CH146469A - Aufhänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und Segmentwehren mit aufgebauter Drehklappe. - Google Patents

Aufhänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und Segmentwehren mit aufgebauter Drehklappe.

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CH146469A
CH146469A CH146469DA CH146469A CH 146469 A CH146469 A CH 146469A CH 146469D A CH146469D A CH 146469DA CH 146469 A CH146469 A CH 146469A
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CH
Switzerland
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flap
drive
closure body
rods
same
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Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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Description


  Auf hänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und     Segmentwehren     mit aufgebauter Drehklappe.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ruf  hänge- und eine Antriebsvorrichtung an  Schütz- und     Segmentwehren    mit aufgebauter  Drehklappe, welche durch     zweiarmige    An  triebshebel mit Hilfe von Antriebsgliedern  bewegt wird, die auch zum Heben und Sen  ken des     Verschlusskörpers    dienen.  



  Es ist bekannt, derartig ausgebildete  Klappen durch Ketten anzutreiben, wobei von  ,jeder Kette je ein Ende an einem Arm eines  zweiarmigen Antriebshebels befestigt ist,  während das andere Ende an dem     Verschluss-          körper    fest ist und das entsprechende     Ketten-          trumm    einen     Mitnehmer    trägt, durch den der  andere Hebelarm beim Hochgehen des     Ket-          tentrumms    mitgenommen wird. Diese An  triebsweise ist nicht einwandfrei.

   Bei der  selben muss während der Bewegung des     Ver-          schlusskörpers    die ganze Last jeweils von je  einem Kettentrumm jeder Ketten aufgenom  men werden. Ausserdem müssen diese ein-         zelnen    Kettentrumms die gesamte Kraft  übertragen, welche bei vereistem Wehr er  forderlich ist, den     Verschlusskörper    und die  Klappe loszubrechen. Ferner kann der     Ver-          schlusskörper    nur bei niedergelegter Klappe  gehoben     bezw.    gesenkt werden.  



  Es ist zwar auch eine Einrichtung be  kannt, bei welcher das Heben und Senken  des     Verschlusskörpers,    sowie das Aufrichten  und Niederlegen der Klappe durch eine Kette  erfolgt, die um ein mit der     Kh.ppenwelle     verbundenes Zahnrad läuft und deren beide  Trumms gleichsinnig oder in verschiedenen  Richtungen bewegt werden können, doch  werden bei dieser     Einrichtun.-        die    Nachteile  des erstgenannten     Antriebes    ebenfalls nicht  völlig ausgeschieden.

   Beim Heben des     Ver-          schlusskörpers    verteilt sich zwar die Last auf  die beiden     Kettentrumms,    doch kann beim  Losbrechen der Klappe des vereisten     Wehres     nur immer eines der beiden     Kettentrumms              wirksam        geinaelit    werden. Ausserdem können  dabei die     Zahnräder    vereisen und zwischen  die Ketten und die Zahnräder kann     Ge-          schwemmsel    eindringen, das zu Betriebs  störungen Anlass bieten kann.

   Der letzt  genannte Nachteil kann zwar durch beson  dere Vorkehrungen verhindert werden, doch  wird durch die erforderlichen Hilfsmittel die  gesamte Bauart umständlicher und teurer.  



  Ein ebenfalls bekannter Antrieb, bei wel  chem das Heben und Senken des     Verschluss-          körpers    und die Bewegung der Klappe durch  Schub- und Zugstangen erfolgt, die an ein  armigen Hebeln angreifen, welche mit der       Klappenwelle    verbunden sind, ist ebenfalls  nicht einwandfrei. Hier hängt das ganze Ge  wicht beim Heben und Senken an den ein  zelnen Schubstangen. Auch die beim Los  brechen des vereisten     Verschlusskörpers    und  seiner     Klappe    erforderlichen Kräfte müssen  durch die einzelnen Stangen und Hebel über  tragen werden.

