CH146504A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickeln.

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CH146504A
CH146504A CH146504DA CH146504A CH 146504 A CH146504 A CH 146504A CH 146504D A CH146504D A CH 146504DA CH 146504 A CH146504 A CH 146504A
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Schoenfeld Morris
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0409Supporting filaments or the like during their treatment on bobbins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/54Arrangements for supporting cores or formers at winding stations; Securing cores or formers to driving members
    • B65H54/543Securing cores or holders to supporting or driving members, e.g. collapsible mandrels
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von     ltunstseidewickeln.       Es ist, in der     gunstseideindustrie    be  kannt, die beim     Spinntopfverfahren    entstan  dene     Kunstseidenwicklung,    den sogenannten  Spinnkuchen, aus dem Spinntopf zu entfer  nen und ihn nachher in der Form des Spinn  kuchens, also ohne ihn vorher in     Strangen     abzuhaspeln, der weiteren notwendigen Be  handlung, wie Waschen,     Entschwefeln,    Blei  chen. Trocknen usw. zu unterziehen.

   Diese  weitere Behandlung des Spinnkuchens kann  dabei erfolgen, nachdem der Spinnkuchen auf  einen Träger, zum Beispiel eine Spule,     'auf-          gebracht    wurde, oder der Spinnkuchen kann  auch dank seiner Eigenschaft auch ohne  Träger seine Form beibehalten, direkt als  solcher, das heisst ohne     Aufbringen    auf einen  Träger weiterbehandelt werden. Die Möglich  keit einer solchen Weiterbehandlung war bis  her nur für den im Spinntopf entstandenen  Spinnkuchen vorhanden.  



  Nach dem     Parallelspinnverfahren    gewon  nene Fadenwickel sind bis jetzt meistens auf  den Spulen behandelt worden, auf welche sie    durch unmittelbares Aufspulen der aus den       Spinndüsen    kommenden     Fäden    aufgewickelt  wurden. Es ist zwar auch vorgeschlagen wor  den,     Spulen    mit veränderbarem Durchmes  ser zur Aufwicklung des gesponnenen Faden  zu verwenden, wobei das Spinngut nach Ver  kleinerung des     Spulendurchmessers    entweder  auf der gleichen Spule behandelt wurde, oder  zur     Weiterbehandlung    auf eine andere, ein  fachere Spule übertragen wurde.

   In beiden  Fällen bedarf es aber einer sehr grossen  Menge Spulen; zum Beispiel in einer Fabrik  mittlerer Grösse hunderttausende solcher Spu  len, um den     Fabrikationsprozess    ununterbro  chen durchführen zu können.  



       Näch    dem Verfahren gemäss vorliegender       Anmeldung    wird nun die Möglichkeit  schaffen,     class    auch die nach. dem Parallel  spinnverfahren auf Spulen erzeugten Kunst  seidewickel wie die sogenannten     Spinnkuchen     beim     Spinntopfverfahren        weiterbehandelt     werden können.

   Dies wird dadurch     erreicht"     dass man den aus der Spinndüse heraustreten-      den Faden unmittelbar nach Durchlaufen des       Fällbades    auf     eine        Aufwickelvorrichtung    in  solcher Menge     aufspult,    dass ein nach seinem  Abstreifen noch formbeständiger Wickel ent  steht, der der     weiteren    Behandlung unter  zogen werden kann.

   Zweckmässig kann man  in der Weise verfahren, dass der Faden auf  eine     Aufwickelvorrichtung    mit veränderbarem  Durchmesser aufgewickelt wird, worauf der  Durchmesser verkleinert wird, um einen  Hohlraum zwischen Wicklung und Vorrich  tung zu bilden, welcher das Abstreifen des       Wickels    ohne Schädigung der innern Faden  lagen gestattet. Der abgezogene Fadenwickel  kann darnach der weiteren Behandlung un  terstellt werden, welche so erfolgen kann, dass  die Wicklung auf eine andere Spule oder der  gleichen aufgebracht wird, oder dass der     Wik-          kel    direkt ohne Aufbringen auf eine Spule  weiter behandelt wird, was die ganze Her  stellung wesentlich vereinfacht.

