Förderer, mit dem pulverförmiges, körniges oder ähnliches Material in Masse befördert werden kann. Die Erfindung bezieht sich auf einen Förderer, mit dem pulverförmiges, körniges oder ähnliches Material in Masse befördert werden kann.
Gemäss der Erfindung ist der Förderer gekennzeichnet durch mindestens ein bieg sames, metallisches Zugorgan, mindestens ein Förderorgan und durch ausserhalb des Zugorganes angeordnete Teile für den An trieb des Zugorganes.
Es können auch Mittel vorgesehen sein, durch welche die Förderorgane in ihrer rich tigen Stellung erhalten werden, unbeeinflusst von irgend welcher Verwindung oder dem Verwindungsbestreben des Seils. Es können ferner ein oder mehrere Förderorgane mit Mitteln versehen sein, durch welche ihr An trieb erfolgt. Diese Antiebsmittel können aus einem Seil, Kabel, Drahtseil oder andern biegsamen Organen, zum Beispiel biegsamen, flachen Stahlbändern, Stahlrohren, Stahl- drahtbündeln, bestehen, bei denen die ein zelnen Stahldrähte gebündelt und in der glei chen oder verschiedenen Ebene gefasst oder miteinander verseilt sind.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Grundriss. Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht mit teilweiscnl Schnitt, Fig. 4 ein Querschnitt eines Querarmes oder Förderarmes; Fig. 5 zeigt in Ansicht und Querschnitt einen Förderkanal, in welchem Fördervor- richtungen der in Fig. 1 bis 4 dargestell ten Art angeordnet sind;
Fig. 6 zeigt in Ansicht und Querschnitt eine abgeänderte Ausführungsform; Fig. 7 und 8 zeigen in Seitenansicht und Vorderansicht eine weitere abgeänderte Aus- führungsform für die Befestigung der För derarme an den Seilen; Fig. 9 und 10 zeigen in Seitenansicht und Vorderansicht die Verbindung zweier Seilenden mittelst der Förderarme;
Fig. 11 und 12 zeigen in Seitenansicht und Vorderansicht Seilarmaturen für spiel freien Eingriff mit Antriebskettenrädern; Fig. 1.3, 14 und 15 zeigen in Seiten ansicht und in grösserem Massstabe gezeich nete Detailzeichnungen einer abgeänderten Ausführungsform; Fig. 16 zeigt im Querschnitt eine andere Ausführungsform; Fig. 17 ist eine Seitenansicht der in Fig. 16 gezeichneten Ausführungsform sche matisch dargestellt; Fig. 18 zeigt im Querschnitt eine an dere Ausführungsform.
Auch in Fig. 19 ist eine weitere Aus führungsform im Querschnitt dargestellt; Fig. 20, 21 und 22 stellen eine Abän derung dar; Fig. 23 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform im Querschnitt; Fig. 24 zeigt im Querschnitt eine Förder- vorrichtung mit wagrechter Förderbahn.
In Fig. 25,<B>26</B> und 27 ist die Verwen dung einer Kette an Stelle eines Seils als Antriebsmittel dargestellt; Fig. 28 zeigt eine weitere Abänderung; F'ig. 29 zeigt eine weitere Ausführungs form im Querschnitt.
Nach Fig. 1 bis 4 und nach Fig. 5 ist ein Drahtseil a mit einer Reihe von hori zontalen Förderarmen b ausgerüstet, von denen vertikale Arme c abzweigen. Die För derarme b sind am Seil a befestigt, und zwar tragen sie einen mit einer Einbuchtung versehenen mittleren Teil d, in welchem das Seil liegt. Das Seil ist an diesem mittleren Teil d mittelst eines Bügels oder U-förmigen Bolzens e befestigt, auf dessen mit Gewinde versehenen Enden f Muttern g aufgeschraubt sind.
An dem an dem mittleren Teil d anliegenden Abschnitt eines, mehrerer oder aller Förderarme b sind Zähne la zum Ein- griff mit den Zähnen eines Antriebsketten- rades oder dergleichen oder mehrerer Ket tenräder vorgesehen. Der Querschnitt der ausserhalb den Zähnen liegenden Teile jedes Querarmes b ist da.ehförmig gestaltet (Fig. 4) und der Querschnitt der Vertikalarme c ist viereckig, wie bei j in Fig. 1 gezeigt.