   Das     Heben    des     Verschluss-          körpers    ist ausserdem nur bei aufgerichteter  Klappe möglich, und wenn man dasselbe bei       verschiedenen        Klappenstellungen    ermöglichen  will, so sind dazu besondere Hilfsmittel er  forderlich. Dabei würde sich aber insofern  ein weiterer Nachteil ergeben, als beim He  ben des     Verschlusskörpers    bei niedergelegter  Klappe     Kippmomente    entstehen, welche die  Bewegung erschweren.  



       Durch    die den Gegenstand der Erfindung       bildende    Aufgänge- und     Antriebsvorrichtung     werden die genannten Nachteile vermieden.  Die Erfindung besteht darin, dass an den  Endpunkten der zweiarmigen     Antriebshebel     Stangen angreifen, die     direkt    oder indirekt  mit den     Antriebshebeln    verbunden sein kön  nen, und die paarweise mindestens annähernd  parallel sind, und welche dazu bestimmt sind.

    derart angetrieben zu werden, dass sich die  entsprechenden Stangen jedes Paares eines       Verschlusskörpers    gleichsinnig und mit glei  cher Geschwindigkeit     bewegen,        dass    sich je  doch die Stangen des an den gleichen An  triebshebel angreifenden Paares     entweder     gleichsinnig mit gleicher oder verschiedener         C        eseliwindigkeit    oder gegenläufig bewegen,  das Ganze zum Zweck, den     Verschlusskörper     ohne Drehen der Klappe heben und senken,  die Klappe ohne Heben,     respektive    Senken  des     Verschlusskörpers    drehen,

   sowie auch  gleichzeitig den     Verseblusskörper    heben  respektive senken und die Klappe drehen zu  können.  



  Es wird dadurch der Vorteil erzielt, dass  sich nicht     mir    beim Heben des     Verschluss-          körpers    die Last auf die an beiden Enden       wirkenden    Stangenpaare verteilt, sondern  auch beim Umlegen der Klappe die Einzel  stangen der beiden Paare gleichzeitig mit den  zugehörigen     -Hebelarmen    wirksam werden.

         Beien    Hochziehen des vereisten     Verschluss-          körpers    und beim Losbrechen der vereisten       Klappe    können also die doppelten Kräfte bei  gleich stark bemessenen     Antriebsorganen     gegenüber den bisherigen Antriebsarten     @wirk-          sam    gemacht werden. Das Eindringen von       Geschwemmsel    zwischen die Antriebsorgane  kann ausserdem nicht vorkommen.  



  Werden die beiden Stangen mit gleicher       Geschwindigkeit    gehoben oder gesenkt, so  wird der     Versehlusskörper    samt der auf ihm  befindlichen Klappe bewegt, ohne     da.ss    sich  die Klappe verstellt. Treibt man die beiden  Stangen gegenläufig an, so wird nur die  Klappe bewegt, während man beim Antrieb  der Stangen mit verschiedener gleichgerichte  ter Geschwindigkeit die Klappe hebt oder  umlegt, wobei. der     Versehlusskörper    gleich  zeitig gehoben oder gesenkt wird. Man kann  also die verschiedensten Bewegungen, je     nach     den vorliegenden Verhältnissen, mit grösster  Einfachheit und     Leichtigkeit    herbeiführen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung dar  gestellt.  



  a ist ein     Rollschütz,    auf dem die Dreh  klappe b sitzt. An jedem Schützenende sind  zum Antrieb derselben zwei Zahnstangen     c     und     d    vorgesehen. An den untern Enden der  auf der gleichen Schützenseite vorgesehenen  Zahnstangen ist je ein zweiarmiger Hebel     f     an gelenkt, in welchen Hebeln in ihren Dreh-      punkten g je ein Tragbolzen für das Schütz     u     vorgesehen ist. Zum Antrieb der Klappe b  dient je ein an jedem Ende derselben vor  gesehener zweiarmiger     Antriebhebel        h.    Diese       Antriebhebel    sind auf der     torsionsfesten     Drehachse i der Drehklappe befestigt.

