CH146147A - Förderer, mit dem pulverförmiges, körniges oder ähnliches Material in Masse befördert werden kann. - Google Patents

Förderer, mit dem pulverförmiges, körniges oder ähnliches Material in Masse befördert werden kann.

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CH146147A
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Redler Arnold
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Redler Arnold
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  Förderer, mit dem pulverförmiges,     körniges    oder ähnliches Material in     Masse     befördert werden kann.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Förderer, mit dem pulverförmiges, körniges  oder ähnliches Material in Masse befördert  werden kann.  



  Gemäss der     Erfindung    ist der Förderer  gekennzeichnet durch     mindestens    ein bieg  sames, metallisches Zugorgan,     mindestens     ein     Förderorgan    und durch     ausserhalb    des  Zugorganes angeordnete Teile für den An  trieb des Zugorganes.  



  Es können auch Mittel vorgesehen sein,  durch welche die Förderorgane in ihrer rich  tigen Stellung erhalten werden, unbeeinflusst  von irgend welcher Verwindung oder dem       Verwindungsbestreben    des Seils. Es können  ferner ein oder mehrere Förderorgane mit  Mitteln versehen sein, durch welche ihr An  trieb erfolgt. Diese     Antiebsmittel    können  aus einem Seil, Kabel, Drahtseil oder andern  biegsamen Organen, zum Beispiel biegsamen,  flachen Stahlbändern, Stahlrohren, Stahl-         drahtbündeln,    bestehen, bei denen die ein  zelnen Stahldrähte gebündelt und in der glei  chen oder verschiedenen Ebene     gefasst    oder  miteinander     verseilt    sind.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsformen des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein     Grundriss.          Fig.    2 eine Vorderansicht,       Fig.    3 eine Seitenansicht mit     teilweiscnl     Schnitt,       Fig.    4 ein Querschnitt eines     Querarmes     oder     Förderarmes;          Fig.    5 zeigt in Ansicht und     Querschnitt     einen     Förderkanal,    in welchem     Fördervor-          richtungen    der in     Fig.    1 bis 4 dargestell  ten Art angeordnet sind;

         Fig.    6 zeigt in Ansicht und Querschnitt  eine abgeänderte Ausführungsform;       Fig.    7 und 8 zeigen in Seitenansicht und  Vorderansicht eine weitere abgeänderte Aus-           führungsform    für die Befestigung der För  derarme an den Seilen;       Fig.    9 und 10 zeigen in Seitenansicht  und Vorderansicht die Verbindung     zweier     Seilenden mittelst der Förderarme;

         Fig.    11 und 12 zeigen in Seitenansicht  und Vorderansicht Seilarmaturen für spiel  freien Eingriff mit     Antriebskettenrädern;          Fig.    1.3, 14 und 15 zeigen in Seiten  ansicht und in grösserem     Massstabe    gezeich  nete Detailzeichnungen einer abgeänderten  Ausführungsform;       Fig.    16 zeigt im Querschnitt eine andere  Ausführungsform;       Fig.    17 ist eine Seitenansicht der in       Fig.    16 gezeichneten Ausführungsform sche  matisch dargestellt;       Fig.    18 zeigt im     Querschnitt    eine an  dere Ausführungsform.  



  Auch in     Fig.    19 ist eine weitere Aus  führungsform im Querschnitt dargestellt;       Fig.    20, 21 und 22 stellen eine Abän  derung dar;       Fig.    23 zeigt eine weitere abgeänderte  Ausführungsform im     Querschnitt;          Fig.    24 zeigt im Querschnitt eine     Förder-          vorrichtung    mit     wagrechter    Förderbahn.  



  In     Fig.    25,<B>26</B> und 27 ist die Verwen  dung einer Kette an Stelle eines Seils als  Antriebsmittel dargestellt;       Fig.    28 zeigt eine weitere Abänderung;       F'ig.    29 zeigt eine weitere Ausführungs  form im     Querschnitt.     



  Nach     Fig.    1 bis 4 und nach     Fig.    5 ist  ein Drahtseil a mit einer Reihe von hori  zontalen Förderarmen b ausgerüstet, von  denen vertikale     Arme    c     abzweigen.    Die För  derarme b sind am Seil     a    befestigt, und  zwar tragen sie einen mit einer Einbuchtung  versehenen mittleren Teil d, in welchem das  Seil liegt. Das Seil ist an diesem mittleren  Teil d mittelst eines Bügels oder     U-förmigen     Bolzens e befestigt, auf dessen mit Gewinde  versehenen Enden f     Muttern    g aufgeschraubt  sind.

