CH146129A - Münzensortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung. - Google Patents

Münzensortier-, Zähl- und Verpackvorrichtung.

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CH146129A
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      Münzensortier-,    Zähl- und     Verpackvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     Münzen-          sortier-,    Zähl- und     Verpackvorrichtung.     Es sind bereits derartige Vorrichtungen he  kannt geworden, bei denen die Münzen, nach  dem sie selbsttätig sortiert und gezählt wor  den sind, leeren, auf einen Träger aufge  brachten     Verpackhülsen    zugeführt werden.

    Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden  diese     Verpackhülsen    nicht durch denselben,  das     selbsttätige    Sortieren und Zählen der  Münzen vornehmenden Apparat hergestellt,  sondern sie werden ausserhalb der Maschine  angefertigt und müssen von Hand der Ma  schine zugeführt werden. Abgesehen von der  umständlichen Lagerhaltung der leeren Pa  pierhülsen erfordert das Zubringen der Hül  sen bei schnellem Lauf der Maschine, ins  besondere wenn nur verhältnismässig kleine  Mengen in jede Hülse verpackt werden, eine  besondere Bedienungsperson. Es kann auch  vorkommen, dass vergessen wird, eine Hülse  zuzubringen, so dass die gezählten Münzen    herunterfallen und unter Umständen verloren  gehen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese  Nachteile der bekannten Vorrichtungen da  durch zu vermeiden, dass derselbe, das selbst  tätige Sortieren, Zählen und Verpacken der  Münzen vornehmende Apparat eine Einrich  tung besitzt, welche die     Verpackhülsen    selbst  tätig aus einem Papierstreifen herstellt und  dem Hülsenträger zuführt.  



  Die Erfindung ist in den Zeichnungen in  einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.       Fig.    1     zeigt    einen Querschnitt der     Sor-          tier-,    Zähl- und     Verpackvorrichtung,          Fig.    2 eine Draufsicht,       Fig.    3 einen Querschnitt der die Hülsen  herstellenden Vorrichtung, und       Fig:    4 eine Draufsicht auf     Fig.    3.

    Die     Fig.    5 bis 9 zeigen     Einzelheiten.     Der Papierstreifen, der an den beiden  Rändern mit einer     Drahtheftung        (Fig.    9)  versehen ist, ist zu einer Rolle 82 aufge-      wickelt, welche in der Grundplatte 81     (Fig.    3  und 4) und in der     Lagerplatte    105 gelagert  ist. Von der Rolle 82 läuft der Papierstrei  fen zwischen den Papierwalzen 85, 8,6 durch  und darauf durch einen Führungskanal 1,32  zu der im linken Teil der     Fig.    3 dargestell  ten     Hülsenwickelvorrichtung.    Der Führungs  kanal 132 ist in der Nähe der Transport  walzen über seine ganze Breite unterbrochen.

    An dieser     Stelle    ist die aus dem Messer 94  und der Schneideplatte 95 bestehende Vor  richtung zum Abschneiden des Papierstrei  fens auf die für eine Hülse erforderliche  Länge angeordnet. Das Messer 94 wird durch  den zweiarmigen Hebel 89 betätigt, dessen  einer Arm im Stift 93 endigt, der in das  untere Ende des Messers 9.4 eingreift. Der  andere Hebelarm des auf der     Lagerschraübe     90 gelagerten Hebels 89 greift mittelst eines  Stiftes 91 meinen in der untern Stirnfläche  der Transportwalze 85 eingearbeiteten Kur  vengang 88 ein.

   Die Transportwalze 85 be  sitzt am obern und untern Ende eine sich  über einen Teil ihres Umfanges erstreckende  vorspringende Leiste     85a.    Wenn diese Leiste  bei der Drehung der Transportwalze 85 zwi  schen die beiden Transportwalzen 85 und 86  gelangt, drückt sie die Transportwalze 86,  deren Achse in Langlöcher der Grund- und  Lagerplatte     gelagert    ist, gegen den Druck  der Feder 87 von dem Papierstreifen weg,  so dass während eines Teils     der    Umdrehung  der Transportwalze 85 kein Papiervorschub       stattfindet.     



