CH146927A - Dochtfeuerzeug mit elektrischer Zündung. - Google Patents

Dochtfeuerzeug mit elektrischer Zündung.

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CH146927A
CH146927A CH146927DA CH146927A CH 146927 A CH146927 A CH 146927A CH 146927D A CH146927D A CH 146927DA CH 146927 A CH146927 A CH 146927A
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CH
Switzerland
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wick
lighter
heating coil
opening
fuel
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English (en)
Inventor
Zwilling Elektrotechn F Ludwig
Original Assignee
Elektrotechn Fabrik Ludwig Zwi
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Description


      Dochtfeuerzeug    mit     elektrischer    Zündung.    Die Erfindung bezieht sich auf Docht  feuerzeuge mit elektrischer Zündung, bei  denen durch eine     Batterie    eine Heizspirale       unter    Strom gesetzt wird.  



  Gegenüber den bekannten     Reibradfeuer-          zeugen    hat die Benutzung der elektrischen  Zündung den Vorteil grösserer Reinlichkeit  und Sicherheit.     Schwierig    ist es indessen,  die kleine Heizspirale für eine genügend  grosse Lebensdauer herzustellen, ahne das  Volumen der Batterie über den für Docht  feuerzeuge möglichen Raum vergrössern zu  müssen.  



  Gemäss der Erfindung ist nun die     Heiz-          spirale    unterhalb des freien     Dochtendes    im  Bereich einer kleinen Öffnung der     Dochttülle     angeordnet und der Schalter derselben mit  einer Vorrichtung zur Erzeugung eines  Überdruckes im Brennstoffbehälter verbun  den, derart, dass vor oder gleichzeitig mit der  Einschaltung der Heizspirale ein feiner    Strom von ,gas- oder dampfförmigem Brenn  stoff durch die Öffnung austritt und durch  die' Heizspirale zum Entzünden gebracht  wird.

   Der Zeitraum, in welchem infolge  dessen die Heizspirale zum Zwecke der Zün  dung des     Dochtfeuerzeuges    auf die Batterie  geschaltet sein     muss,    wird hierdurch ausser  ordentlich verkürzt und damit die     Heiz-          spirale    entlastet, so dass dieselbe aus einer  sehr feinen Drahtwicklung bestehen kann.  was wiederum für die     Leistungsfähigl@eit     und damit für das Volumen der Batterie von  Wichtigkeit ist.  



  An sich bekannt ist es, bei     Reibra.dfeuer-          zeugen    einen     Verdrängerkörper        vorzusehen.     um durch eine Pumpenbewegung wirkungs  voll Brennstoff aus denn Brennstoffbehälter  in den Docht des     Dochtfeuerzeuges    hinein  zupressen. Mit Rücksicht auf die Tempe  ratur des Zündfunkens bei solchen Reibrad  feuerzeugen ist die Förderung des Brenn  stoffes durch solche Pumpenbewegung wenig      wichtig und das Durchpressen des Gases  durch das freie     Dochtende    auch schwierig.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele. Es zeigt:       Fig.    1 das Feuerzeug der einen Ausfüh  rung, im Längsschnitt, und       Fig.    2 bei abgenommenem Gehäusedeckel  im Blick von oben,       Fig.    3 einen Längsschnitt der zweiten  Ausführung,       Fig.    4 die     Brennertülle    im Schaubild, und       Fig.    5 im Längsschnitt.  



  In den Darstellungen ist 1 das     Gehäuse     des Feuerzeuges, das über das Gelenk 2 mit  einem Deckel 20 versehen ist. In dieses       Feuerzeuggehäuse    ist die Trockenbatterie     13     eingesetzt, die auf einem Isolator 4 sitzt und  über die Kontaktfeder 5 nach der durch die  Zwischenwand 7 isolierten Schaltfeder 6  Strom gibt, während. die Kontaktfeder 8 der  Batterie 8 an einem metallisch mit dem Ge  häuseteil 1     verundenen    Metallteil anliegt, so  dass der zweite Pol der Trockenbatterie 3 an  der Masse liegt.

   9 ist der Zünddraht, der in  folgedessen     mit    Strom versorgt wird, sobald  der Träger 10 des Zünddrahtes 9 mit Hilfe  der Handhabe 19 nach unten bewegt wird,  wobei die Kontaktfeder 6 mit dem Träger 10  in Berührung kommt. Es fliesst dann ein  Strom von der Trockenbatterie 3 über die  Kontaktfeder 5, Schaltfeder 6, Träger 10,  Zünddraht 9, Gehäusemasse 1 nach der Kon  taktfeder B. Der Träger 10 mit der Hand  habe 19 des Zünddrahtes 9 ist nun an dem  Gehäuseteil 11 befestigt, der sich dicht in den  Gehäuseteil 12 einschiebt, und zwar entgegen  der Wirkung der Feder 13. In dem durch  die ' beiden Behälterteile 11 und 12 abge  schlossenen Raum befindet sich der flüssige  Brennstoff, zum Beispiel Benzin, sowie der  Docht 14, dessen freies Ende durch die       Dochttülle    15 nach aussen geführt ist.

