CH146694A - Elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung. - Google Patents

Elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung.

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CH146694A
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/12—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by voltage falling below a predetermined value, e.g. for no-volt protection

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Description


  Elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung.    Gegenstand der Erfindung ist ein elek  trischer Schalter mit automatischer Auslösung,  die sowohl durch eine thermische Auslöse  vorrichtung, als auch durch einen Nullspan  nungsmagneten und einen     Maxirnalstrommag-          neten    erfolgen kann, und zwar können diese  drei Elemente unabhängig voneinander auf  die Schalterauslösung einwirken.  



  In der beiliegenden Zeichnung, die ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt, ist 1 das  Schaltmesser, auf dessen     Auslösemechanismus     eine von einem     Heizatrom    durchflossene, ther  mische     Auslösevorrichtung    2, ein     Nullspan-          nungsmagnet    3 und ein     Maximalstrommagnet    4  einwirken können. Das Schaltmesser 1 und  der Schalthebel 7 sind gegeneinander frei  beweglich, wenn sie nicht durch den Sperr  hebel 8 miteinander gekuppelt sind. Beim  Einschalten wird eine Feder 9 gespannt. Eine  Arretierung 10 haltet den Schalterhebel 7 in  der eingeschalteten Stellung fest     (Fig.    1).

   Ist  das Netz spannungslos, so wird der Anker  des     Nullspannungsmagneten    3 nicht festge-    halten; der federbelastete Anker betätigt die  Sperrklinke 6, und der     Auslösehebel    5 wird  frei. Letzterer hebt den Sperrhebel 8 (infolge  der sich entspannenden Feder 9), welcher  das Schaltmesser 1 freigibt, und die Feder 9  zieht ihn in die Ausschaltstellung ohne den  Schalthebel 7 zu bewegen     (Fig.    2).

   Soll von  neuem eingeschaltet werden, so muss der  Schalthebel 7 in die Ausschaltstellung     zra-          rückgezogen    werden     (Fig.    3); dabei wird der       Auslösehebel    5 durch den Hebel 11 in seine  Bereitstellung zurückgestellt, und der Sperr  hebel 8 kuppelt das Schaltmesser 1 mit dem  Schalthebel 7.  



  Ist beim Einschalten     irn    Netz Spannung  vorhanden, so wird der Anker des Null  spannungsmagneten 3 angezogen und von  dieser Stelle aus die Sperrklinke 6 nicht  betätigt.  



  Ist dagegen ein     gurzschluss    im einge  schalteten Netz vorhanden, so wird der Maxi  malstrommagnet 4 sofort auf den Hebel 12  einwirken und den Schalter 1 wie bereits  beschrieben auslösen<B>3</B> auch die thermische           Auslösevorrichtung    2 wird beim Anwachsen  des Stromes über das vorgeschriebene Mass  hinaus den Schalter 1 zum Auslösen bringen.  Durch eine einstellbare Schraube 13 am  Hebel 12 kann der Schalter für voneinander  nicht wesentlich     verschicdene        Ströme    einge  stellt werden; ist dagegen der Strom wesent  lich grösser als der Normalwert, so muss eine  neue thermische     Auslösevorrichtung,    die für  eine höhere Stromstärke eingestellt ist, ein  gesetzt werden.

   Dasselbe tritt natürlich bei  der Spule des     Nullspannungsmagneten    3 wie  auch bei der Spule des Maximalmagneten 4 ein;  diese drei Elemente müssen den an den  Schalter gestellten Bedingungen angepasst  werden. In der Zeichnung ist der Schalter  nur einpolig gezeichnet; er kann aber auch  mehrpolig sein, und dabei können die ther  mische     Auslösevorrichtung    und der Maximal  strommagnet 4 so viele Male vorhanden sein,  als Pole vorhanden sind; das heisst jeder  Stromkreis kann damit ausgerüstet sein. Der    Hebel 12 und die Schraube 13 müssen dann  mit jeder thermischen     Auslösevorrichtung    und  mit jedem     Maximalstrommagneten    durch ein  Gestänge verbunden sein, so dass jedes Element  unabhängig auf den Sperrhebel 6 einwirken  kann.

   Der     Nullspannungsrnagnet    3 und die  übrigen Teile brauchen bei einem mehrpoligen  Schalter nur einmal vorhanden zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einem Heizstrom durchflossene, thermische Auslösevorrichtung auf ein Auslösegestänge einwirkbar ist, das zugleich von einem Ma- xirnalstrommagneten betätigbar ist und das auf eine Sperrklinke einwirken kann, die unabhängig vom Auslösegestänge auch von einem Nullspannungsmagneten betätigbar ist und dabei einen beim Einschalten geladenen Kraftspeicher loslässt,
    der den Schalter auslöst.
CH146694D 1930-07-03 1930-07-03 Elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung. CH146694A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761000C (de) * 1938-03-25 1954-01-25 Siemens Schuckertwerke A G Thermische und elektromagnetische Ausloesevorrichtung fuer elektrische Selbstschalter
DE102011087651A1 (de) * 2011-12-02 2013-06-06 Siemens Aktiengesellschaft Schaltgeräteauslöseeinrichtung

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US9548175B2 (en) 2011-12-02 2017-01-17 Siemens Aktiengesellschaft Switching-device tripping apparatus

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