CH146661A - Kälteapparat. - Google Patents

Kälteapparat.

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CH146661A
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CH
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pressure
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membrane
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housing
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Aktiebolag Platen-Munte System
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Platen Munters Refrig Syst Ab
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Description


      Itälteappar        at.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Kälteapparat, dessen Energie  zufuhr     durch    Druck des     Kühlmittels,    zum  Beispiel Kühlwassers; auf eine - Membran,  einen Kolben oder ein anderes -Steuerorgan  gesteuert wird. Sie kennzeichnet sich durch  ein in der     Kühlmittelleitung    angeordnetes       Reduzierventil,    dessen Steuerung mittelbar  oder     unmittelbar    von der     Bewegung    des ge  nannten Steuerorgans abgeleitet wird.

   Hier  durch ergibt sich ein besonders billiges     Redu-          zierventil,    da man sowohl für dieses     Ventil,     wie für die     Steuerung    der Energiezufuhr  zum Kälteapparat beispielsweise mit einer  einzigen Membran auskommt. Der Kühl  mitteldruck selbst kann bei dieser Anord  nung durch eine von der     Leistung    des Kälte  apparates abhängige     Thermostateinrichtung     bekannter Bauart gesteuert werden.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.         Fig.1    zeigt eine     Anlassvorrichtung    für  einen elektrisch betriebenen     Kälteapparat,    bei  dem der Betriebsstrom gleichzeitig mit. dem  Kühlwasser angestellt wird und die     AnlaB-          vorrichtung    erfindungsgemäss mit einem Re  duzierventil zusammenarbeitet;       Fig.2    zeigt einen Teil von     Fig.l    von  der Seite gesehen, teilweise im Schnitt;

         Fig.3    stellt eine Ausführungsform dar,  bei der das Kühlwasser durch eine     Ther-          mostateinrichtung    gesteuert wird.  



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1 besitzt den  Ventilteil A, das     Membrangehäuse    B und die  Schaltvorrichtung C.  



  Es bezeichnet 60 das zweckmässig aus  Messing hergestellte Ventilgehäuse der  Kühlwasserleitung, in das bei 2 das Kühl  wasser eintritt. Der die     Kühlwasserzufuhr     absperrende Ventilkörper 3 kann     mit    Hilfe  einer gut gedichteten Spindel 4 auf den  Ventilsitz gedrückt werden. Der Ventilkör  per 3 ist mit einem Zapfen 5 in einer Boh-           rung    der Spindel 4 drehbar gelagert, so dass  beim Drehen der Spindel kein Schleifen des  Dichtungsmaterials auf dem Ventilsitz statt  finden kann. Das in Form eines Rohrstutzens  ausgebildete Ventilgehäuse ist ferner mit  einer senkrecht zur     Kühlwassereintrittsrich-          tung    verlaufenden Bohrung 61 versehen.

   An  das Ventilgehäuse 60 ist ein Stutzen 62 an  geschlossen, der durch einen Anschlag<B>63</B>  und eine Mutter 64 mit dem Ventilgehäuse  verbunden ist. Der Stutzen 62 ist unten der  art ausgebildet, dass die zum Kälteapparat  führende Kühlwasserleitung, unter Umstän  den unter Zwischenfügung einer Drosselvor  richtung für den Kühlwasserdruck, leicht an  ihn angeschraubt werden kann. An seinem  obern Ende ist der Stutzen 62 zu einer ring  förmigen Platte 15     erweitert,    auf der eine  Membran 18 ruht. Im Innern des Stutzens  62 befindet sich der Körper des Reduzier  ventils, der im wesentlichen aus einer obern  Platte 65 und einem untern Ringe 66 be  steht, die beide miteinander durch zwei das  Ventilgehäuse 60 umgreifende Bügel 67 ver  bunden sind     (Fig.    2).

   Der untere Ring ent  hält eine Scheibe 68 aus einem geeigneten  Dichtungsmaterial, die durch eine Schraube  69 im Ring befestigt ist.  



