CH146457A - Einrichtung für künstliche Brut. - Google Patents

Einrichtung für künstliche Brut.

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CH146457A
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Muecke Georg
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Muecke Georg
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  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

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  Einrichtung für künstliche Brut.    Die bekannten Einrichtungen für künst  liche     Brut,    bei welchen die Eier in grosser  Zahl in übereinander liegenden Hürden der  Brutluft ausgesetzt sind, welche durch einen  im Innern des     Brutraumes    vorgesehenen Ven  tilator in kreisende Bewegung gebracht wird,  weisen verschiedene Nachteile auf, von wel  chen insbesondere der Nachteil fühlbar ist,  dass die in den Hürden übereinander liegen  den, sich gegenseitig überdeckenden Eier  von dem Luftstrom nicht genügend durch  strömt werden können, weil der Kreisluft  strom zufolge des meist abseits vom Eier  stapel liegenden Ventilators und zufolge der       Knickungen    in der Bahn des Luftstromes  nicht ausreicht.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine Ein  richtung für künstliche     Brut    zu schaffen  welche diesen Nachteil nicht aufweist und  ein sehr energisches und wirksames Bestrei  chen aller Eier durch den Kreisluftstrom er  möglicht. Dies wird der Erfindung gemäss  dadurch     erreicht,    dass zwei oder mehrere    Ventilatoren     bezw.        Ventilatorgruppen    vor  gesehen sind, von welchen ein Ventilator oder  mehrere Ventilatoren einer Gruppe die Luft  unmittelbar durch die Eierhürden treiben,  während ein Ventilator oder mehrere Ven  tilatoren einer zweiten Gruppe im Kreis  luftstrom des     bezw.    der Ventilatoren der  ersten Gruppe derart angeordnet sind,

   dass  sie die Luft vom Ende des Eierstapels ab  saugen und dem     bezw.    den Ventilatoren der  ersten     Gruppe    wieder zuführen.  



  Hierdurch wird erreicht, dass die Eier in  den Hürden     unmittelbar    von dem vom Venti  lator     bezw.    der ersten Gruppe der Ventilato  ren ausgehenden Luftstrom bestrichen werden  und die sonst unvermeidliche Abschwächung  der Wirkung dieses Luftstromes dadurch  aufgehoben wird, dass ein Ansaugen am Ende  des Eierstapels durch den zweiten Ventilator       bezw.    die zweite Gruppe der Ventilatoren  bewirkt wird, und der abgesandte Luft  strom der ersten Gruppe wieder zu  geführt wird, welcher den Luftstrom im           Kreislauf    wieder unmittelbar in den Eier  stapel treibt.

   Mehrere in Gruppen angeord  nete     Ventilatoren    finden     dann        Anwendung,     wenn für grössere Anordnungen mehrere  Eierstapel nebeneinander vorgesehen     sind.     



  Um eine möglichst hohe     Wirkung    zu er  halten und das Bestreichen der Eier in den  Hürden möglichst gut zu gestalten, ist es  zweckmässig, die Anordnung der Ventilatoren  so zu     treffen,    dass der Luftstrom in     horizon-          taler    Richtung durch     die    Eierhürden getrie  ben wird, welche zu diesem Zwecke Zwischen  spalten zwischen sich freilassen und auch  perforierte Wände aufweisen können, um den  Luftstrom direkt- zu den Eiern zu treiben.

    Bei diesen     Brutapparaten    ist es auch vorteil  haft, die     Luftaustrittsöffnungen    ganz oder  teilweise     verschliessbar    zu machen, wobei  gleichzeitig eine oder mehrere der den Brut  apparat nach aussen begrenzenden Wände  aus luftdurchlässigem Stoff, vorzugsweise  aus poröser Pappe, bestehen können. Hier  durch kann der Feuchtigkeitsgehalt der Brut  luft nach Belieben     vergrössert        bezw.    ver  kleinert und dem alle Eier der Hürden gleich  mässig bestreichenden Luftstrom und der       Temperatur    entsprechend angepasst werden.  



       In    der Zeichnung     sind    zwei     Ausführungs-          beispiele    des     Bratapparates    gemäss der Er  findung zur Darstellung gebracht, und zeigt       Abb.    1     im        Aufriss    und Schnitt einen Brut  apparat mit aufrechter     Durchströmung    der  Eierhürden,     Abb.    2 und 3     einen    solchen mit       wagrechter        Durchströmungsrichtung    im Auf  riss und Schnitt     bezw.    in geschlossenem Zu  stande.

      Gemäss dem in     Abb.    1 dargestellten Aus  führungsbeispiele     sind    im Innern des von  den Seitenwänden 1 begrenzten Raumes die  in der     Zeichnung        schematisch    durch die     Um-          risslinien    angedeuteten Eierstapel 2     in    be  kannter Weise angeordnet. Oberhalb eines  jeden Eierstapels liegt je ein Ventilator 3,  welche Ventilatoren in     Ausnehmungen        rauer     Zwischenwand 4 drehbar gelagert sind,     wel      ehe nur wenig über die     äussern    Eierhürden 2  hinausragt.

   Neben den Eierhürden 2 ist. zu    beiden Seiten je     eine    kurze, lotrechte Wand 5  angeordnet, die etwa bis an das untere Ende  der Eierhürden 2 reicht und am     obern    Ende  in einem Ausschnitte     einer    horizontalen  Wand 6 je     einen    Ventilator 7 aufweist.  Die Ventilatoren 7 bilden die zweite Gruppe.

