Maschine zur Herstellung von Durchschuli, Zeilen und Linien für Druckereien. Es sind bereits Maschinen zur Herstel lung von Durchschuss, Zeilen und Linien für Druckereien bekannt, bei welchen periodisch abwechselnd Metall in eine Giessform ein gespritzt und nach dem Erkalten so weit herausgezogen wird, dass das Ende des her ausgezogenen Gussstückes die eine Wand der Giessform bildet, an welche sich das neu eingespritzte Metall angiesst.
Die vorliegende Erfindung ist nun eine Verbesserung einer solchen Maschine und besteht darin, dass von einem zum Schmel zen des Streifenmetalles bestimmten Tiegel ein Kanal in die Form führt, und dass elek trische Heizwiderstände vorgesehen sind, um das Metall in geschmolzenem Zustande zu er halten, bis es an einer innerhalb der Form liegenden Stelle erstarrt.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 die Maschine in Seitenansicht;
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Fig. <SEP> 2 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> das <SEP> mit
<tb> dem <SEP> Schmelztiegel <SEP> versehene <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Ma schine <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1;
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> in <SEP> grösserem
<tb> Massstabe <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> dargestellten <SEP> Vor richtung, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Vorrichtung.
<tb> der <SEP> zur <SEP> Betätigung <SEP> der <SEP> Pumpe <SEP> für <SEP> das <SEP> ge schmolzene <SEP> Metall <SEP> dient, <SEP> abgebrochen <SEP> ist;
<tb> Fig. <SEP> 3a <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> längs <SEP> der <SEP> Linie
<tb> 3a <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> in <SEP> der <SEP> Pfeilrichtung <SEP> betrach tet;
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Ansicht <SEP> des <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3
<tb> nicht <SEP> dargestellten <SEP> Teils <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb> zur <SEP> Betätigung <SEP> der <SEP> Pumpe;
<tb> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> Vor richtung <SEP> zur <SEP> Bearbeitung <SEP> des <SEP> gegossenen
<tb> Streifens <SEP> und <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Führungs vorrichtung <SEP> für <SEP> den <SEP> Streifen, <SEP> einer <SEP> Klemm vorrichtung, <SEP> einer <SEP> Vorrichtung <SEP> zum <SEP> Ab schneiden <SEP> des <SEP> Streifens <SEP> in <SEP> Stücke <SEP> von <SEP> be liebiger <SEP> Länge <SEP> und <SEP> einer <SEP> Vorrichtung <SEP> zum
<tb> Aufstapeln <SEP> der <SEP> abgeschnittenen <SEP> Streifenteile, wobei diese letztere Vorrichtung zum Teil abgebrochen ist; Fig. 6 ist ein Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 5 in der Pfeilrichtung be trachtet, durch die Führungsvorrichtung für die Streifen hindurch gelegt;
Fig. 6a ist ein verkleinerter Grundriss, längs der Linie @6a in Fig. 6 geschnitten und in der Pfeilrichtung betrachtet; Fig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie 7 der Fig. 6, von unten in der Richtung des Pfeils betrachtet; Fig. 8 ist ein Schnitt längs der Linie 8 der Fig. 5 in der Pfeilrichtung betrachtet; Fig. 9 ist ein Schnitt längs der Linie 9 der Fig. 5 in der Pfeilrichtung betrachtet;
Fig. 10 stellt schaubildlich einen Teil der Vorrichtung zur Sicherung des Streifens ge gen eine Rückwärtsbewegung während der Arbeit der Führungsvorrichtung dar, wobei einige Teile abgebrochen wurden; Fig. 11 ist eine Endansicht der Haupt antriebswelle der Maschine und der sie an treibenden Vorrichtung; Fig. 12 ist ein Schnitt längs der Linie 12 der Fig. 5 in der Pfeilrichtung betrachtet, und zwar durch die Vorrichtung zum Durch schneiden des Metallstreifens; Fig. 13 stellt schaubildlich einige Einzel teile der Vorrichtung zum Festhalten des Streifens gegen seitliche Verschiebung wäh rend des Durchschneidens dar;
Fig. 14 ist eine schaubildliche Darstel lung der Vorrichtung zum Aufstapeln der abgeschnittenen Stücke des Metallstreifens, wobei einige Teile abgebrochen sind; Fig. 15 ist ein Schnitt längs der Linie 15 der Fig. 5 in der Pfeilrichtung betrach tet und zeigt Einzelteile .der Vorrichtung zur Einstellung der Länge der durch die Maschine abgeschnittenen Stücke des Metall streifens; Fig. 16 ist eine Seitenansicht eines Ein zelteils der in der Fig. 15 dargestellten Vor richtung in einer bestimmten Lage;
Fig. 17 ist eine ähnliche Ansicht, die die in Fig. 16 dargestellten Teile in einer andern. Lage zeigt; Fig. 18 zeigt schaubildlich einige Teile der Führungsvorrichtung für den Streifen im Schnitt; Fig. 19 ist eine teilweise Draufsicht auf die Einstellvorrichtung, welche einen Teil der in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung bildet; Fig. 20 ist ein Schnitt längs der Linie 20 der Fig. 19 in der Pfeilrichtung be trachtet; Fig. 21 ist ein Schnitt. längs der Linie 21 der Fig. 20 in der Pfeilrichtung betrach tet;
Fig. 22 ist ein Schnitt durch einige Teile der in der Fig. 21 dargestellten Vorrichtung längs der Linie 22 der Fig. 21, wobei einige Teile weggelassen und ein Teil abgebrochen dargestellt wurde; Fig. 23 ist ein senkrechter Schnitt. durch die Vorrichtung zum Zuführen von Öl zu den innern Flächen der Form, und Fig. 24 zeigt schematisch die verschie denen elektrischen Stromkreise, die die zu der Maschine gehörigen elektrischen Vor richtungen betätigen.
Die in der Zeichnung dargestellte Ma schine besteht in der Hauptsache aus einer im Ganzen mit 25 bezeichneten Vorrichtung. die das geschmolzene Metall, aus welchem die Streifen hergestellt werden, vorzugsweise das Typenmetall, enthält, einer mit 26 be zeichneten Form, welcher das geschmolzene Metall zugeführt wird, und in welcher ein Metallstreifen von gewünschter Breite und Höhe entweder mit oder ohne Linienober fläche geformt wird, einer mit 27 bezeich neten Ölzuführungsvorrichlung, welche das Öl in das Innere der Form führt, um da:
durch das Herausziehen des erstarrten Me tallstreifens aus der Form zu erleichtern; einer mit 28 bezeichneten Führungsvorrich tung für den Metallstreifen, welcher absatz- weäse den fertigen Metallstreifen hinter der Form ergreift und ihn aus der Form her-. auszieht; einer allgemein mit 29 bezeichneten Klemmvorrichtung, welche die Rückwärts bewegung des Metallstreifens während des Leerganges der Führungsvorrichtung bis zu dem Beginn des Arbeitshubes verhindert; einer im allgemeinen mit 30 bezeichneten Vorrichtung, welche den Metallstreifen in Stücke von einer beliebigen Länge durch schneidet und einer mit 31 bezeichneten Vor richtung zum selbsttätigen Aufstapeln der abgeschnittenen Metallstücke.
Die in der Zeichnung dargestellte Ma schine weist ein auf den Füssen 33 ange ordneten Bett 32 auf und einen Träger 34, die die verschiedenen oben beschriebenen Vorrichtungen tragen.
Die Vorrichtung 2'5 (Fig. 3), welche das zur Herstellung des Streifens verwendete geschmolzene Metall enthält, besitzt 'einen, auf dem Bett 32 angeordneten Tiegel, wel cher aus einem äussern oben offenen und mit einem Boden 36 versehenen Gehäuse 35 und dem engentl.iehen Schmelztopf 37 aus feuerfestem Stoff besteht. Der .Schmelztopf ist in dem Gehäuse<B>35</B> 5 angeordnet und mit ihm durch einen nach aussen gerichteten Flansch 38 verbunden. In dem Zwischen raum, zwischen der Seitenwand und auf dem Boden des Topfes 37 und dem Gehäuse ist ein beliebiges Isoliermaterial 39, beispiels weise Asbest, vorgesehen.
Das Gehäuse 35 enthält eine Öffnung 40, in welcher ein seitlicher Ansatz 41 des Topfes 37 hineinragt. Dieser Ansatz ist halsförmig ausgebildet und enthält einen Kanal 42, welcher an dem Boden des Top fes 37 entlanggeht und in eine zylindrische Öffnung 43 mündet. Der Kanal geht durch den halsförmigen Teil 41 und endet am äussern Ende dieses Teils.
Auf dem Boden des Topfes 37 ist ein, aus einem schwer schmelzbaren Material her gestelltes Gussstück 44 angeordnet, welches einen nach oben: gerichteten zylindrischen Teil 45 enthält. Der Teil 45 ist mit einer senkrechten Bohrung versehen, die den glei chen (Auerschnitt hat wie der Teil 43 des Kanals und in einer Richtung mit diesem liegt. Die beschriebenen Teile bilden den Zylinder einer Pumpe, die das geschmolzene Metall aus dem Tiegel herauspumpt und der Form zuführt, in welcher der Metallstreifen gebildet wird.
