CH146410A - Fernmessvorrichtung. - Google Patents

Fernmessvorrichtung.

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CH146410A
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CH
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/02Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value
    • G01R17/04Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value in which the reference value is continuously or periodically swept over the range of values to be measured

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Description


      Fernmessvorricshtnng.       Zur     Fernmessung    elektrischer Leistungen  wurden bisher vielfach Verfahren verwendet,  bei denen die Zeigerstellung eines     Messinstru-          mentes    fernübertragen wurde.  



  In     graftversorgungsnetzen    mit konstan  ter oder sehr langsam schwankender Be  lastung befriedigen solche Einrichtungen  alle praktischen Bedürfnisse; anders steht es  jedoch, wenn Verbraucher mit stark schwan  kendem Leistungsbedarf     angesclilossen        sind,     wie zum Beispiel Walzwerke oder elektrische  Bahnen. In diesen Fällen ist mit der Über  tragung der Schwankungen nicht gedient,  sondern es ist     erwünscht,    an der Ablese  stelle nicht sämtliche Schwankungen, also die  Augenblickswerte, sondern den Mittelwert  über einen längeren Zeitraum, etwa über  mehrere Minuten, zu kennen.  



  Die vorliegende Erfindung gibt eine be  sonders vorteilhafte Lösung zur     Mittelwerts-          Fernmessung.     



       Grundsätzlich    besteht die Lösung darin,  dass während einer     konstanten    Zeit ein Zeiger    mit einer der     Messgrösse    proportionalen Ge  schwindigkeit hochläuft und infolgedessen  am Ende des genannten Zeitabschnittes ein  Zeigerausschlag erreicht ist, der der gesuch  ten durchschnittlichen     Messgrösse    proportio  nal ist. Der so erzeugte Zeigerausschlag  kann nunmehr in verschiedener Weise fern  übertragen werden.  



  Ein besonderer Vorteil dieser Vorrich  tung besteht darin, dass die Fernmessung von  Mittelwerten auf dieselben Hilfsmittel zu  rückgeführt werden kann, die bei der Fern  übertragung der Zeigestellungen gewöhn  licher     Messinstrumente    verwendet werden, so  dass genau dieselben Empfängerinstrumente  registrierende oder anzeigende, verwendet  werden können.  



  Ein weiterer wichtiger Vorteil ist der,  dass in Anlagen, wo sowohl Augenblicks  werte wie Mittelwerte über dieselben Leitun  gen und     Hochfrequenzsender    übertragen wer  den müssen, die entsprechenden Instrumente      ohne zusätzliche Einrichtungen ohne weiteres  parallel arbeiten können.  



  Die Fernmeldung der erzeugten Zeiger  ausschläge kann, wie oben erwähnt, in ver  schiedener Weise geschehen. Zum Beispiel  kann man den während der konstanten Zeit  aufgelaufenen Zeiger mit einer konstanten,  bekannten Geschwindigkeit zurücklaufen  lassen. Die dazu nötige Zeit gibt dann ein  Mass für die gesuchte     Messgrösse.    Die Zeit  zur     Zurücklegung    des erzeugten Zeigeraus  schlages kann auch gemessen werden, indem  man einen Hilfszeiger mit konstanter, be  kannter Geschwindigkeit den Ausschlags  winkel ablaufen lässt und den aufgelaufenen  Zeiger erst nachher in seine Anfangsstellung  zurückbewegt. Dies letztere Verfahren ist  in dem Ausführungsbeispiel dargestellt.

   Die  Erfindung beschränkt sich aber- nicht auf  diese zwei Methoden der Übertragung der er  zeugten Zeigerstellung, sondern ist in der  Fernmessung von Mittelwerten auf dem  Wege über Zeigerstellungen zu erblicken.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss der  Zeichnung stellen eine     Leistungs--Fernmes:          sung    dar.  



  Die Apparatur am     Messorte    besteht im  wesentlichen aus folgenden Teilen  Einem Zähler 1, dem Hebel mit Klinke  2, dem Klinkenrad 3, dem Zeiger 4, dem  Hilfszeiger 5, einem Synchronmotor 6 und  dem Senderelais 7.  



  Die     Apparatur    am     Ableseorte    besteht im  wesentlichen aus.:  Dem Empfangsrelais 8, dem Synchron  motor 9. Mit 10 ist das Registerpapier, das  vom Uhrwerk angetrieben wird, bezeichnet,  11 ist der     Registrierzeiger.     