   An dem an dem mittleren Teil d  anliegenden Abschnitt eines, mehrerer oder  aller     Förderarme    b sind Zähne     la    zum Ein-    griff mit den Zähnen eines     Antriebsketten-          rades    oder dergleichen oder mehrerer Ket  tenräder vorgesehen. Der Querschnitt der  ausserhalb den Zähnen liegenden Teile jedes  Querarmes b ist     da.ehförmig    gestaltet     (Fig.    4)  und der Querschnitt der     Vertikalarme    c ist  viereckig, wie bei     j    in     Fig.    1 gezeigt.  



  Das vorwärtslaufende     Trum    k,     (Seiltrum     samt Arme b verstanden) und das rück  wärtslaufende     Trum        en    sind in einem ge  schlossenen Kanal     n.        (Fig.    5) angeordnet.  Führungen<I>o, p</I> dienen dazu, die Förderarme  des rücklaufenden     Trums    zu tragen, und  ferner zu verhindern, dass die Förderarme  des     vorwärtslaufenden        Trums    sich hochheben.

    Das     vorwärtslaufende        Trum    läuft auf der  Bodenfläche q des Förderkanals, während       da.s    rücklaufende     Trum    etwas unterhalb der  Decke r des Kanals läuft.  



  Während des Betriebes fördern die     För-          derarme    das Gut in einen geschlossenen  Strom vermittelst des Zuges, der auf die  Seiten des Gutstromes ausgeübt wird. Die  Förderarme dienen dazu, das Gut als mehr  oder weniger kontinuierliche Masse zu för  dern, und zwar durch ihre Reibung oder  ihren Eingriff mit den     wag-rechten    oder  nicht     wagrechten    Seiten des geförderten  Gutstromes.

   Die Förderarme sollen genü  gende Höhe haben, damit der erforderliche       Druck    des Materials erzielt wird.     Dieser     Druck bewirkt ein Zusammenhängen des  Gutes zwischen aufeinanderfolgenden Armen  in Form eines Bandes, wodurch die För  derung des Gutes     unterstützt    wird.  



  Die Verbindung des Seils mit den För  derarmen b ist genügend fest, um einer ver  hältnismässig starken     Beanspruchung    wäh  rend des Betriebes stand zu halten, so dass  das Seil aus einem Material von grosser Zug  festigkeit und die Förderarme aus verhältnis  mässig weicherem Material hergestellt werden       können,    wodurch der Bau der Vorrichtung  sehr billig wird.

   Die Zähne des Kettenrades  oder der Kettenräder stehen mit den Zäh  nen     h-    der Förderarme b in Eingriff und  übertragen. so den Antrieb auf die     Förder-          arme.    Die Vorrichtung bildet so ein Rah-           mengerippe    oder eine Art     Förderrohr,    wel  ches in dem Kanal     n    läuft.  



  Bei dem in     Fig.    6 dargestellten Aus  führungsbeispiel werden die Seitenwände s  des Förderkanals durch Förderarme bestri  chen, von denen die vorwärtslaufenden       Trume    t innerhalb des Kanals und die rück  wärtslaufenden     Trume        ac    ausserhalb des Ka  nals liegen.

   Innere     Führungen   <I>v,</I>     v    dienen  für die obere Führung der Arme der vor  wärtslaufenden     Trume    t. Äussere Führungen  x und y     dienen    für die obere und untere       Führung    der Arme der     rückwärtslaufenden          Trume        u.    Die     Förderarme    sind mit mittleren  eingebuchteten Teilen     d'    versehen und sind  an den Seilen     a'        mittelst    Bügeln oder     U-för-          miger    Bolzen -ei befestigt,

   auf deren mit Ge  winden     versehenen    Enden     f'        Muttern        g'        auf-          gescIiraubt    sind. Die     Förderarme    haben ge  eignete     Querschnittsformen,    zum     Beispiel     linsenförmige, dachförmige oder viereckige.  Der     Antrieb    erfolgt an Zähnen     h'    durch     Ket-          tenTäder,    wie" bei     Fig.    1 bis 5 beschrieben.

    Die Befestigungsstellen der Arme an dem  Seil sind genügend nahe beieinander und  die Befestigung     isf    genügend stark, um eine  Verwindung des     Seils    zu verhüten. Dies gilt  auch für die     andern    Ausführungsbeispiele,  welche beschrieben werden.  



