CH146783A - Einrichtung zum Dämpfen von Leitungsschwingungen. - Google Patents
Einrichtung zum Dämpfen von Leitungsschwingungen.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/14—Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 123400. Einrichtung zum Dämpfen von Leitungsschwingungen. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Einrichtung zum Dämpfen von Leitungs schwingungen, wobei an den Befestigungs organen der Leitung mehrere, annähernd parallel zu dieser Leitung verlaufende Stäbe angeordnet und diese Stäbe mit ihrem freien Ende vermittelst auf die Leitung aufgeklemm- ter Organe mit dieser verbunden sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Einrichtung zum Dämpfen von Leitungsschwingungen von Frei leitungen, bei welcher an den Befestigungs organen der Leitung wenigstens ein, - an nähernd parallel zu dieser Leitung verlau fender Stab angeordnet und mit dem freien Ende vermittelst eines auf die Leitung auf geklemmten Organes mit dieser verbunden ist, wobei dieser annähernd parallel zu der Freileitung verlaufende Stab als ein an die Freileitung anliegender Stab ausgebildet und mit der Freileitung in der Trag- oder Ab- spannklemme zusammen befestigt ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt und zwar in Fig. 1 und 3 an einer Tragklemme, in Fig. 4 an einer Abspannklemme, in Fig. 2 und b im Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 und nach der Linie <I>C- D</I> in Fig. 3 und 4.
In der Tragklemme a (Fig. 1 und 3) oder der Abspannklemme ai (Fig. 4) sind die aus biegsamen beziehungsweise federndem Mate rial hergestellten Stäbe d zusammen mit dem Leitungsseil c festgeklemmt; die freien Enden der Stäbe sind durch die Hilfsklemmen b beziehungsweise bi mit dem Leitungsseil ver bunden, so dass die Stäbe gezwungen sind, bei schwingendem Leitungsseil dieselben Be wegungen auszuführen, wie das Seil selbst.
Statt der Klemmen b nach Fig. 1, die viel leicht durch ihr Gewicht störend wirken, sind nach Fig. 3 und 4 für die Enden der Stäbe Drahtbunde bi angeordnet. Damit diese einen guten Halt bekommen, sind die Stäbe an den freien Enden ösenförmig aufgerollt. Die Stäbe d sind aus Bandmaterial hergestellt. Das EStabprofil kann entweder flach oder kreisbogenförmig gestaltet sein; im gezeich neten Falle passt sich das Stabprofil dein Durchmesser des Leitungsseiles an und um hüllt dasselbe auf einem Teil seines Umfanges.
Bei den Tragklemmen werden die Stäbe durch die Klemmorgane gemeinsam mit dein Leitungsseil in die Tragmulde hineingepresst und dort festgehalten; sie können durch die Tragklemme hindurchgehen- oder auch in derselben endigen.
Bei den Abspannklemmen geschieht die Befestigung zweckmässig in bekannter Weise, ebenfalls gemeinsam mit dem Leitungsseil durch Klemmdeckel, Keile, Konen oder ähn liche Mittel.
In Fig. 1 ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher der Stab unterhalb der Leitung angeordnet ist und 'aus mehreren Teilen be steht, welche stufenförmig aufeinanderge. schichtet sind, und zwar so, dass die grösste Blattzahl in unmittelbarer Nähe der Trag klemme vorhanden ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, umhüllen die Stabteile die Leitungen auf einem Teil ihres Umfanges. Die einzelnen Stabteile werden zweckmässigerweise durch eingelegte Splinte oder ähnliche Mittel miteinander verbunden. Durch die Schwingungsbewegungen reiben sich die einzelnen Blätter des Stabes anein ander und üben dadurch eine dämpfende Wirkung aus, da durch die Reibung Arbeit verzehrt wird. Die kleinen hochfrequenten Leitungsschwingungen werden bereits auf der ersten Stufe des Stabes zur Ruhe gebracht. Die grösseren Schwingungen wirken sich dann noch auf die zweiten oder weiteren Stufen aus und werden erst dort gedämpft.
Auf jeden Fall treten an keiner Stelle der Lei tung übermässige Biegungsbeanspruchungen auf, die zu einer Ermüdung beziehungsweise zu einem Bruch der Leitung führen können.
In den Fig. 1 und 2 ist der aus mehreren Teilen zusammengesetzte Stab unterhalb der Leitung angeordnet; derselbe kann selbst- verständlich auch oberhalb der Leitung be festigt werden und wäre die Schwingungs dämpfung in der Wirkung dieselbe. Die Anordnung unterhalb des Leitungsseiles hat aber den Vorteil, dass die Leitung auf dem Stab aufruht; es wird also gewissermassen eine verlängerte Auflagefläche geschaffen, wodurch die Leitung sehr geschont wird. Bei dünneren Leitungsseilen kommt man mit einem Dämpfungsblatt aus.