  Die gezeichnete Stellung der einzelnen  Teile entspricht einem Augenblick innerhalb  der zur     Mittelwertbildung    benutzten Zeit.  Der Zähler 1, der zur Vermeidung der Auf  stellung eines besonderen Zählers zweck  mässig der Verrechnungszähler der Station  sein kann, betätigt bei jeder Umdrehung den  Klinkenhebel 2, wodurch das Klinkenrad 3  jeweils gleich grosse Stücke verdreht wird.  In dieser Weise bewegt sich der Zeiger    4 in der Pfeilrichtung und hat, wie oben aus  einandergesetzt, am Ende der     genannten     Zeit einen dem Mittelwert proportionalen  Ausschlag.

   Jetzt     überbrückt    eine in der  Zeichnung weggelassene Schaltuhr den Kon  takt 12, so dass der Synchronmotor 6 den       Hilfkzeiger    5 einmal im Kreise herumführt  im Sinne des gezeichneten Pfeils. Auf die  sem Wege berührt der Zeiger 5 den Zeiger 4  und erregt damit die untere Spule des     Kipp-          relais    13 für einen Augenblick. Dieses  schliesst seinen Kontakt und das Senderelais  7 wird damit     erregt.    Nach Durchlaufen des       Zeigerausschlages    berührt der Hilfszeiger 5  den Kontakt 14, die obere     Kipprelaisspule     wird erregt und damit das Senderelais 7 wie  der ausgeschaltet.

   Der Zeiger 5     betätigt    auf  seinem Wege vor Erreichen der Ruhestellung  noch einen weiteren Kontakt 15, wodurch  ein Bremsrelais 16 die Achse 17 freigibt, so  dass der Zeiger 4 von der Spiralfeder 18 wie  der in seine     Anfangslage,    zurückgezogen       wird.    Der Rücklauf erfolgt dabei ohne Be  hinderung durch die Klinke 2, da die Klinken  radeinrichtung in an sich bekannter Weise  derartig ausgebildet ist, dass die Klinke 2 mit  dem Klinkenrad 3 nur in Eingriff kommt,  wenn der Zähler 1 eine volle Umdrehung  zurückgelegt hat, im übrigen jedoch eine  freie Bewegung des Klinkenrades     3'    erlaubt.

    Damit ist im wesentlichen die     Mittelwerts-          bildung    und Übertragung für den     Messort     beschrieben; am     Ableseorte    geht die Regi  strierung in folgender Weise vor sich:  Das Relais 8 kuppelt während der Im  pulsdauer den Synchronmotor 9 mit der     Regi-          striervorrichtung,    die so arbeitet, dass der       Registrierzeiger    11 nicht seinen ganzen Weg,  sondern nur seinen Höchstpunkt auf dem       Registrierpapier    markiert.  



  In der Zeichnung sind noch einige Ver  vollkommnungen der Einrichtung enthalten.  Der Kontakt 19 dient in Verbindung mit  einem, wie ein     Energierichtungsrelais    wir  kenden Kontakt 20 dazu, ein Minussignal aus  zusenden, wenn die zu     übertragende    Leistung  in umgekehrter Richtung fliesst, also nega-           tives    Vorzeichen hat. Dann dreht nämlich  der Zähler 1 seine Drehrichtung um und der  Kontakt 20 ist geschlossen, so dass der Hilfs  zeiger 5 über die Kontakte 19 und 20 das  Senderelais 7 zu einer kurzen Signalgabe er  regt.

   Am     Ableseorte    wird durch dieses  kurze Signal der     Registrierzeiger    noch nicht  bis zum     Skalenanfange    bewegt, das heisst auf  dem Rand des Papiers ein Minussignal aufge  zeichnet. Eine weitere Vorrichtung besteht  am     Messorte    in dem Kontakt 21, der eben  falls vom Hilfszeiger 5 bestrichen     wird.    Die  ser Kontakt dient dazu, um das Signal eines  bestimmten     Instrumentes    von denen anderer  Instrumente zu unterscheiden, die auf der  gleichen     Messleitung    nach dem     Ableseort    hin  gemeldet werden.

