CH146362A - Induktionsmotor. - Google Patents
Induktionsmotor.Info
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Description
Induktionsmotor. Vorliegende Erfindung betrifft einen In duktionsmotor, insbesondere Kurzschluss motor. Gemäss der Erfindung sind die Rotor stäbe U-förmig und die Rotorwicklung über greift die Ständerspulenköpfe, zum Zweck. den magnetischen Streufaktor des Motors zu verbessern. Die Anordnung ist zweckmässig derart, dass U-förmige Kurzschlussstäbe verwendet werden, die einen oder mehrere scheiben- oder ringförmige Ständer und einen scheiben- oder ringförmigen, auf jeder Seite eines jeden Ständers angeordneten Läufer umfassen. In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele von Kurzschlussmotoren gemäss der Er findung gezeigt. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt nach der Längsachse eines Motors; Fig. 2 ist ein Querschnitt des Motors ge mäss Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Einzelheitsvariante in grösserem Massstabe; Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform; Fig. 5 zeigt eine Einzelheit eines Motors, und zwar eine Abänderung der Ausführungs form nach Fig. 4; Fig. 6 zeigt einen Schnitt einer sehr ein fachen Ausführungsform eines Motors mit scheibenförmigen Magnetelementen. In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist 1 der Ständer des Motors, in welchem gewöhn liche Magnetisierungsspulen 2 angeordnet sind. Ein Kurzschlussläufer 3 ist in gewöhn licher Weise auf einer Achse 4 angeordnet. Der Kurzschlussläufer 3 ist mit Kurzschhuss- stäben 5 versehen, deren Enden 6 und 7 um gebogen sind, derart, dass sie das freie Ende der Magnetisierungsspulen 2 umschliessen. Die nach aussen gebogenen Enden 6 und 7 sind mit Kurzschlussringen 8 und 9 versehen. Um zu ermöglichen, dass der Läufer von dem Motor entfernt werden kann, sind die Endstücke 6 und 7 der Kurzschlussstäbe an der einen oder beiden Seiten an dem geraden Teil der Kurzschlussstäbe 5 mittelst dien licher Mittel, wie zum Beispiel Bolzen 10 be festigt. Wenn der Läufer aus dem Motor ent fernt werden soll, werden die Bolzen 10 ge löst, wodurch der Ring 9 mit sämtlichen aus wärtsgebogenen Endstücken 6 von dem Läufer freigemacht wird, und dieser kann so mit seitwärts herausgezogen werden. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Kurzschlussstäbe 5', wo das auswärts gebogene Ende 6' nicht wie in dem oben ge nannten Beispiel um das Ende der Magneti sierungsspule 2' herumgebogen, sondern nur soviel gebogen ist, dass es möglich ist, die obere Hälfte des Ständers 1' gerade hochzu heben zu dem Zweck, den Läufer aus dem Motor herausnehmen zu können. In Fig. 4 ist eine Ausführungsform eines Kurzschlussmotors von der Art gezeigt, wo der Ständer ringgewickelt ist. Der Motor be steht hier aus einem Ständer 11, der mittelst passender Schenkel 12 in dem Motorgehäuse 13 befestigt ist. Der Ständer ist mit einer- Ringwicklung 14 versehen. In dem Motor gehäuse ist ausserdem eine Achse 15 gelagert, an der ein Läufer festgekeilt ist, der aus zwei getrennten, ringförmigen Magnetkernen 17-18 besteht, welche je an passenden Naben 19 und 20 befestigt sind. Die Kurzschlussstäbe 21 und 22 haben die Form eines U und umgeben praktisch je den äussern Umkreis des halben Ständers, das heisst es bleibt nur der kleine Teil übrig, der erforderlich ist, um die Ständerschenkel 12 zu dem Gehäuse 13 hinauszuführen. An der Aussenseite sind die Kurzschluss stäbe mit Ringen 23, 24 versehen, die prak tisch die Aussenseite der Ständerwicklung decken, und auf der Innenseite sind die Stäbe achsial nach innen gebogen und mit Ringen 25, 26 versehen, die sich praktisch zusammen schliessen. In Fig. 5 ist eine Einzelheit einer abgeän derten Ausführungsform des Motors nach Fig. 4 gezeigt. In diesem Falle sind die Ringe 25, 26 auf der Innenseite fortgelassen, und die Stäbe 21' und 22' auf beiden Seiten sind mittelst eines biegsamen Teils 27, zum Beispiel eines Kupferkabels, zusammen geschaltet. Hierdurch erhält man einen Motor, wo die Kurzschlussstäbe den Ständer in Form eines C umgeben. Die Anordnung des biegsamen Teils 27 ermöglicht, dass der Motor ohne Schwierigkeit für Reparations zwecke auseinander genommen werden kann. Man erhält somit einen praktischen und zweckmässigen Motor, wo der Läuferstab mehr als ¹ des äussern Umkreises des Stän ders umgibt. Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungs form ist der Ständer 11 des Motors ebenfalls mit einer Anzahl Schenkel 12 versehen, die an dem Gehäuse 13 des Motors befestigt sind. Der Ständer ist ferner mit Kupferwicklung 14 von beliebiger, zweckmässiger Form ver sehen. In der Zeichnung ist diese als eine Ringwicklung angedeutet. Im Gehäuse 13 ist. eine Achse 15 für die Läuferteile 17 und 18 gelagert, die an der Achse 15 mittelst passend vorgesehener Naben 19 und 20 befestigt sind. Die Läuferteile 17 und 18 sind in an sich bekannter Weise durch Aufwickeln eines Blechbandes in Spulenform hergestellt und mit radialen Aussparungen versehen, die da zu dienen, die U-förmigen Kurzschlussstäbe 28 aufzunehmen. Wie ein jeder verstehen wird, wird von diesen eine passende Anzahl in einer solchen Weise angebracht, dass sich die Schenkel der U-Form radial nach aussen erstrecken. Die freien Enden 29 und 30 der Kurzschlussstäbe erstrecken sich bis ausser halb des Umkreises der Läuferteile 17 und 18. Ausserhalb jedem der Läuferteile 17 und 18 sind Kurzschlussringe 31 und 32 angeord net, die an den freien Enden der Schenkel der Kurzschlussstäbe festgeschweisst sind. Die Ringe 31 und 32 werden zweckmässig so weit ausserhalb der Läuferteile 17 und 18 ange ordnet, dass eine freie Luftöffnung zwischen den Ringen 31 und 32 und dem Umkreis der Läuferteile 17 und 18 entsteht. Dies wird in hohem Grade die Kühlwirkung der Ringe 31 und 32 erhöhen. Um den Streufaktor zu ver mindern sind ferner Schirme 33 und 34 an geordnet, die je aus halbrunden Ringen be stehen, welche mittelst Schrauben 35 und 36 an den Kurzschlussringen 31 und 32 oder den freien Enden der Kurzschlussstäbe befestigt sind. Durch diese Ausführungsform wird die Fabrikation des Motors im höchsten Grad vereinfacht. Die U-förmigen Kurzschluss stäbe können völlig fertig fabriziert werden, und nachdem die Läuferelemente auf der Achse an ihren Platz gebracht sind, können sie von innen nach aussen eingeschoben wer den, wonach die Kurzschlussringe an den En den der Stäbe festgeschweisst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Induktionsmotor, insbesondere Kurz schlussmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorstäbe U-förmig sind, und dass die Rotor wicklung die Ständerspulenköpfe übergreift, zum Zweck, den magnetischen Streufaktor des Motors zu verbessern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Induktionsmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kurz schlussstäbe eine mittlere Partie haben, die mit der Längsachse des Ständers parallel verläuft, und krumme Enden, die ganz oder teilweise die Enden der Ständerspulen umgeben. 2. Induktionsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der krumme Teil der Kurzschlussstäbe an der einen oder beiden Seiten von dem geraden Teil der Kurzschlussstäbe zu dem Zweck frei gemacht werden kann, dass der Läufer frei herausgenommen werden kann. 3.Induktionsmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Kurzschluss ringe an dem äussern Ende der krummen Enden der Kurzschlussstäbe befestigt sind. 4. Induktionsmotor nach Patentanspruch, einen oder mehrere ringförmige Ständer und einen Läufer umfassend, bestehend aus zwei oder mehr ring- oder scheiben förmigen Magnetkernen mit radialen Kurzschlussstäben, dadurch gekennzeich- net, dass die Kurzschlussstäbe auf der Aussenseite gebogen und mit Ringen ver sehen sind, so dass sie zusammen mit den genannten Ringen praktisch die Aussen seite der Ständerwicklung decken, und dass die Innenseite der Stäbe achsial nach innen gebogen und mit Ringen versehen ist, die nebeneinander parallel liegen. 5.Induktionsmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kurzschluss stäbe auf der Innenseite derart miteinan der verbunden sind, dass jeder Satz Kurz schlussstäbe einen C-förmigen Kurzschluss stromkreis bildet. 6. Induktionsmotor mit U-förmigen Kurz schlussstäben, nach Patentanspruch, einen oder mehrere scheibenförmige Stän der mit einem Läuferteil auf jeder Seite umfassend, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussstäbe eines jeden Läufer teilpaares je aus einem U-förmigen Stab bestehen, dessen einer Schenkel durch den Magnetkern des einen Läuferteils geht und dessen anderer Schenkel durch den Magneten des andern Läuferteils geht, der art, dass die freien Enden der Kurzschluss stäbe radial ausserhalb des Umkreises der Läuferteile hinausragen, wo sie mittelst je eines Kurzschlussringes elektrisch verbun den sind. 7.Induktionsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch die Anordnung von Metallschirmen, die an den freien Enden der Kurzschlussstäbe oder an den Kurzschlussringen befestigt sind, welche Schirme sich paarweise schräg gegeneinander auf der Aussenseite des Ständers erstrecken. B. Induktionsmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schirene in zwei Teile geteilt und an den Kurzschluss- stäben oder den Ringen lösbar befestigt sind.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| CH146362D CH146362A (de) | 1929-02-26 | 1930-02-25 | Induktionsmotor. |
Country Status (1)
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1930
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