Stärkere Leitun gen bedürfen je nach ihrem Querschnitt zweier oder. mehrerer, paralleler Dämpfungsblätter Das dem Leitungsseil zunächst liegende Stabblatt (Fig. 2) kann zur Vermeidung elek trolytischer Einflüsse aus demselben Material aus dem die Leitung hergestellt ist, bestehen, bei Kupferleitungen zum Beispiel aus Kupfer, bei Aluminiumleitungen aus Aluminium. Die weiteren Stäbe werden zweckmässig aus einem für die Schwingungsdämpfung geeigneten Material, zum Beispiel Federbandstahl leer gestellt.
Die allmähliche Abdämpfung der Schwin gungen kann auch dadurch erreicht werden, dass der Querschnitt beziehungsweise das Widerstandsmoment der Stäbe gegen die Klemme hin zunimmt, dergestalt zum Beispiel. dass bei gleichbleibender Wandstärke der Dämpfungsstab so geformt ist, dass er nach der Klemmstelle zu die Leitung in zuneh- inend grösserem Masse umhüllt. Eine solche Ausführung ist in Fig. 3, 4 und 5 dargestellt. Die Stäbe sind hier oberhalb und unterhalb der Leitung angeordnet und so befestigt, dass sie zwischen Leitung und Klemme zu liegen kommen.
Die Krümmung der Stäbe ist hier bei dem Leitungsdurchmesser angepasst. In der Nähe der Klemme wird die Leitung fast vollständig umhüllt, gegen das freie Ende zu verjüngen sich indessen die Stäbe.
Die Vorrichtung nach vorstehender Be schreibung kann auch nachträglich in bereits bestehende Leitungen einmontiert werden, ohne dass eine bauliche Änderung der Klemme notwendig ist. Es ist dies ausserordentlich wichtig, da bei der Montage von Fericlei- tungen oft nicht inc voraus bestimmt werden kann, ob die Leitungsseile möglicherweise infolge klimatischer Einflüsse schwingen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Dämpfen vorn Leitungs schwingungen von Freileitungen, bei welcher an den Befestigungsorganen der Leitung we nigstens ein, annähernd parallel zu dieser Leitung verlaufender Stab angeordnet und mit dem freien Ende vermittelst eines auf die Leitung aufgeklemmten Organes mit die ser verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser annähernd parallel zu der Frei leitung verlaufende Stab als ein an die Frei leitung anliegender Stab ausgebildet und mit der Freileitung in der Trag- oder Abspann klemme zusammen befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab im Quer schnitt kreisbogenförmig gekrümmt ist und der Krümmungsradius dein Durch messer der Leitung angepasst ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab aus mehreren Teilen besteht, welche stufenförmig aufeinandergeschichtet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stab nach den Enden zu verjüngt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stäbe sowohl unterhalb als auch ober halb der Leitung angebracht sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH123400T | 1930-02-20 | ||
| CH146783T | 1930-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146783A true CH146783A (de) | 1931-04-30 |
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ID=25710091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146783D CH146783A (de) | 1930-02-20 | 1930-02-20 | Einrichtung zum Dämpfen von Leitungsschwingungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146783A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2582397A (en) * | 1948-11-30 | 1952-01-15 | Northrop Aircraft Inc | Vibration dampener |
| DE1230477B (de) * | 1958-03-18 | 1966-12-15 | Aluminium Francais | Haengeklemme mit Schwingungsdaempfer fuer Freileitungen |
| WO2017076665A1 (de) * | 2015-11-03 | 2017-05-11 | Innogy Se | Freileitungsmastsystem und verfahren zum erweitern der elektrischen übertragungskapazität eines freileitungsmastsystems |
-
1930
- 1930-02-20 CH CH146783D patent/CH146783A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2582397A (en) * | 1948-11-30 | 1952-01-15 | Northrop Aircraft Inc | Vibration dampener |
| DE1230477B (de) * | 1958-03-18 | 1966-12-15 | Aluminium Francais | Haengeklemme mit Schwingungsdaempfer fuer Freileitungen |
| WO2017076665A1 (de) * | 2015-11-03 | 2017-05-11 | Innogy Se | Freileitungsmastsystem und verfahren zum erweitern der elektrischen übertragungskapazität eines freileitungsmastsystems |
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