CH146536A - Verfahren zur Herstellung von saurem Dinatriumpyrophosphat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von saurem Dinatriumpyrophosphat.

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CH146536A
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  Verfahren zur Herstellung von saurem     Dinatriumpyrophosphat.       Die Herstellung von     Dinatriumpyrophos-          phat    erfolgte bislang in der Weise, dass eine  gereinigte Lösung von Phosphorsäure von  zum Beispiel 30   Bö = 22 0%     P20ä    unter  Neutralisation mit Soda auf     Dinatriumphos-          phat        Na2HP04    verarbeitet und das so erhal  tene     Dinatriumphosphat    alsdann auf saures       Dinatriumpyrophosphat        Na2H2P207    weiter  verarbeitet wurde.  



  Nach vorliegender Erfindung     gelte        es,-          das        Dinatriumpyrophosphat    auf einfacherem  und wirtschaftlicherem Wege in einem  Arbeitsgang herzustellen. Dieser Erfolg wird  dadurch erzielt, das eine     Phosphorsäurelösung     unter Zusatz von Kochsalz im     Vakuum,    zum  Beispiel bei Temperaturen von etwa 180 bis  200 o C, eingedampft wird. Als Ausgangsma  terial kann man zum Beispiel Phosphorsäure  lösungen verwenden, wie sie beim Umsetzen  von Phosphaten mit Schwefelsäure in     Dorr-          eindickern    erhalten werden.

   Bei dem     Ein-          dampfungsprozess    im Vakuum destilliert ein    Gemisch von     Waserdampf    und     Sazlzsäure     über, der Rückstand besteht aus saurem     Di-          natriumpyrophosphat,    das völlig frei von Phos  phaten und     Metaphosphaten        _erhalten        werden     kann. Es hat sich als wichtig erwiesen, Tem  peraturen, die erheblich über 200   C zum  Beispiel über<B>2500</B> C liegen, zu vermeiden,  da alsdann Bildung vor: wasserunlöslichen       Metaphosphaten    auftritt.

    
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    <I>\'- <SEP> - <SEP> -- <SEP> __<U>Beispiel:</U></I>
<tb>  15 <SEP> 1 <SEP> einer <SEP> gereinigten <SEP> Phosphorsäarelöguirg       mit 3300     gr        P200    werden in einem Vakuum  destillationsapparat mit der äquivalenten  Menge von Kochsalz (2760     gr)    versetzt. Die  Mischung wird unter Rühren im Vakuum  eingedampft, wobei die Temperatur     allmälich     bis auf etwa 200 o C ansteigt. Nach beendig  ter Vakuumdestillation bleibt ein dickflüssiger  Rückstand zurück, der in der Kälte kristal  linisch erstarrt. Der Rückstand besteht aus  reinem, saurem     Dinatriumpyrophosphat,    das      zum Beispiel für     Backpulverzwecke    ausge  zeichnet geeignet ist.

   Das erhaltene Salz ist  frei von Phosphat und     Metaphosphat.    Die  Ausbeute ist quantitativ. Bei Verzicht auf  die Mitwirkung von Vakuum werden     demge-          gegenüber    nur Umsetzungen von etwa     50'/o     erhalten.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, saures       Alkalipyrophosphat    durch Erhitzen von pri  märem saurem     Ammonphosphat    mit Alkali  chloriden oderneutrales     Natriumpyrophosphat     durch Erhitzen von     Pyrophosphorsäure    mit  Chlornatrium herzustellen. Es war nicht vor  auszusehen, dass es nach dem vorstehend be  schriebenen Verfahren unter Anwendung von  vermindertem Druck möglich sein würde,  ausgehend von einer Lösung von Phosphor  säure diese unter Vermeidung der vorherigen  Überführung in     Pyrophosphorsäure    unmittel  bar und praktisch vollständig durch Einwir  kung von Chlornatrium in     Dinatriumpyro-          phosphat    überzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von saurem Dinatriumpyrophosphat, dadurch gekennzeich net, dass eine Lösung von Phosphorsäure mit der entsprechenden Menge Natriumchloid im Vakuum eingedampft wird. UNTERANSPRüCEE I. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Temperaturhöhen, bei denen die Bildung von wasserunlöslichen Metaphosphaten stattfindet, vermieden werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Eindampfen bei 250 o nicht überschreitenden Temperaturen erfolgt.
CH146536D 1929-05-17 1930-02-03 Verfahren zur Herstellung von saurem Dinatriumpyrophosphat. CH146536A (de)

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