CH146506A - Vorrichtung zum Strecken von Textilfasern für Selfaktoren, Ringspinn- und Streckmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Strecken von Textilfasern für Selfaktoren, Ringspinn- und Streckmaschinen.

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Publication number
CH146506A
CH146506A CH146506DA CH146506A CH 146506 A CH146506 A CH 146506A CH 146506D A CH146506D A CH 146506DA CH 146506 A CH146506 A CH 146506A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stretching
cylinders
textile fibers
actuators
self
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Application number
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English (en)
Inventor
Aeberli Arnold
Original Assignee
Aeberli Arnold
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Publication date
Application filed by Aeberli Arnold filed Critical Aeberli Arnold
Publication of CH146506A publication Critical patent/CH146506A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung     zuin        Strecken    von Textilfasern für     Stilfaktoren,        Ringspinn-    und  -     Streckmaschinen.       Bei Vorrichtungen zum Strecken von  Textilfasern, namentlich bei solchen, deren  Druckzylinder beiderseits mittelst endloser  Bänder miteinander zwangsläufig verbunden  sind, welche Bänder die Textilfasern führen,  hat es sich gezeigt, dass sich nach längerem  Gebrauch die Bänder ungleichmässig     ver-          strecken,    und demzufolge gegen die Seiten  platten anlaufen.

   Dadurch erfolgt logischer  weise ein     Abbremsen    der Bänder und die  Beibehaltung einer     gleichmüssigen    Umfangs  geschwindigkeit wird dadurch     verunmöglicht.     Unter die Bänder dringt infolge des Verzie  hene entstehender     Staub--und    Spinnflug, der  mit der Zeit auf die Druckzylinder gepresst  wird.

   Dadurch entstehen     ungleichmässige    Auf  lageflächen der Druckzylinder, so. dass sich  die Bänder nicht mehr gleichmässig an den  Druckzylinder anschmiegen können und da  durch einer unregelmässigen Spannung unter  worfen werden, die keine gleichmässige Um  fangsgeschwindigkeit     zulässt.    Ein weiterer  grosser Nachteil ist darin zu erblicken, dass    durch die Laufbänder infolge ihrer Laufbe  wegung und der dadurch verursachten Rei  bung elektrische Ströme entstehen, welch  letztere die durchgehenden Textilfasern ab  leiten beziehungsweise     auseinanderspreizen,     so dass ein rauher haariger Faden entsteht.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Vorrichtung zum Strecken von  Textilfasern für Stilfaktoren, Ringspion-, und  Streckmaschinen, durch welche diese vorge  nannten Nachteile auf einfache Art und Weise  beseitigt werden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in- einer beispielsweisen       Ausführungsform    dargestellt.  



       Fig.        1..    zeigt eine Vorderansicht;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie       A-B    von     Fig.    1; .  



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       G-D    von     Fi.    1;       Fig.    4 zeigt den     Druckzylinderantrieb.     Die dargestellte     Vorrichtung    besitzt zur  Lagerung der Walzen dienende Seitenplatten      1, die unter sich durch die zweiteilige an  sich     bekannte    Traverse 2 verstrebt sind.

   In  dem Gestell beziehungsweise in den Seiten  platten 1 sind die     beiden    Streckzylinder 3, 4  drehbar angeordnet, von welchen der Streck  zylinder 4 in bezug zum andern einen klei  ueren Durchmesser aufweist.     Mittelst    seitlich  abstehenden Zapfen ruhen die Streckzylinder  3, 4 in entsprechenden Bohrungen der Seiten  platten 1. In der Längsmitte besitzen die       Streckzylinder    3, 4 geraubte Eindrehungen  5, 6, in welchen ein Antriebsband 7 läuft.  Dieses ist derart gespannt, dass es die bei  den Streckzylinder in zwangsläufige Dreh  verbindung bringt, wodurch mit Sicherheit  eine gleichmässige Umdrehungsgeschwindig  keit der Streckzylinder 3, 4 erreicht wird.  Ein seitliches Verlaufen des Antriebsbandes  7 ist ausgeschlossen.

