CH146917A - Verfahren zum aluminothermischen Schweissen. - Google Patents

Verfahren zum aluminothermischen Schweissen.

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CH146917A
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Elektro-Thermit G M B H
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Elektro Thermit Gmbh
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  Verfahren zum     aluminothermischen    Schweissen.    Beim     aluminothermischen    Schweissen, bei  dem das     aluminothermische    Eisen als Schweiss  mittel benutzt wird, also bei dem     sogenann-          ten        Zwischenguss    und bei der kombinierten       Schweissung    ist es wünschenswert, diesem  Eisen eine dem jeweiligen     Werkstück    mög  lichst gleichartige Beschaffenheit zu geben.

    Da das Eisen aus der     aluminothermischen     Reaktion ein ausserordentlich reines, sehr       kohlenstoffarmes    Eisen ist, hat man daher  allgemein beim     aluminothermischen    Schweissen  sogenannte Stahlzusätze, das heisst Beimen  gen aus Mangan, Silizium und Kohlenstoff  in Form von     kohlenstoffhaltigem        Ferromangan     und     Ferrosilizium    der     alurniäothermischen     Masse beigegeben.

   Ausserdem wird zumeist       auch        noch        etwa        10-20        %        Eisenschrott        unter     die     aluminothermische    Masse gemischt, um  die Menge des     aluminogenetischen    Eisens zu  vergrössern und dabei gleichzeitig die für die  Praxis sehr hohe Temperatur des Eisens  herabzusetzen.  



  Bei diesem bisher allgemein üblichen Ver  fahren besteht der     Übelstand,    dass die Stahl-         zusätze    nicht so     gleichmässig    und vollständig  in das     aluminogenetische    Eisen eingehen,  wie dieses im Interesse der Gewinnung einer  stets gleichmässigen     Zusammensetzung    des  Schweisseisens erwünscht ist.

   Wird nämlich       Ferromangan    und     Ferrosilizium    zwischen die       aluminothermische    Masse gemischt, so ver  bindet sich ein mehr oder minder grosser  Teil dieser Stoffe mit dem Sauerstoff des  Eisenoxydes zu     Manganoxyd,        Kieselsäure    und  Kohlenoxyd und geht in dieser Form teils  in die Schlacke, teils entweicht es als Gas.  Nur ein Teil des Stahlzusatzes, dessen Grösse  sehr verschieden ausfällt, legiert sich mit dem  Eisen.

   Es wird hierdurch nicht nur die in  das Eisen gehende Menge der Stahlzusätze  bei den verschiedenen Reaktionen ungleich  mässig, sondern es bleibt auch durch den  anderweitig gebundenen     Sauerstoff'    des     Eisen-          oxydes    ein Teil des Aluminiums frei und  legiert sich     unerwünschterweise    mit dem     alu-          minogenetischen    Eisen.  



  Um diese Ungleichmässigkeit im Reaktions  verlauf zu vermeiden ist man allgemein dazu      übergegangen, die Stahlzusätze nicht mit der       aluminothermischen    Masse zu mischen, son  dern sie in einem besonderen Päckchen auf  diese aufzugeben, so dass sie erst im letzten       Augenblick    des Niederschmelzens der Schweiss  masse in diese eingehen. Da dann die eigent  liche     aluininothermische    Reaktion bereits an  nähernd vollendet und kein     Sauerstoff    mehr  frei ist, geht     in    diesem Falle eine grössere  Menge des Stahlzusatzes in das Eisen.

   Diese  kurz vor dein     Tiegelabstich    vorgehende Le  gierung, führt aber häufig zu einer nicht  hinreichenden     Durchmischung    der Legierung,  so dass in dem     aluminothermischen    Guss die  Stahlzusätze ungleichmässig verteilt bleiben.  



  Nach der Erfindung werden nun diese  unerwünschten Erscheinungen vermieden und  ein in allen Güssen gleichartiges und in jedem  Guss gleichmässiges Eisen dadurch gewonnen,  dass man den Stahlzusatz von vornherein mit  dem der     aluminothermischen    Masse beizumi  schenden Eisenschrott legiert. Diese Legierung  kann dann in geeigneter Weise gekörnt und so-    dann in möglichst gleichmässiger Körnung der       aluminothermischen    Masse beigemischt werden.

    Es hat sich gezeigt, dass der nun mit     ver-          hältnismässiggrossen    Mengen von Eisen legierte  Stahlzusatz in dieser Legierung weniger  leicht an der Reaktion teilnimmt und des  halb in grösserem Umfange in das     alumino-          genetische    Eisen übergeht, wobei die gleich  mässige Korngrösse des Legierungszusatzes  und die Untermischung in die     aluminother-          mische    Masse dazu beitragen, dass der Re  aktionsverlauf sich jedesmal in gleicher Weise       abspielt    und ferner, dass bei jeder Reaktion  ein in sich gleichmässiger Stahl erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum aluminothermischen Schweissen, dadurch gekennzeichnet, dass der dem aluminothermischen Gemisch beizufü gende Eisenschrott vorher mit Stahlzusatz legiert wurde.
CH146917D 1929-04-17 1930-03-21 Verfahren zum aluminothermischen Schweissen. CH146917A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924962C (de) * 1950-06-10 1955-03-10 Goldschmidt Ag Th Aluminothermische Schweissmasse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE924962C (de) * 1950-06-10 1955-03-10 Goldschmidt Ag Th Aluminothermische Schweissmasse

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