CH146706A - Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne.

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CH146706A
CH146706A CH146706DA CH146706A CH 146706 A CH146706 A CH 146706A CH 146706D A CH146706D A CH 146706DA CH 146706 A CH146706 A CH 146706A
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nickel
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Hugentobler Willy
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Hugentobler Willy
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/10Supports for artificial teeth for transport or for comparison of the colour

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Description


  Verfahren zur Herstellung der Träger     künstlielier        Zähne.       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    ein  Verfahren zur Herstellung der Träger künst  licher Zähne (Gebisse, Gaumenplatten).  



  Dieses Verfahren kennzeichnet sich da  durch, dass auf einem der Prothese entspre  chenden Abdruck durch Giessen ein positives  Formstück aus leicht schmelzbarem Metall  hergestellt, dieses nach Abdecken der blank  zu lassenden Flächen mittelst eines Isoliermit  tels auf     galvanoplastischem    Wege mit einer  das Kernstück der Prothese bildenden, belie  big starken Nickel- oder Goldschicht über  zogen und das so erhaltene     Kernstück    als  dann durch Ausschmelzen des leicht schmelz  baren Formstückes freigelegt wird, um  entweder unmittelbar verwendet oder     ein-          oder    beidseitig noch mit einem     galvanopla-          stischen    Metallüberzug versehen zu werden.

    Man kann so einen Prothesenträger herstel  len, dessen Lern aus Nickel beziehungsweise  einer Nickellegierung oder aus Gold besteht  und der sich durch     Leichtheit,    Festigkeit,  Genauigkeit,     Unzerbrechlichkeit,        Undeformier-          barkeit,    Billigkeit der Herstellung und dau-         ernd    passenden Sitz vorteilhaft     auszeichnet.     Dieser Nickelkern kann     entweder        unmittel-          bar    verwendet oder auf einer Seite (auf der  Gaumenseite) mit Gold oder auch auf der  eineu Seite mit     Chrom,

      auf der     andern        finit     Gold überzogen werden, oder der lern     kann     schliesslich ganz aus Gold bestehen.  



  Im einzelnen wird das     Verfahren    bei  spielsweise zur Herstellung einer Gaumen  platte folgendermassen     ausgeführt.     



  Von dem der Prothese entsprechenden  Gipsabdruck (Negativ) wird ein positives  Formstück dadurch hergestellt, dass man auf  der negativen Seite im Giessvorgang einen  genügend starken     (xussüberzug    aus leicht  schmelzbarem Metall, zum Beispiel einer bei       120 schmelzeiiden        Wismutlegierung,anbriugt.     Das so auf dem Gipsabdruck gebildete me  tallene Formstück, das elektrisch leitend ist,  wird nun nach     Trennen    vom     (xipsabdruck     dazu benutzt, um auf     galvanoplastischem     Wege ein neues, zweites Negativ aus Metall  zu bilden, dessen Form genau der im Gips  abdruck festgehaltenen     Gaumenfläche    ent-      spricht.

   Bevor das erwähnte metallene     Form-          stück    einem galvanischen Bad zugeführt wird,  werden zunächst alle Flächenteile, die blank  bleiben sollen, mittelst eines Isoliermittels,  zum Beispiel eines Isolierlackes, abgedeckt.  Dann wird das Formstück in ein für die       (xalvanoplastik    geeignetes Bad, zum Beispiel  ein Nickelbad eingelegt, und zwar solange,  bis sich auf der freien Fläche des Form  stückes eine genügend dicke Schicht Nickel  niedergeschlagen hat, um selbst eine starre,       bearbeitbare        Galvanoplatte    zu bilden.

   Das  erwähnte     galvanische    Nickelbad     kann    zum  Beispiel     Nickelsulfat;    Kalium- und     Natrium-          tartrat,        Chlorammonium,        Natriumeitrat,    Bor  säure usw. enthalten.

   Ist der Metallnieder  schlag in diesem Bade bis zur genügenden  Stärke der     Galvanoplatte    gediehen, dann  wird das metallene Formstück, welches dem  galvanischen Niederschlag als Träger diente,  durch Ausschmelzen entfernt, was leicht und  unbeschadet der     Galvanoplatte    geschehen  kann, da das zu seiner Herstellung verwen  dete Metall viel leichter schmelzbar ist als  das Nickel der den Kern des     Prothesenträ-          gers    bildenden     Galvanoplatte.    Letztere wird       nunmehr    in passender Weise gereinigt und  dann auf     galvanoplastischern    Wege innen,

    das heisst auf der mit der     Gaumenfläche    in    Berührung kommenden Ansteckseite der Pro  these, mit Gold überzogen, wobei diese gal  vanische Behandlung begreiflicherweise in  zwei getrennten Bädern vor sich geht. Schliess  lich wird die so vergoldete Gaumenplatte  poliert und zum fertigen     Gebisseinsatz    fertig  gestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Prothese entsprechenden Abdruck durch Giessen ein positives Form stück aus leicht schmelzbarem Metall herge stellt, dieses nach Abdecken der blank zu lassenden Flächen mittelst eines Isoliermittels auf galvanoplastischern Wege mit einer das Kernstück der Prothese bildenden, belie big starken Nickel- oder Goldschicht über zogen und das so erhaltene Kernstück als dann durch Ausschmelzen des leicht schmelz baren Formstückes freigelegt wird,
    um entweder unmittelbar verwendet oder ein- oder beidseitig noch mit einem galvanopla- atischen Metallüberzug versehen zu werden.
CH146706D 1930-04-03 1930-04-03 Verfahren zur Herstellung der Träger künstlicher Zähne. CH146706A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4011865A1 (de) * 1990-04-12 1991-10-17 Heschke Petra Galvanobruecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4011865A1 (de) * 1990-04-12 1991-10-17 Heschke Petra Galvanobruecke

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