CH146691A - Schalter mit durch Kurvenscheiben betätigten Hammerkontakten. - Google Patents
Schalter mit durch Kurvenscheiben betätigten Hammerkontakten.Info
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Description
Schalter init durch Kurvonscheiben betätigten Hammerkontakten. Die Erfindung bezieht sich auf Sellaltei mit durch Kurvensclieiben betätigten Ham merkontakten und in den einzelnen Schalt stellungen arretierter Kurvenscheibenwelle. Die bisher bekannten Kurvenselleibensellaltei mit Hammerkontakten besitzen den grossen Nachteil, dass durch kleine Bewegungen dei Handkurbel sieh die Kontakte oft nur wenig öffnen, wodurch ein grosser A#brand an den Kontakten und eventuell ein Verschweissen derselben eintreten kann.
Gemäss der Erfindung wird dieser Nach teil dadurch vermieden, dass die Kurven- scheibenwelle von der Sahalterwelle getrennt und mit ihr federnd und mit Spiel in beiden Drehrichtungen gekuppelt ist, so dass einer seits durch kleine Bewegungen an der Kur bel innerhalb einer Schaltstellung die Kon takte nicht ceöffnet werden und anderseits die Kontaktöffnung durch die Kuppelfeder nickartig,erfolgt.
In der Zeichnung sind in Abb. <B>1</B> bis 4 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt und Grundriss unter Fortlas- sung der für das Verständnis der Erfindun(), unwesentlichen Teile dargestellt. In den Abbildungen bedeutet a die in dem Fahr- schaltergehäuse <B>b</B> gelagerte Handkurbel und c die von ihr getrennte und in ihr gelagerte Kurvenscheibenwelle mit den Kurvenschei ben<B>d</B> für die Betätigung der Hammerkon takte e.
Bei dem Ausfülirungsbeispiel gemäss Abb. <B>1</B> und 2 sitzt auf der Welle der Hand kurbel a die Rastenscheibe <B>f,</B> auf der Kurvenscheibenwelle c die Rasterischeibe <B>q,</B> die mit den unter Wirkung der Fed#ern li, li, stehenden Rastenhebeln <I>i, i,</I> in Eingriff ,stehen und von diesen in den Schaltstellun gen arretiert werden.
Die Rastenscheibe, J ist mit der Rastenscheibe <B>g</B> durch den Stift <B>k</B> mit Spiel in beiden Drehrichtungen der Handkurbel gekuppelt. Bei dem Beisplel sitzt der Stift<B>k</B> an der Scheibe<B>f</B> und greift in eine Bohrung der Scheibe<B>g</B> mit dem erforderlichen Spiel ein. Die Anordiinng kann ohne weiteres umgekehrt sein. Beim Weiterselialten der Handkurbel aus ein-er Stellung in die nächste bleibt zunächst die Kurvenscheibenwelle stehen, sie wird erst nach Zurücklegen des durch das Spiel des Stiftes<B>k</B> in der Bohrung der Scheibe<B>g</B> ge gebenen Weges s mitgenommen.
Die Mit nahme erfolgt solange, bis der Rastenhebel aus der Raste der Scheibe<B>g</B> heraus ist, wor auf die dabei gespannte Feder h, die Kurven- scheibenwelle durch den Rastenhebel ruck artig in die nächste Raste weiterdreht und dabei den von der Kurvenscheibe betätigten Kontakt ebenfalls ruckartig öffnet bezw. schliesst. Die Rastenscheiben <B>f</B> und<B>g</B> werden in der neuen Stellung wieder arretiert. Eine Bewegung der Handkurbel innerhalb der Schaltstellung bis zu dem durch das Spiel<I>s</I> begrenzten Winkelwege, entsprechend etwa.
einer Kurbelbewegung von zirka der halben Teilung in beiden Drehrichtungen ist ohne Einfluss auf die Kontaktöffnung. Die Kon takte werden also geschont.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. <B>3,</B> 4 erfolgt die Arretierung der Handkurbel a und der Kurvenscheibenwelle c durch eine gemeinsame Rastenscheibe m,-die am Schal tergehäuse<B>b</B> festsitzt. In die Rastenscheibe greifen zwei in entgegengesetzter Drehrich tung sperrende, gegeneinander durch die Feder o abgefederte Sperrzähne n, ii., ein, die auf einem Träger<B>p</B> auf der Kurvenseheiben- welle <B>c</B> gelagert sind.