Das vorwärtslaufende Trum k, (Seiltrum samt Arme b verstanden) und das rück wärtslaufende Trum en sind in einem ge schlossenen Kanal n. (Fig. 5) angeordnet. Führungen<I>o, p</I> dienen dazu, die Förderarme des rücklaufenden Trums zu tragen, und ferner zu verhindern, dass die Förderarme des vorwärtslaufenden Trums sich hochheben.
Das vorwärtslaufende Trum läuft auf der Bodenfläche q des Förderkanals, während da.s rücklaufende Trum etwas unterhalb der Decke r des Kanals läuft.
Während des Betriebes fördern die För- derarme das Gut in einen geschlossenen Strom vermittelst des Zuges, der auf die Seiten des Gutstromes ausgeübt wird. Die Förderarme dienen dazu, das Gut als mehr oder weniger kontinuierliche Masse zu för dern, und zwar durch ihre Reibung oder ihren Eingriff mit den wag-rechten oder nicht wagrechten Seiten des geförderten Gutstromes.
Die Förderarme sollen genü gende Höhe haben, damit der erforderliche Druck des Materials erzielt wird. Dieser Druck bewirkt ein Zusammenhängen des Gutes zwischen aufeinanderfolgenden Armen in Form eines Bandes, wodurch die För derung des Gutes unterstützt wird.
Die Verbindung des Seils mit den För derarmen b ist genügend fest, um einer ver hältnismässig starken Beanspruchung wäh rend des Betriebes stand zu halten, so dass das Seil aus einem Material von grosser Zug festigkeit und die Förderarme aus verhältnis mässig weicherem Material hergestellt werden können, wodurch der Bau der Vorrichtung sehr billig wird.
Die Zähne des Kettenrades oder der Kettenräder stehen mit den Zäh nen h- der Förderarme b in Eingriff und übertragen. so den Antrieb auf die Förder- arme. Die Vorrichtung bildet so ein Rah- mengerippe oder eine Art Förderrohr, wel ches in dem Kanal n läuft.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Aus führungsbeispiel werden die Seitenwände s des Förderkanals durch Förderarme bestri chen, von denen die vorwärtslaufenden Trume t innerhalb des Kanals und die rück wärtslaufenden Trume ac ausserhalb des Ka nals liegen.
Innere Führungen <I>v,</I> v dienen für die obere Führung der Arme der vor wärtslaufenden Trume t. Äussere Führungen x und y dienen für die obere und untere Führung der Arme der rückwärtslaufenden Trume u. Die Förderarme sind mit mittleren eingebuchteten Teilen d' versehen und sind an den Seilen a' mittelst Bügeln oder U-för- miger Bolzen -ei befestigt,
auf deren mit Ge winden versehenen Enden f' Muttern g' auf- gescIiraubt sind. Die Förderarme haben ge eignete Querschnittsformen, zum Beispiel linsenförmige, dachförmige oder viereckige. Der Antrieb erfolgt an Zähnen h' durch Ket- tenTäder, wie" bei Fig. 1 bis 5 beschrieben.
Die Befestigungsstellen der Arme an dem Seil sind genügend nahe beieinander und die Befestigung isf genügend stark, um eine Verwindung des Seils zu verhüten. Dies gilt auch für die andern Ausführungsbeispiele, welche beschrieben werden.
Nach Fig. 7 und 8 sind Zwingen 2 auf dem Seil 3 fest aufgepresst und aussen mit Ge winde versehen. Förderarme 4 sind auf ihnen aufgeschraubt und werden durch eine Gegen mutter 5 in ihrer Stellung festgehalten. Die Förderarme 4 sind zum bereits erwähnten Zweck mit Zähnen 6 versehen.
Die Teilung des Seils in Abschnitte durch die Zwingen oder andere Mitnehmer verrin gert oder beseitigt die Verwindung des Seils, welche sonst naturgemäss eintreten würde. Die geringe Entfernung der Förderarme von einander hat auch einen grossen Einfluss auf die Verwindung des Seils und kann diese Verwindung bis auf einen. ganz geringen Be trag herabsetzen oder sie praktfisch vollstän dig beseitigen.
