CH146357A - Anlage zum Regeln der Winkelgeschwindigkeit einer Achse. - Google Patents

Anlage zum Regeln der Winkelgeschwindigkeit einer Achse.

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CH146357A
CH146357A CH146357DA CH146357A CH 146357 A CH146357 A CH 146357A CH 146357D A CH146357D A CH 146357DA CH 146357 A CH146357 A CH 146357A
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dynamo
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Anlage zum Regeln der     Winkelgeschwindigkeit    einer Achse.    Die Erfindung betrifft eine Anlage zur  genauen Regulierung der Tourenzahl einer  Achse. In einigen Fällen, zum Beispiel beim  Antreiben der Achse des Drehtisches eines       Grammophones,    ist es von Wichtigkeit, die  Winkelgeschwindigkeit dieser Achse inner  halb     enger    Grenzen konstant zu halten, da  sonst die Wiedergabe nicht vollkommen  bleibt. Die Erfindung schafft ein verhältnis  mässig einfaches Mittel,     mittelst    dessen solch  eine     Feinregulierung    auf zuverlässige Weise  erzielt werden kann.  



  Gemäss der Erfindung werden mit der  Achse zwei elektrische Generatoren gekop  pelt, deren einer im Eingangskreis eines Ver  stärkers wirksam ist, in dessen Ausgangs  kreis die Feldwicklung eines zweiten, als  Bremsdynamo dienenden Generators liegt.  



  Wünschenswert ist, dass der genannte  Verstärker möglichst     trägheitslos    arbeitet  und zweckmässig wird ein     thermionischer     Widerstandsverstärker mit galvanischen Ver-         bindungen    zwischen den     gehoppelten        Kreisei     benutzt.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dar.  



  Auf der Achse     S    sind die Anker des  Motors     1'V11,    einer Bremsdynamo<I>RD</I> und einer  Tourendynamo     TD    befestigt. Letztere hat  eine unabhängig erregte Feldwicklung,     kanli     aber auch ein Magnet oder eine     Nebeii-          schlussdynamo    sein, obwohl letztere sich als  weniger empfehlenswert erwiesen hat.  



  Die Minusklemme der Tourendynamo ist  über eine galvanische Batterie     Ci    mit dem       Steuergitter    einer     thermionischen    Röhre I  und die Plusklemme mit der Kathode dieser  Röhre verbunden.  



  Im Anodenkreis der Röhre I liegt. ein  Widerstand     Ei,    dessen Enden (über eine  Batterie     C2)    mit dem Gitter     bezw.    (über die  Batterie     -Bi)    mit der Kathode einer zweiten  Röhre<B>11</B> verbunden sind.      Auf ähnliche Weise ist mit der Röhre     II     eine weitere Röhre     III    und mit letzterer  schliesslich eine Röhre IV gekoppelt. Die  vier Röhren bilden also einen vierstufigen       @,#Tiderstandsverstärker.    Die Anzahl der  Stufen ist jedoch eine beliebige (unter nach  stehend zu erwähnenden Vorbedingungen)  und wird für jeden Fall durch die Umstände  bestimmt.  



  Im     Anodenkreis    der letzten Röhre der  Kaskade liegt die Feldwicklung<I>VW</I>     der.     Bremsdynamo<B>RD.</B>  



  Die Wirkung ist     wie    folgt: Solange die  Spannung des Netzes, aus dem der Motor IN  gespeist wird, und die Belastung der Achse  konstant bleiben, behält auch die Tourenzahl  dieser Achse den Wert, wobei zwischen den  verschiedenen, auf die Achse wirkenden  Kräftepaaren ein Gleichgewicht besteht.  



  Wird dieses Gleichgewicht jedoch in dem  einen oder andern Sinne gestört, so nimmt die       Tourenzahl    zu oder ab. Angenommen, die  Tourenzahl nehme zu. Die     Klemmspannung     der Tourendynamo nimmt in diesem Falle ent  sprechend zu, wodurch das Gitterpotential  der Röhre I und der Anodenstrom im Wider  stand     Ri    abnehmen.

   Der Potentialunter  schied an den Enden des Widerstandes     Bi     nimmt infolgedessen ab, und da diese Enden  mit dem     Gitter    und der Kathode der Röhre       II    derart verbunden sind, dass das Potential  des     Gitterendes    niedriger ist als das des  Kathodenendes, nimmt der Anodenstrom im  Widerstand     B2    zu. Dies hat zur Folge,     da.ss     das     Gitterpotential    der Röhre     III    abnimmt,  so dass der Anodenstrom im Widerstand     B3     abnimmt, was wieder zur Folge hat, dass das  Gitterpotential der Röhre IV steigt.