  Der Antrieb der Transportwalze 85 er  folgt von der Antriebswelle 51 aus über die  Zahnräder 80 und 99     (Fig.    3), die Achse  98 und die Zahnräder 97 und 96. Das An  triebsrad 123 der Wickelvorrichtung     wird     ebenfalls von dem Zahnrad 97 aus über die  auf der Achse 118 sitzenden Zahnräder 119  und 120 und über das auf dem Lagerbolzen  122 befestigte Zahnrad 121     angetrieben.    Das  Zahnrad 120 besitzt nur auf einem Teil seines  Umfanges Zähne, die derart angeordnet sind,  dass nach     jedesmaligem    Wickeln einer Hülse  die     Wickelvorrichtung-    beim Abwerfen der  fertigen Hülse stillsteht. Derartige nur auf    einen 'teil des Umfanges mit Zähnen verse  hene Zahnräder sind im folgenden Segment  genannt.  



  Der Bolzen 107 der Wickelvorrichtung  ist nur an seinem obern Ende in dem Lager  stück     106a    gelagert, während das untere Ende  frei ist. In einer Längsnut 108     (Fig.    5) des  Bolzens 107 ist eine Leiste 109 federnd ge  lagert. Die Leiste wird durch quer in dem  Bolzen 107 sitzende - Stifte, welche durch  Langlöcher     (Fig.    7) in der Leiste 109 durch  treten, so in dem Bolzen festgehalten, dass  sie radial im Bolzen beweglich ist. In drei  Einschnitten     (Fig.    7) gelagerte     Federn          (Fig.    4) suchen die Leiste nach aussen zu  drücken.

   Auf dem Bolzen 107 sitzt mit Zwi  schenraum der Mantel 110, der an seinem  obern Ende fest im Lagerstück     106a    und  mit seinem untern Ende im Lager 112 gela  gert ist, welches eine zentrische Öffnung be  sitzt, die mit dem untern Rand des Mantels  1.10 abschliesst. Unterhalb des Lagers 112  ist in der Grundplatte 81 ein Loch vorgese  hen, in dem ein Abfallrohr<B>113</B> befestigt ist.  In dem Zwischenraum zwischen dem Bol  zen 107 und dem Mantel 110 ist der     Ab-          streifring    126 geführt. In dem     Abstreifring     ist ein Stift 125 befestigt, der durch den  Schlitz 111 des Mantels 110 zur Einführung  des Papierstreifens greift und an seinem an  dern Ende in der auf dem Mantel 110 sit  zenden Hülse 124 befestigt ist.

   Die Hülse  124 ist auf dem Mantel 110 verschiebbar.  Auf der Hülse 124 sitzt aussen ein Stift 127,  der in ein Langloch in der Stange 129 ein  greift. Die Stange 129 ist in dem festen  Drehpunkt 131 schwingbar gelagert. Sie  kann durch die Stange 102, die     mittelst     eines Stiftes 130 in ein Langloch in der  Stange 129     eingmeift,    gehoben und gesenkt  werden. Die Stange 102 wird durch eine  Feder 104, die zwischen einem Ring 103 auf  der Stange 102 und einem festliegenden     Auf-          Lager    um die Stange 102 gelegt ist, nach un  ten gedrückt. Am obern Ende der Stange  102 ist eine -Rolle 101 gelagert, welche in  dem mit dem Zahnrad 97 verbundenen Kur  venrad 100 läuft.

        In dem Lager 112 sind vier Zungen 114  gelagert, die um die zentrische Öffnung im  Lager 112 herumliegen. Die Zungen 114 be  sitzen an ihrer Unterseite Stifte     114a,    die in  eine Kurvenscheibe<B>115</B> eingreifen. Die Kur  venscheibe<B>115</B> sitzt drehbar in der Grund  platte 81. Sie besitzt     einen    Zahnkranz<B>116,</B>  welcher in das Segment 117 eingreift. Das  Segment 117 sitzt fest auf der Achse 118  und wird über das am obern Ende der Achse  118 befestigte Zahnrad     119    von dem Zahn  rad 97 angetrieben.  