      Beim Aufbringen auf eine andere Spule  besteht der Vorteil, dass die erste, beim Spin  nen verwendete Spule nur säurefest in bezug  auf das     Fällbad    sein muss, und     da,ss    nur die  zweite Spule. welche von bedeutend einfache  rer     Konstruktion    ist als die erste, gegen die       Einflüsse    der verschiedenen Bäder geschützt  sein muss. Dies bedeutet eine wesentliche  Einsparung an Spinnspulen.  



  Man kann noch mehr an     Aufwickelvor-          richtungen    sparen, indem man auf ein und  dieselbe     Aufwickelvorrichtung    zwei oder  mehrere Wickelkörper nebeneinander auf  wickelt, und zwar derart, dass diese Wickel  körper wiederum formbeständige Wickel bil  den, welche von der gemeinsamen     Wickel-          v        orrichtung    abgestreift werden, um der wei  teren Behandlung unterzogen zu werden.  



  Bis jetzt wurden die Wicklungen so     her-          ",fstellt,    dass ihre Enden konisch verliefen.       was    den grossen Nachteil aufweist-, dass die       @,#jicklungsspitzen    beim Abnehmen der Wick  lung von der Vorrichtung in sich zusammen  fallen, weil sie nicht genügend Halt haben.  Dies kann man noch dadurch verhindern,  dass man den Faden in Kreuzwicklung auf-    trägt, und zwar derart, dass ein zylindrischer  Wickel ohne konische Enden entsteht.  



  Zweckmässig verwendet man als Auf  wickelvorrichtung eine solche mit radial be  weglichen Längskörpern, welche entgegen  einer elastischen     Eiraft    während des     Bewick-          lungsvorganges    durch einen Dorn     auseina.n-          dergetrieben    werden. Durch Herausziehen  des Dornes werden die Längskörper radial  einwärts gedrückt, was das Abstreifen der  darauf befindlichen Wicklungen ohne Be  schädigung des Fadens erlaubt.  



  Eine Ausführungsform des Verfahrens  nach der Erfindung wird anhand der beilie  genden Zeichnung erläutert, in welcher       Fig.    1     und    4 zwei Beispiele einer Auf  wickelvorrichtung im Längsschnitt darstel  len,     während          Fig.    2 und 3 einen Schnitt nach Linie       II--II    der     Fig.    1 in zwei verschiedenen Ar  beitsstellungen, und       Fig.    5 einen Schnitt nach Linie     V    -V  der     Fig.    4 zeigen.  



  In sämtlichen Figuren sind die gleichen  oder entsprechenden Teile mit     :,deichen    Be  zugszeichen versehen.  



  Nach     Fig.    1 sind in Längsschlitzen des  Mantels eines zylindrischen     Spulenkörpers    1  radial bewegliche Längsstäbe ? geführt, wel  che durch elastische Ringe 3 aus Gummi  oder dergleichen gehalten und gegen die  Mitte hin gedrückt werden. Der Hohlkörper  besitzt noch am einen Ende, das Antriebs  ende, eine Verlängerung<U>ja,</U> welche von ihm  durch einen Wulst     1b        getrennt    ist.

   Der       eilgentliche        Spulenkörper    weist eine     zylin-          (irische    Bohrung 4 auf, welche sich bis in die  Nähe des Wulstes     1b        erstreckt    und zur Auf  nahme eines kegelförmigen     Dornes    5 dient.  Letzterer ist am dickeren, nach aussen ge  kehrten Ende mit einer Öse     ()    versehen, da  mit er bequem mit der     Hand        @gefasst    und ge  halten werden könne.

   Am dünnen Ende be  sitzt der Dorn eine     kegelige        Spitze    7, welche  bei eingeführtem Dorne auf den Rand einer  Bohrung 8 des     Verlängerun(rssiückes    la auf  sitzt. Es wird somit eine selbsttätige Zen  trierung des Dornes erreicht. Die beschrie-           bene        Vorrichtung    ist mit der Bohrung 8 auf  das Ende 9 einer Antriebswelle vermittelst  der Schraube 9a befestigt. Die Längsstäbe  Sind auf der innern Seite in der Längsrich  tung entsprechend der Neigung der Mantel  fläche des Dornes abgeschrägt.  