   Beidseitig der Eindre  hungen 5, 6 sind die Streckzylinder 3, 4 mit  Leder S überzogen, so dass ein weiches Pres  sen auf die durchziehenden Textilfasern 9  ausgeübt wird. Die Streckzylinder 3, 4 ruhen  auf der     Riffelwalze    10, die mittelst einer  Eindrehung<B>11</B> auf das Antriebsband 7 ein  wirkt, beziehungsweise dieses antreibt. Über  den Streckzylinder ruht lose die Putzwalze  12, die     beiderends    mittelst Zapfen in Schlitzen  der Seitenplatten 1 geführt ist. Die Putzwalze  12 stützt sich wiederum auf dem Antriebs  band 7 ab und wird von diesem angetrieben.

    Die ganze im Gestell ruhende Walzengruppe  wird zwangsläufig durch das Antriebsband  7 mit gleichmässiger     Umdrehungsgeschwindig-          keit    angetrieben, welche Streckzylinder 3, 4  sich mit äusserster     Leielrtigkeit        drehen    können.

    Auch kann durch diese Anordnung zwecks  Anpassung an     verschiedenartiges    zu verarbei  tendes Material ein gewisser     Vorverzug        zwi-          seben    den beiden     Streekzylindern    bewirkt  werden,     _    indem der vordere     Zylinder    4 mit       entsprechend    kleiner öder     grösserem    Durch  messer gewählt wird. Der Durchmesser des  vordern Zylinders 4 kann äusserst klein ge  wählt werden, ohne eine ungleichmässige Um  drehungsgeschwindigkeit befürchten zu müs  sen.

   Dadurch kann eine sehr kurze Klemm  distanz erreicht     werden.    Die Textilfasern kom-         men    mit dem Antriebsband nicht mehr in  Berührung, somit auf die ersteren kein Staub  und dergleichen vom Antriebsband übertragen  werden     kann.     



  An Stelle eines Antriebsbandes 7 könnte  auch eine Antriebskette, eine elastische Saite  oder dergleichen treten.  



  Es ist besonders hervorzuheben, dass die  Maschine zur Anpassung an das zu verarbei  tende Material wie Baumwolle, Kammgarn       etc.    sei dasselbe kurz oder langfaserig, grob  oder fein, nicht wie bis     anhin    üblich durch  Verändern des Gewichts der Druckzylinder  reguliert werden muss, sondern durch das  veränderliche Übersetzungsverhältnis der  Streckzylinder, indem der vordere Streckzy  linder je nach     Beschaffenheit    des Materials,  gegen einen solchen mit grösserem oderklei  nerem Durchmesser ausgetauscht wird. Es  ist dies eine vollkommen neue Wirkungsweise.

    Der     Riffelzylinder    eignet sich für kurze und  lange Ware und ein Verschieben der Klemm  distanz wird erübrigt, wodurch sehr viel Zeit,  viele     Arbeitskräfte    erspart und Produktions  verluste vermieden werden. Es kann Kamm  garn wie Baumwolle mit den gleichen Zy  linderdistanzen gestreckt werden.

Claims (1)

  1. DATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Strecken von Textilfa sern für Selfaktoren, Ringspinn- und Streck maschinen, die aus zwei Streckzylindern be steht, die in zwei Seitenplatten gehalten und gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Streehzylinder in ihren Längsmitten- ge raubte Eindrehungen aufweisen, in welchen ein Treiborgan geführt ist, welch letzteres die beiden Streckzylinder in zwangsläufige Drehverbindungen miteinander bringt, wobei der vordere Streckzylinder auswechselbar und kleiner gehalten ist als der hintere und je nach Beschaffenheit des zu verarbeitenden Materials in der Grösse wählbar ist,
    wodurch die Drehgeschwindigkeit und damit der Durch zug eingestellt werden können. UNTERANTSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckzylinder beidseitig der gerauhten Eindrehungen also au den Durchzugstellen mit weichem Ma terial belegt sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Treiborgan auch auf die an sich bekannte Putzwalze einwirkt, welche lose über den Streckzylindern auf dem Treib- organ aufliegt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Treiborgan ein über die Eindrehung geführter Treibriemen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH146506D 1930-03-15 1930-03-15 Vorrichtung zum Strecken von Textilfasern für Selfaktoren, Ringspinn- und Streckmaschinen. CH146506A (de)

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CH146506D CH146506A (de) 1930-03-15 1930-03-15 Vorrichtung zum Strecken von Textilfasern für Selfaktoren, Ringspinn- und Streckmaschinen.

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CH (1) CH146506A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974060C (de) * 1952-11-08 1960-09-08 Weller Maschf Heinz Oberriemchen-Streckwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974060C (de) * 1952-11-08 1960-09-08 Weller Maschf Heinz Oberriemchen-Streckwerk

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