CH146275A - Verfahren zur Überführung unlöslicher, unschmelzbarer Harze in lösliche, schmelzbare Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung unlöslicher, unschmelzbarer Harze in lösliche, schmelzbare Form.

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CH146275A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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Description


  Verfahren zur Überführung unlöslicher,     unschmelzbarer    Harze in lösliche,  schmelzbare Form.    Es ist bekannt, dass durch Kondensation  von aromatischen Aminen mit mehr als     äqui-          molekularen    Mengen von Aldehyden, insbe  sondere Formaldehyd, in Anwesenheit von  Säure und     nachheriger    Eliminierung der  Säure unlösliche,     unschmelzbare    Produkte  erhalten werden.  



  Je nach den Arbeitsbedingungen werden  diese unlöslichen     unschmelzbaren    Konden  sationsprodukte als amorphe Pulver, die zu       Kunstmassen        verpresst    werden können, oder  direkt als geformte Massen     gewonnen.    Sie  haben sich für die verschiedensten Zweige  der     Kunststoffindustrie        verwertbar    erwie  sen (vergleiche unter anderem, Schweizer  Patent Nr. 125729 nebst Zusatzpatenten       Nr.141223,        Nr.142936,        Nr.144226,    sowie  Schweizer Patent Nr. 146009, ferner Schwei  zer Patent Nr.

   123515 und dessen Zusätze       Nr.125369,        Nr.125370,        Nr.127950).     



  Es wurde nun gefunden, dass die an-    geführten unlöslichen,     unschmelzbaren    Kon  densationsprodukte in lösliche, schmelzbare  Form überzuführen sind, wenn sie mit. Mit  teln behandelt werden, die Harz bildende  Gruppen     enthalten.    Darunter sind Substan  zen zu verstehen, die fähig sind, durch Kon  densation oder durch     Polvmerisation    in  Harze überzugehen, wie     Phenole,    aroma  tische Amine, wie Anilin,     Anhy        droform-          aldehydanilin        etc.,    ferner Harze selbst, die  noch weiterer Kondensation oder     Polymeri-          sation    zugänglich sind,

   zum Beispiel schmelz  bare     Phenolaldehydkondensationsprodukte,     schmelzbare Kondensationsprodukte aroma  tischer Amine mit Aldehyden, wie zum Bei  spiel die im Zusatzpatent Nr. 141223 zum  Schweizer Patent Nr. 125729 und im Schwei  zer Patent Nr. 146009 beschriebenen,  schmelzbaren Produkte, ferner schmelzbare  Kondensationsprodukte     polyvalenter    Alko  hole mit     mehrwertigen    Säuren     etc.         Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den     unschmelzbare        Amin-Aldehydkonden-          sationsprodukte    mit harzbildende Gruppen  enthaltenden     Mitteln    erhitzt, was so gesche  hen kann,

   dass entweder eine Mischung der       unschmelzbaren    mit der schmelzbaren Kom  ponente zum Schmelzen gebracht oder die       unschmelzbare    Komponente in die geschmol  zene Komponente eingetragen wird.  



  In beiden Fällen entstehen klare, braun  rot gefärbte Schmelzen, die beim Erkalten  zu     springharten,        kolophoniumartigen    Har  zen erstarren. Diese sind schmelzbar und  in gebräuchlichen organischen Lösungsmit  teln löslich. Der     Erweichungspunkt    und die  Löslichkeit der Harze hängt von der     Natur     der schmelzbaren Komponente und vom Men  genverhältnis beider ab.  



  Die erhaltenen Harze können in ge  schmolzenen Zustande zu     Imprägnierungs-          zwecken    Verwendung finden oder auf Flä  chen aller Art in Form dünner Schichten  aufgetragen werden. In gelöster Form fin  den sie in der Lack- und     Firnisindustrie@Ver-          wendung.    Ihre Eigenschaften können man  nigfaltig beeinflusst werden durch Zusätze  von Füllstoffen Farbstoffen,     Weichhaltungs-          und        Elastifizierungsmitteln,    natürlichen und  künstlichen Harzen, Ölen, Kautschuk     etc.     



