CH146353A - Verfahren zum Anlassen von selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH146353A
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00—Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/001—Arrangements thereof

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


  Verfahren zum Anlassen von selbstzündenden     Einspritzbrennkraftmaschinen.       Beim Anlassen von selbstzündenden     Ein-          spritzbrennkraftmaschinen    sind die     Brenn-          raum-Wandungen    noch kalt, und der gegen  Ende des Verdichtungshubes eingespritzte,  schwer entzündbare     Brennstoff    wird infolge  der beim Anlassen niederen, unter der nor  malen liegenden Drehzahl nur ungenügend  zerstäubt. Unter diesen Verhältnissen können  die ersten Zündungen leicht ausbleiben. Das  gilt besonders für     Vorkammermaschinen.     



  Es ist nun bekannt, bei selbstzündenden       Einspritzbrennkraftmaschinen,    ein Gemisch  aus Luft und schwer zündbarem     Brennstoff     zu verdichten, so dass die Zündtemperatur  des Gemisches nicht erreicht wird, und dann  in der Nähe des Totpunktes durch plötzliches  oder allmähliches Einspritzen eines leichter  entflammbaren Brennstoffes die Zündung ein  zuleiten. Ferner ist schon vorgeschlagen wor  den, in den Verdichtungsraum einen leicht  entzündlichen und einen schwerentzündlichen  Brennstoff einzuspritzen.    Nach der Erfindung wird beim Anlassen  in die Luftzuleitung ein leichtflüchtiger Brenn  stoff, beispielsweise Benzin, in fein verteiltem  Zustande eingestäubt.

   Dadurch kann auch  unter den ungünstigsten Verhältnissen die  Selbstzündung des     Arbeitsbrennstoffes    mit  Sicherheit herbeigeführt werden. Bei     illehr-          zylindermotoren    wird der     Anlassbrennstoff     zweckmässig in die für alle Zylinder gemein  same Luftzuleitung eingespritzt. Dazu kann  man eine Pumpe verwenden, deren Druck  leitung beispielsweise mit einem Zerstäuber  an die Luftzuleitung angeschlossen ist.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung anhand einer auf der  Zeichnung dargestellten     Viertaktmaschine    be  schrieben.  



  An das für alle Zylinder gemeinsame       Luftansaugerohr   <I>a</I> mit der Eintrittsöffnung<I>f</I>  für die Luft ist die Pumpe b angeschlossen.  Diese saugt aus einem Behälter c den leicht  flüchtigen Brennstoff an und drückt ihn durch      die Leitung d und den Zerstäuber e in das  Saugrohr     a.    Die Pumpe kann von Hand oder  mechanisch betätigt werden.  



  Im ersten Fall bleibt die Wahl des     Zeit-          panktes    der Einspritzung in bezug auf die  Kurbelstellung und damit auf den Zeitpunkt  der Einspritzung des     Arbeitsbrennstoffes    dem  freien Ermessen der Bedienung überlassen;  im zweiten Fall kann eine die Einspritzung  des     Anlassbrennstoffes    in einem bestimmten  Zeitpunkt steuernde Einrichtung     vorgesehen     sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Anlassen von selbstzün denden Einspritzbrennkraftmaschinen, insbe sondere Vorkammermaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Andrehen derlVIaschine die Luftladung in der Luftzuleitung mit einem leicht entzündlichen Brennstoff in fein ver teiltem Zustand in solcher Menge vermischt wird, dass die Selbstzündung des Arbeits brennstoffes gesichert ist.
CH146353D 1930-01-10 1930-01-10 Verfahren zum Anlassen von selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschinen. CH146353A (de)

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