CH146947A - Kälteanlage. - Google Patents
Kälteanlage.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F25D11/00—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
- F25D11/006—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cold storage accumulators
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Description
Kälteanlage. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kälteanlage mit einem Kälteerzeuger von relativ geringer Leistung, welcher dauernd im Vollbetrieb sein soll, und mit einem Kältesammler, in welchem die er zeugte und nicht sofort benötigte Kälte aufgespeichert wird, zur Verwendung in den Stunden grösseren Kälteverbrauches. Ein grösserer Haushalt hat beispielsweise jeden Tag 2000 Kilogrammkalorien Wärme, die in den Eisschrank abgegeben werden sollten. Dieser Kältebedarf verteilt sich im allgemeinen so, dass im Verlauf von vier öder fünf Stunden 1800 Kal. aufzunehmen sind und in dem übrigen 19 bis 20 Stunden die den Rest bildenden 200 Kal. Die bis herigen Haushaltungsapparate waren so kon struiert, dass deren Maschinen während der Zeiten intensiven Kühlungsbedarfes fort während funktionierten und während der weniger aktiven 20 Stunden nur jede Stunde einige Minuten arbeiteten. Diese Maschinen sind so dimensioniert, dass sie pro Stunde 3 bis 500 Kal. aus der Umgebung ent- nehmen können, sonst könnten sie während den aktiven Stunden nicht genügend Wärme wegnehmen. Diese Umstände sind ganz anders, wenn man einen genügend grossen Kältesammler anwendet, denn ein Kälte sammler mit 1000 Kal. Kapazität ermög licht die Maschine von 300 Kal. Stunden leistung mit einer Maschine von 60 bis 90 Kal. Stundenleistung zu ersetzen. Die eben beschriebenen Unterschiede der Funktionsweise der bisher angewandten Kälteanlagen und derjenigen einer Anlage gemäss der Erfindung sollen die Fig. 1 und 2 graphisch darstellen. Fig. 1 bezieht sich auf eine Anlage von bisheriger Art; Fig. 2 bezieht sich auf eine Anlage gemäss der Er findung. Darin ist die vom Kälteerzeuger direkt geleistete Kälte je durch eine punk tierte, die gesammelte Kälte durch eine ge streifte und der Kälteverbrauch durch eine ausgefüllte Fläche dargestellt. Der kälteerzeugende Apparat muss bei Fig. 1 mindestens eine Leistung L" von 600 Kal. pro 2 Stunden besitzen. Bei Fig. 2 muss der kälteerzeugende Apparat nur eine Le:Tstung L von 180 Kal. pro zwei Stunden haben. Das Schema eines Ausführungsbeispiels ist in Fig. 5 dargestellt. A ist das Ver- dampfergefäss irgend einer an sich bekannten Kleinkälteapparatur. In dieses Gefäss wird eine Flüssigkeit eingeführt, die darin ver dampfen soll, oder aus welcher ein absorbier tes Gas entweichen soll; die hierbei nötige Wärme wird von der Umgebung entnommen. Das Gefäss A ist mit dem Kältesammler B so zusammen gebaut, dass zwischen A und B ein intensiver Wärmeaustausch stattfinden kann. Hierzu sind grosse gemeinsame Metall flächen dienlich. Fig. 4a, 4b und 4e stellen einige derartige Anordnungen dar. Die Ein richtung nach Fig. 4c eignet sich eher für Absorptions-Kälteapparaturen. Das Gefäss B ist ein Metallgefäss, das mit einer einen ge nügend tiefen Schmelzpunkt besitzenden Flüssigkeit gefüllt ist, zum Beispiel mit einer wässerigen Kochsalzlösung. Wird die Apparatur in Funktion gesetzt, so kühlt sich erst das Gefäss A ab und übergibt dann seine Kälte dem Gefäss B, wo dann die Flüssigkeit allmählich erstarrt und dadurch die Kälte aufgespeichert wird. Ist der Verbrauch an Kälte intensiv, so gibt der Sammler aus seinen gesammelten Reserven die nötige Menge Kälte ab; es schmilzt etwas vom In halte des Gefässes B. Die Gesamtapparatur kann, beispielsweise wenn der Verbrauch an Kälte gross ist, viermal bis fünfmal so viel Wärme aus der Umgebung nehmen, als der kältesammlerlose Apparat während dieser Zeit entnehmen könnte. Sind diese durch intensiven Kälteverbrauch charakterisierten Stunden vorbei, so sammelt sich die Kälte fortwährend und kontinuierlich so lange an, bis die Stunden des grossen Kältebedarfes wieder eintreten und das Gesammelte - etwa das Vier- oder Mehrfache der Stunden- leistung des Kälteerzeugers - wieder auf gebraucht wird. Die Erfindung hat den Vorteil, dass man mit deren Hilfe bis vier-, unter Umständen bis zehnmal kleinere Kältemaschinen zu den Kühlschränken anwenden kann. Dieser Um stand bedeutet eine bedeutende Ersparnis. Ein zweiter Vorteil ist, dass die Maschine ihre Tätigkeit weniger oft unterbrechen muss und dadurch die Apparatur geschont und die AnlaBverluste vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kälteanlage für einen während einiger Stunden des Tages erheblichen, sonst verhält nismässig geringen Kältebedarf, die mit einem kontinuierlichen Kälteerzeuger von relativ geringer Leistung, .der dauernd im Vollbetrieb sein soll, und mit einem Kälte sammler versehen ist, so dass die in Zeiten geringen Kältebedarfes im Übe.rschuss er zeugte Kälte im Kältesammler aufge speichert und aus ihm in den Stunden grossen Kältebedarfes entnommen werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kälteanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kälte sammler eine mindestens viermal grössere Kapazität besitzt als die stündliche Leistung des KäIteerzeugers. 2. Kälteanlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kältesammler im wesentlichen aus einer eine hohe Schmelz wärme besitzenden Flüssigkeit besteht. 3. Kälteanlage nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältesammler flüssigkeit einen tieferen Schmelzpunkt hat als 285 Grad absolut.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH146947T | 1930-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146947A true CH146947A (de) | 1931-05-15 |
Family
ID=4403074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146947D CH146947A (de) | 1930-07-25 | 1930-07-25 | Kälteanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146947A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0053589A3 (de) * | 1980-12-01 | 1983-05-18 | INDESIT INDUSTRIA ELETTRODOMESTICI ITALIANA S.p.A. | Kühlschrank |
| EP0098052A3 (de) * | 1982-06-26 | 1984-03-28 | THORN EMI Domestic Appliances Limited | Gefriereinrichtungen |
| FR2611385A1 (fr) * | 1987-02-27 | 1988-09-02 | Toshiba Kk | Refrigerateur a accumulation de froid |
| FR2745894A1 (fr) * | 1996-03-08 | 1997-09-12 | Selnor | Echangeur de chaleur a accumulation pour appareil a generation de froid |
-
1930
- 1930-07-25 CH CH146947D patent/CH146947A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0053589A3 (de) * | 1980-12-01 | 1983-05-18 | INDESIT INDUSTRIA ELETTRODOMESTICI ITALIANA S.p.A. | Kühlschrank |
| EP0098052A3 (de) * | 1982-06-26 | 1984-03-28 | THORN EMI Domestic Appliances Limited | Gefriereinrichtungen |
| FR2611385A1 (fr) * | 1987-02-27 | 1988-09-02 | Toshiba Kk | Refrigerateur a accumulation de froid |
| FR2745894A1 (fr) * | 1996-03-08 | 1997-09-12 | Selnor | Echangeur de chaleur a accumulation pour appareil a generation de froid |
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