    Werden die Ventilatoren angetrieben, so -wird  der von den     Ventilatoren    3 erzeugte Luft  strom     unmittelbar    durch die Eierhürden 2  nach abwärts     getrieben,    wobei die - Ven  tilatoren 7 am untern Ende der Eierhürden  Luft absaugen und die so geförderte Luft  nach aufwärts werfen, so dass dieselbe von  den Ventilatoren 3 oberhalb der Wand 4 wie  der angesaugt wird. Die     Ventilatoren    7 sind  daher im Kreisluftstrom hinter die Ventila  toren 3     derart    geschaltet, dass sie die Luft  bewegung durch die Eierhürden durch Ab  saugen am     untern    Ende wesentlich unter  stützen.  



  Die Richtung des Luftstromes durch die  Eierhürden ist jedoch nicht an die     Ausfüh-          rungsform    nach     Abb.    1 gebunden, sondern  kann beliebig gewählt werden, wenngleich  der Luftumtrieb in aufrechter Richtung zum  Brutzwecke genügt. Zum Zwecke des     Schlup-          fes,    also des letzten Abschnittes der Brut,  wird die aufrechte Strömung durch die Eier  hürden jedoch nicht in allen Fällen ausrei  chen. Es kann hierbei     vorteilhafterweise    die  Anordnung nach     Abb.2    getroffen werden, ge  mäss welcher der Luftstrom in horizontaler  Richtung geführt ist.

   Ein oder mehrere Ven  tilatoren 3 sind hierbei in Ausschnitten der  Scheidewand 4 angeordnet, während die       Ventilatoren    7 in Ausschnitten der Scheide  wand 6 angeordnet sind. Die Eierhürden 2  liegen in Stapeln in bekannter Weise neben  einander, wobei Zwischenräume 8 zwischen  den Hürden 2     freibleiben.    Auch können die  Seitenwände der Hürden 2 durchbrochen aus  gebildet sein.  



  Der von den Ventilatoren 3 ausgehende  Luftstrom     wird        sohin    in horizontaler Rich  tung unmittelbar durch die Zwischenräume 8  zwischen den Hürden     hindurchgetrieben    und  wird durch die auf den Raum 9 ausgeübte  Saugwirkung der Ventilatoren 7 an der den           Ventilatoren    3 entgegengesetzten Seite der  Eierhürden 2 abgesaugt und unterhalb der  Eierhürden 2 über die Wassertassen 10 ge  führt und den     Ventilatoren    3 im Raum 11  wieder zugeführt, welcher Raum     unter    der  Saugwirkung der Ventilatoren 3 steht.

   Hier  durch wird eine sehr     energische    Luftbewe  gung unter     Bestreichung    aller in den Hür  den 2 liegenden Eier erzielt.  



  Nachdem während des Schlupfes die  Feuchtigkeit eine grosse Rolle spielt, sind  beim Beispiel nach     Abb.    2 und 3     E.inrieh-          tungen    vorgesehen, welche es gestatten, den  Feuchtigkeitsgehalt der Brutluft nach Be  lieben zu     vergrössern.    Hierbei ist Vorsorge       getroffen,    dass die Luft auf dem Brut  apparate entweichen kann, ohne die Feuchtig  keit in gleichem Masse mitzunehmen.

   Dieser  Zweck wird dadurch erreicht, dass die Luft  austrittsöffnungen 12, wie     Abb.    3 zeigt,  durch Klappen 13 ganz oder teilweise ver  schliessbar sind und     gleichzeitig    eine oder  mehrere, den Brutraum nach aussen abschlie  ssende Wände 14 aus luftdurchlässigem  Stoff, vorzugsweise aus poröser Pappe, be  stehen. Hierdurch ist es möglich, auch bei  ganz geschlossenen Austrittsöffnungen 12 die  Erneuerung der Brutluft durch die porösen  Seitenwände in genügendem Ausmasse zu er  halten. Zur Beschickung der Wassertassen  10 mit Wasser sind     Einfüllstutzen    16 vor  gesehen,     während    die Frischluft durch die  Zuführungsrohre 17 angesaugt und die Zu  trittsmenge durch einen Thermostaten 18 ge  regelt werden kann.

   Der Feuchtigkeitsgehalt  der Luft kann, in bekannter Weise, durch  ein Hygrometer 19 abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für künstliche Brut, mit im Innern des die Eierstapel umschliessenden Ge häuses durch mechanisch angetriebenen Ven tilator bewirktem Luftumtrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei oder mehrere Ven tilatoren bezw. Ventilatorgruppen vorgesehen sind, von welchen ein Ventilator oder meh rere Ventilatoren einer Gruppe die Luft un mittelbar durch die Eierhürden treiben, während ein Ventilator oder mehrere Ven tilatoren einer zweiten Gruppe im Kreis luftstrom des bezw. der Ventilatoren der ersten Gruppe derart angeordnet sind, dass sie die Luft vom Ende des Eierstapels absaugen und dem bezw. den Ventilatoren der ersten Gruppe wieder zuführen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Luftstrom in horizontaler Richtung durch die Eier hürden getrieben wird, die Zwischenräume zwischen sich offen lassen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Eierhürden durchbrochene Wände aufweisen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Luftaus trittsöffnungen (12) im Gehäuse ganz oder teilweise verschliessbar sind und gleich zeitig eine oder mehrere der den Brut raum nach aussen begrenzenden Wände aus luftdurchlässigem Stoff bestehen.
CH146457D 1929-03-12 1930-03-06 Einrichtung für künstliche Brut. CH146457A (de)

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