a die Walze 86 zur Seite, wodurch der Weitertransport des Papierstreifens 82 aus geschaltet wird. Die auf der Transportwalze 85 sitzende Kurvenbahn drückt gleichzeitig durch den Hebel 98 das Messer 94 nach unten und schneidet den Papierstreifen durch.
Das auf der Achse 118 sitzende Segment 117 dreht durch Eingreifen in den Zahnkranz 7.1,6 die Kurvenscheibe 115 und bewirkt durch die Stifte 114a ein abwechselndes Vorschie ben- der Zungen 114, wodurch das untere, über den Bolzen und den Mantel vorstehende, in die zentrale Öffnung des Lagers 112 hin einragende Hülsenende umgebogen und so ein Boden für .die Hülse erzeugt wird. Nunmehr wird der Hebel 129, welcher durch die Kurvenscheibe 100 hochgehalten wurde, frei gegeben und durch den Druck der Feder 104 heruntergedrückt. Hierdurch wird der Ring 124 und der mit ihm verbundene Abstreifring 126 nach unten verschoben und so die Hülse durch das Abfallrohr 113 auf die Hülsen platte 34 gebracht.
Durch die auf der Platte 34 befestigte Nase 46, welche in die Längsnut 45 der Achse 53 eingreift, wird, wenn die Achse 3.3 durch das Zahnrad 47 und das Segment 4$ bewegt wird, die Platte 34 um einen be stimmten Teil gedreht. Hierdurch .erfolgt der Vorschub einer leeren Hülse, während die ebenfalls weitergeschobene gefüllte Hülse durch ein Loch im Tisch 35 abfällt. Die Entkupplung der Kupplung 24 er folgt durch den Stift 49ä (Fig. 1 und 2) am Segment 48. Der Stift 49a stösst gegen das eine Ende der Klinke 50 (FigS 2), die dann mit ihrem andern Ende die Kupplungs gabel 23 ausrückt. Damit ist die Verpack vorrichtung ,und die Vorrichtung zur Her stellung der Papierhülsen wieder in Ruhe.
Um die Möglichkeit zu schaffen, leere Hülsen ohne Betätigung des Apparates aus zuwerfen, ist der Hebel 63 (Fig. 2) ange bracht. Wenn dieser Hebel betätigt wird, greift er durch die an ihm befestigte Klinke 6:5 in die an der Achse 33 angebrachte Ver zahnung 66 ein. Gleichzeitig verschwenkt der Hebel 6.13 mit seiner Einbuchtung 67 durch den Stift 68 den Hebel 69. Durch diese Vor richtung wird es unmöglich gemacht, dass der die Maschine Bedienende bei der Rück führung der Zählräder 14, 15 in die Null stellung irgend welche betrügerischen Mass nahmen vornimmt.
Die Nullstellung erfolgt dadurch, dass mittelst einer Kurbel, welche in die Schlitze 76, 7 7 (Fig. 1 und 2) gesteckt wird, die Zählräder gedreht werden. Bei Frei liegen der Schlitze könnte man das Zählrad während der Funktionen der Maschine ver- drehen und dadurch bewirken, dass tatsäch lich einige Stücke weniger in die Hülse kom men, diese aber als vollzählig abgeschlossen wird. Um dies zu verhindern, ist eine Ver- schlusskappe 73 angebracht (Fig. 2), deren Enden 74, 75 über den Schlitzen 76, 77 lie gen und diese unzugänglich machen.
Die Verschlusskappe kann nur dadurch verscho ben werden, dass der Hebel 63 in Tätigkeit gesetzt wird, der, wie oben geschildert, wohl den Hebel 69 verschwenkt und die Schlitze freigibt, aber auch: gleichzeitig die in Fül lung begriffene Hülse verschiebt und abwirft.