Der Zylinder 45 ist an den Seitenwandungen mit Kanälen 46 versehen, durch welche das Metall in den Pumpen zylinder eintritt.
Der Teil 44 ist mit einem seitlichen An satz 47 versehen, welcher aus einem äussern Ende einen senkrechten zylindrischen Teil 48 enthält; ferner ist ein Kanal 49 vorge sehen, welcher an dem einen Ende mit dem Teil 43 des Kanals 42 in Verbindung steht und durch die Seitenwandung des Zylinders 48 durchgeht. Dieser Kanal wird durch ein Ventil gesteuert.
Der Deckel 50 des Tiegels ist. vorzugs weise mit einem zur Wärmeisolierung die nenden Teil 51 versehen und er enthält eine durch ein angelenktes V erschlussstück 52 verschlossene Öffnung, durch welche der Zu stand des Metallen in dem Tiegel beobachtet und das-Metall selbst in den Tiegel einge- führt werden kann.
Die Form, welcher das geschmolzene Me tall zugeführt wird und welche einen Teil der Vorrichtung 26 bildet, ist mit 53 be zeichnet. Sie hat im wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt und weist einen durchgehenden Formhohlraum 54 auf, der dieselbe Höhe und Breite hat wie die zu bildenden Metallstreifen. Die untere Wandung dieser Öffnung hat eine solche Form, dass der obern Kante des erstarrten Streifens die ge- vwünschte Gestalt erteilt, also zum Beispiel eine flache, wenn Durchschuss und Blank zeilen hergestellt werden, oder auch eine Druckoberfläche wie sie bei der Herstellung von Linien notwendig ist.
Die Form 53 liegt in einer Aussparung 55 eines Gehäuses 56, und zwar so, dass das innere Ende ihres Hohlraumes mit der Mündung des Kanals 42 in einer Flucht liegt. Die Foren 53, deren Querschnitt klei ner ist, als der der Aussparung 55, reicht bis nahe an den Ansatz 41 heran, so dass in dem Teil 56 zwischen der Form 53 und dem Ansatz 41 eine Kammer 57 entsteht.
An der äussern Fläche des Teils 41 ist eine nach aussen abgeschrägte Aussparung 41a angeordnet, in welche eine runde, konisch zulaufende Büchse 56a des Gehäuses hineinragt, so dass die beiden Teile dicht aneinander liegen; sie werden durch Schrau ben 56b zusammengehalten.
Zum Erhitzen des Metalles in dem Tiegel 37 und in dem halsförmigen Teil, sowie in der Einlassöffnung der Form 53 dient ein ringförmiger elektrischer Heizwiderstand 58, welcher in das Metall eintaucht und den Zylinder 45 umschliesst. An dem Boden des Tiegels ist ein weiterer elektrischer Heiz- widerstand 60 angeordnet, welcher sich längs des Kanals 42 erstreckt.
Zwei elektrische Heizwiderstände 61 und 62 sind an dem halsförmigen Teil des Tiegels einander ge genüber an der Auslassöffnung des Kanals 42 angeordnet; zwei weitere elektrische Heizwiderstände 63 und 64 sind am Gehäuse 56 zwischen dem vordern Teil des Ansatzes 41 und dem vordern, also dem Auslassende der Form 53 angeordnet. Die Vorrichtung zur Regelung des diese Heizelemente spei senden elektrischen Stromes soll später be schrieben werden.
Durch die Heizwiderstände 58, 60, 61 und 62 wird das Metall solange in flüssigem Zustande erhalten, bis es in der Form 53 durch die Wirkung einer Kühlvorrichtung erstarrt.
Der untere Heizwiderstand 6.0 hat die Form einer rechteckigen Platte und ist an der Unterseite des halsförmigen Teils des Tiegels und der flachen Unterseite des Ge häuses 56 befestigt. Die Heizwiderstände 61 und 62 haben dieselbe Form wie der Wider stand 60 und liegen an den Seiten des halsförmigen Teil des Tiegels und den danebenliegenden Seiten des Gehäuses 56 an. Die Heizwiderstände 61 und 62 werden durch Klemmschrauben 61a festgehalten, die in das Gehäuse 35 eingeschraubt sind und gegen Platten 61b drücken. Zwischen diesen Platten und den Widerständen 61. und 62 sind Isolierstücke 61e, beispielsweise aus Asbest, angeordnet.
Die Form 53 wird in dem Gehäuse 56 durch das von dem Tiegel 37 kommende Me- tall angedichtet. Zu diesem Zweck ist ein Durchgang 49 vorgesehen, durch welchen das aus dem Tiegel kommende Metall hin durch in den Kanal 42! und in den die Form 43 umschliessenden Raum gelangt. Hierbei werden die Heizwiderstände 63 und 64 mit. elektrischer Energie gespeist, so dass sie das Gehäuse 56 bis zu einer solchen Temperatur erhitzen, dass das in dem Gehäuse enthal tene Metall geschmolzen bleibt, bis es den Raum um die Form 53 vollständig ausfüllt.
Dann wird der durch die Widerstände 6 3 und 64 fliessende Strom unterbrochen, so dass das Metall um die Form 43 erstarren kann, um sie in ihrer Lage festzuhalten.
Der Durchgang 49 enthält ein zylin drisches Ventil 65, welches in dem Zylinder 48 drehbar gelagert ist und eine Öffnung 66 aufweist. Diese Öffnung bildet bei einer entsprechenden Einstellung des Ventils die Verlängerung des Durchganges 49, während in der andern Einstellung dieser Durchgang abgeschlossen ist. Das Ventil 65 ist an einer nach oben gerichteten Stange 67 angeordnet, durch welche es gedreht werden kann.
Die Heizwiderstände 63 und 64 dienen natürlich auch dazu, das die Form 43 um schliessende Metall zu schmelzen, wenn diese aus dem Gehäuse entfernt werden soll.
Um den gewünschten Metallstreifen her zustellen, wird das in die Form 53 einge führte Metall an dem Auslassende der Form höhlung 54 zum Erstarren gebracht. Zu die sem Zweck ist das Gehäuse 56 mit einem Kanal 68 versehen, welcher die Form 53 umschliesst und durch welchen Kühlwasser fliesst. Das Rohr 69 ist mit einem belie bigen Wasserbehälter verbunden und mündet unten in den Kanal 68, welcher an seinem obern Ende mit einem in die Leitung 71 führenden Ablassrohr 70 verbunden ist. Das unten in den Kanal 68 eintretende Kühl wasser teilt sich, fliesst durch die beiden seitlichen Zweige des Kanals 68 nach oben und wird durch den Auslass 70 heraus- geführt..
Während die Widerstände 63 und 64 unter Strom stehen, ist es erwünscht, den Zufluss des Kühlwassers nach dem Kanal 68 abzustellen und diesen Kanal zu entleeren. Dies erfolgt durch ein mit einem Ventil 70u versehenes Rohr 70a, welches von dem Bo den des Kanals 68 nach der Ablassleitung 71 führt.
Das Vorziehen des Metallstreifens 72 aus der Form 53 geschieht durch eine an dem Streifen hinter der Form 53 anfassende Kraft, die absatzweise wirkt. Um den Strei fen endlos herzustellen, muss eine genügende Menge geschmolzenen Metalles in die Form höhlung fliessen, damit die Form immer voll ständig mit Metall gefüllt bleibt. Zu diesem Zweck ist die Maschine mit einer in dem Tiegel 3,7 angeordneten Pumpe versehen, welche aus dem Zylinder 45 und einem Kol ben 7'3 besteht. Der Kolben 73 ist bei 74 mit dem untern Ende einer Stange gelenkig verbunden, deren oberes Ende bei 75 mit dem einen Ende eines. bei 7 7 in dem Träger 78 gelagerten Schwungrades 76 gelenkig ver bunden ist.
Der Träger 78 sitzt auf dem Deckel 50 und das andere Ende des Armes 76 ist bei 79 mit dem obern Ende einer Stange 80 gelenkig verbunden. Das untere Ende dieser Stange steht mit einem .mit einem Schlitz 82 versehenen Kopf 81 (Feg. 4) in Verbindung, welcher an seinem untern Ende eine Rolle 33 trägt. Diese Rolle arbei tet mit einer auf der Hauptwelle 85 der Ma schine befestigten Nockenscheibe 84 zusam men. Die Welle 85 erstreckt sich in der Längsrichtung der Maschine unter der Platte 32, wo sie in geeigneter Weise gelagert ist. Die Rolle 8.3 wird durch eine Schraubenfeder 86 dauernd gegen den Umfang der Nocken scheibe 84 gepresst.
Die Feder umschliesst die Stange 80 und liegt zwischen einem festen Teil 8-7 an dem Rahmen der Maschine, durch dessen Öffnung die Stange 86 hin- und leerbewegt werden kann, und einem an dem obern Ende der Stange 80 angeordneten Anschlag 88. Der Kolben 73 wird a1s.o während. seines Arbeitsganges durch die Fe der 86 betätigt.
