CH146590A - Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Geschwindigkeitsmessern. - Google Patents
Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Geschwindigkeitsmessern.Info
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- G—PHYSICS
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Description
Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Geschwindigkeitsmessern. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Ge schwindigkeitsmessern. Die Eigenart der Er findung besteht darin, dass ein Umlauf- (r vorhanden ist, dessen Rad mit einem auf einer Triebfeder-Spannwelle angeordne ten Antriebsrad fest verbunden ist und des sen Klinke durch einen Auslöser beherrscht ist, der von einem mit einem Triebfeder gehäuse umlaufenden Teil gesteuert ist,
so dass beim Spannen der Triebfeder nach einer bestimmten Verdrehung des mit dem Trieb federgehäuse umlaufenden Teils gegenüber dem Gesperrad der Auslöser in bezug auf die Gesperrklinke unwirksam und dadurch das Gesperre ausgerückt wird.
Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar stellt, ist: Fig. 1 eine Seitenansicht von rechts der Fig. 2, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie II-11 der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht von links der Fig. 2; Fig. 4 und 5 sind gleiche Querschnitte wie Fig. 2, jedoch in verschiedenen Stelluil- gen einzelner Teile; Fig. 6 und 7 zeigen eine Einzelheit in ver schiedenen Stellungen.
Auf der Triebfeder-Spannwelle 1 ist ein Spiralfedergehäuse 2 lose drehbar. Die in dem letzteren eingeschlossene Trieb- bezw. Spiralfeder (nicht gezeichnet) ist am innern Ende fest mit der Welle 1 und am äussern Ende fest mit dem Umfang des Spiralfeder gehäuses verbunden. Das Gehäuse 2 besitzt einen Zahnkranz 3, welcher die nicht gezeich nete Zeitwelle eines Uhrwerkes antreibt. Auf der Triebfeder-Spannwelle 1 ist ein von der zu messenden Welle des Geschwindigkeits messers aus angetriebenes Zahnrad 4 lose drehbar, das einen vierzackigen Radstern 5 trägt.
Dieser Radstern bildet zusammen mit einem bei 6 an einem gegen Rückwärtsdrehen gP.i@h@rt@n, auf derWell.e 1 festsitzenden Sperrad 7 gelagerten Hemmungsanker 8 ein umlaufendes Hemmgesperre. Der eine Arm des Ankers 8 besitzt eine auf die zur Anker achse diametral gegenüber liegende Seite der Welle 1 reichende Verlängerung 8a, die am freien Ende einen Zahn 8b hat.
Der Anker 8 mit der Verlängerung 8a, 8b bildet die Klinke des umlaufenden Gesperres. Die Gesperr- klinke 8, 8a, 8b ist von einem am Sperrad 7 bei 9 gelagerten, zweiarmigen Auslösehebel 10 beherrscht. Dieser im folgenden als Aus löser bezeichnete Hebel besitzt am einen Ende einen nach einwärts gerichteten Zahn 11.
Eine am Sperrad 7 befestigte Feder 10' drückt den mit dem Zahn<B>11</B> versebenen Arm des Auslösers in den Bereich des Zahnes Sb der Gesperrklinke. Die innere Endstellung des Auslösers ist durch einen an diesem an geordneten Zapfen 1'8 begrenzt, welcher mit Spiel durch ein Loch 14 des Sperrades 7 hindurchgeht und an einem auf der andern Seite des Sperrades ebenfalls bei 9 gelager ten Hebel 15 angreift, der von einem bei 16' am Sperrad gelagerten, als Verzögerungs klinke wirkenden Sperrhebel 16 beherrscht ist.
Das andere Ende der Feder 10' drückt auf einen das Sperrad durchdringenden Stift 17 der Klinke 16 nach einwärts und hält diese mit ihrem freien, abgesetzten Ende im Bereich eines an einer Unrundscheibe 20 an geordneten Nockens 21. Der Hebel 15 be sitzt einen in den Bereich des Nockens 21 ragenden Vorsprung 15'. Trifft infolge genügender Spannung der Triebfeder der Nocken 21 gegen den Vorsprung 15' (Stel lung I in Fig. 7), so wird der Auslöser 10 ausgerückt, das heisst aus der Stellung in Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 4 und 7 gebracht.
Unter dem Einfluss der Feder 10' schwingt die Klinke 16 sofort einwärts und unter,-reift den Hebel 15, so dass der mit diesem gekuppelte Auslöser 10 verhindert ist, in die Bahn der Gesperreklinke 8, 8a, 8b zu treten und damit das Gesperre zu schliessen, wenn sich der Nocken 21 infolge der dann einsetzenden Entspannug der Triebfeder un ter dem Vorsprung 15' wegbewegt. Nach dem Ausrücken des Auslösers findet bei der Wei terdrehung des Rades 4 und des Radsternes 5 die Gesperrklinke 8, 8a, 8b keinen Wider stand, sondern schwingt leer zwischen ihren beiden Endstellungen hin und her.
