CH146392A - Warmluftapparat für Zahnärzte. - Google Patents

Warmluftapparat für Zahnärzte.

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CH146392A
CH146392A CH146392DA CH146392A CH 146392 A CH146392 A CH 146392A CH 146392D A CH146392D A CH 146392DA CH 146392 A CH146392 A CH 146392A
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CH
Switzerland
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air
heater
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Inventor
Hardmeier Hermann
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Hardmeier Hermann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/02Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication
    • A61C17/022Air-blowing devices, e.g. with means for heating the air

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


      Warmluftapparat    für Zaunärzte.    Die Zahnärzte     verwenden    bei ihren be  ruflichen Arbeiten, wie Trocknen der Zähne  vor dem Füllen, Plombieren usw., gewöhn  lich einen mit     Mundstück        versehenen    Gummi  ball, welcher     mittelst    einer     Spirituslampe    er  wärmt wird. Ferner sind     Warmluftapparate     bekannt geworden, bei denen in einem Griff  gehäuse ein Elektromotor, ein von diesem  angetriebenes Gebläse und ein elektrischer  Luftwärmer untergebracht sind.

   Diese Ap  parate sind aber verhältnismässig schwer, so       class    sie die Handhabung ungünstig beeinflus  sen, zudem sind sie weniger dauerhaft, da  alle Teile in sehr geringen Grössen gehalten  werden müssen. Weiterhin sind solche Schalt  apparate für zahnärztliche Instrumente be  kannt geworden, bei denen der in einen elek  trischen     Stromkreis    eingebaute Luftwärmer  an einen Schalter gehängt werden kann, des  sen Stromkreis zur Speisung des Heizkörpers  bei Abnahme des Luftwärmers geschlos  sen,

   beim Anhängen desselben     automatisch     unterbrochen     wird.    Als Luftleitung für den         Luftwärmer    verwendet man dabei einen  Schlauch oder eine andere biegsame     Leitun-.     Derartige Apparate sind in der Regel an eine       Hompressoranlage    angeschlossen, jedoch sind  diese Anlagen kompliziert und teuer, sowie  unhandlich, so dass die Verwendung der       Mrarmluftapparate    zumeist auf zahnärztliche  Laboratoriumszwecke beschränkt blieb.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist nun ein     Warmluftapparat    für Zahnärzte,  welcher die Entnahme von Warmluft     vori     einem handlichen Arbeitsgerät ermöglichen  soll, bei welchem besondere Manipulationen  sich erübrigen und Störungen bei den Opera  tionen nicht hervorruft. Der     Warmluftappa-          rat    gemäss der Erfindung ist in bekannter  Weise mit seinem Elektromotor und     eineri     von diesem angetriebenen Gebläse, sowie  einem elektrischen Luftwärmer in einem Ge  häuse untergebracht, das diese Teile um  schliesst.

   An dieses Gebläse ist eine bieg  same Luftleitung angeschlossen. innerhalb  deren nun gemäss der Erfindung das elek-           trische,    zur Heizung führende Zuführungs  kabel sich befindet. Die Luftleitung mündet  in einen elektrischen     Kontaktsteckerteil    ein,  derart, dass beim Ein- oder Ausstecken des       Kontaktsteckerteils    mit dem Schliessen oder  Unterbrechen des Stromes gleichzeitig die  Luftleitung angeschlossen oder gelöst wird.  Schliesslich ist im Gehäuse ein Kippschalter  vorgesehen, welcher mit einem zum Anhän  gen des Luftwärmers dienenden     Auslösehebel     in Bewegungsverbindung steht.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer Ausführungsform bei  spielsweise dargestellt, es zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss desselben,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt hierzu,       Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie       I-II    der     Fig.    2,       Fig.    4 das Schaltungsschema desselben  und       Fig.    5 ein Schaltungsschema eines andern  Ausführungsbeispiels.  