  Nach     Fig.    7 und 8 sind Zwingen 2 auf  dem Seil 3 fest     aufgepresst    und aussen mit Ge  winde versehen.     Förderarme    4 sind auf ihnen  aufgeschraubt und werden durch eine Gegen  mutter 5 in ihrer Stellung     festgehalten.    Die  Förderarme 4 sind zum bereits     erwähnten     Zweck     mit    Zähnen 6 versehen.  



  Die Teilung des Seils in Abschnitte durch  die Zwingen oder andere     Mitnehmer    verrin  gert oder beseitigt die     Verwindung    des Seils,  welche sonst naturgemäss eintreten würde.  Die geringe     Entfernung    der     Förderarme    von  einander hat auch einen grossen Einfluss auf  die     Verwindung    des Seils und kann diese  Verwindung bis auf     einen.    ganz geringen Be  trag herabsetzen oder sie     praktfisch    vollstän  dig     beseitigen.     



  Die Förderarme 4     sind    an dem Seil mit  Hilfe der Zwingen 2,     U-Bolzen    oder derglei-         eben    genügend starr befestigt, um die Ver  windung des Seils zu verhindern. Das ist  sehr wichtig bei der Verwendung von För  derarmen, wenn es erforderlich ist, dass die       Förderarme    über Stellen     hinweglaufen,    an  denen die Führungen fehlen. oder Öffnungen  im Gehäuse vorhanden sind. oder an denen  in anderer     Weise    das natürliche im Seil vor  handene     Torsionsbestreben    die Förderarme  aus ihrer ausgerichteten Stellung zu bringen  sucht; was den Stillstand oder die Unterbre  chung der Förderung zur Folge haben  würde.  



  Es ist einleuchtend, dass die Antriebs  mittel genügende Festigkeit haben und um  die genuteten Räder oder Trommeln herum  gebogen werden können,. und dass dadurch die  Reibung vermieden wird, welche     bei        anein-          andergelenkten    Gliedern     auftritt,    die sonst  angewandt werden, um die erforderliche       Kraft    auf die Treibwelle zu übertragen.  



  Nach     Fig.    9 und 10 sind die Enden 7  und 8 der     Drahtseilabschnitte    9 und 10 mit  Zwingen 11 und 12 versehen, welche auf  das Drahtseil fest     aufgeklemmt    oder auf  geschweisst sind. Die Zwingen können die  gleiche Gestalt oder verschiedene     Gestalten     bei demselben Seil und jede geeignete Form  haben. Die     Zwingen    dienen mit ihren Vor  sprüngen 13 und 14 zur Herstellung eines  spielfreien Eingriffes     zwischen    Antriebs  rädern und Seil.  



  Förderarme 15, 16 sind an den auf den  Zwingen aufgeschraubten Hülsen     befestigt.     Die Zwingen 11, 12 tragen entgegengesetzt  gerichtete Gewinde zur Vereinigung oder  Verbindung der Seilenden so dass durch eine  Drehung der Hülse die Seilenden zusammen  gezogen werden. Die Zwingen können auch  für andere Zwecke mit Gewinde versehen  sein, zum Beispiel zur Aufnahme der mit  Gewinde versehenen     innern    Enden der     För-          derarme.     



  Durch die Zwingen 11 und 12 können  auch die Teilstücke     eines    mehrteiligen Seils  gekuppelt werden.      Nach     Fig.    11 und 12 ist das Seil 1.7  mit     aufgepressten    oder aufgeschweissten  Zwingen 18 versehen, die Vorsprünge 19  zum     Eingriff    mit den Treibrädern tragen.  



  Nach     Fig.    13, 14 und 15 besteht das  Seil aus     Abschnit5en    19, die miteinander  durch Zwingen 20 verbunden sind, wie sie  bei den andern Ausführungsbeispielen be  schrieben sind. Das Seil     wird    verwandt,  um die     Förderarmie    21 der Gelenkglieder  22 einer     Förderkette    anzutreiben, welche bei  spielsweise gleich in dem     Schweizerpatent          Nr.98859    des     Anmelders    beschrieben ist.  