Während der Bewegung der Streifen- Fördervorrichtung nach der Form 53 hin, wird der Kalben 73 nach oben bewegt, so da.ss er die Öffnungen 46 freigibt und das ge schmolzene Metall in den Zylinder 45 ein fliesst und während der Förd^rung des Me tallstreifens durch die Fördervorrichtung wird der Kolben 73 nach unten gedrückt und das geschmolzene Metall durch den Kanal 42 in die Formhöhlung 5-b gepresst.
Die Vorrichtung 27, durch welche Öl deni Formkanal 54 zugeführt wird, weit einen Ölbehälter 89 auf (Feg. 3 und 23). Dieser Ölbehälter 89 hat eine hohle Büchse 90 mit einem Auslass 91. Die Büehse ist auf das obere Ende eines rohrförmigen Teils 92 auf geschraubt, der in einer Öffnung 93 einer eine senkrechte Verlängerung des Teils 56 bildenden Büchse 94 sitzt. Der Teil 92 mündet unten in das obere Ende eines Rohres 95, welches in die Kammer 57 führt.
In die Verschlusskappe 97 des Behälters 89 ist ein Nadelventil 9'6 eingeschraubt, welches sich durch die Öffnung 91 der Büchse 90 hindurch und in das Rohr 92 hineinstreckt, wobei zwischen ihm und den Wandungen des Rohres nur ein geringer Spielraum vorhanden ist. An dem untern Ende des Rohres 92 ist ein Ventilsitz 98 vorgesehen, mit welchem das Ventilteil 99 des, Ventils 96 zusammen wirkt. Der Zufluss des Öls aus dem Behälter 8,9 wird durch die Einstellung dieses Ventil geregelt.
Da das untere Ende der Ölzuführungs- vorrichtung in dem geschmolzenen Metall in der Kammer 57 liegt, muss der Zufluss des Metalles nach der Ülzuführungsvorrichtung verhindert werden. Dies geschieht durch ein Rückschlagventil <B>100</B> in Form einer in dem erweiterten Teil der Bohrung des Rohres 95 angeordneten Kugel, die sich oben gegen einen Sitz<B>101</B> legt.
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Die <SEP> Kugel <SEP> sitzt <SEP> auf <SEP> einem <SEP> mit <SEP> einem
<tb> flachen <SEP> Boden <SEP> versehenen <SEP> Block <SEP> 102, <SEP> welcher
<tb> innerhalb <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> 95 <SEP> auf <SEP> dem <SEP> geschmol zenen <SEP> Metall <SEP> schwimmt <SEP> und <SEP> durch <SEP> einen
<tb> Stift <SEP> 103 <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Rohr <SEP> Gesichert <SEP> ist, <SEP> so
<tb> dass <SEP> er <SEP> nicht <SEP> herausfallen <SEP> kann. <SEP> Zur <SEP> Siche rung <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Bohrung <SEP> des <SEP> 1'ohres <SEP> 9\? <SEP> noeh ein zweites, als Kugel 104 ausgeführtes Rückschlagventil vorgesehen, welches mit einem Sitz 105 zusammenwirkt;
die Kugel 104 wird von einem ähnlichen Block 106 getragen, welcher auf dem geschmolzenen Metall schwimmt, falls dieses die entspre chende Höhe in dem Öldurchlasskanal errei chen sollte. Ein Anschlagstift 107 sichert die Lage des Blockes 10,6 und des Ventils 104 beim Senken des Metallniveaus.
Dia schwimmenden Blöcke dienen dazu, die Kugeln ausser Berührung mit dem ge schmolzenen Metall zu halten und dadurch ein gutes Anlegen an den Sitz zu erzielen. Das Öl wird beim Saughub des Kolbens 78 von der Ölzuführungsvorrichtung nach dem Raum 57 geführt und fliesst beim Arbeits hub des Kolbens zusammen mit dem Metall in den Formkanal 54 und bildet eine Schicht auf den Wandungen des Kanals, so dass der Zufluss des Metalles in die Form er leichtert und ein übermässiger Widerstand gegen die Bewegung des erstarrten Metall streifens 72 vermieden wird.
Durch die beschriebene Ausführung der Vorrichtung wird erreicht, dass der Zufluss des Öls nach dem Formkanal gleichmässig erfolgt und genau geregelt werden kann. Dies ist erwünscht, da es schädlich ist, wenn zuviel oder zu wenig Öl nach dem Form kanal 54 fliesst. Die Saugwirkung auf die Ölleitung kann in gewissem Umfange durch die Betätigung des Ventils 65 geregelt wer den, welches die Ölzuführung beeinflusst und auch als Regler für die Ölzuführung ver wendet werden kann.
Die Vorrichtung 28 zur Förderung des erstarrten Metallstreifens weist ein auf dem Bett 32 befestigtes Gehäuse 108 (Fig. 5, 6) auf, welches in seinem obern Teil einen sich in der Längsrichtung erstreckenden schwal- benschwanzförmigen Schlitz 109 enthält. Auf dem Teil 108 ist ein mit einem ent sprechenden schwalbenschwanzförmigen An satz 111 versehenes Gleitstück 110 angeord net. - Der Ansatz 111 sitzt innerhalb des Schlitzes 1,09. Das Gleitstück 110 wird auf dem Teil 108 längs der Maschine und paral- lel zu ihrer Längsachse hin- und herbewegt.
Die Oberfläche des Teils 110 ist mit einer Nut 112 versehen, deren Seitenwandung 11:3 parallel zu der Längsachse der Maschine liegt, während die gegenüberliegende Seiten wandung 114 schräg zu dieser Achse liegt, und zwar entfernt sie sich an der rechten Seite der Maschine von dieser Achse (Fig. 5.<B>)</B>. An der Wandung<B>113</B> liegt eine Stange<B>115</B> von gleichförmiger Dicke an und an dieser Stange ist ein Einlagestück 116 ebenfalls von gleichförmiger Dicke angeordnet. An der Wandung 114 liegt eine Stange<B>117</B> von gleichförmiger Dicke an, deren -innere obere Kante bei 118 abgeschrägt ist.
Durch diese Anordnung erhält das Gleitstück 110 an seiner obern Fläche eine Aushöhlung, die durch die einander gegenüberliegenden Flä chen der Teile 117 und 116 begrenzt wor den ist., wobei eine Seite parallel zu der Längsachse der :Maschine liegt und mit der anliegenden Fläche des erstarrten Metall streifens 72 zusammenfällt (Fig. 5 und 6), während die andere Seite in einem gewis sen Abstand von dem Streifen 72 liegt und sich schräg nach rechts und von dem Strei fen fort erstreckt.
Die Vorrichtung enthält ferner eine mit einem seitlichen Ansatz 1.20 versehene Platte 119. Durch deren Ansatz ist die Platte 119 gelenkig mit einer durch Blöcke 122 getra genen Welle 121 verbunden. Die Blöcke sind an dem Gleitstück 110 angeordnet und die Welle 121 erstrecht sich parallel zu der schrägen innern Fläche des Teils 117. Durch diese Verbindung der Platte 119 mit dem Gleitstück 110 wird erreicht, dass die Platte in und aus ihrer in Fig. 5 und 6 dargestell ten Lage geschwenkt werden kann.
Um die Fördervorrichtung für den Me tallstreifen für die Förderung von Streifen verschiedener Breiten einstellen zu können, kann die Platte<B>119</B> an ihrer Verlängerung 120 längs der schrägen Welle 121 entlang gleiten, wobei sie in einer beliebigen Ein stellage durch Abstandsblöcke<B>123</B> festge halten wird, welche auf einer Stange 124 drehbar gelagert sind. Diese Stange ist an ihren Enden in den Trageblöcken 122 be festigt und liegt parallel zu der Welle 121.
Die Blöcke sind mit Fingern 123a versehen, welche sich zwischen den Verlängerungsteil 120 der Platte 119 und den danebenliegen den Trageblock 122 erstrecken, Die Ab standsblöcke können unabhängig voneinander in und aus ihrer in der Zeichnung darge stellten Lage gedreht .werden, wobei die punktierten Linien in Fig. 8 die Lage dar stellen, in welche die Blöcke gedreht wer den können. Die Platte 119 kann demnach an .einer beliebigen Stelle längs der Welle 121 eingestellt werden und die Abstands blöcke können dann in die. Lage zurück geschwenkt werden, in welcher sie die Platte 119 in der eingestellten Lage festhalten.
Die Abstandsblöcke 123 weisen bestimmte Breiten auf und sind mit Zeichen versehen, die den Lagen entsprechen, welche die Platte 119 längs der Welle 121 annehmen muss, um verschiedenen Abmessungen des Metallstrei fens 72 zu entsprechen. So ist beispiels weise in den Zeichnungen die Platte 119 in eine Lage eingestellt, in welcher die Vor richtung einen Metallstreifen von zwölf Cicero herstellt.