Die Förderarme 4 sind an dem Seil mit Hilfe der Zwingen 2, U-Bolzen oder derglei- eben genügend starr befestigt, um die Ver windung des Seils zu verhindern. Das ist sehr wichtig bei der Verwendung von För derarmen, wenn es erforderlich ist, dass die Förderarme über Stellen hinweglaufen, an denen die Führungen fehlen. oder Öffnungen im Gehäuse vorhanden sind. oder an denen in anderer Weise das natürliche im Seil vor handene Torsionsbestreben die Förderarme aus ihrer ausgerichteten Stellung zu bringen sucht; was den Stillstand oder die Unterbre chung der Förderung zur Folge haben würde.
Es ist einleuchtend, dass die Antriebs mittel genügende Festigkeit haben und um die genuteten Räder oder Trommeln herum gebogen werden können,. und dass dadurch die Reibung vermieden wird, welche bei anein- andergelenkten Gliedern auftritt, die sonst angewandt werden, um die erforderliche Kraft auf die Treibwelle zu übertragen.
Nach Fig. 9 und 10 sind die Enden 7 und 8 der Drahtseilabschnitte 9 und 10 mit Zwingen 11 und 12 versehen, welche auf das Drahtseil fest aufgeklemmt oder auf geschweisst sind. Die Zwingen können die gleiche Gestalt oder verschiedene Gestalten bei demselben Seil und jede geeignete Form haben. Die Zwingen dienen mit ihren Vor sprüngen 13 und 14 zur Herstellung eines spielfreien Eingriffes zwischen Antriebs rädern und Seil.
Förderarme 15, 16 sind an den auf den Zwingen aufgeschraubten Hülsen befestigt. Die Zwingen 11, 12 tragen entgegengesetzt gerichtete Gewinde zur Vereinigung oder Verbindung der Seilenden so dass durch eine Drehung der Hülse die Seilenden zusammen gezogen werden. Die Zwingen können auch für andere Zwecke mit Gewinde versehen sein, zum Beispiel zur Aufnahme der mit Gewinde versehenen innern Enden der För- derarme.
Durch die Zwingen 11 und 12 können auch die Teilstücke eines mehrteiligen Seils gekuppelt werden. Nach Fig. 11 und 12 ist das Seil 1.7 mit aufgepressten oder aufgeschweissten Zwingen 18 versehen, die Vorsprünge 19 zum Eingriff mit den Treibrädern tragen.
Nach Fig. 13, 14 und 15 besteht das Seil aus Abschnit5en 19, die miteinander durch Zwingen 20 verbunden sind, wie sie bei den andern Ausführungsbeispielen be schrieben sind. Das Seil wird verwandt, um die Förderarmie 21 der Gelenkglieder 22 einer Förderkette anzutreiben, welche bei spielsweise gleich in dem Schweizerpatent Nr.98859 des Anmelders beschrieben ist.
Das Seil ist mit Zwingen 20 versehen, welche diametrale Zapfen 28 aufweisen, welche von den Augen von mittelst Mutltern 25 an den Förderarmen 21. befestigten Bol zen 24 erfasst werden. Nach Fig. 13 läuft die Kette in einem Kanal 26 und das Seil ist über Antriebsrollen oder Spannrollen oder Kettenräder 27, 28 geführt. Es können auch mehrere Drahtlseäle vorgesehen sein. Das Seil kann auch aus mehreren, miteinander verbundenen Teilstücken bestehen, von denen jedes mit einer Anzahl Förderarmen ver sehen ist.
In Fig. 16 und 17 haben die Förderarme rechteckige Quersehnittsform mit einem un terbrochenen Seitenteil 30 und einer mitt leren Quersthnge 31, an welchem das Seil 32 in der gleichen Weise befestigt äst, wie bei früher beschriebenen Ausführungsbei spielen. Zähne 33 sind an der Querstange 3 vorgesehen, welche mit dem Kettenrad 34 in Eingriff sind. Das Seil 32 und die För- derarme 29 laufen in einem senkrecht ange ordneten Kanal 35, welcher eine Einlauf öffnung<B>'3</B>6 an oder nahe dem Boden und im obern Teil einen Auslass 39 besitzt.