   Die  äussern Enden der zweiarmigen Hebel h sind  durch die Lenker<I>l</I> und<I>m</I> gelenkig mit den  Zahnstangen c und d verbunden. In der ge  zeichneten Ausführungsform ist diese Ver  bindung dadurch bewirkt, dass die Lenker     l     und     m    mit den Endpunkten der Hebel<I>f</I> in       gelenkige    Verbindung gebracht sind. Wer  den die Zahnstangen c und d gleichmässig  gehoben     bezw.    gesenkt, so wird das Schütz       a    samt der Klappe b gehoben     bezw.    gesenkt,  ohne dass die Klappe b verstellt wird.

   Treibt  man die Zahnstangen c und d mit verschie  denen Geschwindigkeiten, aber in gleicher       Richtung    an, so wird das Schütz a und die  Klappe b gehoben     bezw.    gesenkt und gleich  zeitig die Klappe b aufgerichtet     bezw.    um  gelegt. Treibt man die Zahnstangen c und d  in entgegengesetzter Richtung, aber mit glei  cher Geschwindigkeit an, so wird die Klappe  aufgerichtet     bezw.    umgelegt,     während    das  Schütz a selbst in seiner Lage bleibt.     Tst     der Antrieb selbsthemmend, und sind die be  schriebenen Antriebsorgane     knicksicher    aus  gebildet, so wird dadurch der Vorteil er  reicht, dass die Klappe b in jeder Stellung  festgestellt ist.

   Der Antrieb der Zahnstangen  c und d kann dabei in bekannter Weise durch  entsprechend ausgebildete Windwerke er  folgen. Die Bewegung kann dabei von einem  einzelnen oder von mehreren Antriebsmotoren  abgeleitet sein. Die Anordnung der Wind  werke, welche zu diesem Zwecke dienen, ist  bekannt und Gemeingut der Technik. Ins  besondere aus dem     Hebezeugbau    sind solche  Windwerke in grosser Zahl bekannt gewor  den.  



  Die erläuterte Aufhänge- und Antriebs  vorrichtung kann auch an     Segmentwehren     mit aufgesetzter Drehklappe vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Aufhänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und Segmentwehren mit aufgebauter Drehklappe, welche durch zweiarmige An triebshebel mit Hilfe von Antriebsgliedern bewegt wird, die auch zum Heben und Sen ken des Verschlusskörpers dienen, dadurch gekennzeichnet, dass an den Endpunkten der zweiarmigen Antriebshebel (h) Stangen ein greifen, die paarweise mindestens annähernd parallel sind, und welche dazu bestimmt sind, derart angetrieben zu werden, dass sich die entsprechenden Stangen jedes Paares eines Verschlusskörpers gleichsinnig und mit gleicher Geschwindigkeit bewegen,
    dass sich jedoch die Stangen des an den gleichen An triebshebel angreifenden Paares entweder gleichsinnig mit gleicher oder versehie- dener Geschwindigkeit oder gegenläufig bewegen, das Ganze zum Zwecke, den Verschlusskörper ohne Drehen der Klappe heben und senken, die Klappe ohne Heben, respektive Senken des Verschlusskörpers dre hen, sowie auch gleichzeitig den Verschluss- körper heben, respektive senken und di,, Klappe drehen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Aufhänge- und Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (c, d) unmittelbar an den Endpunkten der Antriebshebel (h) an greifen. 2. Aufhänge- und Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (c, d) unter Vermittlung von Hebeln<I>(L,</I> m.. <I>f)</I> an den Endpunkten der Antriebshebel (h) angreifen.
CH146469D 1929-08-06 1930-03-04 Aufhänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und Segmentwehren mit aufgebauter Drehklappe. CH146469A (de)

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CH146469D CH146469A (de) 1929-08-06 1930-03-04 Aufhänge- und Antriebsvorrichtung an Schütz- und Segmentwehren mit aufgebauter Drehklappe.

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