Um beispielsweise einen Metallstreifen von achtzehn Cicero fördern zu können, muss der das Zeichen "18" tra gende Block 123 zurückgedreht, die Platte 119 nach rechts in Fig. 5 verschoben und der betreffende Abstandsblock zwischen den Verlängerungsteil 120 und den mit dem Zei chen "12" versehenen Abstandsblock 123 eingestellt werden. Durch die Verschiebung der Platte 119 nach rechts in Fig. 5 wird sie als ganzes in der Richtung von dem Streifen 72 weg bewegt und wenn die Platte nach links in dieser Figur bewegt wird, wird sie in einer Richtung nach dem Strei fen hin verschoben.
Die Platte 119 ist gegen eine Bewegung nach oben aus der in Fig. 5 und 6 darge stellten Lage durch einen Verschlussbolzen 126 gesichert, welcher sich in senkrechter Richtung in einer Öffnung 126a in der Platte 119 bewegen kann. Auf seinem obern, mit Gewinde versehenen Ende sitzt eine Mutter 126u. Das untere mit einem Kopf versehene Ende des Verschlussbolzens sitzt in einem T-förmigen Schlitz 128 des Gleitteils 110 (Fig. 6).
Dieser Schlitz ist an dem einen Ende bei 129 etwas breiter ausgeführt, so dass die Platte 119 um ihren Drehzapfen ge schwenkt werden kann, wenn sie längs dem Schaft 121 in eine Lage bewegt wird, in welcher der Kopf 127 des Bolzens 126 sich mit der Öffnung 129 deckt.
Das Gleitstück 110 zusammen mit den auf ihm angeordneten Teilen wird mittelst eines Stiftes 130 hin- und herbewegt, wel cher mit einer in der Nut 132 einer Nok- kenscheibe 133 sitzenden Rolle 131 versehen ist. Die Nockenscheibe 133 ist: auf dem obern Ende einer in dem Lager 135 der Grundplatte 32 gelagerten Welle 134 befe stigt, die durch ein Kegelrad 136 angetrie ben wird, -,velches mit einem auf der Welle 85 sitzenden Kegelrad 137 kämmt.
In einer Aussparung 138 des Teils 119 ist ein Keilblock 139 angeordnet, welcher in den Schlitz 112 des mittleren Teils des Gleitstückes 110 hineinragt. Zwischen der Seite 140 des Blockes und dem Teil 116 liegt der Metallstreifen 72 (Fig. 6 und<B>7).</B> Die gegenüberliegende Seite 141a des Blok- kes 139 ist schräg ausgeführt und mit meh reren Kugellagern 141 versehen, die durch einen Käfig 142 .in der richtigen Entfernung voneinander gehalten werden. Diese Kugeln sind gegenüber der schrägen innern Fläche der Führung 117 angeordnet (Fig. 6).
Der Keilblock 139 sitzt lose auf einem Kurbelzapfen 143 einer Welle 1:14. welche quer durch den Teil 119 hindiirchgelit und in ihm gelagert ist. Diese Welle weist einen radial gerichteten, mit dem einen Ende mit. einer Schraubenfeder 146 verbundenen Stift 145 auf. Das andere Ende der Feder ist mit einem auf dem Teil<B>119</B> befestigten Stift 147 verbunden. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Feder 146 versucht, die Welle 144 in einer Richtung zu dre hen, bei welcher der Keilblock 139 nach links in Fig. 5 verschoben wird und als ein Keil auf den Metallstreifen 72 wirkt.
Das äussere Ende der Welle 144 ist mit einem zylindrischen Kopf 148 versehen, welcher auf dem untern Teil seines. Umfanges eine Nut 149 enthält. In dieser Nut ist eine Rolle 150 gelagert, welche zum Teil über dem Kopf 148 hinwegragt und in der in Fig. 5 dargestellten Lage in senkrechter Richtung etwa in einer Flucht mit der Achse der Welle 144 liegt. Auf dem festen Teil 10e8, unmittelbar unter dem Raum, in welchem sich der Kopf 148 bewegt, ist eine Stange 151 angeord net, die .in der Längsrichtung der Maschine in einer Nut 152 des Teils 108 eingestellt werden kann.
Die Einstellung dieser Stange erfolgt mittelst einer bei 154 auf dem Teil 108 gelagerten Welle 158, welche gegen eine Verschiebung in der Längsrichtung gesichert ist und an ihrem innern Ende mit dem da nebenliegenden Ende der -Stange 151 ver schraubt ist. Eine Klemmschraube 151a, die in die Stange 151 eingeschraubt ist, sitzt in einem Schlitz 151u des Teils 108, so dass die Stange 151 gegen zufällige Verschie bung gesichert ist.
Die Stange 151 ist an ihrer obern Seite an dem einen Ende mit einem Ansatz 155 versehen, welcher eine geneigte Fläche 15:6 aufweist und derart ausgeführt ist, dass während der Bewegung des Gleitstückes 110 nach links in Fig. 5 die Rolle 150 mit der Fläche 156 in Eingriff kommt und auf :dem Teil 155 gleitet. Dadurch wird die Welle 144 in einer solchen Richtung gedreht, dass der Keilblock 140 nach rechts in Fig. 5 verschoben wird, wobei er das Bestreben der Feder, den Keilblock in Eingriff mit dem Metallstreifen 72 zu bringen, überwin det.
Die beschriebenen Teile werden dann ihre Lage beibehalten bis die Rolle 150 während der Bewegung des Teils 119 nach rechts (Fig. 5) sich über dem erhöhten Teil 15:5 bewegt, worauf die Feder 146 in Tätig keit tritt und den Keilblock 140 nach links in Fig. 5 zu verschieben sucht, folglich wird der Streifen 72 zwischen dem Keilblock und dem Streifen 116 erfasst, wodurch seine Förderung ermöglicht wird. Durch die Ein stellung der Stange 151 längs der Maseliine kann folglich die Länge des Förderhubes nach Belieben vergrössert oder vermindert werden. Dies ist insofern vorteilhaft, als im allgemeinen je dicker der erstarrte Strei fen ist, desto kürzer der Förderhub sein soll.
Rechts von der Fördervorrichtung 2:8 (Fig. 5) ist eine Pressvorrichtung 157 vor gesehen, die aus einem Hebel 157a bestellt, welcher an dem einen Ende bei 158 in einem festen Teil der Maschine drehbar gelagert und an seinem andern Ende mit einer mit- telst einer Schraube 160 gegen die obere Kante des Streifens 72 gepressten Rolle 159 versehen ist. Die Schraube 160 ist in dem Hebel 157a drehbar angeordnet und mit ihrem untern Ende in dem festen Teil der Maschine eingeschraubt, auf welchem .der Hebel 157a gelagert ist, wobei eine Spann feder 160a den Hebel 160 gegen die untere Seite des Schraubenkopfes drückt.
Die Vorrichtung 29 zur Sicherung des Metallstreifens 72 gegen eine Zurückbewe gung während der Bewegung des Gleit stückes 110 nach links in Fig. 5 besteht aus, einem Zylinder 161, welcher an einem auf der Platte 32 angeordneten Träger 162 be festigt ist und einen mit einem Schlitz 164 versehenen Kolben 163 enthält. Der Kolben trägt einen Stift 165, welcher von dem obern gabelförmig ausgebildeten Ende 166 eines Hebels 167 umfasst wird. Der Hebel 167 erstreckt sich nach oben in den Schlitz 164 hinein und ist bei 168 an einem festen Teil der Maschine drehbar gelagert. Hinter dem Kolben 168 an dem Ende des Zylinders 161 liegt eine Schraubenfeder 169, die sieh gegen einen in den Zylinder eingeschraubten, ver stellbaren Anschlag 170 legt.
Das andere Ende des Kolbens 163 weist einen wagrech- ten Schlitz 171 auf, in welchem eine wag rechte Klemmstange 172 sitzt, die sich längs des erstarrten Metallstreifens 72 erstreckt, und wenn der Kolben 163 nach rechts in Fig. 9 bewegt wird, den Streifen 72 gegen eine feste Stange 173 presst, die an einem nach oben gerichteten Flansch 174 einer Verlängerung 175 des Zylinders 161 ange ordnet ist.
Die Klemmstange 172 ist an ihrem Ende links von dem Zylinder 161 (Fig. 5 und 10) mit einem durch eine Feder betätigten: Kol ben 176 verbunden, welcher in einer in einer Verlängerung 178 des Zylinders 161 sitzen den Büchse 177 gelagert ist.. Durch diese Anordnung wird nicht nur eine Verschie bung der Stange 172 in der Längsrichtung vermieden, sondern auch das linke Ende die ser Stange leicht gegen die eine Seite des erstarrten Metallstreifens 72 gedrückt.
Die Verbindung des Kolbens 176 mit der Stange 172 erfolgt mittelst eines durch die Stange 172 und das äussere Ende 180 des Kolbens 176 hindurchgehenden Stiftes 179, wobei der Kolben 167 in eine Aussparung 181 an der Seite der Stange 172 einfasst. Eine Feder 182 sitzt auf der Stange 183 des Kolbens und dient dazu, den Kolben gegen die Stange 172 zu drücken. Sie ist zwischen dem Kolben und der Endwandung der Aus sparung 177 angeordnet. Die Stange 183 ragt über die Verlängerung 178 des Zylin ders hinaus und ist dort bei 184 gelenkig mit einem von Hand betätigten Hebel 185 verbunden, welcher an seinem untern Ende 186 in dem Teil 178 drehbar gelagert ist.