Auf der Welle der Handkurbel a sitzt ein Schaltglied r, das zwischen die Sperrzähne n, n, mit Spiel in beiden Drehrichtungen hineinragt und am entgegengesetzten Ende einen Stift t trägt, der durch eine Bührung in dem auf der Kurvenscheibenwelle sitzenden Träger 1) ebenfalls mit Spiel in beiden Drehriehtungen hindurchragt. An dem Träger<B>p</B> der Sperr zähne sitzt ein zweiter Stift u. Gegen beide Stifte t, u legt sieh die wendelförmige, Kup- pelfeder v mit ihren gekreuzten Enden an.
#Z In irgendeiner der Schaltstellungen neh men die Teile die in Abb. 4 gezeichnete Lage ein. Beim Weitersellalten in eine andere Schaltstellung wird<B>je</B> nach der Drehrichtung das Schaltglied r gedreht und dabei die Feder v durch den Stift t gespannt, bis der Stift t an der Wand der Bohrung im Träger 1) nach Zurücklegen des durch das Spiel be stimmten Weges sieh anlegt.
Gleichzeitig wird aber durch das Sehaltglied r<B>je</B> nach der Drehrichtung einer der Sperrzähne n, n, aus der Rastenscheibe ausgehlinkt, wobei nun die Kurvenseheibenwelle c durch die gespannte Feder v nachschnappt. In der neuen Schalt stellung fällt der ausgeklinkte Sperrzahn in die Rastenscheibe wieder ein, so dass sowohl die Kurvenscheibe, als auch die Handkurbel wieder arretiert sind.
Diese Vorrielitung gestattet eine Kurbel bewegung von einer ganzen Teilung von Mitte Schalistellung nach beiden Drehrieh- tungen, ohne die Kontaktöffnung zu beein flussen. Erst bei Erreichen der nächsten Schaltstellung findet Nachschnappen der Kurvenseheibenwelle statt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCEI: Schalter mit durch Kurvense-heiben be tätigten Hammerkontakten und in den Schaltstellungen arretierter Kurvenscheiben- welle, insbesondere für Kurvenscheiben- kontroller von Strassenbahnen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurvenscheibenwelle von der Schaltwelle aetrennt und mit ihr federnd und mit Spiel in beiden Drehrich tungen gekuppelt ist,so dass einerseits Pen delbewegungen der Schaltwelle innerhalb einer Schaltstellung die Kontakte nicht be einflussen und anderseits die Kontaktöff nung durch die Kuppelfeder ruckartig er folgt. UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Schalter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Schalt welle, als auch die Kurvenscheibenwelle je eine Rastenscheibe trageit, die mit<B>je</B> einem abgefederten Rastenhebel in Ein griff stehen, und dass die Rastenseheiben durch einen Stift an der einen derselben, der in eine Aussparung der andern mit Spiel in beiden Drehrielitungen eingreift, gekuppelt sind. 2.Schalter nach Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung der Schaltwelle und der Xurvenscheibenwelle in den Schaltstellungen durch eine 2"e- meinsame feststehende Rastenscheibe er folgt, in die zwei in entgegengesetzter Drehrichtung sperrende, abgefederte Sperrzähne eingreifen, die auf einem Träger an der Kurvenscheibenwelle sitzen und<B>je</B> nach der Drehrichtung der Schalt welle durch ein auf ihr sitzendes und zwi- sehen die Sperrzähne ragendes Sehaltglied ausgeklinkt werden,wobei die Kupp lungsfeder zwischen Anschlagstiften an dem Selialtglied und dem Träger der Sperrzähne angreift und der eine der Stifte mit Spiel in beiden Drehrichtungen in eine Bohrung des den andern Stift tra genden Teils eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146691X | 1929-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146691A true CH146691A (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=5671521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146691D CH146691A (de) | 1929-06-21 | 1930-05-23 | Schalter mit durch Kurvenscheiben betätigten Hammerkontakten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146691A (de) |
-
1930
- 1930-05-23 CH CH146691D patent/CH146691A/de unknown
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