  In einem durch Deckel 1 abgeschlossenen  Gehäuse 2 ist eine durch Isolationswände 3  gebildete Kammer 4 vorgesehen. In letzterer  ist ein Elektromotor 5 eingebaut, der das Ge  bläse 6 treibt. Das Gebläse 6 weist einen  Saugstutzen 7 und einen Druckstutzen 8 auf,  an welch letzteren der Gummischlauch 9 mit  dem Rohrstück 10 angeschlossen ist.  



  Das Rohrstück 10 durchsetzt einen orts  festen     Steckerteil    11 und greift in die Boh  rung 12 des abnehmbaren     Steckerteils    13 ein.  Der letztere ist in üblicher Weise mit Kon  taktstiften 14 versehen, welche in entspre  chende Hülsen des     Steckerteils    11 eingreifen.  An die Bohrung 12     bezw.    an den     Steckerteil     13 ist ein Schlauch 15 angeschlossen, dessen  freies Ende das Arbeitsgerät trägt, welches  durch eine     Handhabehülse    16 und ein Mund  stück 17 gebildet ist.

   In die Hülse 16 ist ein  axiale Bohrungen 18 aufweisender Zapfen 19       eingesetzt.    In den Bohrungen 18 lagern die  Heizkörper 20, die durch das Kabel 21, wel  ches innerhalb des Schlauches geführt ist,  mit den     Kontaktstiften    14 elektrisch verbun  den ist. In der Hülse 16 ist     zwischen    die    beiden das Kabel 21 bildenden Teile ein Iso  lationsstreifen 22 eingesetzt.  



  Die     Handhabehülse    16 ist in dem     gegabel-          ten    Teil des     Auslösehebels    23 eingehängt, der  seinen Drehpunkt auf Stiften 24 hat und  somit als Doppelhebel ausgebildet ist. Das  innere Ende des     Auslösehebels    trägt einen  Quecksilberschalter 25 und steht unter Wir  kung der Feder 26. Wird die Hülse vom       Auslösehebel    23 weggenommen, so schnappt  der innere Arm des Hebels nach unten, und  es findet ein     Kontaktschluss    des Stromkreise  statt, in welchen der Elektromotor 5 einge  baut ist. Dadurch tritt das Gebläse 6 in Ak  tion und treibt Luft durch die Teile 8,     1a)     und Schlauch 15 in das Mundstück 17.

   Beim  Passieren der Luft durch die Bohrungen 18  des Zapfens 16 wird dieselbe durch die Heiz  körper 20 erwärmt. Der Stromkreis der letz  teren wird durch einen zweiten Quecksilber  schalter     \27        (Fig.    4) geschlossen, der gleich  zeitig mit dem Quecksilberschalter 25 ge  paart auf dem innern Teil des     Auslösehebels     23 angeordnet ist.  



  Wird die     Handhabehülse    16 wieder in den       Auslösehebel    23 eingehängt, wodurch der  selbe die in     Fig.    2 dargestellte Stellung ein  nimmt, so werden auch die Stromkreise 28,  29, in welche der Antriebsmotor 5 und die       Heizkörper    20 eingebaut sind, unterbrochen.  



  Neben dem     Warmluftgerät    ist zweck  mässigerweise'noch eine Mundbeleuchtung 30  und ein Kauter 31 vorgesehen, die in Aus  lösehebeln 32 eingehängt sind und durch  Schnüre 33 mit den Steckern 34 in elektri  scher Verbindung stehen. Auf den innern  Enden der     Auslösehebel    32 ist je ein Queck  silberschalter 35     bezw.    36 befestigt.  



  Wie das Schaltungsschema     Fig.    4 zeigt,  sind die Quecksilberschalter 35, 36 in den  Stromkreis 29 eingebaut, der vom     Transfor-          mer    37 gespeist wird. Der Antriebsmotor 5  selbst ist an den Lichtstromkreis 28 ange  schlossen.  