  An den obern Teil des Stutzens     6'3     schliesst -sich das     Membrangehäuse    an, das  in seiner Gesamtheit mit. B bezeichnet ist.  Es besteht im wesentlichen aus drei durch  Bolzen 14 miteinander verschraubten ring  förmigen Platten 15, 16 und 17. Von den  Aussenrändern je zweier dieser Platten wird  je eine elastische Membran 18     bezw.    19 ge  halten, die durch die Bolzen 14 wasserdicht  festgeklemmt werden. Zweckmässig bestehen  diese     Membranen    aus bestem Tuchgummi,  können jedoch auch aus anderem Material  hergestellt sein.

   Wie aus der Abbildung er  sichtlich, sind die Platten 15, 16 und 17  etwas konisch ausgeführt, so dass zwischen  ihnen im Innern Hohlräume, von denen der  obere beispielsweise mit 21 bezeichnet ist,  vorhanden sind, in denen sich die     3Iem-          branen    bewegen können.    Um eine gute Übertragung des bei ge  öffnetem Ventil auf die Membran 18 wir  kenden Kühlwasserdruckes auf die Membran  19 und weiter zu     erreichen,    ist die ringför  mige     Platts    16 an ihrem innern Rand mit  einem Lager für eine zylindrische Druck  platte 71 versehen, die zwischen den beiden  Membranen 18 und 19 liegend in diesem  Lager aufwärts und abwärts gleiten kann.

    Der auf die Membran 18 wirkende Wasser  druck wird daher mit der vollen Fläche des       Druckkörpers    71 auf die obere Membran 19  übertragen, die ihrerseits diesen Druck wei  ter auf die elektrische Schaltvorrichtung  überträgt, die in ihrer Gesamtheit mit C be  zeichnet und mit der obersten Platte 17 des       Membrangehäuses    B wasserdicht durch Ver  schraubung verbunden ist.  



  Die Schaltvorrichtung besitzt eine Hülse  24, die fest mit der Platte 17 verbunden ist.  Die Hülse hat an ihrem -     obern    und untern  Ende Lager zur Führung einer in ihrem  Innern gleitenden Stange 25. Das untere  Lager wird von dem Hülsenboden gebildet,  der mit einer     bffnung    versehen ist, durch  die die Stange 25 mit ihrem untern verjüng  ten Ende in den von den Platten 17 und 16  gebildeten Hohlraum 21 hineinragt. Das  obere Lager wird von einem das obere Ende  der Hülse abschliessenden Schraubenbolzen  26 gebildet, der gleichfalls eine Bohrung auf  weist, durch die das obere verjüngte Ende  der Stange 25 nach oben austritt.

   Die Stange  25 trägt im Innern der Hülse 24 an ihrem  untern Teil einen ringförmigen Ansatz 27,  der gleichzeitig als     Hubbegrenzungsanschlag     für die Bewegung der Stange nach unten in  der Hülse und als Gegenlager für eine Fe  der 28 dient. Die Feder 28     lebt    sich mit  ihrem obern Ende gegen den Bolzen 26 und  sucht die     Stange    25 abwärts, das heisst in  das     Membrangehäuse    B hineinzudrücken, so  dass diese mit ihrem untern Ende in Berüh  rung mit der     obern    Membran 19 gelangt.

   Um  die Membran 19 vor Beschädigung zu schüt  zen und den auf sie übertragenen Wasser  druck besser auf die Stange 25 weiter zu  übertragen, ist sie in der Mitte mit einem      Schutzzapfen 29 versehen, der aus Metall,  beispielsweise aus Messing, besteht und     ver-          hindert,    dass sich der Tuchgummi beim Ar  beiten an der Stange 25 scheuert. Die vom       Druckkörper    71 aufgenommene     Bewegung          wird    also über den     Schutzzapfen    29, das  heisst über metallischen Kontakt, auf die  Stange 25 übertragen.  



  Am obern Ende der Hülse 24 ist der  eigentliche Schalter 30 befestigt, der in der  Form eines bekannten Quecksilberkippschal  ters ausgeführt zu denken ist. Der den  Schalter tragende Bügel 31 liegt mit Klauen  32 auf dem obern Rand der Hülse 24 und  wird durch den Bolzen 2ss fest auf die Hülse       geklemmt.    Der Schalter 30 ist um den Zap  fen     3$    des Bügels 31 drehbar und liegt mit  einer     einstellbaren    Schraube 34 auf dem       obern    Ende der Stange 25, so dass er bei  deren Hin- und     Herbewegung    um den Zap  fen 33     schwingt    und damit in bekannter  Weise     Kontakt    gibt oder unterbricht.  