   In welcher Weise dieser  dem     Messimpulse    folgende Kennzeichnungs  impuls ab     Ableseort    benützt wird, ist für  die vorliegende Erfindung     gleichgültig,    die  beschriebene Anordnung bezieht sich nur auf  die Unterscheidung zweier     Messsignale    da  durch,     da.ss    am Geberinstrument     zwangläufig     und in einfacher Weise ein Kennzeichnungs  impuls mitgegeben wird.  



  Die     Registrierung    von Minussignalen auf  dem Rande des     Registrierpapiers    hat aller  dings zur Voraussetzung, dass die übertrage  nen     Stromimpulse    alle um eine bestimmte  Zeitdauer verlängert werden. Dann ent  spricht also der     Messgrösse    Null eine Impuls  dauer, in welcher der     Registrieranzeiger    11  den Weg von der gezeichneten Stellung bis  zum     Skalenanfang    zurücklegt. Es ist ohne  weiteres möglich, diese verlängerte Impuls  dauer dadurch zu gewinnen, dass man dem  Kontakt 14 am     Messort    den entsprechenden  Abstand vor der Nullage des Zeigers 4 gibt.  



  In dem     Ausführungsbeispiel    treibt der  Zähler den Zeiger auf mechanische Weise an.  Es kann natürlich auch ein     elektrischer    An  trieb vorgesehen werden, da auch auf diese  Weise der fragliche Zeigerausschlag sich er  zeugen lässt. Zu diesem Zweck wäre etwa die       Zähleraehse    mit . einer Kontaktvorrichtung  auszurüsten, durch die bei jeder Umdrehung  ein Relais erregt     wird,    welches das auf der    Zeigerachse sitzende Klinkenrad vorwärts  schaltet.  



  Ferner gelten die bisherigen Ausführun  gen sowohl für     Messwerke    mit der ersten  Potenz der     Messgrösse    proportionaler Ge  schwindigkeit (zum Beispiel Wattstunden  zähler), als auch für solche mit der zweiten  Potenz proportionaler (zum Beispiel elektro  dynamische     Amperestundenzähler).    Im erste  ren Falle wird der arithmetische, im letz  teren Falle der quadratische Mittelwert fern  übertragen.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung  nicht auf die Fernübertragung elektrischer       hIessgrössen    beschränkt, sondern kann auf  beliebige     Messgrössen    ausgedehnt werden,  auch wenn statt rotierender etwa oszil  lierende Instrumente vorliegen.  



  Ausserdem kann statt der Übertragung  des negativen Vorzeichens der     Messgrösse    in  der aus dem Ausführungsbeispiel hervor  gehenden Weise etwa die Stellung eines  Relaiskontaktes oder dergleichen     mitüber-          tragen    und     registriert    werden, die im Zu  sammenhang mit der     aufgezeichneten        Mess-          grösse    von Interesse ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernmessvorrichtung unter Verwendung von Messwerken, welche eine periodische Be wegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass während einer konstanten Zeit am Sendeort ein Zeigerausschlag gebildet wird, der einem Mittelwert der Messgrösse propor tional ist und in beliebiger Weise fernüber tragen wird. UNTERANSPRt'CHE: 1. Fernmessvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger mit konstanter und bekannter Ge schwindigkeit zurückläuft, und dass wäh rend der Rücklaufzeit Relaiskontakte zwecks Signalgebung gesteuert sind.
    2. Fernmessvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfszeiger den gebildeten Zeigeraus- schlag mit konstanter Geschwindigkeit durchläuft, und dass während dieser Zeit Relaiskontakte zwecks Signalgebung ge steuert werden. 3. Fernmessvorrichtung nach Unteranspruch .2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs zeiger gleichzeitig dazu dient, ein im Zu sammenhang mit der Messgrösse interessie rendes Signal zu übertragen.
    4. Fernmessvorrichtung nach Unteranspruch 3., dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs zeiger gleichzeitig dazu dient, nach dem Masssignal noch weitere Signale auszu senden, die zur Unterscheidung der vorher von demselben Hilfszeiger veranlassten Messsignalübertragung gegenüber andern Signalen dienen. 5. Fernmessvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Leistungsfernmessung die Verrechnungs zähler des Massortes mitbenützt werden.
CH146410D 1929-03-27 1930-03-24 Fernmessvorrichtung. CH146410A (de)

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FR692827A (fr) 1930-11-12
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