CH146619A - Zweiteilige Kokille für Spritzguss. - Google Patents
Zweiteilige Kokille für Spritzguss.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/20—Accessories: Details
- B22D17/22—Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies
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Description
Zweiteilige Kokille für Spritzgnss. Die Erfindung bezieht sich auf eine zwei teilige Kokille für Spritzguss, bei der eine Anzahl im Kreise angeordneter Gussformen mit einem gemeinsamen, zentralen Einguss- trichter versehen ist.
Die Erfindung besteht darin, dass in den beiden Kokillenhälften immer zwei Formen paarweise derart übereinander angeordnet sind, dass in jeder Kokillenhälfte eine ganze Form des abzugiessenden Körpers enthalten ist, und beide Formen durch einen gemeinsamen, in der Trennfuge der gokillenhälften gelagerten Zwischenkern voneinander getrennt sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung, und zwar zeigt: Abb. 1 einen Schnitt einer bisher gebräuch lichen Kokille, Abb. 2 einen Schnitt durch eine Kokille gemäss der vorliegenden Erfin dung, und Abb. 3 eine Draufsicht zu Abb. 2.
Wie die Abb. 1 erkennen lässt, ist der abzugiessende Formling a derart in die beiden Kokillenhälften b und c eingeformt; dass ein Teil des Formlings a in der Kokillenhälfte b, die andere Hälfte in der Kokillenhälfte c eingeformt ist. Es würden bei einer gemäf,> Abb. 3 sternförmigen Anordnung der Ein formungen 8 Gussstücke auf einmal gespritzt werden können.
Nach Alb. 2 ist in der Ko- killenhälfte b eine Serie von Formlingen e und in die Kokillenhälfte c eine Serie Form- linge <B>f</B> eingeformt, wobei, wie in der linken Hälfte der Abb. 2 gezeigt ist, ein Zwischen kern g eingesetzt ist, welcher die beiden ein geformten Formlinge und nach deren Heraus nahme die übereinanderliegenden Formen von einander trennt.
Werden Kerne beim Einformen benötigt, so können sie in bekannter Weise als Einzelkerne derart in die entsprechenden Kokillenhälften b und r. eingefügt werden, dass das eine Ende der lerne gegen den Zw iscbenkern y anliegt. (Linker Teil der Abb. 2). Es ist aber auch möglich, einen ge meinsamen Kern für beide Kokillenhälften zu verwenden, wie dies beispielsweise in der rechten Hälfte der Abb. 2 dargestellt ist.
Es ist in dieser Darstellung deutlich erkenn bar, dass der Kern h, aus einem Stück ge fertigt und in beide Kokillenhälften einge- setzt ist. Der Zwischenkern d ist bei diesem Ausführungsbeispiel lose über den Kern lt übergestreift. Schliesslich wäre es noch-denk- bar, den Doppelkern lt und den Zwischen kern d aus einem Stück herzustellen. Soll nun der Guss vorgenommen werden, so wird die Kokille in bekannter Weise auf das Guss- rnundstück aufgesetzt.
Beim Giessen fliesst das flüssige bIetall durch die frei gelassenen Öffnungen zwischen den Kokillenhälften bis zu den Zwischenkernen g beziehungsweise d und um diese herum in die Hohlräume der Kokillenhälften b und c. Zwecks Entfernung der Gussstücke e und f werden die Kokillen hälften b und c in bekannter Weise voneinander getrennt. Dann werden Kerne und Zwischen kerne wieder eingesetzt und durch Zusammen fügen der beiden Kokillenhälften b und c die Kokille wieder Bussfertig gemacht.
Der offen bare Vorteil dieser Kokille besteht darin, dass in einem Guss die doppelte Anzahl von Guss- stücken hergestellt werden kann wie bei der früher gebräuchlichen Kokille. Waren es, wie bei der in Abb. 1 gezeigten Kokille 8 Guss- stücke, so sind es bei der beschriebenen neuen Kokille 16 Abgüsse auf einrnal,
so dass mittelst der neuen Kokille gegenüber der alten eine 100 % ige Steigerung der Pro- duktion erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweiteilige Kokille für Spritzguss mit einer Anzahl im Kreise angeordneter Gussformen mit einem gemeinsamen, zentralen Einguss- trichter, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Kokillenhälften immer zwei Formen paarweise derart übereinander angeordnet sind, dass in jeder Kokillenhälfte eine ganze Form des abzugiessenden Körpers enthalten ist, und beide Formen durch einen gemein samen,in der Trennfuge der Kokillenhälften gelagerten Zwischenkern voneinander ge trennt sind. UNTERANSPR@\CHE 1. Zweiteilige Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die paar weise übereinander angeordneten Formen ein aus einem Stück hergestellter Doppel kern (h) mit lose übergestreiftem Zwischen kern vorgesehen ist. 2. Zweiteilige Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Doppelkern und Zwischenkern aus einem Stück her gestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146619T | 1930-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146619A true CH146619A (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=4402786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146619D CH146619A (de) | 1930-04-26 | 1930-04-26 | Zweiteilige Kokille für Spritzguss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146619A (de) |
-
1930
- 1930-04-26 CH CH146619D patent/CH146619A/de unknown
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