  Die     Sortier-,    Zähl- und     Verpackvor-          richtung    ist in den     Fig.    1 und 2 und im  untern Teil der     Fig.    3 dargestellt. Diese  Vorrichtung befindet sich unterhalb der Vor  richtung zur Herstellung der Papierhülsen.

      Auf der Grundplatte 3 steht der Münzen  behälter 1, mit den Münzen 2.     Zwischen     einer Deckplatte 9 und der Grundplatte 3 ist  eine auf der Hauptantriebswelle befestigte       Mitnehmerscheibe    mit den     Mitnehmern    5 ge  lagert, die bei der Drehung der Scheibe die  unterste Münze im Behälter 1 mitnehmen und  über die Löcher 8 und. 7     hinwegführen.    Die  Löcher 8 und 7 befinden sich in einem aus  wechselbaren Schieber 6, der in einen Aus  schnitt der Grundplatte 3 eingeschoben ist.

    Durch verschiedene Dimensionierung der Lö  cher 7 und 8 wird ermöglicht,     dieselbe    Ma  schine für alle Münzen, Marken usw. zu ver  wenden. Über den Löchern 7 und 8 sind  an der     Unterseite    der Deckplatte 9 Federn  10, 11 angebracht, welche die passende Münze  in das Loch drücken. Unter den Löchern 7  und 8 befinden sich Abfallrohre. Die beiden  verschieden grossen Löcher 7 und 8 sind dazu  da, um kleinere, also in der Regel minder  wertige     Münzen,    auszuscheiden und nicht in  die Hülse gelangen zu lassen.

   Für Ausnah  men, wie zum Beispiel 50- und     2-Pfennig-          stücke,    welche im Durchmesser,     Stärke    und  Gewicht gleich sind,- ist in unmittelbarer  Nähe des Loches 8 ein Magnet 9a angebracht,       dem    die     50-Pfennigstücke    anzieht und da  durch verhütet, dass sie durch das Loch 8  als minderwertig abfallen. Die 2-Pfennig-    stücke werden von dem Magneten nicht an  gezogen und fallen durch die Öffnung 8 ab.  Das unter dem Loch 7 angebrachte Abfall  rohr 12 mündet oberhalb einer auf der dreh  baren Hülsenplatte 34 stehenden Papierhülse.  



  Im Wege der Münzen zu dem Loch 7  liegt der Rand eines in der Grundplatte 3       gelagerten        Zählvermittlungsrades    18, welches       übern    ein auf derselben Achse sitzendes Zahn  rad 17 ,die auf der Achse 13 befestigten       100-teiligen    Zählräder 14, 15 antreibt. Das       Zählvermittlungsrad    18 ist durch einen     Dek-          kel    20 abgedeckt. Auf dem Zählrad 14 sind  z<B>*</B> Nasen<B>25</B> und<B>26</B> befestigt, die in ein       wei     Zahnrad 1,6 eingreifen, welches auf derselben  Achse wie das Schaltrad 21 sitzt.

   Die Nase  2,6 sitzt fest und     betätigt    bei jedem Vor  beigang an dem Zahnrad 16 das Schaltrad  21. Die Nase 25 dagegen ist verstellbar und  kann durch die Druckstangen 27, 28     ein-          oder    ausgeschaltet werden. Bei dem in der  Zeichnung' dargestellten Apparat sind die  Nasen am fünfzigsten und hundertsten Zahn  angebracht, so dass das Schaltrad 21 entweder  bei jedem fünfzigsten oder hundertsten Zahn,  das heisst wenn 50 oder 100 Stücke in die  Hülsen eingeworfen sind, betätigt wird. Die  Nasen können selbstverständlich auch an an  dern und mehreren Stellen angebracht sein.

    Das Schaltrad     .21        steht)    in Eingriff mit dem  Hebel 22, der     an    seinem andern Ende gegen  einen Anschlag an der Kupplungsgabel 23  anliegt, welche bei ihrer Betätigung die  Kupplung 24     einmückt    und hierdurch die Vor  richtung zur Herstellung der Papierhülsen  und die     Verpackvorrichtung    mit der Haupt  antriebswelle kuppelt.  