  Das Seil ist mit     Zwingen    20 versehen,  welche diametrale Zapfen 28 aufweisen,  welche von den Augen von     mittelst        Mutltern     25 an den     Förderarmen    21.     befestigten    Bol  zen 24 erfasst werden. Nach     Fig.    13 läuft  die Kette in einem Kanal 26 und das Seil  ist über     Antriebsrollen    oder Spannrollen oder  Kettenräder 27, 28     geführt.    Es können auch  mehrere     Drahtlseäle    vorgesehen sein. Das  Seil kann auch aus mehreren, miteinander  verbundenen Teilstücken bestehen, von denen  jedes mit einer Anzahl     Förderarmen    ver  sehen ist.  



  In     Fig.    16 und 17 haben die Förderarme  rechteckige     Quersehnittsform    mit einem un  terbrochenen Seitenteil 30 und einer mitt  leren     Quersthnge    31, an welchem das Seil  32 in der gleichen Weise befestigt äst, wie  bei früher beschriebenen Ausführungsbei  spielen. Zähne 33 sind an der Querstange  3 vorgesehen, welche mit dem     Kettenrad    34  in     Eingriff    sind. Das Seil 32 und die     För-          derarme    29 laufen in einem senkrecht ange  ordneten Kanal 35, welcher eine Einlauf  öffnung<B>'3</B>6 an oder nahe dem Boden und  im obern Teil einen     Auslass    39 besitzt.

   Das  Kettenrad 34 ist zwecks Spannung der Kette  mittelst einer nicht dargestellten Schraube  in Schlitzen 37 verstellbar. Die Kette kann  am untern Ende in Führungen laufen, um  die erforderliche Spannung aufrecht und sie  in der     richtigen    Stellung zu erhalten.  



  Das Beispiel nach     Fig.    18 besitzt kreis  förmige     Förderarme    38, die nahe am Um-    fang am Seil befestigt sind. Die Befestigung  erfolgt in ähnlicher Weise wie in den frü  heren Beispielen beschrieben. Zähne 40 sind  vorgesehen, und auf einer Sehne des kreis  förmigen     Förderarmes    angeordnet. Durch  die Zähne     wird    der     Antrieb    des Ketten  rades aufgenommen. Der Kanal oder das  Gehäuse 41 hat kreisförmigen Querschnitt.  Geeignete (nicht gezeichnete) Einlässe und  Auslässe sind vorgesehen. Das Gehäuse  kann,     wenn    erwünscht, aus einem biegsamen  Rohr bestehen.  



  Nach     Fig.    19 sind die Förderarme im       sentlichen    halbkreisförmig in ihrem Umriss  und sind mit nach innen gewendeten Enden  43 versehen. Die Förderarme sind am Seil  44 in der Mitte des Bogens befestigt, und  zwar im wesentlichen in gleicher Weise wie  bei früheren Beispielen beschrieben. Der  Kanal 45 ist biegsam. hat kreisförmigen  Querschnitt und ist mit einer mittleren  Scheidewand 4,6 versehen. Zähne 47 sind  vorgesehen, auf welche der Antrieb eines       Kettenrades    übertragen wird. Die Zähne  sind auf einer Sehne des durch die beiden  Halbkreisbogen gebildeten Kreises angeord  net.  



  Das vorwärtslaufende     Trum    des För  derers läuft in dem einen Teil; zum Bei  spiel 49 und das     rückwärtslaufende        Trum     in dem andern Teil 48 des Gehäuses. In  folge seiner Biegsamkeit kann dieser För  derer an Stellen     verwendet    werden. an wel  chen es     schwierig    sein würde, einen Förderer  mit einem starren Förderkanal anzubringen.  Geeignete (nicht gezeichnete) Einlässe und  Auslässe sind vorgesehen.

   Das biegsame  Gehäuse kann aus einer     Reihe    von hülsen  ähnlichen, biegsam miteinander verbundenen  Teilen bestehen, die ineinander passen und  kreisförmigen, quadratischen, polygonalen  oder andern geeigneten     Querschnitt    haben  können. Die hülsenförmigen Glieder sind  vom einen Ende zum andern verjüngt, um  das     Ineinanderlagern    der Teile zu erleich  tern, so dass das Gehäuse die gewünschte  Biegsamkeit und eine gewisse     Zusammen-          drückbarkeit    besitzt.

        Für den Antrieb und die Entleerung  kann ein oberer     Endteil    mit einer     AusscIiütt-          öffnung    und kann ein Kettenrad oder eine  Trommel für den Förderer verwendet wer  den. Das Endstück kann an irgend einem  starren, biegsamen Träger einstellbar be  festigt und der Träger an einem Ende des  Förderkanals einstellbar befestigt sein; fer  ner sind geeignete Antriebsmittel für die  Kettenräder vorgesehen.  



