CH146873A - Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser-Kläranlagen. - Google Patents
Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser-Kläranlagen.Info
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- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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Description
Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser-Kläranlagen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser- Kläranlagen, bei welchen die seitlichen Wan dungen des in den Schlammfaulraum hin einragenden Klärraumes Schlitze aufweisen, die unten durch schräge Leitwände begrenzt sind und durch die der sich aus innerhalb des Klärraumes befindlichen Schwimm schlammräumen abscheidende Sinkschlamm nach unten in den Schlammfaulraum über tritt. In der Zeichnung sind vier Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes in den Fig. 1 bis 4 im Querschnitt dargestellt. Bei allen Ausführungsformen ragen in das Becken 7k, das den Schlammfaulraum b umschliesst, von der Decke c die beiden den Klärraum seitlich begrenzenden Wandungen de, d e herab. Die untern Teile e dieser Wandungen überschneiden sich unten in be kannter Weise und bilden den Austrittschlitz f für den Sinkschlamm. Zwischen den untern Wandungsteilen e und den obern, vertikalen Klärraumwandungsteilen d sind Schlitze g vorgesehen, durch welche die mitgerissenen Sinkstoffe, die sich aus der Schwimmschicht im Klärraum absondern, nach dem Faul raum b, also nach unten, übertreten können. Der Wasserspiegel ist mit w bezeichnet. Die Schlitze g werden durch die untere Kante der Wandungsteile d und durch schräge Leitflächen h (Fig. 1 und 3), h1 (Fig. 2) und h2 (Fig. 4) am obern Ende der Wan dungsteile e gebildet, die nach unten hin in entgegengesetzt schräge Leitflächen u übergehen, um den Rücktritt von Faulgasen und Schlammfladen des Faulraumes durch die Schlitze g in den Klärraum hinein zu vermeiden. Bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 ist im obern Teil des Klär- oder Ab sitzraumes eine Schwimmschlammsammel- rinne a angeordnet, die mit den Wandungs- teilen d des Klärraumes schmale Schlitze s bildet, durch die der Schwimmschlamm in die Rinne a übertreten kann. Die Sinkstoffe, die sich gegebenenfalls aus dem, in den Winkelräumen zwischen der Rinne a und den Klärraumwandungsteilen d sich ansammeln den Schwimmschlamm abscheiden, werden durch die schrägen Leitwände h in der Rich tung der Pfeile A durch die Schlitze g nach unten geleitet. Bei dieser Ausführungsform kann also kein nachträglich sich aus den Schwimmstoffen ausscheidender Sinkschlamm in den Absitzraum zurücktreten, zumal die Leitwände h etwas tiefer in den Klärraum hineinragen, als die Breite der Schlitze s beträgt. Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 2 ist statt der Sammelrinne a ein Keil balken mn vorgesehen, der mit den obern Kan ten der Leitwände h1 des Klär- oder Absitz raumes die Schlitze s bildet. Durch diese Schlitze tritt der Schwimmschlamm in seit liche Rinnen a1 über, die vom untern schräg verlaufenden Teil d1 der Wandungsteile d des Klär- oder Absitzraumes und den Leit- wänden h1 gebildet werden. Der sich aus dem Schwimmschlamm in den Rinnen a1 abschei dende Sinkschlamm kann durch die Schlitze nach unten in den Schlammfaulraum b übertreten. Die dritte Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht im wesentlichen der Ausführungs form nach Fig. 1, mit dem Unterschied, dass statt der Sammelrinne a ein Keilbalken m1 vorgesehen ist. Die Schwimmschlammsam- melräume sind hier besonders gross ausge bildet und in den Klärraum selbst verlegt. Diese Ausführungsform eignet sich für Ab wasser, die sehr viel Schwimm- und Fett stoffe enthalten. Die verhältnismässig brei ten Schlitze sind mit s1 bezeichnet. Die zwi schen den untern Keilflächen des Keilbal kens m1 und dem untern Teil der Wandungs teile d gebildeten Räume sind nach oben hin mit Schwimmschlamm gefüllt. Der sich aus scheidende Sinkschlamm der Schwimmassen gleitet an den Leitflächen h durch die Schlitze g nach unten in den Schlammfaul raum b. Da die Leitflächen h unter den Keil- Balken m1 hineinragen, kann der sich aus scheidende Sinkschlamm nicht in den Klär raum zurückfallen. Bei der vierten Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Leitwände h2 für die Ablei tung der Sinkstoffe aus den verhältnismässig gross gehaltenen Schwimmstoffräumen a2 nach oben hin so weit zusammengeführt, dass ein schmaler Schlitz r verbleibt. Die Schwimmstoffräume a2 werden durch die Klärraumwandungsteile d, die Leitwände h2 und die untern Keilflächen eines über dem Schlitz r angeordneten Keilbalkens m2 ge bildet. Dieser Keilbalken bildet mit den obern Kanten der Leitwände h2 ebenfalls Schlitze, durch die die aus dem Schlitz r austretenden Schwimm- und Schwebestoffe, zufolge der untern Keilflächen, nach links und rechts in die beiden Schwimmschlamm- sammelräume a2, die sich hier im Klärraum befinden, übertreten können. Die sich in den Räumen a2 ausscheidenden Sinkstoffe des Schwimmschlammes gleiten wie bei den an dern Ausführungsformen den Leitflächen h2 bezw. d1 entlang nach unten und gelan gen durch die Schlitze g vom Klärraum in den Schlammfaulraum b. Bei allen Ausführungsformen kann eine luft- und lichtdichte Abdeckung des Schlammraumes vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser- Kläranlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen des in den Schlamm faulraum hineinragenden Klärraumes Schlitze (g) aufweisen, die unten durch schräge Leit- wände begrenzt sind und durch die der sich aus innerhalb des Klärraumes befindlichen Schwimmschlammräumen abscheidende Sink schlamm nach unten in den Schlammfaul raum übertritt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die der Ablei- tung der Sinkstoffe aus den Schwimm schlammräumen dienenden schrägen Leit- wände über die Wandung des Klärraumes nach aussen hin vorspringen und entge gengesetzt schräge Flächen (u) aufweisen, um einen Rücktritt der Faulgase und Schlammfladen des Faulraumes durch die Schlitze hindurch in den Klärraum zu ver meiden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Klärraum ein Keilbalken vor gesehen ist, der mit den obern Kanten der Leitwände für den Sinkschlamm Schlitze bildet, durch die der Schwimm schlamm in Schlammrinnen übertreten kann, die von diesen Leitwänden und schrägen Wandungsteilen des Klärraumes gebildet sind. d.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass im Klärraum ein Keilbalken an geordnet ist, der mit obern Wandungstei len des Klärraumes verhältnismässig grosse Schwimmschlammräume bildet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwände für den Sinkschlamm nach oben hin so weit verlängert sind, dass zwischen ihren obern Kanten nur ein schmaler Schlitz verbleibt, und dass über diesem ein Keilbalken angeordnet ist, der die aus dem Schlitz austretenden Schwimmstoffe seitlich ablenkt und einen Rücktritt von Sinkstoffen in den untern Teil des Klärraumes verhindert.
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| CH146873D CH146873A (de) | 1930-01-09 | 1930-01-09 | Einrichtung zur Ausscheidung der Schwimm- und Fettstoffe in Frischwasser-Kläranlagen. |
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