  Zu seinem Schutz ist der Quecksilber  schalter von einem Gehäuse 35 umgeben,  dessen untere Platte 36 zweckmässig aus Ba  kelit oder ähnlichem Isolationsmaterial her  gestellt ist und sich auf einen Absatz der  Hülse 24 stützt, wo sie durch eine Mutter 37  oder in anderer bekannter Weise festgehal  ten wird. Der darüber     befindliche    Teil des  Gehäuses 35 besteht zweckmässig aus Glas  oder anderem durchsichtigem Isolations  material, um eine leichte     Überwachung    der  Schaltvorrichtung zu     ermöglichen.    Dieser  Teil kann einfach auf die untere Tragplatte  36 aufgesetzt sein.

   In der Deckelplatte des  Schutzgehäuses ist eine     Ausnehmung    vor  gesehen, die den Stufenschalter der Vorrich  tung, falls ein solcher erforderlich ist, auf  nehmen kann.  



  Die obere Platte 65 des im Innern des  Stutzens 62 vorgesehenen     Körpers    des     Redu-          zierventils    ist durch eine     durch    die Membran  18 gesteckte Schraube 70 fest mit dem als  Platte ausgebildeten Druckkörper 71 des       Membrangehäuses    B verbunden.

   Der Kopf  der Schraube 70 liegt gegen den Schutz-    zapfen 29 der Membran 19 an, so dass der  von unten auf die Platte 65 und den Druck  körper 71 wirkende     @Ä'a.sserdrueli    über den  Schutzzapfen 29 auf die Stange 25 über  tragen     wird.    Der aus der Platte 65, dem  Ring 66 und den Bügeln 67 bestehende Kör  per wird also durch den     Druckkörper    71 ge  tragen, der seinerseits wieder von der Mem  bran 18 getragen wird.

   Die Dichtungsscheibe  68 im Ring 66 ist so angebracht, dass sie der  vorerwähnten Bohrung 61. im Ventilgehäuse  60 derart gegenüber steht, dass sie diese Boh  rung verschliessen kann, wenn der Wasser  druck auf den Druckkörper 71 einen be  stimmten Wert annimmt, wodurch die nach  folgend näher beschriebene     Wirkung    des       Reduzierventils    eintritt.  



  Ist das Ventil durch den     Ventilkörper    3  geschlossen, so drückt die     Feder    28 der       Schaltvorrichtung    C über den Schutzzapfen  29 und Schraube 70 die     Dichtungsscheibe    68  von der Mündung der Bohrung 61 fort, so  dass diese offen ist.

   Wird nun das Ventil ge  öffnet, so fliesst das unter dem Druck der  Hauptleitung stehende Wasser am Ventilsitz  vorbei und tritt durch die Bohrung 61 hin  durch in das Innere des Stutzens 62 und von  dort weiter in die anschliessende Rohrleitung  zu den wärmeabgebenden     Apparatteilen.          Gleichzeitig    drückt das Wasser die Membran  18 aufwärts und bewegt den Druckkörper 71  und die fest     mit    ihm verbundene Platte 65,  sowie den Ring 66 nach oben.

   Die Feder 28  und der durch die Bohrung 61 auf die  Dichtungsscheibe 618 wirkende Wasserdruck  suchen also die Dichtungsscheibe 68 von der  Bohrung 61     fortzudrücken,    so dass Wasser       hindurchtreten    kann, während     der    auf den  Druckkörper 71 und die Platte 65 wirkende  Druck des durch die Bohrung 61 hindurch  getretenen Wassers die Mündung der Boh  rung 61 zu schliessen strebt. Hierdurch hat  man es also in der Hand, durch     geeignete    Be  messung der Feder 28, des     Druckkörpers    71  und der Bohrung 61 eine selbsttätige. Drosse  lung der zu den wärmeabgebenden Teilen  des Kälteapparates tretenden Wassermenge  zu erreichen.

        Durch diese Ausführungsform ist ein be  sonders billiges     Reduzierventil    geschaffen,,  da man die für die     Schaltvorrichtung    erfor  derliche Membran und Feder gleichzeitig für  das     Reduzierventil        mitgebraucht.     



