CH146801A - Heizvorrichtung mit Feuertopf. - Google Patents
Heizvorrichtung mit Feuertopf.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B13/00—Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels
- F24B13/02—Arrangement or mountings of fire-grate assemblies; Arrangement or mountings of linings for fire-boxes, e.g. fire-backs
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Description
Heizvorrichtung mit Feuertopf. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heizvorrichtung mit Feuertopf, insbesondere für Öfen und Herde. Das Neue und We sentliche der Erfindung besteht darin, dass der runde Feuertopf vom Rost nach oben sich konisch erweitert und seine-Seitenwan- dung geschlossen ist. Der Feuertopf wird vorteilhaft mit einem Schamottemantel um geben und innerhalb eines Wasserbades an geordnet.
Der Abstand zwischen dem obern, nach aussen zweckmässig umgebördelten Rande des Feuertopfes und der Unterseite der obern Abschlussplatte der Heizvorrich- tung, zum Beispiel der Herdplatte, wird vor teilhaft annähernd gleich dem halben Durch messer des Rostes gewählt. Auch kann die Anordnung so sein, dass die Rauchgase erzen Aussenmantel durchstreichen und dadurch einen Luftvorwärmungsraum unterhalb des Rostes beheizen.
Die gebräuchlichen Feuertöpfe besitzen meist einen viereckigen Rost, der von senk rechten, einzelnen Platten als Seitenwände umgeben ist. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die Verbrennungsgase bei ihrer Erwärmung durch das Feuer sich stark aus dehnen und bei einer prismatischen und zy lindrischen Wandanordnung des Feuertopfes im obern Teil desselben sich stauen.
Die Heizvorrichtung gemäss der vor liegenden Erfindung beseitigt diesen Übel stand dadurch, dass der Topf vom Rost ko nisch sich nach oben erweitert, zweckmässig ungefähr entsprechend der Wärmeausdeh nung der Verbrennungsgase nach dem Durch tritt durch die Rostfläche. Durch die runde Anordnung wird gleichzeitig der Eintritt falscher Frischluft vermieden. Die geschlos sene Konusform der Seitenwandungen er möglicht eine einfache Umkleidung des 2 euertopfes mit Schamotte und weiterhin die Anordnung eines Wasserbades um den Schamottekegel herum. Die konische Form der Feuertopfwandungen zwingt selbsttätig den Brennstoff, den Rost lückenlos zu be decken.
In der anliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele der Erfindung in ihrer Anwendung auf Koksöfen und Herde dar gestellt.
Fig. 1 zeigt den Vertikalschnitt durch einen Feuertopf von einem ersten Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes; Fig. 2 stellt. eine zugehörige Draufsicht dar; Fig. 3 zeigt als zweites Beispiel einen Küchenherd im Längsschnitt; Fig. 4 zeigt den Vertikalschnitt eines das dritte Beispiel bildenden Ofens; Fig. 5 zeigt ebenfalls im Vertikalschnitt eine veränderte Ausführungsform dieses Ofens.
In Fig. 1 stellt a den Feuertopf dar. Der Boden des Feuertopfes ist durch den Rost c gebildet. Der obere Aussenrand des Feuertopfes ist bei b nach aussen umgebör- delt. Nach Fig. 3 ist. der Feuertopf a mit einer (schraffierten) Schamotteummantelung s umgeben. Die Verbrennungsluft wird dem Feuertopf a von unten durch die Undichtig- keiten des Aschekastens zugeführt. Der Scha- mottemantel s mit dem Feuertopf a ist von einem Wasserbad e umgeben.
Die heissen Gase welche den Feuertopf a verlassen, umspülen den zu beheizenden Raum d. Vorteilhaft wird der Feuertopf so hoch unter der Herd platte eingebaut, dass der Abstand zwi schen dem obern Rand des Feuertopfes und der Unterseite der Herdplatte an nähernd gleich dem halben Rostdurchmesser ist.
In Fig. 4 ist ein Ofen mit Rauchgas umlauf dargestellt. Der Feuertopf a ist wiederum mit dem Schamottemantel s um kleidet. Die Verbrennungsluft tritt durch die Luftregelvorrichtung f nach innen, steigt :m Innenmantel empor, umspült die Aschenlade g und erreicht dann den Rost c des Feuer topfes. Die Verbrennungsgase strömen dann zwischen dem Innenmantel und Aussenmantel herunter, um schliesslich zu der Schornstein öffnung la zu gelangen.
Fig. 5 .zeigt den Vertikalschnitt durch einen Ofen mit dem Feuertopf a und der Schamotteummantelung s. Der Innenraum des Ofens ist durch einen Innen- und Aussen mantel umgeben und durch eine Trenn wand p in zwei Teile geteilt. Über dieser Trennwand p liegt der Feuertopf a mit der Vorrichtung für die Regelung der Verbren nungsluft. Die Verbrennungsluft tritt bei i in die Aschenlade ein und gelangt von dort aus zu dem Rost des Feuertopfes a. Die Verbrennungsgase strömen nach dem Ver lassen des Feuertopfes nach unten zum Schornstein h. Der untere Innenraumteil un ter der Trennplatte p besitzt am Fusse eine Eintrittsöffnung k., durch welche die kalte Aussenluft am Boden eintritt.
Nach der Er wärmung in dem untern Ofenraum durch die Feuerabgase zwischen Innen- und Aussen mantel strömt die angewärmte Luft durch die Kanäle<B>üb</B> und n wieder in den zu er wärmenden Aussenraum zurück. Sowohl nach Fig. 4, als auch nach Fig. 5 wird die Aschen lade in besonderen Führungen q b.ezw. r gut abgedichtet, um keine "falsche Luft" zu dem Feuertopf a gelangen zu lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizvorrichtung mit Feuertopf, insbe sondere für Ofen und Herde, dadurch ge kennzeichnet, dass der runde Feuertopf vom Rost nach oben sich konisch erweitert und seine Seitenwandung geschlossen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Feuertopf (a) mit einem Schamottemantel (s) inner halb eines Wasserbades (e) angeordnet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem obern, nach aussen umge- bördelten Rande des Feuertopfes und der Unterseite der obern Abschlussplatte der Heizvorrichtung annähernd gleich dem halben Rostdurchmesser ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rauchgase in einem Aussenmantel einen Luftvorwär- mungsraum unterhalb des Rostes (c) um geben und beheizen können. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der durch einen Aussen- und Innenmantel umgebene In nenraum durch eine Trennwand (p) ge teilt ist, über welcher der Feuertopf (a) mit der Vorrichtung für die Regelung der Verbrennungsluft untergebracht ist, während unter der Trennwand Durch trittsöffnungen<I>(m, n)</I> vorgesehen sind, durch welche die angewärmte Raumluft aus dem untern Innenraumteil naeh aussen hindurchtreten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146801T | 1930-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146801A true CH146801A (de) | 1931-05-15 |
Family
ID=4402945
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146801D CH146801A (de) | 1930-02-06 | 1930-02-06 | Heizvorrichtung mit Feuertopf. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH146801A (de) |
-
1930
- 1930-02-06 CH CH146801D patent/CH146801A/de unknown
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