  Bei dem in     Fig.    20, 21 und 22 darge  stellten Ausführungsbeispiele besteht das Ge  häuse 50 aus einem kreisförmigen, bieg  samen, am     obern    und untern Ende offenen  Rohr. Im Gehäuse 50 befindet sich eine  Reihe von im Querschnitt halbkreisförmigen  Gliedern 51, die     ineinandergreifen    und zu  diesem Zweck eine verjüngte Form haben.  Die Glieder 51 sind an einem     Drahtseil    52  befestigt, welches mit Hülsen 53 der Glie  der 51 fest verbunden ist. Ist das Seil 52  gespannt,' so haben die Glieder 51 einen  solchen Abstand, dass das verjüngte Ende  jedes Gliedes gerade in das weite Ende des  nächsten Gliedes passt.

   Die Glieder 51 kön  nen auf dem Seil 52 einstellbar befestigt  sein, so dass sie relativ zueinander sowohl  in der Längsrichtung, als in der Querrich  tung verstellt werden können. Die     Förder-          arme    54 haben ebenfalls, halbkreisförmige  Gestalt und nach innen gerichtete Enden  55     und    sind in der bei den früher beschrie  benen Ausführungsbeispielen angegebenen  Weise an einem Drahtseil 56 befestigt.  



  Für den Antrieb des Seils 56 ist eine  Antriebswelle 58 vorgesehen. Am Boden des  Kanals ist ein     Führungskettenrad    60 ange  ordnet, um welches das Seil 56 läuft;  das Rad 60 ist abnehmbar auf einer  Welle 61 angeordnet, welche in Lagern des  untersten halbkreisförmigen Gliedes 62 ge  lagert ist. Dieses Glied ist mit einem Schlitz       versehern,    durch welchen das Rad 60 hin  durchtritt. Auf den Lagern der Wellen 58  und 61 sind die Enden des Seils 52 befe  stigt.  



  Das Gehäuse 50 ist an seinem obern. Ende  mit einer Öffnung 64 versehen.    Die ganze Vorrichtung wird soweit ge  senkt, dass das untere Ende 64' des Gehäu  ses 50 in das zu fördernde Material ein  taucht. Wird der Förderer angetrieben, so  läuft das rücklaufende     Trum    abwärts durch  die halbkreisförmigen Glieder 51 und     das     andere     Trum    aufwärts durch den Raum,  welcher durch die Glieder 51 und den linken  Teil des Gehäuses 50     (Fig.    22) gebildet  wird. Das Gut wird hierbei durch die Rei  bung auf den Seiten des Gutes     vertil@al        .,en     masse" gefördert. Das Gut wird durch die       Öffnung    61 entladen.  



  Ist das Gehäuse durch eine mittlere  Längswand unterteilt, dann können die halb  kreisförmigen Glieder fortgelassen     werden.     



  Bei andern Ausführungsformen kann (las  Seil oder können die Seile mit Augen oller  Schleifen oder Knoten oder     Vorsprüngen     versehen sein, die mit Armen oder Zähnen  einer Trommel oder mehrerer Trommeln in  Eingriff     stehen    und so den Antrieb über  tragen.  



  Bei der in     Fig.    ?3 dargestellten     Iiisfiih-          rungsform    ist das Gehäuse 65     finit        einem     dachförmigen Boden 66 und mit.     obern        innern          Führungen    6 7 versehen, in welchen das  fördernde     Trum    läuft. Ausserhalb der Wan  dungen 65 sind weitere Führungen 68 an  geordnet, in welchen das     rücklaufende        Trum     läuft.

   In Aussengehäusen 69 laufen die rück  laufenden     Trume.    Diese Gehäuse 69 besit  zen Wandungen 70 für den Schutz der rück  laufenden     Trume.    Für die untern Enden der  Förderarme 72 sind untere     Führungen    7 1  vorgesehen.  



  Die obern Enden der Förderarme 7     \?    sind  am Zugorgan 73, welches aus einem     Pralzt.     einem Seil, einer Kette oder einem andern  Übertragungselement bestehen kann,     mittelst     einer Klemmvorrichtung 74 befestigt,       elclie     im wesentlichen ebenso ausgeführt ist,     wie     bei den vorgeschriebenen Ausführungsfor  men.  



       Die    untern Enden der     Förderarme    72  sind abgeschrägt und passen mehr oder we-           niger    genau     in        den,    Winkel, welcher durch  die Seiten des Kanals und den     dachförmi-          gen    Boden 66 des Gehäuses gebildet wird.