Das Kettenrad 34 ist zwecks Spannung der Kette mittelst einer nicht dargestellten Schraube in Schlitzen 37 verstellbar. Die Kette kann am untern Ende in Führungen laufen, um die erforderliche Spannung aufrecht und sie in der richtigen Stellung zu erhalten.
Das Beispiel nach Fig. 18 besitzt kreis förmige Förderarme 38, die nahe am Um- fang am Seil befestigt sind. Die Befestigung erfolgt in ähnlicher Weise wie in den frü heren Beispielen beschrieben. Zähne 40 sind vorgesehen, und auf einer Sehne des kreis förmigen Förderarmes angeordnet. Durch die Zähne wird der Antrieb des Ketten rades aufgenommen. Der Kanal oder das Gehäuse 41 hat kreisförmigen Querschnitt. Geeignete (nicht gezeichnete) Einlässe und Auslässe sind vorgesehen. Das Gehäuse kann, wenn erwünscht, aus einem biegsamen Rohr bestehen.
Nach Fig. 19 sind die Förderarme im sentlichen halbkreisförmig in ihrem Umriss und sind mit nach innen gewendeten Enden 43 versehen. Die Förderarme sind am Seil 44 in der Mitte des Bogens befestigt, und zwar im wesentlichen in gleicher Weise wie bei früheren Beispielen beschrieben. Der Kanal 45 ist biegsam. hat kreisförmigen Querschnitt und ist mit einer mittleren Scheidewand 4,6 versehen. Zähne 47 sind vorgesehen, auf welche der Antrieb eines Kettenrades übertragen wird. Die Zähne sind auf einer Sehne des durch die beiden Halbkreisbogen gebildeten Kreises angeord net.
Das vorwärtslaufende Trum des För derers läuft in dem einen Teil; zum Bei spiel 49 und das rückwärtslaufende Trum in dem andern Teil 48 des Gehäuses. In folge seiner Biegsamkeit kann dieser För derer an Stellen verwendet werden. an wel chen es schwierig sein würde, einen Förderer mit einem starren Förderkanal anzubringen. Geeignete (nicht gezeichnete) Einlässe und Auslässe sind vorgesehen.
Das biegsame Gehäuse kann aus einer Reihe von hülsen ähnlichen, biegsam miteinander verbundenen Teilen bestehen, die ineinander passen und kreisförmigen, quadratischen, polygonalen oder andern geeigneten Querschnitt haben können. Die hülsenförmigen Glieder sind vom einen Ende zum andern verjüngt, um das Ineinanderlagern der Teile zu erleich tern, so dass das Gehäuse die gewünschte Biegsamkeit und eine gewisse Zusammen- drückbarkeit besitzt.
Für den Antrieb und die Entleerung kann ein oberer Endteil mit einer AusscIiütt- öffnung und kann ein Kettenrad oder eine Trommel für den Förderer verwendet wer den. Das Endstück kann an irgend einem starren, biegsamen Träger einstellbar be festigt und der Träger an einem Ende des Förderkanals einstellbar befestigt sein; fer ner sind geeignete Antriebsmittel für die Kettenräder vorgesehen.
Bei dem in Fig. 20, 21 und 22 darge stellten Ausführungsbeispiele besteht das Ge häuse 50 aus einem kreisförmigen, bieg samen, am obern und untern Ende offenen Rohr. Im Gehäuse 50 befindet sich eine Reihe von im Querschnitt halbkreisförmigen Gliedern 51, die ineinandergreifen und zu diesem Zweck eine verjüngte Form haben. Die Glieder 51 sind an einem Drahtseil 52 befestigt, welches mit Hülsen 53 der Glie der 51 fest verbunden ist. Ist das Seil 52 gespannt,' so haben die Glieder 51 einen solchen Abstand, dass das verjüngte Ende jedes Gliedes gerade in das weite Ende des nächsten Gliedes passt.
Die Glieder 51 kön nen auf dem Seil 52 einstellbar befestigt sein, so dass sie relativ zueinander sowohl in der Längsrichtung, als in der Querrich tung verstellt werden können. Die Förder- arme 54 haben ebenfalls, halbkreisförmige Gestalt und nach innen gerichtete Enden 55 und sind in der bei den früher beschrie benen Ausführungsbeispielen angegebenen Weise an einem Drahtseil 56 befestigt.