Die Kupplung zwischen dem Triebrad 4 und dein Triebfedergehäuse 2 ist somit ausgerückt, bi die Triebfeder so weit entspannt ist, dass der Nocken 21 den Hebel 16 nach aussen drängt (Fig. 6 und Stellung II in Fig. 7). Unter dem Einfluss der Feder 10' bewegt sich der Auslöser 10 in den Bereich der Gesperr- klinke 8, 8a,<B>81)</B> zurück, die dann am Hin- und Herschwingen verhindert, das Sperrad 7 mit der Welle 1 unter Spannung der Trieb feder mitnimmt.
Hat sich das Sperrad 7 ge genüber dem Triebfedergehäuse um nahezu eine Umdrehung gedreht, die Triebfeder also wieder ihre höchste Spannung erreicht, so wird das Umlaufgesperre durch den Nocken 21 von neuem ausgerückt.
Mit Hilfe des beschriebenen Uhrwerk antriebes ist es möglich, eine nur ganz be stimmte und kleine Mittelspannung der Triebfeder für den Antrieb des Uhrwerkes zu benützen, weshalb trotz der ungleich- föimigen Drehung des Triebrades 4 entspre chend der jeweiligen Geschwindigkeit des Fahrzeuges eine ganz gleichmässige Antriebs kraft auf das Uhrwerk ausgeübt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Ge schwindigkeitsmessern, gekennzeichnet durch ein Umlaufgesperre, dessen Rad mit einem auf einer Triebfeder-Spannwelle angeordne ten Antriebsrad fest verbunden ist und des sen Klinke durch einen Auslöser beherrscht ist, der von einem mit einem Triebfeder- gehäuse umlaufenden Teil gesteuert ist.so dass beim Spannen der Triebfeder nach einer bestimmten Verdrehung des mit dem Triebfedergehäuse umlaufenden Teils gegen über dem Gesperrad der Auslöser in bezug auf die Gesperrklinke unwirksam und da durch das Gesperre ausgerückt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Uhrwerk-Antriebsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke des Umlaufgesperres nach Art eines Hemmungsankers und das Gesperr- rad als Radstern ausgebildet ist, wobei die Sperrklinke und der Auslöser an einem auf der Triebfeder-Spannwelle festsitzen den, gegen Rückwärtsdrehen gesicherten Sperrad gelagert sind.2. Uhrwerk-Antriebsvorrichtung nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke des Um- laufgesperres mit einer auf die zur Klin kenachse diametral entgegengesetzte Seite der Triebfeder-Spannwelle reichenden Ver längerung versehen und der Auslöser als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, wel cher von einer Verzögerungsklinke be herrscht ist, die von einer am Triebfeder gehäuse angeordneten Unrundscheibe ge steuert wird, derart,dass der Auslöser nach Freigabe der Gesperrklinke durch die Verzögerungsklinke am Zurückgehen in die Sperrlage verhindert. ist. bis nach einer bestimmten Verdrehung der L'nrundscheibe gegenüber dem Sperrad die Verzögerungs klinke veranlasst wird, den Auslöser frei zugeben.B. Uhrwerk-Antriebsvorrichtung nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aus löser (10) an dem einen Endteil mit einem am Sperrad (7) gelagerten Hebel (15, 15') gekuppelt ist, welcher mit einem Vorsprung (15') in den Bereich der mit dem Trieb federgehäuse (2) umlaufenden Unrund- scheibe (20, 21) greift und unter den die Verzögerungsklinke (16) selbsttätig greift, wenn der Auslöser durch die Unrund- scheibe und den Hebel (15, 15') ausser Wirksamkeit auf die Gesperrklinke (8, 8@i, 8b) gesetzt wird,welche Verzögerungs klinke nach einer gewissen Entspannung der Triebfeder durch die Unrundscheibe nach aussen bewegt und dadurch veranlasst wird, den mit dem Auslöser gekuppelten Hebel (15, 15') und den Auslöser freizu geben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146590T | 1930-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146590A true CH146590A (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=4402756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146590D CH146590A (de) | 1930-03-15 | 1930-03-15 | Uhrwerk-Antriebsvorrichtung bei Geschwindigkeitsmessern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146590A (de) |
-
1930
- 1930-03-15 CH CH146590D patent/CH146590A/de unknown
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