  Die     Verpackvorrichtung    besteht im  wesentlichen aus     der    Hülsenplatte 34 und der  darüber angeordneten     Verschlussvorrichtung     für das obere Ende der Hülsen. Die Hülsen  platte 34 sitzt auf der Achse 33 und liegt  auf dem verstellbaren Tisch 35 auf. An dem  Tisch 35 ist unten ein Rohr     :36    befestigt,  welches Zähne 3.7 hat, die in ein Antriebsrad  38 eingreifen. Das Rohr 36 ist am Lager  39 verschiebbar. Das Antriebsrad 38 ist  auf der Achse 40 befestigt, an der eine      Kurbel 41 angebracht ist.

   In dem Hand  griff 42 der Kurbel 41 ist ein federnder  Einstellstift gelagert, der nach Einstellung  der Kurbel auf eine bestimmte     Münzensorte     in ein dieser     Münzensorte    zugeordnetes Loch  44 einschnappt. Bei der Drehung der Kur  bel 41 wird durch das Rad 38 das Rohr 37  und damit der Tisch 35 mit den darauf  .stehenden Hülsen gehoben oder gesenkt und  so der je nach Anzahl der zu zählenden Mün  zen erforderliche Abstand der Hülsenplatte  34 von der     Versehlussvorrichtung    für das  obere Ende der Hülsen eingestellt. In die  Achse 33 ist eine Längsnut 45     eingearbeitet,     in die eine Nase 46 eingreift, welche auf der  Platte 34 befestigt, ist.

   Auf der Achse 3.3  sitzt am obern Ende ein Zahnrad 47, das  in ein auf der Antriebsachse 51 sitzendes       Zahnseömient    48 eingreift.  



  Die     Verschlussvorrichtung    für das obere  Ende der Hülsen besteht aus zwei Zangen  schenk2ln 57, zwischen die die gefüllten Hül  sen gebracht werden. Die Zangenschenkel  werden durch die von der Antriebswelle 51  über die Zahnräder 53     bezw.    54 angetrie  benen Exzenter 55 und 56 gegen den Druck  einer zwischen den Zangenschenkeln liegen  den Feder 56a zusammengedrückt, wobei sie  das obere- mit dem Heftdraht versehene Ende  der Hülse .umlegen. Die in     Fig.    9 gezeigten  Heftdrähte sind aus solchem Material, dass  sie nach dem Umlegen sich nicht von selbst  wieder aufrichten und wenn sie mit Gewalt  wieder aufgerichtet werden, abbrechen.

   Es  ist also sofort zu erkennen, ob eine Hülse  nach dem Füllen und     Verschliessen,    durch  einen Unbefugten geöffnet worden ist.  



  Die Wirkungsweise des Apparates ist  folgende  Bei der Drehung der Hauptantriebswelle  nimmt der     Mitnehmer    5 die unterste Münze  im Stapelrohr 1 mit. Die Münze wird zu  nächst über das Loch 8 geführt und, falls  sie kleiner ist als die zu zählende, fällt sie  durch den Abfallkanal unterhalb des Loches  8 ab; andernfalls wird sie über das Loch 8  nach dem Loch 7 gebracht, wo sie abfällt    und durch den Abfallkanal 12 der Hülse zum       Verpacken    zugeführt wird. Bevor sie das  Loch 7 erreicht, schiebt sie das     Zählvermitt-          lungsrad    18 und durch dieses über das  Zwischenrad 17 das Zählwerk 14 um einen  Zahn weiter; es wird also     zwangläufig    ge  zählt.