Die Vorrichtung zur Betätigung des Kolbens 163, durch welchen der Metallstrei fen 72 bei der Bewegung des Gleitstückes 110 nach. links festgehalten wird, besteht aus dem oben erwähnten Hebel 167, dessen unteres Ende mit einer Rolle 187 versehen ist, und einer an der Hauptwelle- 85 befe stigten Nockenseheibe 18R, gegen welche sich die Rolle 187 legt.
Die Vorrichtung 30 zum Durchschneiden des Metallstreifens 72 in Stücke von ge wünschter Länge weist ein Messer 18,9 auf; welches in einer durch eine Deckplatte 191 ab--edeckten Öffnung 190 in einem Block 192 hin- und herbewegt werden kann. Dei Block ist mittelst eines Stiftes 193 mit eines
EMI0009.0012
Stange <SEP> 194 <SEP> verbunden, <SEP> die <SEP> in <SEP> den <SEP> Bohrun gen <SEP> 195 <SEP> und <SEP> 196 <SEP> der <SEP> Pfosten <SEP> 197 <SEP> und <SEP> 198
<tb> hin- <SEP> und <SEP> herbeweglich <SEP> ist.
<SEP> Die <SEP> Pfosten <SEP> 197
<tb> und <SEP> 198 <SEP> sind <SEP> an <SEP> einem <SEP> an <SEP> dem <SEP> Rahmen
<tb> 32 <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> befestigten <SEP> Träger <SEP> 199 <SEP> an geordnet. <SEP> Der <SEP> Block <SEP> 192 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Boh rung <SEP> 200 <SEP> versehen, <SEP> durch <SEP> welche <SEP> eine <SEP> feste.
<tb> an <SEP> ihren <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> in <SEP> den <SEP> Trägern <SEP> <B>197</B>
<tb> und <SEP> 198 <SEP> parallel <SEP> zu <SEP> der <SEP> bewegbaren <SEP> Stange
<tb> 194 <SEP> angeordneten <SEP> Führungsstange <SEP> 2t11
<tb> durchgeht, <SEP> auf <SEP> der <SEP> der <SEP> Block <SEP> gleiten <SEP> kann.
<tb> Das <SEP> Messer <SEP> 189 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einem <SEP> seitlich
<tb> angeordneten <SEP> Stift <SEP> 202 <SEP> versehen,
<SEP> welcher
<tb> durch <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> 203 <SEP> in <SEP> der <SEP> Deckplatte
<tb> 191 <SEP> durchgeht <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> 2t)-1
<tb> einer <SEP> Schraubenfeder <SEP> 205 <SEP> in <SEP> Eingriff <SEP> steht.
<tb> Die <SEP> Feder <SEP> 205 <SEP> umschliesst <SEP> eine <SEP> Nahe <SEP> 20t>
<tb> des <SEP> Blockes <SEP> 192, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 201
<tb> sitzt. <SEP> Diese <SEP> Feder <SEP> hält <SEP> das <SEP> Messer <SEP> <B>189</B> <SEP> in
<tb> der <SEP> unwirksamen, <SEP> in <SEP> Fig.
<SEP> 12 <SEP> dargestellten
<tb> Lage.
<tb> Das <SEP> Messer <SEP> 189 <SEP> wird <SEP> durch <SEP> einen <SEP> hei
<tb> 208 <SEP> in <SEP> einer <SEP> Verlängerung <SEP> <B>209</B> <SEP> des <SEP> festen
<tb> Teils <SEP> 19-9 <SEP> drehbar <SEP> gelagerten <SEP> Hebel <SEP> <B>907</B> <SEP> be tätigt, <SEP> dessen <SEP> unteres <SEP> Ende <SEP> eine <SEP> Rolle <SEP> 210
<tb> trägt, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einer <SEP> auf <SEP> der <SEP> Hauptwelle <SEP> 8.5
<tb> befestigten <SEP> Nockenscheibe <SEP> 211 <SEP> in <SEP> Eingriff
<tb> steht.
<tb> Der <SEP> Block <SEP> 192 <SEP> bleibt <SEP> gewöhnlich <SEP> in <SEP> der
<tb> in <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> dargestellten <SEP> Lage, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> da;
<tb> Messer <SEP> 189 <SEP> sich <SEP> nach <SEP> links <SEP> erstreckt <SEP> und
<tb> ausserhalb <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> liegt, <SEP> in <SEP> @velchem <SEP> das
<tb> obere <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 207 <SEP> sich <SEP> bewegt.
<tb> Das <SEP> Messer <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> iiebel <SEP> <B>207</B> <SEP> nur
<tb> dann <SEP> betätigt, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Metallstreifen <SEP> sich
<tb> soweit <SEP> nach <SEP> rechts <SEP> bewegt <SEP> hat,
<SEP> dass <SEP> er <SEP> um
<tb> die <SEP> gewünschte <SEP> Länge <SEP> über <SEP> die <SEP> Messerkante
<tb> 212 <SEP> der <SEP> festen <SEP> Platte <SEP> 213 <SEP> hinausragt <SEP> und
<tb> dann <SEP> zur <SEP> Ruhe <SEP> gekommen <SEP> ist.
<tb> Die <SEP> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> -\'erschiehung <SEP> de>
<tb> Messerblockes <SEP> 192 <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Stange
<tb> 214, <SEP> deren <SEP> verjüngter <SEP> Teil <SEP> 217 <SEP> in <SEP> einer <SEP> eine
<tb> Verlängerung <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 19-t <SEP> bildenden
<tb> Büchse <SEP> 216 <SEP> gleiten <SEP> kann. <SEP> Das <SEP> andere <SEP> Ende
<tb> der <SEP> Stange <SEP> 214 <SEP> ist <SEP> in <SEP> einer <SEP> in <SEP> einem <SEP> An satz <SEP> 2'18 <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 219 <SEP> angeordneten <SEP> Büchse
<tb> 217 <SEP> gleitbar <SEP> gelagert.
<SEP> Die <SEP> Platte <SEP> 219 <SEP> ist
<tb> an <SEP> dem <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Teil <SEP> <B>199</B> <SEP> v <SEP> er- bunden und an dem andern Ende mit dem Rahmenträger 34. Hinter der .Stange 214 liegt eine Feder 220 in der Büchse 217, die sich gegen einen Propfen 22:1 stützt.
Die Stangen 194 und 214 sind durch eine Feder 222 miteinander verbunden. Das eine Ende dieser Feder ist an dem Pfosten 22'3 des Blockes 192 und das andere Ende mit einer fest auf der Stange 214 sitzenden Hülse 2:24a verbunden. Der Block 192 -wird demnach, wenn die Stange 214 nach links in Fig. 15 bewegt wird, durch den Hebel 207 und .die Feder 222 in eine Lage ge schoben, in welcher das Messer 189 wirksam wird.
Die Stange 214 ist mit einer Vorrichtung. versehen, welche in den Raum hineinreicht, in welchem sich das Ende des Metallstreifens 72 bewegt. Diese Vorrichtung wird während der ununterbrochenen Bewegung des Metall streifens 72 zusammen mit der Stange 2.14 nach links in Fig. 1,5 bewegt. Die Vorrich tung kann in verschiedenen Lagen längs der Stange 214 eingestellt werden, um das Schneiden des Metallstreifens in Stücke beliebiger Länge zu ermöglichen.
Die Vorrichtung besteht aus einem auf der Stange 9,14 gleitbar angeordneten Block 224, welcher mit einer Aussparung 225 ver sehen ist, in der sich eine Daumenstange 226 befindet. Die- Stange 226 ist an dem Block 221: durch Schrauben 227 befestigt und liegt parallel zur Stange 214. Die Stange 2216 ist an ihren Enden mit Ansät zen 228 und 229 versehen und weist neben dem Ansatz 229 einen Stift 230 auf, welcher in senkrechte, in einer Flucht liegende Boh rungen 231 in der obern und .der untern Wandung der Nut 225 einfasst und dazu dient, die Stange 226 in dem Block 92-4 in der richtigen Lage festzuhalten.
Die Stange 226 soll mit dem Ende des Metallstreifens 72 in Eingriff komme_i und kann in .dem Block 224 umgekehrt werden, so dass entweder der Ansatz 228 oder der Ansatz 229 gegen den Streifen 72 anliegt, entsprechend der Länge der abzuschneiden den Metallstreifen. Die Stange 226 wird in die der .dargestellten Lage entgegengesetzig Lage gebracht, wenn sehr kurze Metallstrei fen gewünscht werden.
Der Block 2..24 ist mit einer auf der Stange 214 gleitbar angeordneten Hülse 232 verbunden, deren eines Ende mit dem Raum zwischen dem Block 2.24 und der Stange 214 sitzt und deren anderes mit einem hin ter dem Block 224 angeordneten Kopf 233 versehen ist. Der Bloch 224 und die Hülse <B>213,2</B> können sich gegeneinander längs der Stange 214 bewegen.