   Schliess  lich nimmt also der Anodenstrom der     End-          röhre    zu, und da die Feldwicklung<I>VW</I> von  diesem Strom durchflossen wird, wird auch  das     gegenwirkende    Kräftepaar der Brems  dynamo<I>RD</I> grösser, so dass ein Ansteigen der  Tourenzahl hintangehalten wird.  



  Dasselbe gilt     mutatis        mutandis    für den  Fall einer abnehmenden Tourenzahl.  



  Aus der dargestellten und beschriebenen  Schaltung der Röhren I und IV ist ersieht-    lieh, dass die Gitterpotentiale dieser Röhre der  Reihe nach zu- und abnehmen. Dies bringt  mit sich, dass, wenn die Tourendynamo der  art an die Röhre I gelegt ist, dass bei an  steigender Tourenzahl das     Gitterpotential     dieser Röhre abnimmt (wie dargestellt und  beschrieben), die Anzahl der in Kaskade zu  schaltenden Röhren gerade sein muss. Wer  den hingegen die zu den Bürsten der Touren  dynamo führenden     Leitungen    gekreuzt, so  muss eine ungerade Anzahl Röhren verwendet  werden.  



  Unter der Bedingung, dass getrennte  Anoden- und     IIeizstrombatterien    benutzt wer  den, kann jedoch die Kopplung zwischen den  Röhren auch derart ausgeführt sein, dass die  Potentiale aller Gitter entweder zu- oder ab  nehmen. Selbstverständlich ist man in diesem  Fall frei in der Wahl der Anzahl der Röhren.  



  Das Ergebnis der beschriebenen Regu  lierungsmethode ist, dass die Tourenzahl der  Achse, trotz erheblichen     Spannungs-        bezw.          Frequenzschwankungen    des Netzes und Be  lastungsschwankungen der Achse selbst, in  nerhalb sehr enger Grenzen     gehalten        wird.     



  Diese Achse kann daher zum Antreiben  von Apparaten benutzt werden, die für  Tourenschwankungen äusserst empfindlich  sind, wie zum Beispiel Grammophonen,  Drahtwickel- und Spinnmaschinen, usw. Die  ses Antreiben kann zum Beispiel für ein  Grammophon mittelst einer auf der Achse  befestigten Schnecke W erfolgen.  



  Da derartige     Übertragungen    jedoch selbst  schon Unregelmässigkeiten in der Tourenzahl  der Achse der angetriebenen Vorrichtung ver  anlassen können, kann es bisweilen vorteil  haft sein, die Tourendynamo (und gegebenen  falls auch die Bremsdynamo)     unmittelbar     auf der genannten Achse und also hinter  statt vor der Übertragung anzuordnen.  



  Bei Anwendung der Erfindung an den so  genannten "sprechenden Films", Vorrichtun  gen bei denen ein kinematographischer Pro  jektionsapparat synchron mit einem Grammo  phon angetrieben wird, kann die Brems  dynamo für die Stromlieferung an die ver  schiedenen Relais benutzt werden, die bei      einer derartigen Vorrichtung gewöhnlich an  geordnet sind. Es     wird    auf diese Weise eine  konstante und zugleich nützliche Belastung  der Bremsdynamo erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Regeln der Winkelgeschwin digkeit einer Achse, dadurch gekennzeichnet, da.ss mit dieser Achse zwei elektrische Gene ratoren gekoppelt sind, deren einer im Ein gangskreis eines Verstärkers wirksam ist, in dessen Ausgangskreis die Feldwicklung des z@veiten, als Bremsdynamo dienenden Genera- tors liegt. LTNTERANSPRüCITE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker aus mindestens zwei in Kaskade o-eschalteten Röhren besteht, in deren Anodenkreisen Widerstände liegen, die je zwischen einem Gitter und einem Glühdraht der folgenden Röhre geschaltet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feldstärke des zu erst erwähnten Generators konstant ist.
CH146357D 1929-03-09 1930-02-24 Anlage zum Regeln der Winkelgeschwindigkeit einer Achse. CH146357A (de)

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CH146357D CH146357A (de) 1929-03-09 1930-02-24 Anlage zum Regeln der Winkelgeschwindigkeit einer Achse.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1071967B (de) * 1959-12-24 Telefunken G.M.B.H., Berlin Laufwerk für den Antrieb des Aufzeichnungsträgers bei Geräten zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1071967B (de) * 1959-12-24 Telefunken G.M.B.H., Berlin Laufwerk für den Antrieb des Aufzeichnungsträgers bei Geräten zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen

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