    Bei den vorwärtslaufenden     Trumen    ruhen  diese abgeschrägten Enden in dem Winkel  auf und die Klemmvorrichtung 74 ist von  den Führungen 67 abgehoben, aber bei den  rücklaufenden     Trumen    ruhen die Klemmvor  richtungen 74 auf dem untern Flansch 75  der äussern Führungen 68 auf, so dass die  abgeschrägten Enden ausser     Berührung    mit  den Führungen 71 bleiben und vor Beschädi  gung geschützt sind.  



  Die äussern Gehäuse 69 erstrecken sich  bis unter den Boden 76 des Förderers; mit  diesen äussern Gehäusen ruht die ganze För  dervorrichtung auf der     Grundfläche.     



  T-Eisen 77 dienen als Träger für die  Führungen 67, 68 und Winkeleisen 78 tra  gen den Boden 76 des Kanals.  



  Während des Betriebes wird das Gut  durch die Förderer in einen geschlossenen  Gutstrom "en masse" gefördert, wobei die  feineren Teile des Gutes auf dem Boden des  Kanals und die gröberen Teile darüber lie  gen. Infolgedessen haben die abgeschrägten  Enden der Förderarme nur das feine Ma  terial vorwärts zu bewegen und kommen  nicht in Berührung mit den gröberen Teilen,  welche durch die obern Teile der Förderarme  vorwärts bewegt werden.

   Dadurch, dass die  Förderarme mit ihren obern Enden an den  Zugorganen befestigt sind, ist eine elastische  Aufhängung geschaffen und können die     För-          derarme    eine genügende     Winkelbeweg@ing     gegenüber der in einer zur Wandung des  Kanals parallelen Ebene ausführen und über  gröbere Teile des Materials hinweggleiten,  welche ein Hindernis für die Vorwärts  bewegung der Förderarme bilden können.  



  Diese Ausführungsform ist sehr geeignet  zur Förderung von gröberem Stückgut, wie       Ziegelsteinen,    grösseren     Steinen,    grösseren  Kohlenstücken und     klumpenförmigem        Ma,-          terial,    welches durch den Einlass des För  derers eingeführt und durch den     Auslass    aus  geführt werden kann.

      Die in     Fig.    24 dargestellte Ausführungs  form besitzt einfache querliegende     Förder-          arme    79, die, an     einem    Antriebsseil 80 be  festigt sind und auf dem Boden eines     För-          derkanals    81 in     wagrechter    Richtung laufen.  



  Bei der in     Fig.    25, 2,6 und 27 darge  stellten Ausführungsform sind die     Förder-          arme    82 an einer Kette 83     befestigt.    Wenig  stens einige der Kettenglieder sind mit Quer  stegen 84 versehen, an welchen die     Förder-          arme    82 mit einer Klemmvorrichtung 85.  ähnlich wie bei den früher dargestellten Aus  führungsbeispielen befestigt sind.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    28 sind     zwei     Seile 86 und 87, die aus mittelst     Zwingen     zusammengefügten Abschnitten bestehen, an  den Enden der Förderarme 88 und 89,     mit-          telst    Klemmvorrichtung befestigt.  



  In     Fig.    29 ist ein ähnliches Beispiel dar  gestellt wie in     Fig.    5. Dasselbe besitzt einen  tiefen Kanal 90 und einen losen,     dachför-          migen    mittleren Zwischenboden 91. Das  obere     Trum    92 und das untere     Trum    93 des  Förderers dienen zur Förderung (also nicht  nur das untere wie in     Fig.    5). Der Zwi  schenboden 91 ruht auf den Führungen 94,  95. Der Förderer kann dazu verwendet wer  den, hauptsächlich mit dem obern     Trum    zu  fördern, zum Beispiel auf dem Zwischen  boden 91; jedoch kann auch mittelst des un  tern     Trums    auf dem Boden des Gehäuses ge  fördert werden.

    



  Zweckmässige     Abmessungen    des Förder  kanals sind in manchen Fällen: äussere Breite  200 mm, äussere Höhe 600 mm. Die lichte  Höhe des Doppelkanals kann dreimal so gross  sein wie die lichte Breite.  



  Das obere     Trum    und das untere     Trum     können zum Beispiel verschieden schwere  Stücke des gleichen Materials fördern.  