  In     Fig.    3 ist eine Vorrichtung     mit        Redu-          zierventil    dargestellt, die anstatt von Hand       mittelst    einer Spindel bedient zu werden, von  einer     Thermostatanlage    gesteuert     wird.    Bei  spielsweise kann eine solche Thermostat  anlage verwendet werden, bei der der Über  gang einer Reaktionsflüssigkeit, zum Bei  spiel Wasser, vom flüssigen zum festen  Aggregatzustand und der dabei auftretende  Druck das Ventil der Kühlwasserleitung  steuert.     Fig.    3 zeigt eine derartige Ausfüh  rungsform für einen gasbeheizten Kälteappa  rat.

   Die     Ventilvorrichtung    und die Membran  anordnung entsprechen denen der     Fig.    1 und  2. Die Schaltvorrichtung C ist jedoch in die  sem Fall durch eine     Gasventilvorrichtung    er  setzt. Das Ventilgehäuse 40 des Gasventils  ist mit der obern Platte 17 des Membran  gehäuses"verschraubt oder in anderer geeig  neter     Wcise    gasdicht mit ihr verbunden. Das  Gas tritt von der Hauptleitung in die Boh  rung 43 des Ventilgehäuses und über eine in  bekannter Weise ausgeführte Ventilkammer,  die durch die Ventilstange 46 gesteuert wird,  durch den Stutzen 48 zur Heizflamme des  Apparates.

   Die von der Membran 19 ge  steuerte Ventilstange 46 steuert in diesem  Falle an Stelle des Quecksilberschalters ein  Gasventil beliebiger Art, dessen Feder in der  Hülse 52 in bekannter Weise untergebracht  ist. Um beim Abstellen des Kälteapparates  durch die     Thermostatwirkung    ein völliges  Erlöschen der Heizgasflamme zu vermeiden,  wird die von dem Ventil der Stange 46 ge  steuerte Gasleitung zweckmässig mit einem  kleinen     Nebenschluss    versehen, dessen Quer  schnitt durch eine Schraube 55 regulierbar  ist.  



  In der das Ventilgehäuse -60 in dem Stut  zen 62 haltenden Mutter 6,4 ist eine Hülse  80, die eine Druckkammer 81 enthält, mit  telst einer Schraubenmutter oder in anderer  geeigneter Weise befestigt. In diese Druck-         kammer    mündet die Druckleitung     82=,    die vom  nicht dargestellten     Fühlkörper    des Thermosta  ten kommt, der beispielsweise am Verdamp  fer des Apparates angebracht sein kann. Die  eine Wand der Kammer 81 ist in Form eines  Balges 88 nachgiebig ausgebildet. Die Lei  tung 82 und Kammer 81 sind mit der den  Druck vom     Fühlkörper    des Thermostaten  übertragenden Flüssigkeit, beispielsweise  Wasser, gefüllt.

   In den Balg 83 ist ein hohler  Kolben 84 lose eingesetzt, der von einer Fe  der 85 umgeben ist, die sich mit ihrem einen  Ende gegen das     Ventilgehäuse    60 stützt. Im  Innern des Hohlkolbens 84 liegt eine Feder  8'6, die eine Dichtungsscheibe 87, die bei  spielsweise aus Gummi besteht, gegen den  Rand      & 8    der Mündungsstelle eines Rohres 89  drückt. Die Lagerung<B>.</B> der Dichtungsscheibe  87 im Hohlkolben 84 kann in beliebiger be  kannter Art erfolgen.

   Das Rohr 89 dient- zur  Leitung des Kühlwassers und ist in das Ven  tilgehäuse 60, zum Beispiel durch Verschrau  bung, derart eingesetzt, dass     zwischen    der  Rohrwand und der Wand des Ventilgehäuses  ein Ringraum 90 frei bleibt, von dem die  zum     Reduzierventil    führende     Bohrung    61  ausgeht, die der Bohrung -61 in     -Fig.    1 ent  spricht.  



  Diese Vorrichtung wirkt wie folgt:  Sobald der ausserhalb des Kühlschrankes  liegende Haupthahn der Kühlwasserleitung  geöffnet ist,     tritt    das     Kühlwasser    mit dem  Druck der Hauptleitung an der Stelle 2 in  das Ventilgehäuse und fliesst, durch das  Rohr 89 und um dessen offene Mündung 88  herum in den Ringraum 90.