   Wenn das Zählrad 14 am fünfzigsten  oder hundertsten Zahn angelangt ist, das  heisst, wenn 50 oder 100 Stücke in die Hülse  eingeworfen sind, verschiebt die Nase 25 oder  26 das Triebrad 16, welches hinwieder durch  das Schaltrad 21 den Hebel 22 betätigt, der  mit seinem andern Ende die Kupplungsgabel  23 verschiebt und dadurch die Kupplung 24       einrückt.    Hierdurch wird die Antriebswelle  51 mit der Hauptantriebswelle gekuppelt.  Die Antriebsachse 51 dreht das auf ihr fest  sitzende Rad 80 und das Segment 48. Wäh  rend das Segment 48 in das Rad 47 ein  greift und dadurch die Hülsenplatte 34 um  eine Teilung weiterschiebt und eine leere  Hülse vor das Abfallrohr 12 bringt, greift  das Rad 80 in das Rad 99 ein und treibt  dadurch die Achse 98 mit dem auf ihr sit  zenden Segment 97 und der Kurvenscheibe  100 an.

   Durch den Eingriff des     Segmentes     97 in das Rad 96 werden die Transport  walzen 85, 86 gedreht und sie schieben den  zwischen ihnen befindlichen     Papierstreifen     82 durch den Führungskanal 132     zwischen     die     Abschneidevorrichtung    94, 95 in den  Schlitz 111 des Mantels 110 ein. Die .federnde  Leiste 109 greift das vordere Ende des Pa  pierstreifens 82 und wickelt diesen um den  Bolzen 107. Hat die Transportwalze 85 eine  Umdrehung gemacht, dann drückt die Leiste  85a die Walze 86 zur Seite, wodurch der  Weitertransport des Papierstreifens 82 aus  geschaltet wird. Die auf der Transportwalze  85 sitzende Kurvenbahn drückt gleichzeitig  durch den Hebel 98 das Messer 94 nach unten  und schneidet den Papierstreifen durch.  



  Das auf der Achse 118 sitzende Segment  117 dreht durch Eingreifen in den Zahnkranz       7.1,6    die Kurvenscheibe 115 und bewirkt durch  die Stifte 114a ein abwechselndes Vorschie  ben- der Zungen 114, wodurch das untere,  über den Bolzen und den Mantel vorstehende,      in die zentrale Öffnung des Lagers 112 hin  einragende Hülsenende umgebogen und so ein  Boden für     .die    Hülse erzeugt wird. Nunmehr  wird der Hebel 129, welcher durch die  Kurvenscheibe 100 hochgehalten wurde, frei  gegeben und durch den Druck der Feder 104  heruntergedrückt. Hierdurch wird der Ring  124 und der mit ihm verbundene     Abstreifring     126 nach unten verschoben und so die Hülse  durch das Abfallrohr 113 auf die Hülsen  platte 34 gebracht.  



  Durch die auf der Platte 34 befestigte  Nase 46, welche in die Längsnut 45 der  Achse 53 eingreift, wird, wenn die Achse  3.3 durch das Zahnrad 47 und das Segment       4$    bewegt wird, die Platte 34 um einen be  stimmten Teil gedreht. Hierdurch .erfolgt  der Vorschub einer leeren Hülse, während  die ebenfalls weitergeschobene gefüllte Hülse  durch ein Loch im Tisch 35 abfällt.    Die Entkupplung der Kupplung 24 er  folgt durch den Stift 49ä     (Fig.    1 und 2)  am Segment 48. Der Stift 49a stösst gegen  das eine Ende der Klinke 50     (FigS    2), die  dann mit ihrem andern Ende die Kupplungs  gabel 23 ausrückt. Damit ist die Verpack  vorrichtung     ,und    die Vorrichtung zur Her  stellung der Papierhülsen wieder in Ruhe.  



  Um die Möglichkeit zu schaffen, leere  Hülsen ohne     Betätigung    des Apparates aus  zuwerfen, ist der Hebel 63     (Fig.    2) ange  bracht. Wenn dieser Hebel betätigt wird,  greift er durch die an ihm befestigte Klinke  6:5 in die an der Achse 33 angebrachte Ver  zahnung 66 ein. Gleichzeitig     verschwenkt    der  Hebel     6.13    mit seiner Einbuchtung 67 durch  den Stift 68 den Hebel 69. Durch diese Vor  richtung     wird    es     unmöglich    gemacht, dass  der die Maschine Bedienende bei der Rück  führung der Zählräder 14, 15 in die Null  stellung irgend welche betrügerischen Mass  nahmen vornimmt.