  Bei der Einführung des Dornes in die  Bohrung 4 werden die Längsstäbe radial aus  einandergetrieben und nehmen die in     Fig.    1  und 2 dargestellte Stellung an. Der Faden  wird nun vorzugsweise in     Kreuzwicklung     aufgewickelt, und zwar so, dass gleichzeitig  mehrere 'Wickel<B>TV</B> entstehen, und dass diese  Wickel keine konische Enden     äufweisen.    In  der Zeichnung sind nur zwei solche     strich-          punktiert    angedeutet. Die Dicke und Wick  lungsart werden natürlich so gewählt, dass  die     fertir;en    Wickel auch nach ihrem Ab  streifen von der     Vorrichtung    formbeständig  bleiben.

   Zum Abstreifen der fertigen     uTik-          kel    zieht man den Dorn 5 heraus, worauf die  Längsstäbe 2 durch die elastischen Ringe 3       einwärts    bewegt werden     (Fig.    3) und so     däs     Abstreifen ermöglichen.  



  Anstatt elastische Ringe zum Halten der  Längsstäbe zu verwenden, kann man nach       Fig.    4 und 5 eine elastische Hülle 10, zum  Beispiel Gummi, vorsehen, welche die Stäbe  gänzlich umgibt und durch zwei Metallringe  11. auf den     Spulenkörper    1 an ihren beiden  Enden befestigt ist. Diese Ausführungsart  hat den Vorteil einer geschlossenen Mantel  fläche, welche die eingeschlossenen Teile       gegen    Einwirkungen der am Faden 'haften  den den Flüssigkeit schützt, und auch den Faden  selber gegen Verletzung durch seine Unter  lage besser schützt. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCZ I Verfahren zur Herstellung von Kunst seidewickeln, dadurch gekennzeichnet, dass man den aus der Spinndüse heraustretenden Faden unmittelbar nach Durchlaufen des Fällbades auf eine Aufwickelvorrichtung in solcher Menge aufspult, dass ein nach seinem Abstreifen noch formbeständiger Wickel ent- steht, der der weiteren Behandlung unter zogen werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Faden auf eine Aufwickelvorrichtung mit veränder barem Durchmesser aufgewickelt wird; worauf der Durchmesser verkleinert wird.
    um einen Hohlraum zwischen Wicklung und Vorrichtung zu bilden, welcher das Abstreifen des Wickels ohne Schädigung der innern Fadenlage gestattet. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man auf eine und dieselbe Vorrichtung zwei oder mehr Wickelkörper nebeneinander aufwickelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Faden so in Kreuzwicklung aufgespult wird, dass ein zylindrischer Wickel ohne konische Enden entsteht.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I und Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch radial in einem Spulenkörper bewegliche, durch ela stische Mittel zusammengehaltene Längs stäbe, deren Füsse auf einem Dorn aufruhen. UI\TTERANSPRUCH 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn ke- gelstumpfförmig ist und am dünnen Ende eine kegelige Spitze aufweist, welche mit dem Rand einer Bohrung des Spulenkör- pers zum Zentrieren des Dornes zusam menwirkt, wobei die elastisch einwärts gepressten Längsstäbe als flache, auf ihrer innern Seite entsprechend der Mantel fläche des Dornes in der Längsrichtung äbgeschrägte Stäbe ausgebildet sind.
CH146504D 1929-08-05 1930-04-01 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickeln. CH146504A (de)

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DESCH91156D DE610130C (de) 1929-08-05 1929-08-05 Verfahren zur Behandlung frisch gesponnener Kunstseidefaeden
DE146504X 1929-11-13
DE596343T 1930-01-06

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CH146504D CH146504A (de) 1929-08-05 1930-04-01 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidewickeln.

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FR (1) FR688159A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887693C (de) * 1941-06-13 1953-08-27 Balzaretti Modigliani Spa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Spulen von Garnen, insbesondere aus Glasfaeden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887693C (de) * 1941-06-13 1953-08-27 Balzaretti Modigliani Spa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Spulen von Garnen, insbesondere aus Glasfaeden

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FR688159A (fr) 1930-08-20

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