  Bei einer andern Ausführungsform kann  (las Seil mit den Treibrädern dadurch in     Ein-          ,griff    stehen, dass es in wellenförmigen,     zick-          za.ckförmigen    oder gewundenen Nuten einge  legt ist und dadurch eine Reibungsmitnahme  bewirkt, oder es kann eine reine Reibungs  mitnahme zwischen Seil einerseits und Rad  oder Trommel anderseits angewendet werden.      Es können Mittel vorgesehen sein, die  ein gewisses seitliches Spiel in der Verbin  dung von Seil und Förderorganen     gestatten,     um eine übermässige Belastung der Verbin  dung zu verhindern, wenn das Seil über die  Nut des     Antriebrades    läuft.  



  Verschiedene Arten von     Antriebsorganen          können    in einem Förderer verwendet werden.  Eine oder mehrere     Fördervorrichtungen     gleicher oder verschiedener Art können in  demselben Förderer     nebeneinander,    überein  ander oder hintereinander verwendet werden.  



  Bei den dargestellten Ausführungsbei  spielen sind die Verhältnisse des Kanals und  der Förderkette oder dergleichen so gewählt,  dass das Gut als mehr oder weniger konti  nuierliche Masse gefördert wird.  



  Die Förderer können Teile     enthalten,    die  in     wagrechter,    schräger; senkrechter oder ge  krümmter Bahn oder Ebene oder in ver  schiedenen solchen Bahnen     arbeiten.    Die  Fördervorrichtungen können in jeder ge  wünschten Form gebaut und auch eingerich  tet sein, um zusätzliche Aufgaben zu er  füllen, wie zum Beispiel die Reinigung des  Kanals oder die selbsttätige Reinigung der  Kette.  



  Die Zugorgane können ausser Berührung  mit dem zu fördernden Gut durch geeignete  Mittel, zum Beispiel Schutzbleche, gehalten  werden. Die Förderarme können mit oder  ohne Distanzstücke verwendet werden, wel  che an dem Seile oder denn     .Seilen    befestigt  sein können oder nicht.  



  Eine andere Ausführungsform der Er  findung kann Mittel enthalten, durch welche  die Zugorgane mit den     Förderorganen    in  Verbindung kommen oder zeitweise mit  ihnen verbunden werden und so ihren An  trieb bewirken, ohne dass sie dauernd mit  ihnen verbunden sind.  



  Bei manchen der dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele kann eine Aufzugkette oder  sonstige Kette an Stelle eines Seils verwen  det werden. Ferner kann. der Kanal einen  dachförmigen oder schiefen oder     geneigten     Boden haben, und die untern Enden der  Förderarme können an der Auflagestelle auf    den Boden abgeschrägt sein, so dass sie genau  in den Winkel zwischen Boden und Seiten  wand fassen. Dann wird bei der     Förderung     von grobem Material nur das feinere Ma  terial bis zum untern Ende der Förderarme  gelangen, welches infolgedessen nicht auf  gehalten wird, da es nur das feine Material,  welches staubförmig sein kann, vorzuschie  ben hat. Der Boden kann aus einem Win  keleisen bestehen, welcher nicht. befestigt zu  werden braucht.  



  Im Kanal kann ein     Sichter    angebracht  sein, welcher nur das feine Material hin  durehlässt, so dass zunächst im Kanal eine  Bodenschicht von feinem Material gebildet  wird, auf welche sich das grobe Material       auflegt.    Der     Siehter    kann ein Drahtge  flecht; ein Netz, ein Sieb oder ein Gebilde  aus mit     Zwischenräumen    nebeneinander an  geordneten Stangen sein. Statt oder in Ver  bindung mit einem     Sichter    kann eine     Ab-          lenkvorriehtung    im Kanal angeordnet sein,  welche in der     Förderrichtung    geneigt ist.

    mit oder ohne Bodenzunge oder dergleichen,  so dass das schwere Material veranlasst wird,  einen weiteren Weg zurückzulegen, als das  leichtere Material, mit der Wirkung, dass  das leichtere Material den Boden des Kanal  eher erreicht als das schwerere, und dass das  schwerere auf dem     leichten        Material    zu lie  gen kommt.  



  U-förmige Bolzen oder Klammern und       aufgepresste    Verbindungsstücke können auf  demselben Seile in beliebiger Zahl verwen  det werden.  



  Das geringe Gewicht, welches das Seil  oder die Kette oder das sonstige biegsame  Organ im Verhältnis zu der zu fördernden  Last hat, bedingt bei der Arbeit des För  derers eine grosse Kraftersparnis.  