   Die Nullstellung erfolgt  dadurch, dass     mittelst    einer Kurbel, welche     in     die Schlitze 76, 7 7     (Fig.    1 und 2) gesteckt  wird, die Zählräder gedreht werden. Bei Frei  liegen der     Schlitze    könnte man das Zählrad  während der Funktionen der Maschine ver-    drehen und dadurch bewirken, dass tatsäch  lich einige Stücke weniger in die Hülse kom  men, diese aber als vollzählig abgeschlossen  wird. Um dies zu verhindern, ist eine     Ver-          schlusskappe    73     angebracht        (Fig.    2), deren  Enden 74, 75 über den Schlitzen 76, 77 lie  gen und diese unzugänglich machen.

   Die       Verschlusskappe    kann nur dadurch verscho  ben werden, dass der Hebel 63 in Tätigkeit  gesetzt wird, der, wie oben geschildert, wohl  den Hebel 69     verschwenkt    und die Schlitze  freigibt, aber auch: gleichzeitig die in Fül  lung begriffene Hülse verschiebt und abwirft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Münzensortier-, Zähl- und Verpaek- vorrichtung, bei der die Münzen nach dem Zählen in auf einen Träger gebrachte Papier hülsen abgeworfen werden, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe, das selbsttätige Sor tieren, Zählen und Verpacken vornehmende Apparat eine Einrichtung besitzt, welche die Verpackhülsen selbsttätig aus einem Papier streifen herstellt und dem Hülsenträger zu führt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Papier streifen in den Schlitz (l11) eines den Bolzen (107) umgebenden Mantels (110) eingeführt und von einer federnden Leiste (109) mitgenommen und um den Bolzen (107) zu einer Hülse gewickelt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das untere Ende der Papierhülse durch vier Zungen (114) umgelegt und so ein Boden für die Hülse erzeugt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Papierhülse durch eine Abstreifvorrichtung (124, 126, 129) aus dem Mantel (l10) ausgeworfen bezw. auf die Hülsenplatte (34) gebracht wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Hülsenplatte (34) auf einer in der Höhe verstellbaren Un terlage (35) aufliegt, um durch die Ver stellung die Entfernung zur Verschluss- vorrichtung (55, 56, 57, 58) je nach der Länge der Hülse regulieren zu können.
    5. Vorrichtung nach Patenttauspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Papier streifen (82), der zum Verpacken ver wendet wird, an den Rändern mit Wel len- oder ähnlichförmigem Draht verse hen ist, um dadurch eine sichere Heftung zu ermöglichen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch die Be tätigung eines aussen zugänglichen He bels (63) die Einrichtung zum Verdre hen der Hülsenplatte (34) behufs Aus fallens der gefüllten und Vorschub einer leeren Hülse in Tätigkeit gesetzt und gleichzeitig eine Verschlusskappe (73) der Nullstellungsorgane (76, 77) der Zähl räder (14, 15) verschoben wird, um diese Organe freizulegen. 7. Vorrichtung nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass in der Grund platte (3), ein Ausschnitt vorgesehen ist für die Einführung von Schiebern (6), welche verschiedene, dem Einzelfall ent- sprechende Prüf- und Abfallöcher (7, 8) für die Münzen haben. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass in unmittelbarer Nähe und ober halb des Abfalloches (8) für minderwer tige Münzen ein Magnet (9a) angebracht ist, der die vollwertigen Münzen anzieht und bis zum richtigen Abfalloch (7) fest hält. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass behufs sicherer Funktion der Zählvorrichtung zwischen das Geldstückabfalloch (7) und,das Zähl rad (14) ein Zählvermittlungsrad (18) eingeschaltet ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Zählrad (14) an bestimmten Stellen Schaltorgane (25, 26) angebracht sind, welche auf die Ein- und Auskupp- lung der Antriebsachse (51) wirken. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Schaltorgane (25, 26) verstellbar angeordnet sind, um je nach Bedarf das eine oder andere in oder ausser Wirkung setzen zu können.
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