   Diese  beiden Behälterteile können aus dem Ge  häuse 1 herausgehoben und durch Abschrau  ben der Verschraubung 16 zum Einfüllen von  Brennstoff geöffnet     werden.    An der Tülle 15  ist auf der im Bereiche der Heizspirale 9    liegenden Seite eine feine Kanalöffnung 17  angebracht.  



  Bei dem in     Fig.    3 bis 5 dargestellten       Ausführungsbeispiel,    das bezüglich des Auf  baues der elektrischen Kontaktteile im  wesentlichen der vorgenannten Ausführung  entspricht, ist die an der     Dochttülle    15 an  gebrachte     feine    Kanalöffnung 17 vor einer  ringförmigen     Prallwand    21 angeordnet, die       somit..einen    um die     Dochttülle    15 umlaufen  den Kanalring 20 abschliesst.

   Oberhalb die  ses Ringraumes 20     bezw.    der     Prallwand    ?1  liegt im Bereiche der Öffnung 17 die Heiz  spirale 9, die nunmehr nicht mehr unmittel  bar durch den aus der Öffnung 17 austre  tenden Strahl betroffen wird. Das Gas und  der Brennstoff, die aus dieser Öffnung 17  nach aussen getrieben werden, werden gegen  die ringförmige     Prallwand    21 gesprayt und  hierdurch vernebelt, mit Luft gemischt und  auf eine vorteilhafte rohrförmige Form ge  bracht, die das Zünden des eigentlichen       Brennerdochtes    erleichtert.  



  Als vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen,  die Bohrung der Tülle 15, durch die der  Docht 14 hindurchgeführt ist, an der Aus  mündung der Öffnung 17 zu einem ring  förmig um den Docht laufenden Hohlraum  22 zu erweitern. Es wird hierdurch die Ge  fahr, dass ein Strahl von flüssigem Brenn  stoff durch die Öffnung 17 nach aussen ge  sprayt wird, stark vermindert.  



  Der Brennstoffbehälter 12 ist durch eine  Zwischenwand 24 von dem Gasraum 25 ge  trennt, so dass der Docht 14 nur durch eine  enge Röhre 23 in den Brennstoffbehälter 12  hineins eicht. Auf diese Weise wird nur die  jeweils     erforderliche    Menge an Brennstoff in  den Gasraum 25 befördert und ein unnötiger  Brennstoffverbrauch vermieden.  



  Die Wirkungsweise des Feuerzeuges ist  folgende: Nachdem der Deckel 20 durch  Drücken des Schnappschlosses 18 geöffnet  worden ist, wird durch Druck auf die Hand  habe 19 der Behälterteil 11     unter    Überwin  dung der Feder 13 gegenüber dem Behälter  teil 12 nach unten verschoben. Infolgedessen  werden die Dämpfe und Gase des in dem      zweiteiligen Behälter eingeschlossenen Brenn  stoffes durch den feinen Kanal 17 der Docht  tülle 15 nach aussen gepresst.

   Gleichzeitig  wird durch das Niederdrücken der Handhabe  19 auch der Träger 10 des Zünddrahtes 9 in  der     vorbeschriebenen    Weise mit der Kontakt  feder 6 in Berührung gebracht, so dass     rler    in  dem Weg des durch den Kanal 17 aus  geblasenen Gasstromes liegende Zünddraht  zum Glühen kommt und diesen Gasstrom  en? zündet. Durch die Zündflamme wird der  Gasstrom an dem Docht entzündet, der durch  die Tülle 15 nach aussen reicht. Sobald der  Deckel 20 in das Schnappschloss 18 wieder  eingesprengt wird, erlischt die Flamme des  Feuerzeuges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dochtfeuerzeug mit elektrischer Zün dung, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiz- spirale (9) unterhalb des freien Dochtendes im Bereich einer kleinen Öffnung (17) der Dochttülle (15) angeordnet und der Schalter (6, 19) der Heizspirale mit einer Vorrichtung (11) zur Erzeugung eines Überdruckes im Brennstoffbehälter verbunden ist, derart, dass vor oder während der Beheizung der Heiz- spinale (9) ein feiner Strom von gas- oder dampfförmigem Brennstoff durch die Öff nung (17)
    austritt und durch die Heizspirale (9) zum Entzünden gebracht wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Dochtfeuerzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gegenüber der kleinen Öffnung (17) der Dochttülle (15) eine Prallwand (21) angeordnet ist, über deren Oberkante die Heizspirale (9) liegt. 2. Dochtfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwand (21) ringförmig um die Dochttülle (15) geführt ist.
    '3. Dochtfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Aufnahme des Dochtes (14) dienende Bohrung der Tülle (15) an der Ausmündungsstelle der Öff nung (17) zu einem ringförmig um den Docht (14) laufenden Hohlraum (22) er weitert ist.
CH146927D 1929-05-23 1930-05-12 Dochtfeuerzeug mit elektrischer Zündung. CH146927A (de)

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DE200130X 1930-01-20

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CH146927D CH146927A (de) 1929-05-23 1930-05-12 Dochtfeuerzeug mit elektrischer Zündung.

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