  Selbstverständlich     sind    die schmelzbaren  Harze durch Behandlung mit Aldehyden,       aldehydabspaltenden    Mitteln oder Aldehyd  kondensationsprodukten wieder in den     un-          schmelzbaren    und unlöslichen Zustand über  führbar.  



  Es handelt sich bei vorliegendem Verfah  ren sozusagen einfach um die Herstellung  von festen Lösungen,     bezw.    um die Herab  setzung des Schmelzpunktes durch Zusatz       niedrigschmelzender    Harze. Dass die so er  haltenen schmelzbaren, löslichen Harze durch  Zusatz von Aldehyden     etc.    (das heisst     Här-          tungsmitteln)    wieder in den     unschmelzbaren     Zustand übergehen, beruht einfach auf der  Härtung der zugesetzten flüssigen     bezw.     schmelzbaren, harzbildende Gruppen enthal  tenden Verbindungen.

      <I>Beispiel 1:</I>  100 Teile     Anhydroformaldehy        da.nilin     werden auf<B>190'</B> erhitzt;. in die gelbliche,  dünnflüssige Schmelze werden 100 Teile eines  gemäss Schweizer Patent     Nr.   <B>125729,</B> Beispiel  1, hergestellten     Presspulvers    eingetragen.  Nach kurzer Zeit ist eine klare, tief braun  rot gefärbte Schmelze entstanden, die beim  Erkalten zu einem in Aceton, Chloroform  und Benzol löslichen, bei 80   erweichenden  Harz erstarrt.  



  <I>Beispiel 2:</I>  100 Teile     Anhydroformaldehydanilin     werden mit 200 Teilen eines gemäss Schweizer  Patent     Nr.125729,    Beispiel 1, hergestellten       Presspulvers    gemischt und die Mischung auf  200' erhitzt, wobei sie in eine klare, braun  rote Schmelze übergeht. Diese erstarrt in der  Kälte zu einem springharten Harz, das in  Aceton schwer, in Chloroform,     Epichlor-          hydrin        etc.    leicht löslich ist und bei zirka       1,50      erweicht.

   Eine Lösung dieses Harzes  ist, mit den üblichen Zusätzen versehen, als  Lack     verwendbar.       <I>Beispiel 3:</I>    20 Teile eines gemäss Schweizer Patent  146009, Beispiel 2, hergestellten,     unschmelz-          baren        Presspulvers    werden mit 10 Teilen  Phenol auf<B>160'</B> erhitzt, bis eine klare  Schmelze entstanden ist. Diese erstarrt beim  Erkalten zu einem leichtlöslichen Harz, das  bei<B>60'</B> erweicht.  



  100 Teile dieses Harzes lassen sich, mit  10 Teilen     Hexamethylentetramin    vermischt,  bei<B>150'</B> zu     unschmelzbaren,und    unlöslichen  Formstücken     verpressen.     



  <I>Beispiel</I>     -'f:     100 Teile Sägespäne eines gemäss Schwei  zer Patent Nr. 125729, Beispiel 1, hergestell  ten     Presskörpers    werden in 30 Teilen eines  auf<B>160'</B> erhitzten     Glyzerin-Phtalsäure-          kondensationsproduktes    eingetragen. Beim  Abkühlen erstarrt die klare, braune Schmelze  zu einem leichtlöslichen, bei zirka 40' er  weichenden Harz.      <I>.

   Beispiel 5:</I>  50 Teile eines flüssigen     Phenol-Form-          aldehyd-gondensationsproduktes    werden mit  20 Teilen eines gemäss Schweizer Patent       Nr.125729,    Beispiel 1,     hergestellten        Press-          pulvers        rasch,    auf<B>160'</B> erhitzt, wobei eine  braune, etwas getrübte Schmelze entsteht.  Diese     erstarrt    beim Erkalten zu einem Harz  vom     Erweichungspunkt   <B>50'.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführung unlöslicher, unschmelzbarer Harze in lösliche, schmelz bare Form, dadurch gekennzeichnet, dass man unlösliche, unschmelzbare Kondensations produkte von aromatischen Aminen und Al- -dehyden mit harzbildende Gruppen enthal tenden Mitteln behandelt.
CH146275D 1928-11-12 1928-11-12 Verfahren zur Überführung unlöslicher, unschmelzbarer Harze in lösliche, schmelzbare Form. CH146275A (de)

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