  38 ist ein Hauptschalter, 39 bezeichnen in  den     Stromkreis    29 eingebaute Glühlämpchen,  welche im Deckel 1 über den     Auslösehebeln     23, 32 vorgesehen sind und die Inbetriebset-           zung    der einzelnen Arbeitsgeräte erkenntlich  machen. Der Kauter 31 lässt sich durch den  Regelungswiderstand 40 mittelst der Dreh  scheibe 41 einstellen.  



  Wird nur ein     Warmluftgerät    allein ge  wünscht, so kommt ein Schaltungsschema  nach     Fig.    5 zur Anwendung. Die Teile und  Funktionen stimmen im wesentlichen mit  dem ersten Ausführungsbeispiel überein, mit  der Ausnahme, dass der     Transformer    37 und  die Stromkreise des Kauters und der Mund  lichtlampe wegfallen. Vor den Heizkörpern  20, die unmittelbar an den Stromkreis des  Elektromotors 5 angeschlossen sind, ist noch  ein Widerstand 42 vorgeschaltet     (Fig.    2, 5).  



  Der Erfindungsgegenstand wird in zweck  mässiger Weise neben dem Operationsstuhl  angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Warmluftapparat für Zahnärzte, mit Ge häuse, das einen Elektromotor, ein von die sem angetriebenes Gebläse und einen elektri schen Luftwärmer umschliesst, an welches Gebläse für den Luftwärmer eine nach aussen führende biegsame Luftleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb dieser Luftleitung das elektrische Zufüh rungskabel für die Heizung geführt ist, wel che Luftleitung in einen elektrischen Kon- taktsteckerteil obigen Kabels mündet, derart;
    dass beim Ein- oder Ausstecken des Stecker teils gleichzeitig auch die Luftleitung ange schlossen oder gelöst wird, wobei ferner ein Kippschalter im Gehäuse vorgesehen ist, wel cher mit einem zum Anhängen des Luftwär- mers eingerichteten Auslösehebel in Bewe gungsverbindung steht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Warmluftapparat nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösc- hebel (93) als schwingbar gelagerter Dop pelhebel am Gehäuse (1) angeordnet isl:. wobei der aus diesem vorstehende Arm desselben zum Anhängen des Luftwärmers geeignet ist, während der in das Gehäuse hineinragende Arm wenigstens einen Quecksilberschalter (25) trägt.
    2. Warmluftapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die elektrische Heizung des Luftwärmers in einem zweiten, von einem in den Stromkreis (28) des Elektromotors eingebauten Transformer (37) gespeisten Stromkreis (29) eingebaut ist, an welch letzteren noch eine ansteckbare Nundlicht- lampe (30) und ein Kauter (31) ange schlossen sind, die für sich unter Strom gesetzt werden können, und für deren Aufhängung Auslösehebel (32) dienen, an deren ins Gehäuse ragende Arme je ein Quecksilberschalter (35 bezw. 36) ange ordnet ist.
    3. Warmluftapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss an dem Auslösehebel (23) zwei Quecksilberschalter (25, 27) an geordnet sind, deren einer in dem Strom kreis des Elektromotors (5) und deren an derer in dem Stromkreis (18) der Heizung (20) des Luftwärmers (16, 17) liegt.
CH146392D 1929-01-22 1930-01-22 Warmluftapparat für Zahnärzte. CH146392A (de)

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DE688678X 1929-01-22

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ID=6598546

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CH146392D CH146392A (de) 1929-01-22 1930-01-22 Warmluftapparat für Zahnärzte.

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AT (1) AT125001B (de)
CH (1) CH146392A (de)
FR (1) FR688678A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3846618A (en) * 1972-03-09 1974-11-05 Air Knife Inc Electric heating apparatus for removing textile waste material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3846618A (en) * 1972-03-09 1974-11-05 Air Knife Inc Electric heating apparatus for removing textile waste material

Also Published As

Publication number Publication date
AT125001B (de) 1931-10-26
FR688678A (fr) 1930-08-27

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