Für den Antrieb des Seils 56 ist eine Antriebswelle 58 vorgesehen. Am Boden des Kanals ist ein Führungskettenrad 60 ange ordnet, um welches das Seil 56 läuft; das Rad 60 ist abnehmbar auf einer Welle 61 angeordnet, welche in Lagern des untersten halbkreisförmigen Gliedes 62 ge lagert ist. Dieses Glied ist mit einem Schlitz versehern, durch welchen das Rad 60 hin durchtritt. Auf den Lagern der Wellen 58 und 61 sind die Enden des Seils 52 befe stigt.
Das Gehäuse 50 ist an seinem obern. Ende mit einer Öffnung 64 versehen. Die ganze Vorrichtung wird soweit ge senkt, dass das untere Ende 64' des Gehäu ses 50 in das zu fördernde Material ein taucht. Wird der Förderer angetrieben, so läuft das rücklaufende Trum abwärts durch die halbkreisförmigen Glieder 51 und das andere Trum aufwärts durch den Raum, welcher durch die Glieder 51 und den linken Teil des Gehäuses 50 (Fig. 22) gebildet wird. Das Gut wird hierbei durch die Rei bung auf den Seiten des Gutes vertil@al .,en masse" gefördert. Das Gut wird durch die Öffnung 61 entladen.
Ist das Gehäuse durch eine mittlere Längswand unterteilt, dann können die halb kreisförmigen Glieder fortgelassen werden.
Bei andern Ausführungsformen kann (las Seil oder können die Seile mit Augen oller Schleifen oder Knoten oder Vorsprüngen versehen sein, die mit Armen oder Zähnen einer Trommel oder mehrerer Trommeln in Eingriff stehen und so den Antrieb über tragen.
Bei der in Fig. ?3 dargestellten Iiisfiih- rungsform ist das Gehäuse 65 finit einem dachförmigen Boden 66 und mit. obern innern Führungen 6 7 versehen, in welchen das fördernde Trum läuft. Ausserhalb der Wan dungen 65 sind weitere Führungen 68 an geordnet, in welchen das rücklaufende Trum läuft.
In Aussengehäusen 69 laufen die rück laufenden Trume. Diese Gehäuse 69 besit zen Wandungen 70 für den Schutz der rück laufenden Trume. Für die untern Enden der Förderarme 72 sind untere Führungen 7 1 vorgesehen.
Die obern Enden der Förderarme 7 \? sind am Zugorgan 73, welches aus einem Pralzt. einem Seil, einer Kette oder einem andern Übertragungselement bestehen kann, mittelst einer Klemmvorrichtung 74 befestigt, elclie im wesentlichen ebenso ausgeführt ist, wie bei den vorgeschriebenen Ausführungsfor men.
Die untern Enden der Förderarme 72 sind abgeschrägt und passen mehr oder we- niger genau in den, Winkel, welcher durch die Seiten des Kanals und den dachförmi- gen Boden 66 des Gehäuses gebildet wird.
Bei den vorwärtslaufenden Trumen ruhen diese abgeschrägten Enden in dem Winkel auf und die Klemmvorrichtung 74 ist von den Führungen 67 abgehoben, aber bei den rücklaufenden Trumen ruhen die Klemmvor richtungen 74 auf dem untern Flansch 75 der äussern Führungen 68 auf, so dass die abgeschrägten Enden ausser Berührung mit den Führungen 71 bleiben und vor Beschädi gung geschützt sind.
Die äussern Gehäuse 69 erstrecken sich bis unter den Boden 76 des Förderers; mit diesen äussern Gehäusen ruht die ganze För dervorrichtung auf der Grundfläche.
T-Eisen 77 dienen als Träger für die Führungen 67, 68 und Winkeleisen 78 tra gen den Boden 76 des Kanals.
Während des Betriebes wird das Gut durch die Förderer in einen geschlossenen Gutstrom "en masse" gefördert, wobei die feineren Teile des Gutes auf dem Boden des Kanals und die gröberen Teile darüber lie gen. Infolgedessen haben die abgeschrägten Enden der Förderarme nur das feine Ma terial vorwärts zu bewegen und kommen nicht in Berührung mit den gröberen Teilen, welche durch die obern Teile der Förderarme vorwärts bewegt werden.