  Zweckmässig werden die Förderarme am       Zugorgan    erst befestigt, nachdem das letz  tere gespannt worden ist, wie es etwa wäh  rend des Betriebes gespannt wird.  



  In manchen Fällen können die     Förder-          arme    an mehr als an einem Zugorgan an  geschlossen werden.      Zweckmässig wird auch eine     Packung    zum  Beispiel aus Leder oder faserigem Material  zwischen den Zwingen oder     Klemmvorrich-          tungen    und dem Seil angeordnet, um zu  verhindern, dass der Förderarm rutscht oder  sich auf dem     Seilei    dreht, so dass ein Spiel  zwischen dem Förderarm und den Zähnen  des Antriebsrades vermieden wird.  



  Irgend eines der oben beschriebenen oder  in den schweizerischen     Patenten,    zum Bei  spiel im     Patent    Nr. 124242, des     Anmelders     beschriebenen Gehäuse kann in Verbindung  mit irgend einem der oben beschriebenen     För-          derorgane    oder Zugorgane verwendet werden.  



  Irgendwelche der oben beschriebenen     För-          derorgane    können in Verbindung mit irgend  welchen der oben beschriebenen Zugorgane       verwendet    werden nach entsprechender Ab  änderung einiger oder sämtlicher Elemente,  wenn eine solche Abänderung erforderlich  ist. Die Förderorgane können unter sich  durch Drähte, biegsame Metallbänder oder  Stahlröhren oder     Ketten    verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Förderer, mit dem pulverförmiges, kör niges oder ähnliches Material in Masse ge fördert werden kann, gekennzeichnet durch mindestens ein biegsames, metallisches Zug organ, mindestens ein Förderorgan und durch ausserhalb des Zugorganes angeordnete Teile für den Antrieb des Zugorganes. UNTERANSPRü CHE 1. Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kraft durch ein Draht seil übertragen wird, an dem die Teile für den Antrieb des Zugorganes und die Förderorgane befestigt sind, wobei die genannten Teile mit einem Antriebs organ in Eingriff stehen. 2.
    Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch welche die Förderorgane in ihrer richtigen Stellung gehalten werden. 3. Förderer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane an einem Förder- kanal anliegen und dadurch die Ver windung des Seils verhindern. 1. Förderer nach Patentanspruch and Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane gegen das Zug organ eine Drehung ausführen können. 5.
    Förderer nach Patentanspruch und Un- tera.nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane auf das Draht seil aufgelzlemmt sind. (i. Förderer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Förderorgane auf das Drahtseil aufgeschweisst sind. 7. Förderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan aus mehreren. Längen besteht, welche durch Zwingen miteinander verbunden sind. B. Förderer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kanal mit Mit teln versehen ist, durch welche eine Ver windung der Teilstücke des Zugorganes verhindert wird. 9.
    Förderer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch einen biegsamen Förderkanal und eine Reihe von teleskopartig ineinander greifenden Kanalteilen. 1.0. Förderer nach Patentansprueh und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Förderkanal in der Längsrichtung durch eine lose dachför- mige Scheidewand unterteilt ist, zum Zwecke, sowohl im obern als im untern Teilraum mittelst je eines Förderket- tentrums fördern zu können. 11.
    Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, bei welchem die Förderorgane aus einfachen geraden Ar men bestehen. 1.2. Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, bei welchem die Förderorgane abgebogen sind. 13. Förderer nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, bei welchem die Förder- organe rechtwinklig abgebogen sind. 1.1. Förderer nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, bei welchem die För- derorgane kurvenförmig abgebogen sind. 15.
    Förderer nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, bei welchem die Förder- organe so abgebogen sind, dass sie min destens einen Rahmen mit mindestens einer Unterbrechungsstelle bilden. 16. Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, bei welchem die Förderorgane so gebogen sind, dass sie mindestens ein geschlossenes rahmenähn liches Glied bilden. 17. Förderer nach Patentanspruch mit meh= reren Förderorganen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Förderorgane durch Drähte miteinander verbunden sind. 18.
    Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Förderorgane durch biegsame Metallbänder miteinander ver bunden sind. 19. Förderer nach Patentanspruch mit meh reren Förderorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Förderorgane durch biegsame Stahlröhren miteinander ver bunden sind. 20. Förderer nach Patentanspruch, mit meh reren Förderorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Förderorgane durch Ketten miteinander verbunden sind.
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