   Von hier     tritt     es weiter durch die Bohrung 61 und gelangt  an der vom Bügel 67 getragenen Dichtungs  scheibe 68 vorbei in das Innere des Stutzens  62, in dem der Kühlwasserdruck, .wie für  die vorhergehenden Figuren beschrieben, auf  die Membran 18 wirkt, so     dass    einerseits das  Ventil der Gasheizung geöffnet, anderseits  der Kühlwasserdruck gedrosselt wird, bevor  das Kühlwasser zu den - wärmeabgebenden       Apparatteilen    tritt. Der Apparat kommt also  in Betrieb.

   Ist nun die Temperatur im Ver  dampfer oder an der Stelle, von der der           Fühlkörper    der     Thermostateinrichtung    beein  flusst     wird,        unter    einen gewissen Wert ge  sunken, so gibt der Thermostat den     Abstell-          impuls    für die Antriebsvorrichtung des  Apparates, indem der steigende Druck in der  Druckkammer 81 den Kolben 84 und die       Dichtungsscheibe    87 entgegen dem Kühl  wasserdruck und dem Druck der Feder 8,5  gegen die Mündung des Rohres 89 presst, die  dadurch abgesperrt     wird,    so dass der Druck  im     Stutzen        62,    fällt.

   Die Membran 18 fällt  daher nach unten, und die     Beheizung    wird,  wie oben erwähnt, abgestellt. Um bei über  mässigem Druck in der     Druckleitung    82 und  der     Druckkammer    81 eine     Beschädigung    der  Vorrichtung zu verhindern, ist die     Abschluss-          scheibe    87 gegen die Feder 86 im Hohlkolben  84 gelagert, so dass der Kolben, dem Druck  in der     Kammer    81 folgend, sich noch weiter  bewegen kann, wenn die Mündung 88 bereits  abgeschlossen ist.  



  Sobald dann die     Reaktionstemperatur    des  Thermostaten wieder steigt, so dass er den  Impuls auf     Wiederanstellen    der Vorrichtung  gibt, vermindert sich der Druck in der Kam  mer 81. Die Feder 8:5 und der Kühlwasser  druck drücken daher den Kolben 84 von der  Mündung 88 ab, so dass das Kühlwasser wie  der in den Mantelraum 90 und den Stutzen  62 eintreten kann, wodurch sich, wie be  schrieben, die     Beheizung    selbsttätig wieder  anstellt.  



  Um den Thermostaten abstellen zu kön  nen, was zum Beispiel erwünscht sein kann,  wenn man vorübergehend zu Schnellkühl  zwecken besonders tiefe Temperaturen haben  will, ist die     Thermostateinrichtung    mit einer    Umgehungsleitung 91 versehen. Diese Lei  tung ist durch ein     mittelst    einer Spindel 92  von Hand     bedienbares    Ventil 93 abschliess  bar. Wird dieses Ventil geöffnet, so tritt  das Kühlwasser unter Umgehung der     Ther-          mostateinrichtung    und des Rohres 89 vom  Eintrittsstutzen 2 unmittelbar in den Mantel  raum 90 und von hier weiter durch die Boh  rung,61 in den     Stutzen    6,2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kälteapparat, dessen Energiezufuhr durch Druck des Kühlmittels auf eine Membran, einen Kolben oder ein anderes Steuerorgan gesteuert wird, gekennzeichnet durch ein in der Kühlmittelleitung angeordnetes Redu- zierventil, dessen Steuerung mittelbar oder unmittelbar von der Bewegung des genann ten Steuerorgans abgeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kälteapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kühl mittel, durch dessen Druck die Energie zufuhr zum Kälteapparat gesteuert wird, durch eine von der Leistung des Kälte apparates abhängige Thermostateinrich- tung steuerbar ist. 2.
    Kälteapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermostateinrichtung mittelst einer Umgehungsleitung für das Kühl mittel, die von Hand geöffnet oder ge schlossen werden kann, abstellbar ist.
CH146661D 1929-04-16 1930-04-09 Kälteapparat. CH146661A (de)

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CH146661D CH146661A (de) 1929-04-16 1930-04-09 Kälteapparat.

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