Dadurch, dass die Förderarme mit ihren obern Enden an den Zugorganen befestigt sind, ist eine elastische Aufhängung geschaffen und können die För- derarme eine genügende Winkelbeweg@ing gegenüber der in einer zur Wandung des Kanals parallelen Ebene ausführen und über gröbere Teile des Materials hinweggleiten, welche ein Hindernis für die Vorwärts bewegung der Förderarme bilden können.
Diese Ausführungsform ist sehr geeignet zur Förderung von gröberem Stückgut, wie Ziegelsteinen, grösseren Steinen, grösseren Kohlenstücken und klumpenförmigem Ma,- terial, welches durch den Einlass des För derers eingeführt und durch den Auslass aus geführt werden kann.
Die in Fig. 24 dargestellte Ausführungs form besitzt einfache querliegende Förder- arme 79, die, an einem Antriebsseil 80 be festigt sind und auf dem Boden eines För- derkanals 81 in wagrechter Richtung laufen.
Bei der in Fig. 25, 2,6 und 27 darge stellten Ausführungsform sind die Förder- arme 82 an einer Kette 83 befestigt. Wenig stens einige der Kettenglieder sind mit Quer stegen 84 versehen, an welchen die Förder- arme 82 mit einer Klemmvorrichtung 85. ähnlich wie bei den früher dargestellten Aus führungsbeispielen befestigt sind.
Beim Beispiel nach Fig. 28 sind zwei Seile 86 und 87, die aus mittelst Zwingen zusammengefügten Abschnitten bestehen, an den Enden der Förderarme 88 und 89, mit- telst Klemmvorrichtung befestigt.
In Fig. 29 ist ein ähnliches Beispiel dar gestellt wie in Fig. 5. Dasselbe besitzt einen tiefen Kanal 90 und einen losen, dachför- migen mittleren Zwischenboden 91. Das obere Trum 92 und das untere Trum 93 des Förderers dienen zur Förderung (also nicht nur das untere wie in Fig. 5). Der Zwi schenboden 91 ruht auf den Führungen 94, 95. Der Förderer kann dazu verwendet wer den, hauptsächlich mit dem obern Trum zu fördern, zum Beispiel auf dem Zwischen boden 91; jedoch kann auch mittelst des un tern Trums auf dem Boden des Gehäuses ge fördert werden.
Zweckmässige Abmessungen des Förder kanals sind in manchen Fällen: äussere Breite 200 mm, äussere Höhe 600 mm. Die lichte Höhe des Doppelkanals kann dreimal so gross sein wie die lichte Breite.
Das obere Trum und das untere Trum können zum Beispiel verschieden schwere Stücke des gleichen Materials fördern.
Bei einer andern Ausführungsform kann (las Seil mit den Treibrädern dadurch in Ein- ,griff stehen, dass es in wellenförmigen, zick- za.ckförmigen oder gewundenen Nuten einge legt ist und dadurch eine Reibungsmitnahme bewirkt, oder es kann eine reine Reibungs mitnahme zwischen Seil einerseits und Rad oder Trommel anderseits angewendet werden. Es können Mittel vorgesehen sein, die ein gewisses seitliches Spiel in der Verbin dung von Seil und Förderorganen gestatten, um eine übermässige Belastung der Verbin dung zu verhindern, wenn das Seil über die Nut des Antriebrades läuft.
Verschiedene Arten von Antriebsorganen können in einem Förderer verwendet werden. Eine oder mehrere Fördervorrichtungen gleicher oder verschiedener Art können in demselben Förderer nebeneinander, überein ander oder hintereinander verwendet werden.
Bei den dargestellten Ausführungsbei spielen sind die Verhältnisse des Kanals und der Förderkette oder dergleichen so gewählt, dass das Gut als mehr oder weniger konti nuierliche Masse gefördert wird.
Die Förderer können Teile enthalten, die in wagrechter, schräger; senkrechter oder ge krümmter Bahn oder Ebene oder in ver schiedenen solchen Bahnen arbeiten. Die Fördervorrichtungen können in jeder ge wünschten Form gebaut und auch eingerich tet sein, um zusätzliche Aufgaben zu er füllen, wie zum Beispiel die Reinigung des Kanals oder die selbsttätige Reinigung der Kette.