Der Block 224 ist mit einer Aussparung 234 versehen, in welcher eine auf die Hülse 232 aufgeschraubte Mutter 2,35 sitzt (Fig. 20). Durch die Drehung dieser Mutter kann der Block 224 in der Längsrichtung relativ zu der Hülse 232 bewegt werden, wobei der Block und die Hülse gegen Ver drehung durch einen in dem Kopf 23'3 an geordneten Stift 23'6 gesichert sind.
Dieser Stift 236 fa.sst in eine Aussparung 237 in dem Block 224. ZTm eine unarwfinsehte Dre hung der Mutter 235 zu vermeil-'len, ist ein in der Nut 2e39 des Bloel@es 224 gleitbar an geordneter Schuh 2.38 vorgesehen, welcher mittelst einer Feder .\2t0 ogegen die Ober fläche der Nut 235 gepresst wird.
Die Stange 214 ist auf einer Seile zeit. einer Reihe von Einkerbungen 241 versehen, in welche eine an dem Kopf<B>233</B> der Hülse 232 angeordnete Sperrklinko 2-42 eingreift, um die Hülse in einer bestimmten Lage längs der Stange 214 zu hallen. Die Sperr klinke 2.42 ist in einem Ansetze 24;
3 des Kopfes 233 gleitbar angeordnet und wird durch eine Feder 2.1-1 betätigt, welche die Klinke nach der mit Einkerbun-en verse- henen Seite der Stange 21.-4 schiebt. An dem äussern Ende des Ansatzes 243 ist ein mit einer Öffnung 246 versehener Kolben 245 gleitbar angeordnet, durch welchen die Stange 214 durchgeht.
Der Kolben 245 ist gegenüber der Sperrklinke 24-2 angeordnet, so dass letztere durch ihn entgegen der Wir kung der Feder 244 ausser Eingriff mit den Einkerbungen der Stange 214 gebracht wer- den kann, wodurch die Hülse 232 freigege ben wird, so dass sie zusammen mit dem Block 224 und der Stange 22r) längs der Stange 214 gleiten kann. Dabei bietet die Mutter 2,35, die auf die Hülse<B>235),</B> aufge schraubt ist und mit dem Block 224 in Ein griff steht, die Möglichkeit, eine sehr ge naue Einstellung der Stange 226 längs der Stange 214 zu erreichen.
Um eine Drehung des Blockes 224 und der an diesem Block sitzenden Teile zu ver meiden, ist die obere Fläche 2=t7 der Stange 214 flach ausgeführt und der Block 224 ist mit einer Platte .248 versehen, welche auf der Stange 214 reitet und mit ihrer Fläche 249 gegen die flache Oberfläche 2.17 der Stange 214 anliegt.
Während der Förderung des gebildeten Metallstreifens 72 nach rechts in Fig. 5 und nach links in Fig. 15 kommt das Ende des Metallstreifens mit dem gegenüberliegenden Ende der Daumenstange 226 in Berührung, wodurch diese Stange und mit ihr die Stange 214 verschoben wird; ferner wird dabei durch die Feder 222 der Block 192 und die Stange 194 verschoben, wodurch das Messer 189 in den Raum kommt, in welchem sich der Hebel 207 bewegt.- Dieser Hebel schwingt, wenn der Streifen 7.2 in Ruhe ist, hin und her und schneidet von dem Strei fen ein Stück ab, dessen. Länge durch die Einstellung der Daumenstange 226 bestimmt ist.
Die Rückwärtsbewegung des Messerblok- kes 192 in die normale, - in Fig. 15 " dar gestellte Lage geschieht zunächst durch eine mechanische Verbindung mit einem angetrie benen Teil der Ma@schinc, beispielsweise durch das Gleitstück 1.10, sowie durch Ver- mittlung der Feder 220, welche durch den Anschlag der Stange 214 gegen die Stange 194 den Block 192 in die normale Lage schiebt.
Die dargestellte mechanische Verbindung weist einen Träger 250 auf, welcher auf dem Gleitstück 110 angeordnet und mit einer Bohrung 251. versehen ist, in welcher der Schaft 252 eines mit Gewinde versehenen Teils 253 gleitbar angeordnet ist. Eine Schraubenfeder 254 umschliesst den Schaft 252 und liegt zwischen einen Flansch 25.5 und einer auf dem Schaft -sitzende Scheibe 256 und hält den Teil 253, geben dessen Schulter 257 die Feder wirkt, federnd gegen den Träger 250.
Das andere Ende des Teils 253 ist in eine Röhre 258 eingeschraubt, welche mit einem Längsschlitz 259 versehen ist und das benachbarte Ende der mit einem seitlichen Ansatz 260 versehenen Stange 194 um schliesst, so dass der Ansatz 260 in dem Schlitz 259 gleitet.
In der gewöhnlichen, in Fig. 15 darge stellten Lage der Vorrichtung, bei welcher die Schneidevorrichtung sich ausserhalb des Weges des Hebels<B>207</B> befindet, kann das Gleitstück 110 hin- und herbewegt werden ohne dabei die Lage des Messerblockes 19? zu beeinflussen.
Die Teile sind aber so an geordnet, dass durch die Bewegung des Gleit- stückes 1.10 nach links in Fio-. 5, welche nach der Verschiebung des Blockes 192 und der Stange 194 nach links in Fig. 1a iind racb Beendigung des @chneidevor;
anes erfolgi-, die linke Endwandung des Schlitzes 259 (Fig. 15, 16 und<B>17)</B> mit dem Ansatz 20 der Stange 194 am Ende der Bewegung des Gleitstückes 110 nach linlks in Fig. 5 in Ein griff kommt, wodurch der Block 1.92 ge zwungen wird, in die in Fig. 15 dargestellt- gewöhnliche Lage zurückznkehren,
in wel cher das Messer<B>189</B> sich ausserhalb rles Ife- ges des Hebels 207 befindet. Die fed@@rncle@ Verbindung des Teils 253 mit dt-"m Tuil 25(1 dient in der Hauptsache als Puffer. Durch die Feder 2$2 wird eine Beschä.dig1ing der Schneidevorrichtung verhindert, wenn @ler Block 192 während seiner Bc-wcgnng auf irgend einen Widerstand stossen sollte.
Hinter dem Messer 189 recht-. in Fig. 5 ist eine Führung 2.61 für den geformten Metallstreifen 72 angeordnet. Diese Füh rung weist einen winkelförmigen Quer,chiiitt auf, und fasst über die obere Kante 262 des Tischteils 263 der an den Trägern 199 ned 34 befestigt ist (Fig. 18). Die gante Z61 des obern Flansches 265 der Führung 261 liegt flach gegen den Metallstreifen 73 an, und der nach unten ragende Flansch 266 dieser Führung trägt einige Einstellschrau ben 267, welche in dem Flansch 266 dreh bar angeordnet, aber gegen eine Längsver schiebung gesichert sind.
(In der Zeichnung ist nur eine der Einstellschrauben darge- -stellt). Diese Schrauben legen sich innen gegen die Kante 262 des Teils 263 an. Durch die Einstellung dieser Schrauben kann auch die Führung 261 eingestellt werden, um Afe- tallstreifen von verschiedener Breite führen zu können. Der Teil 263 wird dabei reit Zeichen versehen. um dem -Arbeiter bei der Einstellung der @äl.rung Anvieisungen zu geben.
Das linke Ende (Fig. 5) der Führung 2,61 ist vorzugsweise rrit einem, eine schiefe Fläche 269 aufweisenden Finger 268 verse hen. Durch diese Anordnung wird die rich tige Führung des Me'l_allstreifens 7 2 während seiner Bewegung längs der Kante 26 gesi chert.
Um einen sauberer. Schnitt zu erzielen, ist der Block 192 mit einer Platte 213 ver sehen, deren scharfe Kante 212 sich hinten gegen den Metallstreifen an der Schneid stelle legt (Fig. 1.3). Der Metallstreifen 72 soll sich am Anfang des Durchschneidens fest gegen die unbewegliche Platte 213 drük- ken. Zu diesem Zweck ist gegenüber der festen Platte 213 eine Druckplatte 270 vor gesehen, welche eine nach aussen gerichtete, zur Führung des Streifens dienende Kante 271 enthält und mit einem in dem Block <B>192</B> gleitbar angeordneten Stift 272 verbun den ist.
Der Stift 272 ist an seinem äussern Ende mit dem untern Ende eines bei 271 drehbar an dem Block 192 gelagerten He bels 273 in Eingriff. Das obere Ende des Hebels trägt eine Schraube 275, welche sich gegen den Block legt und dadurch die Platte 270 seitlich gegen den Metallstreifen 72 presst.