Die Zugorgane können ausser Berührung mit dem zu fördernden Gut durch geeignete Mittel, zum Beispiel Schutzbleche, gehalten werden. Die Förderarme können mit oder ohne Distanzstücke verwendet werden, wel che an dem Seile oder denn .Seilen befestigt sein können oder nicht.
Eine andere Ausführungsform der Er findung kann Mittel enthalten, durch welche die Zugorgane mit den Förderorganen in Verbindung kommen oder zeitweise mit ihnen verbunden werden und so ihren An trieb bewirken, ohne dass sie dauernd mit ihnen verbunden sind.
Bei manchen der dargestellten Ausfüh rungsbeispiele kann eine Aufzugkette oder sonstige Kette an Stelle eines Seils verwen det werden. Ferner kann. der Kanal einen dachförmigen oder schiefen oder geneigten Boden haben, und die untern Enden der Förderarme können an der Auflagestelle auf den Boden abgeschrägt sein, so dass sie genau in den Winkel zwischen Boden und Seiten wand fassen. Dann wird bei der Förderung von grobem Material nur das feinere Ma terial bis zum untern Ende der Förderarme gelangen, welches infolgedessen nicht auf gehalten wird, da es nur das feine Material, welches staubförmig sein kann, vorzuschie ben hat. Der Boden kann aus einem Win keleisen bestehen, welcher nicht. befestigt zu werden braucht.
Im Kanal kann ein Sichter angebracht sein, welcher nur das feine Material hin durehlässt, so dass zunächst im Kanal eine Bodenschicht von feinem Material gebildet wird, auf welche sich das grobe Material auflegt. Der Siehter kann ein Drahtge flecht; ein Netz, ein Sieb oder ein Gebilde aus mit Zwischenräumen nebeneinander an geordneten Stangen sein. Statt oder in Ver bindung mit einem Sichter kann eine Ab- lenkvorriehtung im Kanal angeordnet sein, welche in der Förderrichtung geneigt ist.
mit oder ohne Bodenzunge oder dergleichen, so dass das schwere Material veranlasst wird, einen weiteren Weg zurückzulegen, als das leichtere Material, mit der Wirkung, dass das leichtere Material den Boden des Kanal eher erreicht als das schwerere, und dass das schwerere auf dem leichten Material zu lie gen kommt.
U-förmige Bolzen oder Klammern und aufgepresste Verbindungsstücke können auf demselben Seile in beliebiger Zahl verwen det werden.
Das geringe Gewicht, welches das Seil oder die Kette oder das sonstige biegsame Organ im Verhältnis zu der zu fördernden Last hat, bedingt bei der Arbeit des För derers eine grosse Kraftersparnis.
Zweckmässig werden die Förderarme am Zugorgan erst befestigt, nachdem das letz tere gespannt worden ist, wie es etwa wäh rend des Betriebes gespannt wird.
In manchen Fällen können die Förder- arme an mehr als an einem Zugorgan an geschlossen werden. Zweckmässig wird auch eine Packung zum Beispiel aus Leder oder faserigem Material zwischen den Zwingen oder Klemmvorrich- tungen und dem Seil angeordnet, um zu verhindern, dass der Förderarm rutscht oder sich auf dem Seilei dreht, so dass ein Spiel zwischen dem Förderarm und den Zähnen des Antriebsrades vermieden wird.
Irgend eines der oben beschriebenen oder in den schweizerischen Patenten, zum Bei spiel im Patent Nr. 124242, des Anmelders beschriebenen Gehäuse kann in Verbindung mit irgend einem der oben beschriebenen För- derorgane oder Zugorgane verwendet werden.
Irgendwelche der oben beschriebenen För- derorgane können in Verbindung mit irgend welchen der oben beschriebenen Zugorgane verwendet werden nach entsprechender Ab änderung einiger oder sämtlicher Elemente, wenn eine solche Abänderung erforderlich ist. Die Förderorgane können unter sich durch Drähte, biegsame Metallbänder oder Stahlröhren oder Ketten verbunden sein.