Während des Durchschneidens des Me tallstreifens schiebt das Messer 189 den ab geschnittenen Teil des Metallstreifens nach links in Fig. 13 aus dem Wege heraus, auf welchem sich der Metallstreifen 72 bewegt. Zum Festhalten des abgeschnittenen Metall stückes ist eine Klemme<B>276</B> vorgesehen, wel che als ein bei 277 in dem Bloch 192 dreh bar gelagerter Hebel ausgeführt ist und durch ihr Eigengewicht auf den Metall streifen 72 drückt, wenn dieser während d.,r Arbeit der Maschine unter den Hebel gescho ben wird.
Wenn das Messer das abgeschnit- tene Metallstück in der angegebenen Weise ans dem Wege des vorwärtsgehenden Me tallstreifens fortschiebt, dann hebt der Strei fen die Klemme 276 an, so dass nach dem Abschneiden des nächsten Metallstückes die Klemme wieder vor dieses Stück fällt. Diese Bewegungen wiederholen sich während der ganzen Arbeit der Maschine.
Die Vorrichtung 31 zum Aufstapeln der abgeschnittenen Metallstücke (Fig. 11) weist. einen Tisch 263 auf, auf welchem eine Vor schubleiste 278 parallel zu der Bewegungs richtung des durch die Maschine durchge führten Metallstreifens 72 angeordnet ist. Die Vorschubleiste 278 ist bei 279 mit. den obern Teilen zweier Ketten 280 und 281 ver bunden. Die Ketten laufen über Ketten räder 282 und 2;8:3, die auf Wellen 281 und 285 angeordnet sind. Der Tisch 263 ist mit Schlitzen 286- versehen, durch welche die obern Teile der Ketten durchgehen.
Die Ket ten sind ferner über Räder<B>287</B> bezw. <B>288</B> geführt, welche auf einer, in einem festen Teil der Maschine unter dem Tisch angeord neten Welle 2,89 befestigt sind.
Die Vorschubleiste <B>278</B> wird durch eine die Welle 289 umschliessende Schrauben feder 290 federnd gegen den gegossenen Metallstreifen 72 geschoben; ein Ende<B>91</B> dieser Feder ist an einem festen Teil (!er Maschine befestigt und das. analere Ende mit der Welle 289 verbunden, so dass dics@ im Uhrzeigersinne in Fiol. 11 gedreht wird.
Zwecks Regelung der Federspannung ist die Feder mit einer auf der Welle 289 dreh bar und gleitbar angeordneten Hülse 292 verbunden, welche mit einem auf der Welle 2.89 befestigten Ring 293 gekuppelt werden kann. Die Kupplung erfolgt durch einen Ansatz 294 der Hülse 292, welcher in einem Schlitz 29'5 des Ringes 293 einfasst.
Die Vorschubleiste 278 wird auf diese Weise in eine Lage gebracht, in welcher sie den durch die Schneidvorriclhtung abge schnittenen Metallstücken gegenüberliegt. Diese Stücke 72a werden auf dem Tisch 263 aufgestapelt (Fig. 5), wobei die Vor schubleiste 278 entgegen der Wirkung der Feder 290 entsprechend der Zahl der abge schnittenen Stücke zurückweicht.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Vorschubleiste <B>278</B> aus einem im Querschnitt winkelförmigen Hauptteil 29.6 (Fig. 14), welcher mit den Ketten 280 und 2)81 verbunden ist. An dem nach oben gerichteten Schenkel 297 des Teils 296 und diesem gegenüber einstellbar ist ein Strei fen 2,98 angeordnet, welcher nach hinten gerichtete, mit Köpfen versehene Stifte 299 trägt.
Die Stifte 299 gehen durch die läng lichen Schlitze 300 in dem Flansch 297 hin durch, so dass der Streifen 29-8 in der Längs richtung der Maschine verschoben und da durch die Vorrichtung so eingestellt werden kann, dass Zeilen von verschiedenster Länge aufgestapelt werden können. Bei kurzen Linien wird der .Streifen 2:98 vorzugsweise in die in Fig. 14 dargestellte Lage gebracht. Bei längeren Stücken wird er nach rechts in Fig. 14 verschoben.
An dem Teil 29,6 ist eine Schraubenfeder 301 angeordnet, welche durch den Schlitz 302 des Flansches 297 hindurchgeht und mit ihrem freien Ende mit dem Streifen 298 in Eingriff steht, wo durch dieser federnd in der in der Zeichnung dargestellten Lage gehalten wird. Die Ver schiebung des Streifens 29,8 nach rechts in Fig. 14 erfolgt gegen die Wirkung der Feder 301, wobei der Streifen in dieser Lage durch einen bei 304 an dem Flansch 298 dreh bar gelagerte Nocken 303 festgehalten wird. welcher in eine Lage geschwenkt wird, in welcher er mit dem danebenliegenden Stift 299 in Eingriff kommt.
Sämtliche Teile der Maschine werden durch die Treibwlle 85 angetrieben, welche durch einen in dem Rahmen der Maschine gelagerten Elektromotor 305 getrieben wird. Dieser Motor treibt mittelst des Riemens 306 eine mit einem Ritzel 308 fest verbundene Scheibe '307, wobei das Ritzel 30,8 mit einem auf der Treibwelle 85 befestigten Zahnrad 309 kämmt.
Der elektrische Heizwiderstand 58 wird thermostatisch geregelt, um die Temperatur des geschmolzenen Metalles 59 in dem Tiegel 37 auf der gewünschten Höhe zu halten. Es ist auch eine Vorrichtung vorgesehen, wel che die Stromstärke des die Widerstände 61 und 62 durchfliessenden Stromes regelt so wie auch eine Vorrichtung zür Regelung des Stromes des untern Heizwiderstandes 60 und der Widerstände 63 und 6-1 und schliesslich auch des Motors 305. Alle diese Vorrichtun gen sind in einem Gehäuse 310 unter dem Rahmen 32 angeordnet (Fig. 2I). Der elek trische Strom wird durch die Hauptleitun gen 311 und 312 zugeführt.
In dem Strom kreis ist ein von Hand bedienter Schalter 313 eingeschaltet. Die Heizspule 58 ist an dein einen Ende mit einer Leitung 31-t verban den, welche über eine Sicherung 315 mit dem festen Kontakt 316 des Schalters 313 ver bunden ist. Das andere Ende der Spule 58 ist über eine Leitung 317 mit, einem festen Kontakt .318 eines selbsttätig ausrückenden Solenoidschalters 319 verbunden. Die Stromspule dieses Schalters ist in der Zeich nung mit 320 und sein Kern mit 321 be zeichnet.
Der Kern 321 trägt eine Stange 322, an welche drei Kontakte 323, <B>321</B> und 325 angeschlossen sind, welche mit dem Kon takt 3,18 bezw. den festen Kontakten 32(', und 327 zusammenwirken.
Die Leitung .314 ist mit dem einen Ende eines Schutzwiderstandes 328 verbunden, dessen anderes Ende über eine Leitung 329 mit dem einen Ende des Solenoides 320 und über eine Leitung 330 mit dem Kontakt 331 eines Thermostaten 3.32 bekannter Bauart verbunden ist, dessen unteres Ende in da geschmolzene Metall 59 in dem Tiegel 3 7 eintaucht.
Der Kontakt 331 ist auf einem in 334 in einem festen Teil des Thermo- stäten gelagerten Arm 383 angeordnet und kommt mit der Ausdehnungsstange 335 des Thermostaten in Berührung, wobei der in 387 gelagerte Arm 333 mit einem Kontakt arm 386 des Thermosta',en zusammenwirkt. Der Arm .336 ist; zwischen dem Kontakt 331 und. einem festen Kontakt 338 angeord net, wobei eine Feder 3'39 den Arm 336 nach dem Kontakt 338 zieht.
Das andere Ende des Solenoides 320 ist über eine Leitung 340 mit dem Kontakt arm 336 und über eine Leitung 341 mit dem festen Kontakt 326 verbunden.. Der Kontakt 338 des Thermostaten ist über eine Leitung .342 mit dem andern festen Kon- tal:t '343 des.Schalters 313 und über eine Leitung 344 mit dem festen Kontakt 327 verbunden, wobei in die Leitung 342 eine Sicherung 345 eingeschaltet ist.
Wenn die Temperatur des - Metalles in dem Tiegel unter ein bestimmtes Mass fällt, kommen die Kontakte 336 und 338 des Thermostaten in 'Berührung, wodurch die Spule 320 erregt wird und den Solenoid- schalter 319 einschaltet, so dass ein Strom von den Hauptleitungen durch die Heiz- spule 58 fliesst. Es kommt dann ein Strom kreis zustande, welcher über die folgenden Teile fliesst: Leitung 311, Sehalter 313, Leitung 314, Schutzwiderstand 328, Leitung 329, Spule 320, Leitung 340, Arm 336 des Thermostaten, Kontakt 338, Leitung 342, Schalter 313 und Leitung 312.
Durch diesen Stromkreis wird die Spule 320 erregt und stellt die Verbindung der Kontakte 323, 324 und 325 mit den Kontakten 318, 326 bezw. 327 her, woraufhin ein Stromkreis entsteht, der durch die folgenden Teile fliesst: Lei tung 311, Schalter 313, Leitung 314, Heiz- spule 58, Leitung 317, Stange 322, Leitun gen 344 und 342, Schalter 313 und Leitung 312. Durch das Einschalten des Schalters wird auch ein Stromkreis entstehen, durch den der Schalter 319 in der eingeschalteten Lage gehalten wird, nachdem der Arm 336 des Thermostaten mit dem Kontakt 338 ausser Eingriff und bis er mit dem Kontakt 331 in Eingriff kommt.
Dieser Stromkreis verläuft wie folgt: Leitung 311, Schalter 313, Leitung 314, Widerstandsspule 328, Leitung 329, Spule 320, Leitung 340, Lei tung 341, Kontakte 326 und 324, Stange 322, Kontakte 325 und 327, Leitungen 344 und 342, Schalter 313 und Leitung 312.
Wenn die Temperatur des Metalles in dem Tiegel sich über ein bestimmtes Mass erhöht, kommt der Kontaktarm 336 des Thermostaten mit dem Kontakt 331 in Ver bindung, wodurch der Schalter 319 geöffnet wird und die Heizspule 58 stromlos wird. Es wird dann ein Stromkreis entstehen, wel cher durch die folgenden Teile geht: Lei tung<B>311,</B> Schalter 313, Leitung 314, Spule 328, Leitung 330, Kontakt 331, Arm 336, Leitung 340, Leitung 341, Kontakte 326 und 324, Stange 322. Kontakte 325 und 327, Leitungen 344 und 342, Schalter 313 und Leitung 312. Durch diesen Strom wird die Spule 320 kurz geschlossen, so da.ss der Schalter 319 selbsttätig geöffnet wird und den durch die Heizspule 58 fliessenden Strom unterbricht.
Der Schalter 319 bleibt offen, bis der Arm 336 des Thermostaten wieder mit dem Kontakt 338 in Berührung kommt. Dies erfolgt, wenn die Temperatur des Metalles bis zu einem gewissen Grade sinkt, worauf der Schalter 329 wieder eingeschaltet wird und einen Stromkreis herstellt, in welchem die Heizspule 58 liegt.
Zur Regelung des Motors 305 des untern Heizwiderstandes 60, der Heizwiderstände 61 und 62 und der Heizwiders'ände 63 und 64 dient folgende Vorrichtung: Der Schalter für den durch den Motor 305 fliessender. Strom ist in der Zeichnung mit 400, der Schalter für den Heizwiderstand 60 mit .t01, der Schalter für die Heizwiderstände 63 und 64 mit 402 und die drei Schalter, welche die Stromstärke des durch die Widerstände 6-1 und 62 fliessenden Stromes regeln, sind mit 403, 404 und 405 bezeichnet. Die drei letztgenannten Schalter sind für starke, mitt lere und niedrige Erwärmung dieser Ele mente vorgesehen.
Die Steuerung des durch den Motor 305 fliessenden Stromes besteht aus Leitungen 406 und 407, welche über einen Schalter 313. mit den Hauptleitungen 311 bezw. 312 ver bunden sind. Die Leitung 406 ist an dem einen der festen Kontakte des Schalters 400 und die Leitungen 407 an dem andern festen Kontakt. dieses Schalters. angeschlossen und die beiden Arme des Schalters sind mit dem Motor durch Leitungen 408 bezw. 409 ver bunden. Bei Einschalten des Schalters 400 wird der Strom durch den Motor 305 durch fliessen. Der Stromkreis für den Heizwiderstand 60 weist eine Leitung 407 und eine Leitung 410 auf, welche mit der Leitung 407 und mit einer Leitung 411 verbunden ist.
Die Leitung 411 ist an den Arm des Schalters 401 angeschlossen und eine Leitung 412 ist mit dem festen Kontakt des Schalters 401 und mit dem einen Ende des Spulenwider- siandes verbunden. Das andere Ende dieser Spule ist mit einer Stange 413 verbunden, welche über eine Leitung 414 an eine durch eine Leitung 416 mit der Leitung 406 ver bundene Stange 415 angeschlossen ist. Wenn also der Schalter 401 eingeschaltet ist, wird der von der Hauptleitung kommende Strom durch die folgenden Teile fliessen: Leitungen 407, 410, 411., Schalter 401, Leitung 412, Heizspule 60, Stange 413, Leitung 414, Stange 415, Leitung 416 und Leitung 406.
Die Steuerung des durch die Heizwider stände 63 und 64 fliessenden Stromes erfolgt durch die Leitungen 407, 410 und 411, einen Sehälter 402 und eine Leitung 417. Die Leitung 417 ist mit dem festen Kontakt des Schalters 402 und mit der an dem einen Ende an den Heizwiderstand 63 und an dem andern Ende an den Heizwiderstand 64 angeschlossenen Leitung 418 verbunden. Eine Leitung 419 verbindet das andere Ende des Heizwiderstandes 63 mit der Stange 413 und eine Leitung 420 verbindet das andere Ende des Heizwiderstandes 64 mit der Stange 415.
Wenn der Schalter 402 einge schaltet ist, wird also ein Stromkreis ent- stehen, dessen Strom von den Hauptleitun gen kommt und durch folgende Teile fliesst.: -Leitungen 407, 410 und 411, Schalter 402, Leitung 417, Leitung 418, Heizwiderstand 6;3, Leitung .119, Stange .11:3, Leitung 114, Stange 415, Leitung 416 und Leitung 40t'). Dieser Strom geht auch durch die folgenden Teile: Leitung 418, Heizwiderstand 64, Lei tung 420, Stange 415, und Leitungen 416 und 406. Die Heizwiderstände 63 und 64 sind dabei parallel geschaltet, so dass beide mit elektrischer Energie versorgt sind.
Die Steuerung des durch die Heizwiderstände 61 und 62 gehenden Stromes weist. die Lei tungen 407, 410 und 421 auf, wobei die Leitung 421 mit jedem der Arme der Schal ter 403, 40-1 und 405 verbunden ist. Eine Leitung 422 ist an den festen Kontakt des Schalters 405 angeschlossen und mit dein einen Ende jeder der beiden Spulen 423 und 424 eines Widerstandes verbunden. Die an dern Enden der Spulen sind an eine Lei tung 425 angeschlossen, welche mit dem einen Ende der beiden Spulen 426 und l?7 eines andern Widerstandes und mit dom festen Kontakt des Schalter:; 404 verbunden ist.
Die andern Enden der Spulen 426 @zii(l 42'7 sind an eine Leitung 428 angeschlos sen, welche mit dem einen Ende. mit. festen Kontakt des Schalters 403 und an ,Ic:n andern Ende mit einer Leitung 429 verblin- den ist. Die Leitung 429 ist an dem einen Ende mit dem Heizwiderstand 61 und an dem andern Ende mit dem Heizwiderstand 62 verbunden.
Das andere Ende des Heiz widerstandes 61 ist über eine Leitung 4:i0 mit der Stange 413 und das andere Ende des Heizwiderstandes <B>6-2</B> über eine Leitung 431 mit der Stange 415 verbunden.
Wenn der Schalter 41)5 eingeschaltet ist, kommt ein Stromkreis zustande, welcher durch folgende Teile fliesst: Leitungen 407, 410 und 421, Schalter -105, Leitung 422, Spulen 423, 42.1, 426 und 427, Leitung 428, Leitung 429, Heizwiderstand 61, Leitung 430, Leitung 414, Stange .115 und Leitungen 416 und 406. Dieser Strom geht auch durch die Leitung 429, Heizwiderstand 62, Leitung 431, Stange 415 und Leitungen 416 und 406 hindurch, so dass die Heizwiderstände 61 und 62 parallel geschaltet sind.
Der Strom geht also .durch die Widerstände hin durch, welche aus den Spulen 423, 424 und den Spulen 426 und 427 bestehen, welche folglich in Reihe geschaltet sind. Durch diese Schaltung kommt, ein Strom zustande, welcher in den Heizwiderständen 61 und 62 nur eine niedrige Temperatur erzeugen kann.
Wenn statt des Schalters 405 der Schal ter 404 eingeschaltet ist, kommt ein Strom zustande, welcher durch die Leitungen 407, 410 und 421, den Schalter 405, die Leitung 425, Spulen 426. und 427 und Leitung 428, von dort aus durch die Heizwiderstände 61 und 62 und dann zurück zu der Leitung 406 fliesst, wie schon- für das Schliessen des Schalters 405 beschrieben. Der Strom fliesst nur durch die Widerstandspulen 426 und 427 und folglich werden die Heizwider stände 61 und 62 auf eine höhere Tempera tur erwärmt, als wenn der Schalter 405 ein geschaltet wäre.
Wenn anstatt des Schalters 404 oder des Schalters 405 der Schalter 403 eingeschaltet ist, dann geht ein Strom durch die Leitun gen 407, 410 und 421, den Schalter 403, Leitung 428 von dort durch die Heizwider- stände 61 und 62 und zurück zu der Lei tung 406. Alle Widerstandsspulen bleiben dann ausserhalb des Stromkreises, so dass der ganze Strom den Heizwiderständen 61 und 62 zugeführt wird und sie bis auf eine verhältnismässig hohe Temperatur erhitzt.